Autos, passt euch dem Leben an!

Zwischen 1995 und 2016 stieg die Zahl der Zulassungen der deutlich breiteren und längeren SUV bundesweit von knapp 68 000 auf mehr als 735 000 Stück. Der ADAC fordert eine Anpassung der städtischen Infrastruktur an jene neuen Autos, die nun mal etwas größer seien als ältere Autos.

Auf die Idee, wonach die Städte sich den bizarren Autowünschen anpassen müssten, kann man nur kommen, wenn man das seit Jahrtausenden kaum größer gewordene menschliche Hirn ständig andieselt.

Der Artikel auf sueddeutsche.de…

Denkfabrik fordert weniger Fleisch und weniger Müll

Zur Eindämmung der Erderhitzung muss die Menschheit nach Analysen einer unabhängigen US-Denkfabrik auch ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen und weniger Fleisch essen. Das World Resources Institute (WRI) wies am Mittwoch darauf hin, dass mit dem voraussichtlichen Bevölkerungswachstum auf knapp zehn Milliarden Menschen im Jahr 2050 auch die Nachfrage nach Nahrungsmitteln um gut 50 Prozent steigen werde.

Neben der Steigerung der Produktivität in der Landwirtschaft und mehr vegetarischer Ernährung sei es zudem vonnöten, die Nachfrage zu senken – etwa mittels weniger Lebensmittelverschwendung.

wiwo.de…

Künstlergruppe schaltet umstrittene Website ab

Die Künstlergruppe Zentrum für politische Schönheit (ZPS) hat ihre umstrittene Website zur Identifizierung von Teilnehmern rechter Aufmärsche in Chemnitz abgeschaltet. Bei der Aktion habe es sich um eine Falle gehandelt, teilten die Aktivistinnen und Aktivisten auf ihrer Website Soko Chemniz mit. Mit jeder Suchanfrage im Namensfeld hätten Rechtsextreme unwissentlich Hinweise auf ihr eigenes Netzwerk geliefert.

Nach Angaben des ZPS hat es sich bei der Website um einen „Honigtopf“ gehandelt – also eine Internetseite, mit der Gegner angelockt werden. Ziel sei es gewesen, dass die Rechtsextremen ihr „gesamtes Netzwerk selbst ausliefern, und zwar ohne es zu merken“.

Mehr dazu auf ZEIT ONLINE…

Kuschel-Masern gibt es nicht

Die Masern gehören auch in Deutschland ausgerottet – und es wäre so einfach. Was hält uns auf?

Die Masern sind eine höchst ansteckende, bisweilen tödlich verlaufende Erkrankung. Etwa ein Viertel der Erkrankten muss im Krankenhaus behandelt werden. Man kann daran immer noch sterben! Und etwa jedes tausendste erkrankte Kind entwickelt eine Masern-Enzephalitis.

Wirklich harte Impfgegner sind zum Glück weiterhin nur zwei bis vier Prozent der Bevölkerung. Da eine notwendige Durchimpfungsrate von 95 Prozent diese Komplettverweigerer durchaus tragen könnte, ist es an uns allen anderen, die Impflücken zu schließen.

Spektrum der Wissenschaft…

Sprit muss teurer werden!

Emmanuel Macron beweist Mut: wer das Klima ernsthaft schützen will, kommt um weitere Preisaufschläge auf fossile Energie nicht herum.

Es braucht einen Mut, der dieser Bundesregierung fremd ist. Dass im Jahr 2018 eine deutsche Behörde immer noch steigende Emissionen im Verkehr konstatiert, schreit eigentlich zum Himmel. Es verhöhnt nicht nur die Leidtragenden des Klimawandels, sondern auch alle Ziele, die in diesem Land jemals für den Klimaschutz ausgegeben wurden. Doch die große Koalition lässt das kalt. Sie hat sich offenbar fest vorgenommen, in der Energie- und Klimapolitik möglichst keine Spuren zu hinterlassen, von der Kohle vielleicht mal abgesehen.

Ein Kommentar von Michael Bauchmüller auf sueddeutsche.de…

Gänse leiden für den Festtagsbraten

Vor allem in der Zeit zwischen Sankt Martin und Weihnachten hat der Gänsebraten eine lange Tradition, jedoch auch eine sehr traurige. Die intelligenten und sozialen Tiere führen in der Gänsehaltung ein kurzes Leben, in dem sie ihren natürlichen Bedürfnissen nicht nachgehen können. Die Gänse leiden vor allem im europäischen Ausland unter schlechten Haltungsbedingungen. Nicht selten werden durch den Kauf von Gänsefleisch qualvolle Praktiken unterstützt: der Lebendrupf zur Gewinnung von Daunen und Federn sowie die Stopfleberproduktion.

