Koalition erlaubt Ferkelkastration ohne Betäubung länger als geplant

Union und SPD wollen den Bauern weiter gestatten, Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. Das geplante Verbot ab 2019 war mit der Reform des Tierschutzgesetzes 2013 beschlossen worden. Auch nach sechs Jahren Übergangsfrist geht das Leid weiter. Es gebe noch keine „marktgängige oder praktikable Alternative“, sagt die CDU.

Der Deutsche Tierschutzbund widerspricht der Darstellung der CDU-Politikerin: „Mit der Ebermast, der Impfung gegen Ebergeruch (Immunokastration) und der Kastration unter Vollnarkose und mit Schmerzmedikation gibt es drei Methoden, die bereits praxistauglich sind“, teilte der Verband mit. Das Tierschutzgesetz gelte bisher nicht „für rund 20 Millionen männliche Ferkel, die in Deutschland jährlich betäubungslos kastriert werden“. Der Gesetzentwurf sei „Verrat an den Ferkeln und am Staatsziel Tierschutz – die Branche bewegt sich nicht und die Regierungskoalition verlängert daher einfach das Leid der Ferkel“.

Denk immer daran, wenn Du Fleisch isst!

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