Ist jedes Glas eines zu viel?

Ab und zu etwas Wein, Bier, Whisky – das gehört für viele zum Leben dazu. Eine aktuelle Studie kommt zum Schluss, dass schon geringe Mengen Alkohol gesundheitsschädlich sind. Um der Gesundheit nicht zu schaden, sollte man darauf verzichten.

„Wir sollten weltweit die gesetzlichen Regelungen und Gesundheitsprogramme überprüfen und erwägen, Abstinenz zu empfehlen“, sagt Emmanuela Gakidou von der University of Washington, die an der Studie beteiligt war. Man müsse über höhere Steuern auf Alkohol, Einschränken der Werbung für Alkohol, eingeschränkte Zeiten für den Alkoholverkauf und ähnliche Maßnahmen nachdenken.

Bisher wird in Deutschland nicht Abstinenz empfohlen, sondern ein maßvoller Konsum. Männer sollten pro Tag höchstens 24 Gramm Alkohol (entspricht gut einem halben Liter Bier oder einem Viertelliter Wein) trinken, Frauen die Hälfte. Beide sollten an mindestens zwei Tagen pro Woche ganz auf Alkohol verzichten.

Die Arbeit wurde von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert.

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Aldi will Plastik deutlich reduzieren – mit einem längst überfälligen Schritt

Wer im Supermarkt einkaufen geht, kommt in der Regel mit viel Plastikverpackungen nach Hause. Bei Aldi soll sich das jedoch bald ändern. Der Discounter hat eine „ambitionierte Verpackungsstrategie“ angekündigt.

„Die Aldi Verpackungsmission“ – so heißt die Offensive, mit der sowohl Aldi Süd als auch Aldi Nord künftig jede Menge Verpackungsmüll einsparen wollen. Die konkreten Ziele:

  • Bis 2022 sollen alle Verpackungen von Eigenmarken recyclingfähig sein.
  • Bis 2025 soll die Verpackungsmenge bei den Eigenmarken um 30 Prozent sinken.

Bleibt zu hoffen, dass Aldi es damit ernst meint, eine Vorreiterrolle einnimmt und andere Handelsunternehmen nachziehen.

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Was fehlt, sind die E-Autos, nicht die Ladestationen

Was am schleppenden Ausbau der Elektromobilität schuld ist? Deutschlands Autobranche verweist beim Henne-Ei-Problem gerne auf den Mangel an Stromzapfsäulen in den Städten. Deutschland müsse bei der Infrastruktur endlich aufholen, forderte Auto-Cheflobbyist Bernhard Mattes zuletzt auf einem Kongress. Um der Elektromobilität in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen, seien schlicht mehr Ladestationen nötig, mahnte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA).

Neue Zahlen zeigen nun allerdings, dass E-Auto-Besitzer in vielen Teilen Deutschlands inzwischen eine ganze Menge Ladestationen ansteuern können. Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gibt es bundesweit 13 500 öffentliche Ladepunkte – 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Rein rechnerisch kommen bei den derzeit 130 000 Elektro- und Hybridautos damit etwa zehn Autos auf jede Station. Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE), ein unabhängiges Expertengremium, empfiehlt etwa 12,5 Autos je Station, die EU-Kommission rät zu einer Quote von zehn zu eins. Von einem Engpass könne gar keine Rede sein, heißt es beim BDEW.

Klar ist in jedem Fall: Die hohen Ziele der Bundesregierung beim Ausbau der Elektromobilität werden krachend verfehlt.

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9 wertvolle Tipps, um auch im Urlaub vegan zu leben

Zuhause ist es nicht schwer, die eigenen moralische Vorsätze auch umzusetzen: Im Supermarkt weiß man, was man bedenkenlos essen kann, das Lieblingsrestaurant serviert mehr als genug vegane Gerichte und auch das Shampoo und die Creme der Wahl sind ohne tierische Inhaltsstoffe. Doch wie sieht es unterwegs aus?

In Großstädten wie Berlin oder New York ist es gang und gäbe, dass es für die meisten Gerichte auch eine vegane Alternative gibt. Doch in manchen Urlaubsländern oder -regionen ist es gar nicht so selbstverständlich, dass man auch etwas ohne tierische Produkte auf der Speisekarte findet.

