The Social Dilemma

Heute empfehle ich Euch die Dokumentation „the social dilemma“.

Die Doku gibt einen aufschlussreichen Blick auf die Art und Weise, wie soziale Medien Sucht erzeugen und unser Verhalten manipulieren; erzählt von Personen, die bei Facebook, Google, Twitter und anderen gearbeitet haben und entsprechenden Einblick hinter die Kulissen hatten.

Also, liebe Leute, kommt raus aus Eurer algorithmuserzeugten Fake News-Filterblase und seht Euch den Film an!

Zu streamen bei Netflix…

Union sorgt sich um ausreichenden Platz für Autos in der Stadt

Umweltbundesamt und Grüne hatten mehr Raum für Radfahrer und Fußgänger gefordert. Nun reagieren die ewig Gestrigen aus Union und FDP und sorgen sich doch tatsächlich um den Platz für Autos in den Städten.

Interessant sind hier vor allem auch die zahlreichen Kommentare, bei denen die ja wirklich abstrusen Forderungen von Union und FDP so gar nicht gut ankommen.

ZEIT ONLINE…

ADFC: So geht Verkehrswende

Das ADFC-Booklet „So geht Verkehrswende – Infrastrukturelemente für den Radverkehr“ gibt einen Ein- und Überblick über die verkehrspolitische Arbeit des ADFC der vergangenen Jahre. Und es zeigt in Wort und Bild, welche unterschiedlichen Radverkehrsführungsformen es gibt und wie sie zu bewerten sind – vom Radfahren auf der Fahrbahn bis zum Radfahren auf geschützten Radfahrstreifen.

Das kompakte und praxisorientierte Booklet richtet sich an alle interessierten Menschen – von Politikern über Menschen, die sich ehrenamtlich für eine neue Radverkehrspolitik engagieren bis zu (Rad-) Verkehrsplanern auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.

Zum ADFC-Booklet als PDF…

Strafen für Raser beibehalten!

Im Streit um härtere Strafen für Raser fordert der BUND, bei den im Februar beschlossenen Verschärfungen zu bleiben. „Die Verkehrspolitik in Deutschland ist seit Jahrzehnten am Auto und an Autofahrerinnen und -fahrern ausgerichtet“, kritisierte die Umweltorganisation. Und damit hat sie recht!

Es braucht ein Umdenken und mehr Raum und Sicherheit für umweltfreundliche Verkehrsträger und ihre Nutzer. Fahrverbote bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von innerorts 21 Kilometern pro Stunde sind nicht unverhältnismäßig.

Zum Beitrag auf heise online…

Global Witness: 2019 mindestens 212 Umweltschützer ermordet

Umweltaktivisten werden häufig wegen ihres Kampfes gegen illegalen Bergbau oder Abholzung ermordet, sagt die Nichtregierungsorganisation Global Witness. In einigen Ländern ist ihr Einsatz besonders gefährlich.

„Viele der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen haben mit der Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen sowie Korruption in Politik und Wirtschaft zu tun“, so Rachel Cox von Global Witness. „Umweltschützer sind jene, die dagegen aufstehen.“

Zum Beitrag auf sueddeutsche.de…
Press release von Global Witness (englisch, spanisch, französisch)…

Batterien, Biomüll…: In Restmülltonnen ist zu viel, was da nicht rein gehört

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Reichlich Biomüll, aber auch Papier, Glas, Plastik und immer wieder Batterien: In deutschen Restmülltonnen landet viel, was anders entsorgt werden müsste. Fast 40 Prozent des Gewichts sind Bioabfälle, die auf den Kompost oder in die Biotonne gehören, wie das Umweltbundesamt ermittelt hat. Gut ein Viertel sind Wertstoffe, die recycelt werden sollten. Dazu kommen 0,5 Prozent Problemfälle wie Batterien, Lack oder Energiesparlampen, die Schadstoffe enthalten. Tatsächlicher Restabfall – wie Windeln, Staubsaugerbeutel, Kippen oder Kehricht – macht nur ein Drittel des Restmüllgewichts aus. Hier kommt es auf uns alle an, das zu ändern!

Zum Beitrag auf heise online…

Massenüberwachung durch Gesichtserkennung in Europa: wo bleibt der Aufschrei?

Gesichtserkennung stellt eine erhebliche Gefahr für unsere Grundrechte dar. Hierzulande muten Debatten über das Thema oft so an, als handele es sich dabei um Zukunftsmusik – oder ein Problem, das in erster Linie Länder mit einem niedrigeren Datenschutzniveau wie die USA oder China betreffe. Dabei breitet sich die automatische Gesichtserkennung in Europa und auch in Deutschland rasant aus. Bundespolizei und Kriminalämter setzen die Technologie bereits seit Jahren ein, Tendenz stark steigend. Die EU-Kommission investiert in unseriöse Startups, die Gesichtserkennung an Europas Außengrenzen als Lügendetektoren einsetzen wollen. Und ein polnisches Clearview-Klon bietet eine für jeden frei zugängliche Gesichter-Suchmaschine im Netz an. Wo bleibt der Aufschrei?

