# NOT MY KLIMAPAKET

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat das von Union und SPD vorgelegte Klimapaket scharf kritisiert. „Das ist kein Durchbruch, das ist ein Versagen auf ganzer Linie, was das Klimakabinett da vorgelegt hat“, twitterte die Umweltorganisation. Auch von Greenpeace kommt massive Kritik: „1,4 Millionen Menschen fordern mehr Klimaschutz, doch das Maßnahmenpaket der Regierung liefert nicht.“ (Foto: Kevin McElvaney / Greenpeace)

Ein Kommentar von Lisa Göldner, Klima-Expertin von Greenpeace, auf greenpeace.de…

„… dass heute Ihre Ausreise …“

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Satz des damaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher, den er den dorthin geflüchteten „DDR“-Bürgern vom Balkon der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag verkündete. Der Satz war nur halb zu hören und ging dann im Jubel unter. Heute noch bekomme ich beim Gedanken daran Gänsehaut. Nun ist in Prag an die Ausreise der rund 4000 „DDR“-Bürger vor 30 Jahren erinnert worden. Es gab ein emotionales Wiedersehen – und eine Mahnung an Europa.

Der Beitrag auf tagesschau.de…

Klimapaket: Begünstigt die Pendlerpauschale fast ausschließlich Autofahrer?

Die Bundesregierung will Fernpendler entlasten – und verweist darauf, dass auch Bahnfahrer profitieren. Nach SPIEGEL-Informationen werden weite Wege zur Arbeit aber fast ausschließlich im Auto zurückgelegt.

Hier beschäftigt sich DER SPIEGEL näher mit dem Thema…

Autonutzung bei jungen Menschen nach wie vor hoch

Eine Studie des Umweltbundesamt (UBA) zum Mobilitätsverhalten jüngerer und älterer Menschen zeigt, dass junge Menschen heute kaum weniger stark auf das Auto ausgerichtet sind als früher. Gleichzeitig nehme die (Auto-)Mobilität älterer Menschen zu. Beide Personengruppen seien für eine Verkehrswende von großer Bedeutung und sollten durch gezielte Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität unterstützt werden, so das Umweltbundesamt.

Mehr zur Studie auf umweltbundesamt.de…

Groß, schwer, klimaschädlich: Auf der IAA werden Klimakiller gefeiert

Die Klimawende im Verkehr soll mit Elektroautos erreicht werden. Auf der Branchenmesse IAA werden einige davon gezeigt – aber das große Geschäft macht die Industrie mit zunehmend umstrittenen Fahrzeugen. Nie zuvor waren zu der am morgen in Frankfurt beginnenden Automesse derart massive Proteste angekündigt. Im Zentrum der Kritik stehen nicht erst seit dem verheerenden Unfall von Berlin mit vier getöteten Fußgängern die Stadtgeländewagen – Sports Utility Vehicle (SUV). (Foto: Volkswagen AG)

Der Beitrag auf bizz-energy.com…

Kein Einbau von Ölheizungen ab 2030?

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will den Einbau von Ölheizungen von 2030 an komplett verbieten. Bestehende Ölheizungen sollen aber weiterbetrieben werden dürfen. „Nur die Appelle an die Vernunft genügen nicht“, sagte die SPD-Politikerin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. CDU / CSU sind gegen diese Pläne. Derzeit fördert die Bundesregierung immer noch den Neueinbau von Ölheizungen. Greenpeace kritisierte: „Wenn die CSU denkt, sie könne allein mit Anreizprogrammen die Klimakrise lösen, dann ist sie entweder naiv oder will die Menschen für dumm verkaufen.“

Zum kompletten Artikel auf bizz-energy.com…

E-Mails signieren und verschlüsseln mit S/MIME

Mit dem Standard S/MIME lassen sich E-Mails verschlüsseln und signieren. Viele gängige E-Mail-Programme unterstützen S/MIME. Die Einrichtung ist dabei weniger kompliziert als oft befürchtet. Mit der Einrichtung ist das Thema auch schon erledigt. Ausgehende Mails werden automatisch signiert und – soweit das Zertifikat des Empfängers schon vorliegt – auch verschlüsselt. Als ‚Gegenleistung‘ erhält man bei einer signierten E-Mail die Sicherheit, dass die Nachricht auf dem Weg vom Sender zum Empfänger nicht verändert wurde, im Falle einer verschlüsselten Mail ist die Nachricht für Dritte nicht lesbar.