TRAVELBOOK hat 9 nützliche Tipps zusammengestellt, wie man auf Reisen trotzdem gut vegan leben kann…

BUND: Bank wechseln

„Besser leben – nur wie? Tun Sie, was Sie längst schon tun wollten: Überdenken Sie Ihre Geldanlagen und schichten Sie Ihre Ersparnisse um. Unterstützen Sie mit Ihrem Geld nur noch, was Sie wirklich unterstützen wollen. Wer sein Geld nach ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien anlegt, schützt es zudem vor den riskanten Geschäften der Finanzjongleure. Als Kunde einer ’normalen‘ Bank fördern Sie ungewollt eine Konzernpolitik, die für mehr Wachstum und Rendite bereit ist, natürliche Ressourcen und menschliche Arbeitskraft auszubeuten.

Wer seinen Anlegern viel Geld auszahlt, kann das nur, indem er anderswo noch mehr Geld einnimmt. Das so generierte Wachstum aber ist bis heute mit dem Verbrauch endlicher Ressourcen verbunden, also mit Belastungen für die Biosphäre. Wachstum muss deshalb nicht per se schlecht sein: Bestimmte Branchen – wie die erneuerbaren Energien oder der Biolandbau – sollen auch aus Umweltsicht wachsen, um schädlichere Branchen zu verdrängen. In diesen Zukunftsbereichen dürfen Anleger guten Gewissens auf Gewinne hoffen.

Langfristig muss es gelingen, unseren Lebensstandard vom Ressourcenverbrauch abzukoppeln. Als Ziel wird oft ein ‚qualitatives‘ Wachstum formuliert, das ohne zusätzliche Rohstoffe auskommt. Doch für eine global nachhaltige Entwicklung muss viel mehr passieren: Die Industrieländer müssen ihren Verbrauch deutlich reduzieren.“

Weitere Informationen zum Thema Bankwechsel, Altersvorsorge, nachhaltige Kapitalanlage in diesem PDF des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)… (leider funktionieren nicht mehr alle dort genannten Links)

Kohlemeiler könnten bei Energiewende helfen

In einer Halbwüste Andalusiens erforschen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) seit den Achtzigerjahren, wie sich die brennende Hitze der Sonne zur Energiegewinnung nutzen lässt. Riesige Parabolspiegel konzentrieren die Solarwärme und erzeugen Wasserdampf, der unter hohem Druck eine Turbine und einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Ganz ähnlich funktionieren fossile Kraftwerke von der Lausitz bis ins Rheinische Revier, bloß dass die für die Wärmegewinnung Kohle verbrennen und dem Klima schaden.

Ein zentrales Element solarthermischer Kraftwerke wollen die DLR-Forscher bald in Kohlemeiler verpflanzen. Die alten Kohlemeiler würden dann wie eine Batterie funktionieren und eines der zentralen Probleme erneuerbarer Energien lösen – ihre Unstetigkeit. An einem Tag scheint die Sonne und zugleich bläst der Wind – am nächsten ist es bedeckt und windstill. Gelänge es, Energie an einem Tag zu speichern und nachts oder an einem anderen Tag wieder abzurufen, wären die Schwankungen beim Ökostrom geringer.

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„Niemand hat die wahre Geschichte von Mengele gekannt“

Es ist die wahre Geschichte, die Olivier Guez in „Das Verschwinden des Josef Mengele“ beschreibt. Der französische Autor kommt dem KZ-Arzt von Auschwitz und seinem Leben in Südamerika nach dem Krieg sehr nah.

„Ich wollte zwei Fragen beantworten. Es gibt sehr verschiedene Rätsel über Josef Mengele. Aber was wichtig für mich war, es ist ein Leben danach. Mengele nach Mengele. Wie ist dieser Mann nach Südamerika gegangen, wer hat Mengele in Südamerika geholfen, wie hat das funktioniert. Was hat der BND gemacht, was hat der Mossad gemacht, und so weiter.“

Olivier Guez im Gespräch mit Andrea Gerk, veröffentlicht auf Deutschlandfunk Kultur…

Unerlaubte Standortermittlung: Klage gegen Google eingereicht

Wegen angeblich dauerhafter Standortermittlung von Millionen Smartphone-Nutzern drohen Google juristische Konsequenzen. In einer Klageschrift werden dem Internet-Riesen Irreführung und Verletzung der Privatsphäre vorgeworfen.

