Unerlaubte Standortermittlung: Klage gegen Google eingereicht

Wegen angeblich dauerhafter Standortermittlung von Millionen Smartphone-Nutzern drohen Google juristische Konsequenzen. In einer Klageschrift werden dem Internet-Riesen Irreführung und Verletzung der Privatsphäre vorgeworfen.

Trotz Deaktivierung der Option „Standorthistorie“ werde der Standortverlauf gespeichert, heißt es in dem Dokument. Hauptziel von Google sei es, Handynutzer „heimlich zu überwachen“ und dies auch dritten Parteien zu erlauben. Angestrebt wird eine Sammelklage.

Vorausgegangen waren Recherchen der Nachrichtenagentur AP. Demnach speichern mehrere Google-Apps und -Webseiten die Nutzerortung, selbst wenn der Nutzer die Standorthistorie ausgestellt hat.

Nach dem AP-Bericht änderte der Konzern die Angaben zu seinen Ortungsdiensten, aber nicht die Praxis. Eine Hinweisseite zur Standorthistorie weist seitdem darauf hin, dass ein Abstellen dieser Einstellung nicht zwangsläufig dafür sorgt, dass auch andere Ortungsdienste keine Daten mehr sammeln. Einige Ortungsdaten könnten trotzdem in anderen Diensten gespeichert werden. Zuvor hatte es auf der Hinweisseite geheißen, mit ausgeschaltetem Ortungsdienst würden die Orte nicht länger gespeichert, an denen man sich befinde.

Quelle: tagesschau.de…

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