Ich nutze S/MIME auf MacBook, iPhone und iPad. Meine  E-Mails sind grundsätzlich signiert und ermöglichen so auch eine verschlüsselte Kommunikation. Mein neues SwissSign-Zertifikat, gültig bis 2021, liegt seit heute vor.

Eine erste kurze Erläuterung zu S/MIME hält ip-insider.de hier bereit…

Fast ein Drittel des Mikroplastiks im Meer entsteht durch den Straßenverkehr

Die Problematik von Mikroplastik wird in der öffentlichen Diskussion meist mit Kosmetik- oder Abfallprodukten in Verbindung gebracht. Mit dem Straßenverkehr gibt es jedoch noch eine viel größere Eintragsquelle der Kleinstpartikel in die Umwelt: 1,2 Kilogramm Mikroplastik pro Kopf und Jahr entstehen durch den Reifenabrieb des Straßenverkehrs.

Zum Artikel auf sonnenseite.com…

Über Tiere als Opfer der Modeindustrie und den Etikettenschwindel mit Kunstpelz

Bald heißt es wieder: Klamotten für den Herbst und Winter kaufen. Dabei wird der Modewelt Pelz noch immer stark nachgefragt: als Kragen an Jacken, als Fellbommel an Mützen und sogar als Kissenbezug. Vergessen wird hierbei oft das Leid hinter diesem vermeintlichen Modetrend. Nerze, Füchse und Marderhunde werden wegen ihres Fells gezüchtet und verbringen ihr kurzes Leben in engen Käfigen.

Oftmals kaufen Verbraucher unwissentlich Echtpelz, der durch fehlende oder falsche Kennzeichnung in Kaufhäusern landet. Häufig wird außerdem Hunde- und Katzenfell als Kunstfell deklariert (zum Beispiel mit „100 % Polyester“), obwohl Import und Handel von Hunde- und Katzenfell in Deutschland verboten sind. China ist dafür bekannt, Marderhunde, die zur Familie der Füchse und Wölfe zählen, sowie Katzen und Hunde aufgrund ihres Fells zu halten und zu töten. Recherchen verschiedener Tierrechtsorganisationen dokumentieren regelmäßig katastrophale Zustände in Chinas Hunde- und Katzenfellindustrie.

Das Ende ihres Lebens ist für sogenannte Pelztiere ebenfalls mit Qualen verbunden. Nerze werden meist mit Kohlendioxid (CO2) oder Kohlenmonoxid (CO) vergast und ersticken qualvoll. Füchse und Marderhunde hingegen sterben durch Elektroschocks. Hierfür wird ein Gerät mit 2 Elektroden sowohl in den Mund als auch in den Enddarm der Tiere eingeführt.

Es ist dringend geboten, den Unsinn mit dem Kauf von Pelzapplikationen an Kleidungsstücken – egal ob echter oder Kunstpelz – einfach ganz bleiben lassen und damit ein Zeichen zu setzen!

Mehr dazu bei ProVeg…

Entrepreneurs for Future: Mittelstand ruft zum Klimastreik auf

Immer mehr Unternehmer suchen den Schulterschluss mit den Schülern, die für eine radikale Klimapolitik demonstrieren und die Politik zum Handeln auffordern. „Die Bundesregierung müsste viel mehr tun, um das Klima zu schützen“, sagt Niklas Östberg, Gründer des Digitalkonzerns Delivery Hero, dem Handelsblatt. „Die wenigen Maßnahmen, die ergriffen wurden, waren noch nicht sehr effektiv“, kritisiert der Chef der Bestellplattform für Essenslieferdienste. Es hätte viel mehr erreicht werden können.

Östberg ist Teil einer Bewegung von mehr als 2600 deutschen Unternehmern mit zusammen über 200.000 Mitarbeitern, die von der Politik drastische Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung fordern. Dazu zählt ein rascher Komplettumstieg auf erneuerbare Energien.

Der Artikel auf handelsblatt.com…

Wie das Internet Strom frisst

Spotify, Siri, Amazon und Co. verbrauchen viel Energie. Deshalb lohnt es sich gleich mehrfach, bewusster mit digitalen Daten umzugehen. Apple, Microsoft, Facebook und Google haben in der Studie „Clicking Green“ 2017 von Greenpeace gute Noten für ihre Bemühungen um ein nachhaltigeres Internet bekommen. Sie setzen auf erneuerbare Energie und investieren teilweise in den Bau neuer Anlagen. In der Kritik der Umweltschützer steht dagegen der Marktführer für Cloud-Lösungen: Amazon.

Philip Bovermann auf ZEIT ONLINE…