Wie der Klimawandel unser Essen verdirbt

Die steigenden Konzentrationen an Kohlendioxid in der Luft dürften einer Studie zufolge wichtige Lebensmittel nährstoffärmer machen und langfristig bei mehr Menschen zu Mangelerscheinungen führen. Einige Grundnahrungsmittel, Getreide wie Reis und Weizen etwa, könnten nach Einschätzung der Forscher bereits bis zum Jahr 2050, wenn die Kohlendioxidkonzentration von heute über 400 auf dann 550 ppm steigt, zwischen 3 und 17 Prozent weniger Eisen, Zink und Eiweiß enthalten. Die Qualität der Pflanzenfrüchte leidet durch den Klimawandel direkt und indirekt – einerseits, weil viele Anbaugebiete sich durch klimatische Veränderungen verschlechtern und Missernten sich häufen.

Andererseits aber verändert Kohlendioxid auch direkt die Bildung von Nährstoffen und die Anreicherung von lebenswichtigen Spurenstoffen. Das hatte sich schon früher in Feldexperimenten mit unterschiedlichen Spurengaskonzentrationen angedeutet. Die Untersuchung der Universität Harvard zu den Folgen dieser Nahrungsmittelverschlechterung ist in der Zeitschrift „Nature Climate Change“ erschienen. Hunderte Millionen Menschen könnten demnach vermehrt Nährstoffmängel entwickeln.

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