Der Energieversorger Uniper sorgt in Nordrhein-Westfalen für einen „Quantensprung für den Klimaschutz“, so Ministerpräsident Armin Laschet. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wird der Meiler zusätzlich 40 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre blasen. Ein verheerendes Signal für die deutsche Energiewende, die einst als Vorbild für die Welt dienen sollte.

Hinzu kommt, dass der billige (weil nicht gesamtgesellschaftlich betrachtet) und dreckige Kohlestrom die Energieerzeugung aus Gas, die deutlich weniger klimaschädlich ist, verdrängt. Flexible Gaskraftwerke werden für die Transformation des Energiesystems im Gegensatz zu Kohlekraftwerken aber unbedingt benötigt.

Nebenbei bemerkt: 400 Megawatt (MW) der 1.100 MW-Anlage gehen an die Deutsche Bahn. Die wäre aus ihrem Vertrag aus dem Jahr 2007 zwar gern raus gekommen, muss den dreckigen Strom aber nun doch abnehmen. Ob man jetzt wohl nochmal die Streifen am ICE ändert – von rot auf grün, nun auf grau?

Mehr dazu bei cleanthinking.de…

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