Nehmt den Autos endlich Platz weg

Angesichts des begrenzten Platzes und auch mit Blick auf den Klimawandel bleibt gar keine andere Wahl, als anderen Verkehrsmitteln als dem Auto den Vorrang zu geben. Mit dem Fahrrad zu fahren oder den ÖPNV zu nehmen muss bequemer, schneller und zuverlässiger und vor allem sicherer werden. Nur dann werden die Menschen bereit sein, das Auto auch stehenzulassen.

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ADFC-Fahrradklima-Test – jetzt mitmachen!

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrenden in Deutschland – eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit. Durchgeführt wird dieser vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Im Jahr 2020 findet die Umfrage zum neunten Mal statt – vom 01. September bis 30. November.

Per Fragebogen kannst Du mit wenig Aufwand die Situation für Radfahrende in Deiner Stadt oder Gemeinde bewerten. So haben Du und alle anderen „Alltagsexpert*innen“ die Chance, Politik und Verwaltung wichtiges Feedback zur Situation von Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern vor Ort zu geben. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den ADFC-Fahrradklima-Test aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020.

Hier kannst du mitmachen…

Papst für Schutz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften

Erstmals hat sich Papst Franziskus für den Schutz gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften ausgesprochen. 

Papst Franziskus befürwortet eingetragene, zivile Partnerschaften für homosexuelle Paare. „Homosexuelle haben das Recht, in einer Familie zu leben“, sagte er in einem Interview für die Dokumentation „Francesco“, die heute beim Filmfestival in Rom Premiere feierte. Sie seien Kinder Gottes.

„Was wir benötigen, ist ein Gesetz, das eine zivile Partnerschaft ermöglicht“, sagte der Papst. Betroffene sollten rechtlich abgesichert sein. Dafür habe er sich auch eingesetzt.

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Wie uns die Lebensmittelindustrie in die Irre führt

Trügerische Idylle: Mit Bildern von grünen Wiesen und zufrieden grasenden Rindern verkaufen Fleischproduzenten Würstchen aus Massentierhaltung. Auch in anderen Segmenten versuchen Hersteller, uns zu täuschen.

Fest steht: Weit mehr als 90 Prozent der Tiere, deren Fleisch in Deutschland auf dem Teller landet, haben nie die Sonne gesehen – oder allenfalls auf ihrem Weg vom Stall in den LKW zum Schlachthof. Man kann argumentieren, der aufgeklärte Verbraucher wisse das. Studien haben allerdings ergeben: Immerhin jeder vierte Konsument springt auf die Packungsidylle an.

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Stoppt das Veggie-Burger-Verbot!

Die Europäische Union erwägt derzeit ernsthaft, etablierte und allgemein bekannte Begriffe wie „Burger“, „Wurst“ und „Steak“ für pflanzliche Produkte zu verbieten. Zusätzlich würde das vorgeschlagene EU-Verbot auf Milch bezogene Begriffe wie „Typ Joghurt“, „Käsealternative“ und „Butterersatz“ verbieten.

Das Hauptargument hinter diesem Vorschlag ist, vermeintliche Verwirrung bei Verbraucherinnen und Verbrauchern zu vermeiden. Begriffe wie „Veggie-Burger“ und „Veggie-Wurst“ liefern jedoch wichtige Informationen über den Geschmack und die Einsatzmöglichkeiten, die mit dem Produkt einhergehen. Menschen kaufen Produkte auf pflanzlicher Basis gerade deshalb, weil sie wissen, dass diese ähnliche Geschmackserlebnisse und Verwendung wie ihre tierischen Pendants bieten.

Die vorgeschlagenen Beschränkungen stünden in direktem Widerspruch zu den erklärten Zielen der EU im Rahmen des sogenannten europäischen Grünen Deals und der Farm-to-Fork-Strategie, nachhaltigere und gesündere Ernährungsweisen zu schaffen. Die Farm-to-Fork-Strategie stellt ausdrücklich fest, dass es notwendig ist, Verbraucherinnen und Verbraucher darin zu bestärken, „sich für nachhaltige Lebensmittel zu entscheiden“ und „die Wahl gesunder und nachhaltiger Ernährungsweisen zu erleichtern“.

Fordere mit deiner Stimme das Europäische Parlament dazu auf, dem vorgeschlagenen Veggie-Burger-Verbot nicht zuzustimmen.

Zur Petition auf proveg.com/de…

E-Bike Ampler Curt: schwarz, schlicht, schlank

…und elegant!