Unverändert übernommen aus einem Beitrag von Julia Reda auf heise online…

Verzehr und Haltung von Tieren existentielles Problem für die Menschheit

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Das Rezept für eine Krise wie die aktuelle COVID-19-Pandemie ist leider einfach: ein Tier, eine Mutation, ein Mensch und ein Moment des Kontakts – das genügt, um eine globale Pandemie auszulösen, die die gesamte Welt zum Stillstand bringt.

Der starke Zusammenhang zwischen Pandemien und dem globalen Tierkonsum wird bislang oft übersehen. Deshalb veröffentlichte ProVeg den Food & Pandemics Report und fordert darin, den Tierkonsum sofort zu senken. Fast zeitgleich publizierten Experten der Vereinten Nationen und der Cambridge University die gleichen Forderungen wie ProVeg. Beide Institutionen – wie auch ProVeg – betonen, dass der Konsum und die Haltung von Tieren mit einem sehr hohen Risiko für weitere Pandemien einhergehen.

Den globalen Tierkonsum zu senken, ist drängender denn je!

Insgesamt werden 75 Prozent aller neu auftretenden Infektionskrankheiten von Tieren auf Menschen übertragen. Dazu zählten Krankheiten wie Mumps, HIV oder bestimmte Formen der Grippe. Bereits jetzt sterben mehr Menschen an zoonotischen Krankheiten als an Diabetes und Verkehrsunfällen zusammen. Durch einen Ernährungswandel hin zu einer pflanzlicheren Ernährung schwächen wir aber vor allem auch den Klimawandel ab und verhindern großes Tierleid.

Zum Food & Pandemics Report von ProVeg (englisch)…
Zur Homepage von ProVeg (deutsch)…

Bundesverfassungsgericht: Staatlicher Zugriff auf Bestandsdaten muss begrenzt werden

Die staatlichen Zugriffsmöglichkeiten auf persönliche Daten von Handy- und Internetnutzern zur Strafverfolgung und Terrorabwehr gehen zu weit. Paragraph 113 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) und mehrere Fachgesetze des Bundes, die die manuelle Bestandsdatenauskunft regeln, seien verfassungswidrig. Der aktuell praktizierte Abruf von den bei Telekommunikationsunternehmen gespeicherten Bestands- und Abrechnungsdaten sowie PIN-Nummern durch Strafverfolger und Nachrichtendienste verstößt gegen die informationelle Selbstbestimmung und das allgemeine Persönlichkeitsrecht.

Details dazu bei heise online…

EuGH kippt EU-US-Datenschutzvereinbarung „Privacy Shield“

Neuer Erfolg für den österreichischen Juristen Max Schrems im Kampf gegen den Überwachungskapitalismus: Mit einem lange erwarteten Urteil hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) heute den transatlantischen „Privacy Shield“ und damit eine der wichtigen Rechtsgrundlagen für den Transfer personenbezogener Daten europäischer Bürger in die USA für nichtig erklärt. Grund dafür sind in den Vereinigten Staaten bestehende Gesetze, die Sicherheitsbehörden weitreichende Befugnisse zur Überwachung „ausländischer Kommunikation“ in die Hand geben.

Weiterlesen bei heise online…

Greenpeace Energy: neue Mobilstrom-Tarife für Elektroautos

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Egal, ob dein Elektroauto über den vorhandenen Haushaltsstromzähler oder über eine separate Messeinrichtung geladen wird: Greenpeace Energy bietet nun neue Mobilstrom-Tarife mit reduzierten Arbeitspreisen an. Damit bist du wirklich immer nachhaltig unterwegs, denn der Premium-Ökostrom stammt ausschließlich aus Wind- und Wasserkraftanlagen in Deutschland und Österreich. Es erfolgt kein Greenwashing durch Zertifikatehandel.

Hier mehr bei Greenpeace Energy…

Datteln 4: Armutszeugnis deutscher Energiewende in Regelbetrieb

Der Energieversorger Uniper sorgt in Nordrhein-Westfalen für einen „Quantensprung für den Klimaschutz“, so Ministerpräsident Armin Laschet. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wird der Meiler zusätzlich 40 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre blasen. Ein verheerendes Signal für die deutsche Energiewende, die einst als Vorbild für die Welt dienen sollte.

Hinzu kommt, dass der billige (weil nicht gesamtgesellschaftlich betrachtet) und dreckige Kohlestrom die Energieerzeugung aus Gas, die deutlich weniger klimaschädlich ist, verdrängt. Flexible Gaskraftwerke werden für die Transformation des Energiesystems im Gegensatz zu Kohlekraftwerken aber unbedingt benötigt.

Nebenbei bemerkt: 400 Megawatt (MW) der 1.100 MW-Anlage gehen an die Deutsche Bahn. Die wäre aus ihrem Vertrag aus dem Jahr 2007 zwar gern raus gekommen, muss den dreckigen Strom aber nun doch abnehmen. Ob man jetzt wohl nochmal die Streifen am ICE ändert – von rot auf grün, nun auf grau?