Trotz Deaktivierung der Option „Standorthistorie“ werde der Standortverlauf gespeichert, heißt es in dem Dokument. Hauptziel von Google sei es, Handynutzer „heimlich zu überwachen“ und dies auch dritten Parteien zu erlauben. Angestrebt wird eine Sammelklage.

Vorausgegangen waren Recherchen der Nachrichtenagentur AP. Demnach speichern mehrere Google-Apps und -Webseiten die Nutzerortung, selbst wenn der Nutzer die Standorthistorie ausgestellt hat.

Nach dem AP-Bericht änderte der Konzern die Angaben zu seinen Ortungsdiensten, aber nicht die Praxis. Eine Hinweisseite zur Standorthistorie weist seitdem darauf hin, dass ein Abstellen dieser Einstellung nicht zwangsläufig dafür sorgt, dass auch andere Ortungsdienste keine Daten mehr sammeln. Einige Ortungsdaten könnten trotzdem in anderen Diensten gespeichert werden. Zuvor hatte es auf der Hinweisseite geheißen, mit ausgeschaltetem Ortungsdienst würden die Orte nicht länger gespeichert, an denen man sich befinde.

Quelle: tagesschau.de…

Die größte Müllkippe der Welt ist gut versteckt

Plastikinseln, größer als viele Länder, sollen im Meer treiben. Ein falsches Bild. Es ist schlimmer: Unser Plastikmüll ist überall, selbst in der Tiefsee und der Arktis.

Die Müllstrudel im Meer mögen weit weg sein und kaum sichtbar. Und gerade in Deutschland wird fleißig Abfall getrennt und recht gut entsorgt. Doch unser Umweltbewusstsein ließe sich weiter schärfen. Noch schädigt das Plastik die Ökosysteme der Ozeane und beeinflusst den Menschen kaum. Es sieht aber nicht danach aus, als würde es so bleiben. Der Verbrauch von Plastik steigt weiter an. Auch in Deutschland. 80 Prozent des Plastikmülls, der in den Ozeanen landet, stammen von Land.

Ein Artikel von Maria Mast und Sven Stockrahm auf ZEIT ONLINE…

Wasserenthärter für die Waschmaschine: Sinnvoll oder einfach nur umweltschädlich?

Vor den hiesigen Waschmittelregalen haben wir als Verbraucher die Qual der Wahl: Neben Hygiene- und Weichspülern greifen Kunden gerne zu Wasserenthärtern von „Calgon“ & Co. – denn gerade vor kalkhaltigem Wasser lehrt uns die Werbung seit Jahren das Fürchten: Völlig verkalkte Heizstäbe, poröse Rohre und Dichtungen, schmutzige Wäsche und nichts geht mehr. Aber decken sich die Horrorszenarien der Werbewelt wirklich mit der Realität in unseren Waschmaschinen und wie sinnvoll sind die viel beworbenen Entkalker-Tabs?

Wer den verlinkten Artikel nicht komplett lesen möchte: Auf teure Wasserenthärter, wie das massiv beworbene „Calgon“, kann man getrost verzichten. Warum? Alle Waschmittel sind auf unser vorwiegend hartes Wasser abgestimmt und enthalten neben waschaktiven Substanzen auch Wasserenthärter, die den Kalk im Wasser binden. In Waschpulvern übernehmen das Zeolithe, in Flüssigwaschmitteln sorgt eine höhere Konzentration von Tensiden für weiches Wasser in der Waschmaschine. Nur wenn stark verschmutze Wäsche und hartes Wasser zusammenkommen, kann ein Wasserenthärter für die Waschmaschine und die Kleidung sinnvoll sein.