„Kann ein E-Bike, das Curt heißt, cool sein? Lange hatten Fahrräder mit elektrischen Hilfsmotoren ja ein bräsiges Image. Sie wirkten schwer, klobig, wenig elegant. Doch seit immer mehr jüngere Leute auf das Auto verzichten und in der Großstadt aufs Elektrorad steigen, hat sich auch das Design der E-Bikes geändert. Verbesserte Technik hat zur Evolution des E-Bikes beigetragen, Antriebe und die Akkus werden immer kleiner. Das Modell Curt von Ampler ist dafür ein Paradebeispiel“ – so die Süddeutsche Zeitung.

Ich kann Euch „mein“ Curt nur wärmstens empfehlen und werde dazu bei Gelegenheit einmal mehr schreiben.

Mehr auf sueddeutsche.de…
Und hier geht es direkt zu Ampler…

Autoverkehr kostet Kommunen das Dreifache des ÖPNV

Prof. Dr.-Ing. Carsten Sommer, Verkehrswissenschaftler an der Universität Kassel, stellte in einem Forschungsprojekt die Frage, welche Kosten die verschiedenen Verkehrsmittel wirklich verursachen. Und die Studie kam zu einer klaren Antwort: Der Radverkehr erhält die geringsten Zuschüsse, der PKW-Verkehr in einer deutschen Großstadt kostet die öffentliche Hand und die Allgemeinheit etwa das Dreifache wie der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV).

Hier mehr: www.internationales-verkehrswesen.de/studie-autoverkehr-kosten-kommunen/…

Studie: Dreckig trotz Stromanschluss

Für die Autohersteller sind Plug-in-Hybride nicht nur wegen der großzügigen Verkaufsförderungen ein gutes Geschäft. Weil sie auf dem Papier kaum CO₂ ausstoßen, helfen diese Modelle den Konzernen dabei, die strengen EU-Flottengrenzwerte einzuhalten. Doch eine Studie zur Nutzung von Plug-in-Hybridautos belegt nun: die Verbrauchsangaben der Hersteller sind wieder einmal komplett unrealistisch. Der Ladeeifer der Plug-in-Fahrer ist deutlich geringer als angenommen. Viele Hybridautos werden eher wie reine Verbrenner gefahren.

Christine Kunkel auf sueddeutsche.de…

ADFC: Ein Jahr zum Einstiegspreis

Du möchtest, dass sich die Infrastruktur auf deutschen Straßen für Radfahrende entscheidend verbessert? Deine Mitgliedschaft im ADFC ist ein Schritt für eine fahrradfreundliche Zukunft.

Aktuell bekommst du für begrenzte Zeit die Jahresmitgliedschaft für nur 19,50 € im ersten Jahr (regulär 56 €) – inklusive regulärem Vorteilspaket wie Pannenhilfe, Haftpflicht / Rechtsschutz und Radwelt-Magazin. Das Angebot gilt auch für Familien- und Haushaltsmitgliedschaften (regulär 68 €). Die Mitgliedschaft wird nach dem ersten Jahr zum regulären Beitrag fortgesetzt oder es kann ein ermäßigter Beitrag ohne Nachweise beantragt werden. Natürlich ist die Mitgliedschaft auch jederzeit ohne Frist zum Ende des laufenden Beitragsjahres kündbar.

Mit deinem Beitrag unterstützt du den ADFC in ganz Deutschland – für lebenswerte Städte und eine echte Verkehrswende mit dem Fahrrad im Mittelpunkt.

Hier geht es zur Aktion…
Und hier zum Antrag auf Ermäßigung…

Bund und Länder investieren stark in fossile Aktien

Raus aus der Kohle – so lautet das Motto für immer mehr Investoren. Doch neue Daten zeigen: ausgerechnet Bund und Länder stecken viel Geld in fossile Energien. Trotz Klimawandel.

Schlusslicht Bayern: am schlechtesten schnitten Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und vor allem Bayern ab, deren Depots jeweils mindestens 30 Prozent „zu heiß“ waren.

Weiterlesen auf SPIEGEL ONLINE…

Critical Mass wieder am kommenden Freitag in München

Critical Mass (kritische Masse, kurz CM) ist eine weltweite Radveranstaltung, bei der sich viele Fahrradfahrer scheinbar zufällig treffen, um auf ihre Gleichberechtigung gegenüber dem motorisierten Verkehr aufmerksam zu machen. Sie ist desorganisiert, antihierarchisch und hat keine Verantwortlichen. Alle können mitradeln.