Mehr dazu bei cleanthinking.de…

1&1 berechnet Telefonkonferenzen extra

Damit die Teil­nahme an Tele­fon­kon­fe­renzen nicht teuer wird, bieten zahl­reiche Anbieter seit vielen Jahren Fest­netz­num­mern für das Einwählen in den Konfe­renz­raum an. Bei fast allen Provi­dern kostet die Teil­nahme an einer derar­tigen Konfe­renz also keine Zusatz­ge­bühr, wenn der Kunden eine Fest­netz- oder Allnet-Flat hat.

Eben­falls seit vielen Jahren bildet 1&1 hierbei eine unrühm­liche Ausnahme, und zwar sowohl bei seinen Fest­netz- als auch bei seinen Handy-Tarifen. Und selbst in Zeiten wie jetzt, in denen viele Arbeit­nehmer im Home-Office arbeiten, möchte 1&1 nicht von dieser Praxis abrücken.

teltarif.de…

Nepper, Schlepper, Strahlenfänger

Du fürchtest dich vor 5G-Strahlung? Ein USB-Stick aus England stellt die „Kohärenz der Geometrie der Atome“ wieder her. Und dann war da noch der „NoCovid-COIN“, „Kill Bill XP“ und das neuartige Nahrungsergänzungsmittel „Kuh-Anon“.

Eine Glosse von Eike Kühl auf ZEIT ONLINE…

Endlich: Twitter markiert Trump-Tweets als „irreführend“

Zwischen Donald Trump und dem von ihm viel genutzten Online-Dienst Twitter ist es zu einem heftigen Konflikt gekommen. Nachdem das Unternehmen erstmals zwei Tweets des Präsidenten als inhaltlich irreführend gekennzeichnet hatte, reagierte Trump erbost und warf Twitter vor, sich in die Präsidentschaftswahl im November „einzumischen“. Nun drohte er sogar mit der Schließung von Online-Netzwerken – natürlich bei Twitter.

Mehr hier bei ZEIT ONLINE…

Koalition legt Streit um Windkraft bei

Wie groß der Abstand zwischen Windrädern und Gebäuden ist, das sollen die Länder künftig selbst entscheiden können. Damit endet einer der zähesten und skurrilsten Konflikte seit Beginn der Energiewende. „Endlich hat die große Koalition den Gordischen Knoten durchschlagen“, sagte Simone Peter, Chefin des Bundesverbands Erneuerbare Energie. Die Solarwirtschaft drängt nun zur Eile. „Jetzt dürfen wir keine Zeit mehr verlieren“, sagte Carsten Körnig, Chef des Branchenverbands BSW Solar. Für die Abschaffung des Solar-Deckels sei es mittlerweile höchste Eisenbahn. Die Union hatte die Aufhebung des Solardeckels an eine Einigung im Windkraftstreit geknüpft.

Michael Bauchmüller auf sueddeutsche.de…

17. Mai: Internationaler Tag gegen Homophobie

Am 17. Mai 1990 – heute vor genau dreißig Jahren – beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst Überfälliges: Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Das Europäische Parlament betonte im Januar 2006, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auf das Schärfste verurteilt wird – eine Kampfansage gegen Homophobie und Hassgewalt, der alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind.

Der heutige Tagesschau-Beitrag dazu auf tagesschau.de…

#glaubnichtalles was du hörst!

Verschwörungsmythen sind manipulativ, liefern einfache und widerspruchsfreie Antworten und klare Feindbilder und vermitteln ein Gefühl der Überlegenheit. Und sie werden durch Faktoren wie Existenzunsicherheit, Hilflosigkeitserleben, ein geringes Selbstwertgefühl und soziale Isolation begünstigt, sagt die Psychologin Dorothee Scholz. Sie  sind oft nicht nur harmloser Unsinn, sondern gefährlich. Der Entschwörungsgenerator der Amadeu Antonio Stiftung zeigt, warum.

Mehr auf amadeu-antonio-stiftung.de/glaubnichtalles…

Nebenbei ein großer Intelligenztest?

Manchmal kommt es mir so vor, als wäre die Corona-Pandemie nebenbei ein großer Intelligenztest. Bin ich in der Lage, die aktuelle Situation zu erfassen und die einfachen Regeln umzusetzen? Verstehe ich, dass ich im Zweifel nicht nur mich, sondern auch andere gefährde und Leben aufs Spiel setze?

Nach dem Lockerungsmarathon der Bundesländer kommt es mir jedenfalls so vor, als hätten viele die Situation nicht verstanden. Da legt man die Regeln einfach mal so aus, wie es einem passt (oder informiert sich am besten gar nicht richtig) und trifft sich wieder mit Freunden, besucht Bekannte, lädt zum abendlichen Grillen und zum Kaffeekränzchen ein und demonstriert gegen die nach seriösen Wissenschaftlern notwendigen Maßnahmen. So, als wäre alles vorbei. Diese Menschen sind jeder für sich ein kleiner Trump, der macht, was er will und nur an sich denkt. Leute, ich verstehe Euch nicht!