Schnelle Erdbeeren und unsere Angstgesellschaft

Deutsche Schüler bekommen als Süßigkeit getarnte Drogen! Koran-CDs mit Nervengift sind im Umlauf! Solche Meldungen verbreiten sich in privaten WhatsApp-Gruppen nahezu ungebremst. Das ist ein Symptom.

Medienwissenschaftler und -ethiker wie Bernhard Pörksen, Alexander Filipovic und John Hartley fordern auch angesichts dieser Entwicklung schon länger eine „redaktionelle Gesellschaft“. Eine, in der Menschen Fakten prüfen, bevor sie sie weitergeben.

Redaktionen und private Panikverbreiter arbeiten dabei versehentlich oder gar absichtlich denen zu, deren politisches Geschäftsmodell auf dem Angstmachen basiert.

Und die hat mit einem alten Bekannten zu tun: der Verfügbarkeitsheuristik. Wenn man über ein Thema ständig etwas hört, überschätzt man seine Relevanz. Wenn man etwas leicht aus dem Gedächtnis abrufen kann – sagen wir mal: Straftaten durch Flüchtlinge -, dann kommt es einem auch wahrscheinlicher vor. Deshalb bemühen sich die AfD und ihre Fußtruppen so intensiv und leider erfolgreich darum, dass von Flüchtlingen oder anderen Migranten begangene Straftaten möglichst viel Platz in der Berichterstattung bekommen. Das vergrößert die gefühlte Bedrohung, Fakten hin oder her.

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Reisen mit dem iPhone

15 Tipps, die (nicht nur) Urlaub und Dienstreisen erleichtern. Die meisten Besitzer unterschätzen ihr iPhone – und glauben, alles zu wissen, um unterwegs besser zurechtzukommen. Doch wie so oft bei Apple verbergen sich in Einstellungen, Optionen und Apps wertvolle Möglichkeiten. So wird das iPhone zum perfekten Reiseassistenten.

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Deda anonymisiert Ausdrucke aus Farblaserdruckern

Der Ausdruck aus einem Farblaserdrucker enthält nicht nur den Text oder das Bild, das der Nutzer drucken will. Der Drucker fügt von sich aus auch ein Muster aus kaum sichtbaren gelben Punkten hinzu. Aus diesen Codes lässt sich allerlei herauslesen – etwa der Druckertyp, seine Seriennummer sowie Erstellungsdatum und Uhrzeit des Ausdrucks. Entdeckt wurden die Muster im Jahr 2005 unter anderem vom Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Eletronic Frontier Foundation (EFF). Zwei Dresdener Informatiker haben nun ein Verfahren zum Drucken ohne diese Muster gefunden.

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Sonne statt Kohle: Greenpeace färbt Straßen gelb

Greenpeace-Aktivisten haben die Straßen rund um die Berliner Siegessäule mit tausenden Litern gelber Farbe so gefärbt, dass sie aus der Luft wie eine Sonne aussehen. Anlass der Aktion ist das erste Treffen der Kohlekommission der Bundesregierung am Dienstag. „Der verschleppte Kohleausstieg ruiniert Deutschlands Klimabilanz und bremst die Modernisierung unseres Energiesystems hin zu Solar und Windkraft“, sagte Greenpeace-Sprecher Christoph von Lieven.

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Streit ums Erneuerbare-Energien-Gesetz: Grüne machen Wind für Förderung

Die Grünen stellten am 19. Mai einen eigenen Entwurf zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vor. In der Begründung schreibt die Fraktion: „Der Windenergie-Ausbau an Land droht in den nächsten beiden Jahren zusammenzubrechen.“ Die Grünen fordern noch für 2018 eine Sonderausschreibung für 1.500 Megawatt Wind- und 800 Megawatt Solarenergie. Ab kommendem Jahr sollen die Vergaben auf jährlich 5.000 beziehungsweise 3.000 Megawatt steigen.

Der Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie e. V., Peter Röttgen, meinte ebenfalls: „Sonderausschreibungen sind der richtige Weg.“ Die Branche könne auch mit den Plänen für neue Windkraft- und Solaranlagen Schritt halten: „Wir haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass ein schneller und günstiger Ausbau möglich ist.“ Um den Zweifeln an der Netzkapazität entgegenzuwirken, hat der Verband vor einigen Tagen eine Stellungnahme mit konkreten Vorschlägen herausgegeben.

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Echter Ökostrom von Greenpeace Energy

Noch immer stammt ein Großteil des Stroms in Deutschland aus Atom- und Kohlekraft. Mit jedem neuen Kunden, der zu Ökostrom von Greenpeace Energy wechselt, verändert sich etwas. Es ist wie mit einem See: Je mehr sauberes Wasser in ihn hineinfließt, desto klarer wird er. Unser Klima braucht die Energiewende und die Energiewende braucht dich! Und vergiss die oftmals zweifelhaften Angebote mancher „Ökostromanbieter“ am Markt. Der Begriff ‚Ökostrom‘ ist in Deutschland nicht geschützt. Verlass dich lieber auf die Transparenz der Stromherkunft von Greenpeace Energy und die strengen Richtlinien der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Als Genossenschaft, bei der man auch selbst Mitglied werden kann, steht hier verantwortliches und nachhaltiges Handeln vor dem finanziellen Gewinn. Mir hat auch die Idee sehr gut gefallen, überschüssigen Windstrom in Wasserstoff umzuwandeln und in das Erdgasnetz einzuspeisen, anstatt Windräder stillstehen zu lassen. Auch dieses Erdgas-Windgas-Gemisch kann man natürlich als Gaskunde von Greenpeace Energy beziehen.

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Ringen um Kohle-Aus: „Ausstieg kann viel Geld sparen“

Rechtzeitig zur ersten Sitzung der „Kohle-Kommission“ am Dienstag haben sowohl Befürworter als auch Kritiker eines raschen Kohleausstiegs erneut Druck gemacht. Der Ökostrom-Erzeuger Greenpeace Energy stellte am Montag eine Studie vor, wonach ein schneller Ausstieg aus der deutschen Braunkohle noch vor 2030 „jährlich 27,9 Milliarden Euro für Schäden und Zusatzkosten“ spare.

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Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko für Bundeshaushalt

Deutschland drohen in den kommenden Jahren zweistellige Milliardenzahlungen an andere EU-Länder, falls keine Kehrtwende in der Klimaschutzpolitik gelingt. Die Kosten für den Bundeshaushalt könnten laut neuen Berechnungen, die dem Tagesspiegel vorliegen, zwischen fünf und 30 Milliarden Euro liegen, im Extremfall sogar deutlich mehr. Das Finanzministerium ist alarmiert.

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Recycling: Neue Verfahren für eine saubere und effizientere Wirtschaft

Beim Stichwort Recycling, der „Rezyklierung“ von Wertstoffen, hat vermutlich jeder die Verpackung aus Kunststoff oder Metall vor Augen: Wer sie in die Wertstofftonne wirft, gibt ihr die Chance auf ein neues Leben. Immer bessere Recyclingprozesse erlauben es, abgenutzte Produkte einer neuen Verwertung zuzuführen, sei es als Ersatzbaustoff, als wertvolle Ressource für die Produktion neuer Artikel oder sogar als Basis für das „Upcycling“, dem Gestalten hochwertiger Produkte aus einstigen Wegwerfartikeln.

Recycling zählt dadurch nicht ohne Grund zu den Kernelementen eines nachhaltigen Lebensstils: Nur mit einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft, die auf den Einsatz erneuerbarer Materialien setzt, können auf Dauer die Bedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung gesichert werden.

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