Umfrage zum Klimawandel: 86 Prozent sagen, der Mensch sei schuld

Die AfD bezweifelt, dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist. Doch selbst ihre eigenen Anhänger sehen das überwiegend anders. Die große Mehrheit der Befragten im ARD-DeutschlandTrend hat dazu eine ganz klare Meinung.

Der Artikel auf tagesschau.de…

Wie klimaschädlich ist die Digitalisierung?

Welchen CO2-Fußabdruck erzeugt das Internet? Forscher versuchen, die CO₂-Bilanz von Streamingdiensten zu messen.

Vom Smartphone bis zum Rechenzentrum: Welche Folgen für die Umwelt aktuelle Trends haben auf sueddeutsche.de…

Verlangen lässt sich nicht verbieten

Weiche Drogen zu legalisieren, wäre keine Kapitulation des Rechtsstaats. Sondern ein pragmatischer Umgang mit einem Problem, das sich ohnehin nicht abschaffen lässt.

Nach Jahrzehnten der absoluten Hilflosigkeit in der Drogenpolitik wäre es endlich an der Zeit, weiche Rauschmittel wie Cannabis freizugeben und in eigens dafür lizenzierten Geschäften zu verkaufen.

Die Kolumne von Martin Klingst auf ZEIT ONLINE…

UN: Die Menschheit tilgt die Natur von der Erde

Die Menschheit lässt einem umfassenden Weltbericht zufolge in rasendem Tempo die Natur von der Erde verschwinden. Dafür gebe es inzwischen überwältigende Beweise, die ein unheilvolles Bild zeichneten, warnte der Vorsitzende des Weltbiodiversitätsrates (IPBES), Robert Watson. „Wir erodieren global die eigentliche Basis unserer Volkswirtschaften, Lebensgrundlagen, Nahrungsmittelsicherheit und Lebensqualität.“ Die Weltgemeinschaft müsse sich dringend abwenden von wirtschaftlichem Wachstum als zentralem Ziel, hin zu nachhaltigeren Systemen.

Der Beitrag auf heise online…

In welchen Ländern CO2 bereits richtig Geld kostet

Deutschland diskutiert noch, andere Länder sind schon vor Jahren auf eine Kohlendioxid-Steuer umgeschwenkt, um klimaschädliches Wirtschaften teurer und den Umstieg auf andere Energie lohnender zu machen. Erfahrungen dazu gibt es aus der Schweiz, Schweden, Frankreich, Großbritannien und jüngst auch aus Kanada.

Was funktioniert und welchen Fehler man nicht zweimal begehen sollte auf WiWo.de…

freenet Funk: Dieser Mobilfunk-Preisrutsch kommt einem Erdbeben gleich

Gleich zwei Meldungen dürften in dieser Woche für Sorgenfalten in den Konzernzentralen von Telekom, Vodafone und O2 gesorgt haben. Schuld daran ist die freenet AG. Mit gleich zwei unlimitierten LTE-Flatrates zum Kampfpreis mischt sie den Markt gewaltig auf. inside handy Redakteur Thorsten Neuhetzki meint: Zeit wird’s.

Quasi über Nacht ist der Preispunkt für eine Allnet-Flatrate mit unlimitierter LTE-Flat um mehr als 50 Prozent gesunken. Kostete ein solcher Tarif in der letzten Woche noch 65 Euro monatlich, ist er nun durch freenet Funk schon für 99 Cent pro Tag – also weniger als 30 Euro im Monat zu haben. Kurz darauf legte freenet noch einen drauf: Knapp 25 Euro im Monat kostet jetzt eine unlimitierte reine Datenflatrate – ohne Sprache und SMS.

Ein Kommentar von Thorsten Neuhetzki auf inside-handy.de…

Acht EU-Länder bilden Klimaallianz – ohne Deutschland

Vor dem EU-Gipfel in Sibiu (Hermannstadt) in Rumänien haben Frankreich und sieben weitere EU-Länder eine Klimaallianz gebildet und gefordert, dass die EU bis 2050 klimaneutral werden soll.