Der Artikel dazu bei ProVeg…

Textilrecycling: Zum Putzlappen reicht es immer

Wir kaufen, kaufen und kaufen – und das gerne noch billiger als billig. Sale lautet das Zauberwort, früher Schlussverkauf. Zuletzt hat der Black Friday mit seinen Supersonderangeboten wieder die Kleiderschränke gefüllt.

Doch die Trends von heute sind der Müll von morgen. Und zwar bergeweise: 1,35 Millionen Tonnen abgetragener Kleidung fallen jährlich allein aus privaten Haushalten in Deutschland an. Jedes fünfte Kleidungsstück wird so gut wie nie getragen, wie eine repräsentative Onlineumfrage der Umweltschutzorganisation Greenpeace ergeben hat.

Neues Shirt aus alter Hose? Eine gute Idee, da es jährlich mehr als eine Million Tonnen Altkleider gibt. Doch Fasern hochwertig zu recyceln ist schwierig bis unmöglich.

Der Artikel im ZEIT MAGAZIN…

BMI-Plakate: Petition fordert Beseitigung und den Rücktritt von Seehofer

Das Bundesministerium des Innern wirbt bundesweit unter geflüchteten Menschen für eine freiwillige Rückkehr in ihre Heimat. Dagegen regt sich Protest. „Das BMI wirbt in bester Schnäppchen-Manier für eine ungewisse Zukunft, suggeriert ein Unerwünschtsein von Menschen mit Migrationshintergrund und bestärkt so rechte Denkmuster“.

Der Ärger über die Kampagne hatte sich in den vergangenen Tagen bereits im öffentlichen Stadtbild gezeigt. So wurden in Berlin Plakate mit Farbbeuteln beworfen, andere mit dem Schriftzug „Refugees Welcome“ überschrieben.

Rund 2.400 Plakate wurden bundesweit unter anderem in U-Bahn-Höfen aufgehängt. Es gibt sie in verschiedenen Sprachen, zum Beispiel Arabisch und Russisch, aber auch Paschtu und Farsi. Die zentrale Info: Wer bis zum 31. Dezember in sein Heimatland zurückkehrt, hat die Chance auf eine Übernahme der Wohnkosten von bis zu zwölf Monaten.

Zu lesen auf ze.tt…

Notarzt über blockierte Rettungsgassen: Was der Zeitverlust für Unfallopfer bedeutet

Im Sommer hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) an alle Kreis – und Landesverbände einen Fragebogen geschickt. Die Zentrale wollte wissen, wie groß das Problem mit den blockierten Rettungsgassen ist. 96 Rettungsteams aus ganz Deutschland haben geantwortet. Das Ergebnis ist beunruhigend: Mehr als 80 Prozent der Einsätze werden durch blockierte Rettungsgassen verzögert. Vom Stauende bis zum Einsatzort haben die Helfer deswegen im Schnitt fünf Minuten länger gebraucht.

Ein Notarzt erklärt, was das im Alltag für Folgen hat auf SPIEGEL ONLINE…

Gärten des Grauens

Gärten sind vielerorts zu wertvollen Rückzugsräumen für Tiere und Pflanzen geworden, die in der intensiv genutzten Agrarlandschaft kein Auskommen mehr finden. Naturschützer warnen allerdings vor einem Trend, der diesen Erfolg zunichtemachen könnte: Sie sehen die Artenvielfalt durch Mähroboter und andere intensive Formen der Gartenpflege in Gefahr.

Roboter fürs Rasenmähen und andere motorisierte Gartengeräte wie Laubbläser werden immer beliebter. Und auch Schneckenkorn und andere Pestizide kommen in Privatgärten nach wie vor zum Einsatz. Das alles aber kann unerwünschte Folgen für die Artenvielfalt haben, warnen Ökologen und Naturschützer. Sie sehen die Gefahr, dass die Gärten dadurch ihre Funktion als Refugien für Tiere und Pflanzen verlieren könnten.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat zum Beispiel eigens eine Kampagne ins Leben gerufen, um auf den ökologischen Wert naturnaher Privatgrundstücke hinzuweisen. „Gärten sind wichtige Rückzugsorte für viele Arten, die immer weniger Unterschlupf und Überwinterungsmöglichkeiten in unserer Kulturlandschaft finden“, erklärt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb.

Der Artikel auf Spektrum.de…

IEEFA-Studie: Traum von der sauberen Kohle ist aus

Der Traum von der sauberen Kohle, deren Energie ohne Freisetzung des Treibhausgases CO2 genutzt werden kann, ist in den USA wohl endgültig geplatzt. Nachdem in den vergangenen Jahren viele Versuchsanlagen technische und wirtschaftliche Probleme gemeldet haben, hat das US-Forschungsinstitut IEEFA (Institute for Energy Economics and Financial Analysis) nun eine vernichtende Bilanz gezogen.

Weiterlesen bei bizz-energy.com…