Homosexualität: Schwule werden mit neuem Gesetz rehabilitiert

Tausende ehemals verurteilte Homosexuelle werden rehabilitiert. Ein entsprechendes Gesetz hat der Bundestag einstimmig verabschiedet. Demnach sollen die Justizopfer eine finanzielle Entschädigung von pauschal 3.000 Euro pro Person erhalten, hinzu kommen 1.500 Euro für jedes angefangene Jahr im Gefängnis. Damit die Regelung in Kraft treten kann, fehlt noch die Zustimmung des Bundesrats, sie gilt aber als sicher.

Hintergrund des Gesetzes ist der ehemalige Paragraf 175 des Strafgesetzbuchs (StGB), der sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe stellte.

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TV-Tipp: „Somewhere over the Rainbow“ – Die schwule Bewegung und ihre Hymnen

Der Film blickt auf die größten schwulen Hymnen zurück und zeigt, wie sie die homosexuelle Emanzipation gefördert haben. Internationale Musiker, Künstler, Zeitzeugen, Journalisten und Aktivisten der Bewegung erklären, warum welche Songs prägend waren für ein schwules Selbstverständnis und warum Schwule zur wichtigsten Zielgruppe popkulturellen Marketings geworden sind.

Am Freitag, 23.06.2017, um 21.40 Uhr auf arte.

Hier mehr und jetzt schon ein kurzer Ausschnitt…

Brennbare Wärmedämmung – auch in Deutschland ein tödliches Risiko

Wie eine riesige Fackel brannte der Londoner Grenfell Tower. Entflammbare Dämmplatten als Brandbeschleuniger – droht diese Gefahr auch in Deutschland? Kritiker warnen schon seit längerem, dass auch in Deutschland vor allem billige Dämmstoffe wie Polystyrol verbaut werden, die sehr wohl brennbar sind. Schon 2014 warnte etwa der NDR, auch Flammschutzmittel könnten nicht verhindern, dass ganze Fassaden in Flammen aufgehen. Dies sei das Ergebnis von Brandtests, die eine Arbeitsgruppe im Auftrag der Bauministerkonferenz durchgeführt habe.

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München: Razzia wegen homophober Facebook-Kommentare

Die Kriminalpolizei klingelte am frühen Morgen. Als der 23-jährige Münchner am Dienstag aufmachte, eröffneten ihm die Beamten, er stehe im Verdacht, Volksverhetzung betrieben zu haben. Der Mann hatte auf Facebook das Bild zweier sich küssender Männer auf homophobe Weise „kommentiert“ – und unter anderem Schwule aufgefordert, sich umzubringen.

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Die Idee freifunk

freifunk steht für freie Kommunikation in digitalen Datennetzen. freifunk versteht frei als öffentlich zugänglich, nicht kommerziell, im Besitz der Gemeinschaft und unzensiert.

Konkret hat sich freifunk zum Ziel gesetzt, offene Funknetzwerke einzurichten und diese miteinander zu verbinden. Dies ermöglicht einen freien Datenverkehr. freifunk ist eine offene nicht-kommerzielle, hierarchielose Initiative für freie Funknetzwerke.

Die Initiative setzt auf eine Gemeinschaft von Menschen, die dazu beitragen, dass die Idee von freifunk wächst. Um mitzumachen brauchst du gar nicht viel zu tun.

Du als UnterstützerIn der Community stellst einen Knoten bei dir zu Hause auf und bildest ein Teil dieses Netzwerks. Diese Knoten, WLAN-Router, verwenden eine spezielle Software (Firmware), die für das freifunk-Projekt entwickelt wurde und frei und offen im Internet zur Verfügung steht. Du kannst über deinen WLAN-Router einen Teil deiner Internetverbindung dem freifunk-Netz zur Verfügung stellen. Damit Du keine Probleme mit der Störerhaftung bekommst, betreibt freifunk mehrere zentrale Zugangspunkte, die den Internetverkehr automatisch getrennt von deinem privaten Internetzugang ins Ausland leiten. So bleibt auch Dein Heimnetzwerk sicher und unberührt! Und wie kommst Du zu diesem Gateway? Das ist alles in der Software bereits für dich eingestellt, Du brauchst dich um nichts mehr zu kümmern…

Weiter auf der allgemeinen Seite freifunk.net…
oder auf freifunk München…

Anständige, wehrt euch gegen Rassismus!

Nazis und neurechte Ideologen glauben, bestimmen zu dürfen, wer nicht zu uns gehört und was man diesen Menschen antun darf. Es wird Zeit, dass ihnen die große Mehrheit zeigt, dass das nicht in ihrem Namen geschieht. Dass in einer liberalen Gesellschaft die Vertreter der Illiberalität Randfiguren sind – die Hetzer, die Ausgrenzer, die Antisemiten. Dass die rechten Netzwerke, längst geknüpft werden, ein Fall für Polizei und Staatsanwaltschaft sind und dass sie mit keinerlei Sympathie der Gesellschaft rechnen können.

Es wird Zeit zu zeigen, dass hier nicht eine Handvoll Rechtsradikaler das Sagen hat, mögen sie noch so laut „Wir sind das Volk!“ brüllen.

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„I want to break free“ – Pop vom anderen Ufer

Der Kampf um die Rechte Homosexueller war seit der Nachkriegszeit eng an die Entwicklung einer eigenen schwul-lesbischen Kultur gebunden. Zunächst war die homosexuelle Szene eine verbotene Subkultur. Anlässlich des Christopher Street Days untersucht der Film, auf welche Weise Homosexualität in der Kunst ab den 50er Jahren zum Ausdruck kommt – versteckt oder ganz offen.

Gestern auf arte, aber hier Teil I und II online verfügbar…

Mutmaßlicher Schütze von Unterföhring soll in den USA polizeibekannt sein

Der Mann, der am Dienstag im S-Bahnhof Unterföhring um sich geschossen haben soll, hat nach Medienberichten in den USA wegen verschiedener Vergehen mit der Polizei zu tun gehabt. Er soll erst einen Tag vor der Schießerei aus Athen angereist sein und zunächst offenbar willkürlich auf einen Fahrgast in der S-Bahn eingeprügelt haben. Wie der 37-Jährige bei der Polizeikontrolle am Bahnsteig in Unterföhring schließlich an die Waffe eines Beamten gelangen konnte, wird derzeit noch untersucht. Bei der Schießerei wurden vier Personen verletzt, darunter eine Polizistin lebensgefährlich. Gegen den mutmaßlichen Täter wurde inzwischen ein Unterbringungsbefehl in der Psychiatrie erlassen.

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