Deutschland gehört der Allianz nicht an. Dazu sagt Sven Giegold, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Europäischen Parlament: “Es ist bezeichnend für die Klimapolitik der Bundesregierung in den letzten Jahren, dass ein Klimabündnis in der EU ohne Deutschland geschmiedet wird. Bei den C02-Grenzwerten für Pkws und Lastwagen hat Deutschland die Ziele der EU nach unten gedrückt. Die Bundesregierung hält selbst ihre eigenen Klimaziele für das Jahr 2020 nicht ein. Deutschland muss seine Bremserrolle beenden und zum Vorreiter beim Klimaschutz in der EU werden.“

Zum Beitrag auf sonnenseite.com…

Die Erde retten, jetzt aber wirklich!

Dem Planeten ging es schon mal besser. Wo man derzeit auch hinschaut, alles ist dabei, zu kollabieren. Weltweit verseuchen Plastik und Müll Flüsse, Seen und das Meer. Die Erde erwärmt sich seit Jahren zu schnell. Deutschland trocknete zuletzt wieder bis zur Brandgefahr aus. Und allein das, was der Mensch im Schnitt noch immer an Fleisch pro Jahr isst, verschärft die Klimakrise stetig weiter – von unseren Billigflugreisen gar nicht zu reden. Diese Woche der nächste Schock: 1.000.000 Tier- und Pflanzenarten könnten für immer verschwinden.

Statt alle Krisen getrennt zu betrachten, sollten wir uns klarmachen: Am Ende sind sie alle Teil eines einzigen großen Problems. Der gesamte Planet ist in Gefahr, die meisten Krisen bedingen einander.

Wir müssen handeln, jetzt! Alles hängt zusammen. Genau deshalb hilft es, Plastik zu meiden, weniger zu fliegen und politisch Druck zu machen. Wer anfängt zu handeln, hilft bei der Lösung.

Eine Analyse von Elena Erdmann und Maria Mast auf ZEIT ONLINE…

Polizei beendet Schlachthofbesetzung von Tierrechtsaktivisten

Etwa 30 Aktivisten haben im nordrhein-westfälischen Düren einen Schlachthof besetzt. Die Aktion richtete sich gegen das „massenhafte Töten von fühlenden Wesen“. Die Fleischindustrie ist auch ökologisch nicht tragbar. Der Massenkonsum tierischer Produkte trägt erheblich zur Klimakrise bei und verbraucht Unmengen an Wasser und Energie.

Und wie weit bist du in deiner Entwicklung? Isst du noch Fleisch oder bist du schon weiter?

Hier der Bericht auf ZEIT ONLINE…

Solarbranche fordert CO2-Preis

Der europäische Branchenverbund Solar Power Europe habe seine früheren Wachstumsprognosen jetzt nach oben korrigiert. Statt mit einem Zubau von 13 Gigawatt in diesem Jahr rechne man nun in der EU mit einem Plus von 17 Gigawatt – sowie von 20 Gigawatt 2020.

Auf die politischen Randbedingungen geht der Geschäftsführer des Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) ein. Die in Deutschland installierte Leistung für erneuerbaren Strom sei genauso groß, wie die für konventionellen. Aus letzteren Kraftwerken kämen aber immer noch 60 Prozent des Stroms. Um das zu ändern, müssten die Preisregeln geändert werden. Um beispielsweise den Wärmemarkt zu dekarbonisieren und den Solarstrom zum Heizen zu bringen, solle man den Ökostrom von den Dingen befreien, die ihn belasteten und das Treibhausgas CO2 markgerecht bepreisen.

Zum Artikel auf bizz-energy.com…

„Wer ‚Fremdenfeindlichkeit‘ sagt, übernimmt die Sicht der Täter“

Warum scheitern so viele Gespräche über Rassismus? „Die Antwort“ hat mit der Journalistin Ferda Ataman über problematische Begriffe und Alternativen zu ihnen gesprochen, mit der Trainerin und Aktivistin Tupoka Ogette über Strategien, wie man Rassismus am besten anspricht – und mit der britischen Autorin Reni Eddo-Lodge über die Frage, ob es Gespräche über Diskriminierung gibt, die man besser nicht führt.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Britisches Unterhaus ruft Klimanotstand aus

Das britische Unterhaus hat den Klimanotstand ausgerufen. Eine Mehrheit der Parlamentsabgeordneten unterstützt damit den entsprechenden Antrag.

