Hoover-Damm: Sonnenstrom mit Wasser speichern

Endlich auch mal gute Nachrichten aus den USA: Die Stadtverwaltung der Millionenstadt Los Angeles hat einen Plan für einen gigantischen Stromspeicher entwickelt. Das Amt für Wasser und Energie will laut New York Times einen Staudamm zum Energiespeicher aufrüsten, den weltbekannten Hoover-Damm. Der Damm staut den Colorado-River in der Nähe von Las Vegas auf einer Länge von 170 Kilometern zum Lake Mead auf, dem größten Stausee der Vereinigten Staaten.

Das Problem ist bisher, dass Kalifornien tagsüber gigantische Mengen Solarstrom produziert – doch nachts müssen klassische Kraftwerke einspringen.

Und das sieht der Plan vor: Der Staudamm soll mit leistungsfähigen Pumpen aufgerüstet werden. Diese könnten tagsüber – wenn viel Strom verfügbar ist – Wasser die rund 200 Meter hohe Staustufe hinaufpumpen, also zurück in den Stausee. Nachts würde dann Wasser abgelassen, das die Stromgeneratoren des bereits vorhandenen Wasserkraftwerks antreibt.

Nach dem gleichen Prinzip funktionieren auch in Deutschland Pumpspeicherkraftwerke. Sie zeichnen sich durch einen verhältnismäßig hohen Wirkungsgrad aus.

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