Wer aber trotzdem Kalkablagerungen vorbeugen will, kann auch zu einer umweltfreundlicheren Alternative mit der gleichen Wirkung wie die teuren Tabs greifen: Waschsoda. Einfach ein bis zwei Esslöffel Waschsoda – preisgünstig erhältlich in jeder Drogerie unter dem Namen Waschsoda oder Reine Soda – mit ins Waschmittelfach geben. Dann kann das Waschmittel nach Herstellerempfehlung für weiches Wasser dosiert werden. Im Ergebnis hat man dann das Geld für Entkalker-Tabs und Waschmittel gespart – und die Umwelt entlastet.

Zum Artikel auf codecheck.info…

Die Zeit der kleinen Schritte ist vorbei

Manche Menschen können sich einen SUV leisten. Aber die Menschheit kann es sich nicht mehr leisten, Ressourcen so zu verschwenden. Wir müssen unseren Lebensstil ändern. Es gibt auch kein Recht auf diese Freiheit des Verbrauchs. Denn die Freiheit des einen hört nicht nur dort auf, wo die Freiheit des anderen anfängt. Sie hört dort auf, wo sie auf Kosten der Lebensgrundlagen anderer geht. Und die anderen sind hier die Menschen in den Entwicklungsländern und die kommenden Generationen.

Fair-Trade-Kaffee wird aus Coffee-to-Go-Bechern getrunken, Bioprodukte in Unmengen von Plastik verpackt. Viele wollen Öko-Strom, aber keine Windkraftwerke oder Stromtrassen vor der Haustür. Dafür bekommen Zwölfjährige ein neues Smartphone, wenn sie gute Noten haben. Flugreisen sind eine Selbstverständlichkeit – ob innerhalb Deutschlands oder in die Ferne.

„What on EARTH Are We Doing?“ fragte schon 1989 der US-Journalist Thomas A. Sancton und kam zu dem Schluss: „Während der Mensch in das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts eintritt, findet er sich an einem entscheidenden Wendepunkt: Was jene tun, die jetzt leben, wird über die Zukunft entscheiden, und vielleicht sogar über das Überleben der Gattung Mensch“.

Ein Kommentar von Markus C. Schulte von Drach auf sueddeutsche.de…

Braunkohle: Bundesregierung bremst schärfere Schadstoff-Grenzwerte aus

Deutschland hält als eines der wenigen EU-Länder an der Braunkohleverstromung fest. Eine Brüsseler Verordnung zu Emissionsgrenzwerten könnte den deutschen Anlagenbetreibern zum Verhängnis werden:

Während der Ausbau der Erneuerbaren stockt, protegieren Länder wie Sachsen und das Bundeswirtschaftsministerium die Kohlelobby und versuchen strengere Emissionsregeln zu verhindern. So scheint es jedenfalls, denn bis heute – ein Jahr nach der EU-Entscheidung – hat die Bundesregierung das Bundesimmisionsschutzgesetz noch nicht novelliert.

Besonders umstritten ist der neue Grenzwert für Stickoxid-Emissionen für Braunkohle-Blöcke. Von 2021 an dürfen diese nur noch maximal 175 Milligramm Stickoxide je Kubikmeter ausstoßen. Bisher liegt der deutsche Grenzwert bei 200 Milligramm und ist deutlich lascher als in den USA mit 117 Gramm. Sogar China hat seine Stickoxid-Emissionen auf 100 und für Neuanlagen sogar auf 50 Milligramm je Kubikmeter gedeckelt.

Alle Versuche der Bundesregierung, die schärfere EU-Regel für Stickoxide auszubremsen, scheiterten bisher. Auch ein letzter Kompromissvorschlag Ende Juli 2017, den Wert von 175 auf 190 Milligramm nach oben zu setzen. Bisher hatte die Bundesregierung unliebsame Vorschriften aus Brüssel, beispielsweise bei den CO2-Grenzwerten für PKW, immer im letzten Moment verwässern können.

Der Unterschied zwischen den 190 und den 175 Milligramm ist aus deutscher Sicht offenbar gravierend. Während die deutschen Braunkohlemeiler die 190 Milligramm wohl mit Ach und Krach einhalten, drohen bei 175 Milligramm teure Nachrüstungen oder, wenn sich diese nicht rechnen, Stilllegungen.

