Was fehlt, sind die E-Autos, nicht die Ladestationen

Was am schleppenden Ausbau der Elektromobilität schuld ist? Deutschlands Autobranche verweist beim Henne-Ei-Problem gerne auf den Mangel an Stromzapfsäulen in den Städten. Deutschland müsse bei der Infrastruktur endlich aufholen, forderte Auto-Cheflobbyist Bernhard Mattes zuletzt auf einem Kongress. Um der Elektromobilität in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen, seien schlicht mehr Ladestationen nötig, mahnte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA).

Neue Zahlen zeigen nun allerdings, dass E-Auto-Besitzer in vielen Teilen Deutschlands inzwischen eine ganze Menge Ladestationen ansteuern können. Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gibt es bundesweit 13 500 öffentliche Ladepunkte – 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Rein rechnerisch kommen bei den derzeit 130 000 Elektro- und Hybridautos damit etwa zehn Autos auf jede Station. Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE), ein unabhängiges Expertengremium, empfiehlt etwa 12,5 Autos je Station, die EU-Kommission rät zu einer Quote von zehn zu eins. Von einem Engpass könne gar keine Rede sein, heißt es beim BDEW.

Klar ist in jedem Fall: Die hohen Ziele der Bundesregierung beim Ausbau der Elektromobilität werden krachend verfehlt.

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