Treffpunkt ist jeden letzten Freitag im Monat um 18 Uhr am Max-Joseph-Platz, direkt vor der Oper. Abfahrt ist um 18:30 Uhr. Alle Traditionalisten und Nachzügler werden um 20 Uhr an der Bavaria abgeholt. Hier findet auch eine kurze Pause statt.

Bitte Maske für die Zeit des Aufenthalts mitbringen (beim Radeln ist es eher kontraproduktiv, da die Maske durch die Atemluft angefeuchtet wird und dann später keine Wirkung mehr hat).

Mehr bei criticalmass-muenchen.de

The Social Dilemma

Heute empfehle ich Euch die Dokumentation „the social dilemma“.

Die Doku gibt einen aufschlussreichen Blick auf die Art und Weise, wie soziale Medien Sucht erzeugen und unser Verhalten manipulieren; erzählt von Personen, die bei Facebook, Google, Twitter und anderen gearbeitet haben und entsprechenden Einblick hinter die Kulissen hatten.

Also, liebe Leute, kommt raus aus Eurer algorithmuserzeugten Fake News-Filterblase und seht Euch den Film an!

Zu streamen bei Netflix…

Union sorgt sich um ausreichenden Platz für Autos in der Stadt

Umweltbundesamt und Grüne hatten mehr Raum für Radfahrer und Fußgänger gefordert. Nun reagieren die ewig Gestrigen aus Union und FDP und sorgen sich doch tatsächlich um den Platz für Autos in den Städten.

Interessant sind hier vor allem auch die zahlreichen Kommentare, bei denen die ja wirklich abstrusen Forderungen von Union und FDP so gar nicht gut ankommen.

ZEIT ONLINE…

ADFC: So geht Verkehrswende

Das ADFC-Booklet „So geht Verkehrswende – Infrastrukturelemente für den Radverkehr“ gibt einen Ein- und Überblick über die verkehrspolitische Arbeit des ADFC der vergangenen Jahre. Und es zeigt in Wort und Bild, welche unterschiedlichen Radverkehrsführungsformen es gibt und wie sie zu bewerten sind – vom Radfahren auf der Fahrbahn bis zum Radfahren auf geschützten Radfahrstreifen.

Das kompakte und praxisorientierte Booklet richtet sich an alle interessierten Menschen – von Politikern über Menschen, die sich ehrenamtlich für eine neue Radverkehrspolitik engagieren bis zu (Rad-) Verkehrsplanern auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.

Zum ADFC-Booklet als PDF…

Strafen für Raser beibehalten!

Im Streit um härtere Strafen für Raser fordert der BUND, bei den im Februar beschlossenen Verschärfungen zu bleiben. „Die Verkehrspolitik in Deutschland ist seit Jahrzehnten am Auto und an Autofahrerinnen und -fahrern ausgerichtet“, kritisierte die Umweltorganisation. Und damit hat sie recht!

Es braucht ein Umdenken und mehr Raum und Sicherheit für umweltfreundliche Verkehrsträger und ihre Nutzer. Fahrverbote bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von innerorts 21 Kilometern pro Stunde sind nicht unverhältnismäßig.

Zum Beitrag auf heise online…

Global Witness: 2019 mindestens 212 Umweltschützer ermordet

Umweltaktivisten werden häufig wegen ihres Kampfes gegen illegalen Bergbau oder Abholzung ermordet, sagt die Nichtregierungsorganisation Global Witness. In einigen Ländern ist ihr Einsatz besonders gefährlich.

„Viele der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen haben mit der Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen sowie Korruption in Politik und Wirtschaft zu tun“, so Rachel Cox von Global Witness. „Umweltschützer sind jene, die dagegen aufstehen.“

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Press release von Global Witness (englisch, spanisch, französisch)…

Batterien, Biomüll…: In Restmülltonnen ist zu viel, was da nicht rein gehört

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Reichlich Biomüll, aber auch Papier, Glas, Plastik und immer wieder Batterien: In deutschen Restmülltonnen landet viel, was anders entsorgt werden müsste. Fast 40 Prozent des Gewichts sind Bioabfälle, die auf den Kompost oder in die Biotonne gehören, wie das Umweltbundesamt ermittelt hat. Gut ein Viertel sind Wertstoffe, die recycelt werden sollten. Dazu kommen 0,5 Prozent Problemfälle wie Batterien, Lack oder Energiesparlampen, die Schadstoffe enthalten. Tatsächlicher Restabfall – wie Windeln, Staubsaugerbeutel, Kippen oder Kehricht – macht nur ein Drittel des Restmüllgewichts aus. Hier kommt es auf uns alle an, das zu ändern!

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