Der Beschluss des Parlaments ist zwar rein symbolisch. Doch er kommt zeitgleich mit der Veröffentlichung eines Berichts einer einflussreichen Expertenkommission der Regierung. Die Fachleute fordern darin Maßnahmen, um den britischen Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) und anderer Treibhausgase bis zum Jahr 2050 auf Null zu senken.

Zum Artikel der Frankfurter Allgemeine…

Telefonica droht Strafe wegen schlechtem Netzausbau

Der Ausbau bei den LTE-Netzen für den Mobilfunk geht langsamer voran, als es die Vorgaben der Bundesnetzagentur vorschreiben. Insbesondere für die Telefonica könnte das in Zukunft teuer werden. Kaum ein deutscher Netzbetreiber steht so oft und vehement in der Kritik wegen schlechter Netzabdeckung wie Telefonica Deutschland. Während sich insbesondere die Telekom gerne damit rühmt, das am besten ausgebaute Netz zu haben, kritisieren viele Kunden die Netzqualität des Telefonica-Netzes.

Zum Beitrag auf t3n.de…

Die Energie-Revolution auf dem Balkon

simon stehendDie Stromerzeugung auf dem eigenen Balkon ist mit einer innovativen Photovoltaikanlage so einfach wie nie. Und sie heißt simon. Das rund 1,40 Meter hohe und 70 Zentimeter breite, mobile Solarpanel muss bei Sonne bloß in eine übliche Steckdose gesteckt werden und schon speist es Strom ins häusliche Netz ein.

Möglich macht dies ein integrierter Wechselrichter, der die Einspeisung von bis zu 150 Watt Spitzenleistung narrensicher regelt. „Es gibt viele Menschen, die ihren Strom selbst produzieren wollen, aber nur über einen Balkon oder eine Terrasse verfügen“, sagt Entwickler und Namenspate Simon Niederkircher von der homemade.energy GmbH, einer Tochter der österreichischen oekostrom AG, die simon vertreibt. „Für sie haben wir den simon als möglichst unkompliziertes Solarmodul konzipiert. Es ist sofort startbereit und wandelt dann Sonnenlicht in Strom um.“

Bislang waren es vor allem Hausbesitzer, die auf ihren Dächern Photovoltaikanlagen installierten. Nun können sich auch Mieter aktiv an der Energiewende beteiligen. „Schon immer war der Ausbau der Erneuerbaren zu einem großen Teil durch privates Engagement getrieben“, sagt Nils Müller, Vorstand von Greenpeace Energy, „wir wollen die aktive Teilnahme an der Energie-Revolution nun aber noch mehr Menschen ermöglichen. Je mehr mitmachen, desto stärker ist die Identifikation mit dem Ziel einer vollständigen Energiewende in Deutschland und Österreich, die wir für den Klimaschutz so rasch wie möglich brauchen.“

Mehr zu simon bei Greenpeace Energy…
Und hier ein YouTube-Video (MDR, Einfach genial)…

EU-Kommissar wirbt für europaweite CO2-Steuer

In der Klimaschutzdebatte wird zunehmend über eine CO2-Steuer diskutiert. Sie soll den Ausstoß von Treibhausgasen verteuern und damit klimafreundliche Technologien fördern.

Auch der Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten für die Europawahl hat sich für diesen Mechanismus ausgesprochen, um Nachhaltigkeit zu erreichen: Etwa im Bereich Verkehr und Gebäude könne eine CO2-Steuer einen Anreiz dafür setzen, stärker auf Elektroautos umzusteigen oder die energetische Gebäudesanierung voranzubringen. Die Grünen haben sich eine solche Steuer ebenfalls in ihr Europawahlprogramm geschrieben.

Der Artikel auf ZEIT ONLINE…