Zum kompletten Artikel auf bizz.energy…

So verheizen wir die Welt

„‚Kollektives menschliches Handeln ist erforderlich, um das Erdsystem […] in einem bewohnbaren interglazialen Zustand zu stabilisieren. Ein solches Handeln beinhaltet, die Verantwortung für das gesamte Erdsystem zu übernehmen – Biosphäre, Klima und Gesellschaften […]‘, schreiben Wissenschaftler, zu denen auch Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam Institut für Klimafolgeforschung gehört.

Wir bräuchten eine Revolution von oben. Eine Bewegung der Vernunft in der politischen Kaste weltweit, die ihren Wählerinnen und Wählern in einem Punkt keine Wahl mehr lassen darf: Zu allererst müssen die Lebensgrundlagen geschützt werden – das ist die Mutter aller Sachzwänge. Alles andere kommt danach. Ist das nicht eigentlich selbstverständlich? Doch sich heute auf diese Selbstverständlichkeit zu besinnen und für sie einzutreten, wäre ein Zeichen von Mut und wahrer Größe, die in der Politik kaum zu finden sind.“

Ein lesenswertes Essay von Markus C. Schulte von Drach auf sueddeutsche.de…

DIW-Studie: Deutscher Kohleausstieg stärkt Erneuerbare in Europa

Die Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) widersprechen Befürchtungen, dass bei einem Kohleausstieg Deutschlands mehr Kohlestrom aus dem Ausland importiert würde. Im Gegenteil könne der Ausstieg sogar dazu führen, dass der Anteil von erneuerbaren Energien in den Nachbarländern zunimmt.

Zurzeit wird ein Teil des deutschen Kohlestroms ins Ausland exportiert. Da er günstiger ist, verdrängt er dort vor allem emissionsärmere Gaskraftwerke. Die DIW-Forscher gehen davon aus, dass weniger deutscher Kohlestrom zu mehr Gaserzeugung führt. Die Atom- und Braunkohlekraftwerke in Länder wie Frankreich oder Polen seien ohnehin bereits ausgelastet. Darüber hinaus entstünden zusätzliche Anreize für den Ausbau erneuerbarer Energien, wenn die Möglichkeit des kostengünstigen Imports deutschen Kohlestroms entfalle. Der deutsche Kohleausstieg treibe somit die Dekarbonisierung in Europa voran.

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Mikroplastik – wo es sich versteckt und wie du es meiden kannst

In vielen Kosmetikprodukten steckt Mikroplastik. Die winzigen Plastikpartikel gelangen per Abwasser in die Umwelt und richten dort unabsehbare Schäden an. Doch Mikroplastik-Produkte kannst du meiden – Utopia zeigt wie und nennt Alternativen.

Plastik an sich ist ein enormes Umweltproblem, weil es erstens meist auf Basis des knapper werdenden Rohstoffs Erdöl hergestellt wird und zweitens nicht biologisch abbaubar ist. Plastikmüll aller Art – Mikroplastik eingeschlossen – gelangt in noch kaum abschätzbaren Mengen in die Umwelt und in die Meere.

Kläranlagen können die teils mikroskopisch kleinen Partikel nicht aus dem Abwasser herausfiltern. So gelangt es aus unseren Haushaltsprodukten praktisch ungehindert in die Gewässer. In der Umwelt verbleibt Kunststoff Hunderte von Jahren.

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In eigener Sache: 0800-Nummer ab sofort auch von öffentlichen Telefonen erreichbar

phone-booth-273431_960_720Unsere 0800-Nummer ist seit heute auch von öffentlichen Telefonen aus gebührenfrei erreichbar.

Bei einem sogenannten Basistelefon, einer einfachen Telefonsäule der Telekom als Ersatz für eine klassische Telefonzelle, erfolgt das Telefonat durch das Drücken der „0800“-Taste. Bei anderen öffentlichen Telefonen (zum Beispiel bei dem auf dem Foto) kann man einfach nach dem Abheben des Hörers ohne Münzen oder Karte mit der Wahl unserer 0800-Nummer beginnen – unabhängig von Meldungen im Display wie „Münzen einwerfen“ oder „Karte eingeben“.

Hier unsere Kontaktdaten…

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