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Groß, schwer, klimaschädlich: Auf der IAA werden Klimakiller gefeiert

Die Klimawende im Verkehr soll mit Elektroautos erreicht werden. Auf der Branchenmesse IAA werden einige davon gezeigt – aber das große Geschäft macht die Industrie mit zunehmend umstrittenen Fahrzeugen. Nie zuvor waren zu der am morgen in Frankfurt beginnenden Automesse derart massive Proteste angekündigt. Im Zentrum der Kritik stehen nicht erst seit dem verheerenden Unfall von Berlin mit vier getöteten Fußgängern die Stadtgeländewagen – Sports Utility Vehicle (SUV). (Foto: Volkswagen AG)

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Kein Einbau von Ölheizungen ab 2030?

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will den Einbau von Ölheizungen von 2030 an komplett verbieten. Bestehende Ölheizungen sollen aber weiterbetrieben werden dürfen. „Nur die Appelle an die Vernunft genügen nicht“, sagte die SPD-Politikerin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. CDU / CSU sind gegen diese Pläne. Derzeit fördert die Bundesregierung immer noch den Neueinbau von Ölheizungen. Greenpeace kritisierte: „Wenn die CSU denkt, sie könne allein mit Anreizprogrammen die Klimakrise lösen, dann ist sie entweder naiv oder will die Menschen für dumm verkaufen.“

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E-Mails signieren und verschlüsseln mit S/MIME

Mit dem Standard S/MIME lassen sich E-Mails verschlüsseln und signieren. Viele gängige E-Mail-Programme unterstützen S/MIME. Die Einrichtung ist dabei weniger kompliziert als oft befürchtet. Mit der Einrichtung ist das Thema auch schon erledigt. Ausgehende Mails werden automatisch signiert und – soweit das Zertifikat des Empfängers schon vorliegt – auch verschlüsselt. Als ‚Gegenleistung‘ erhält man bei einer signierten E-Mail die Sicherheit, dass die Nachricht auf dem Weg vom Sender zum Empfänger nicht verändert wurde, im Falle einer verschlüsselten Mail ist die Nachricht für Dritte nicht lesbar.

Ich nutze S/MIME auf MacBook, iPhone und iPad. Meine  E-Mails sind grundsätzlich signiert und ermöglichen so auch eine verschlüsselte Kommunikation. Mein neues SwissSign-Zertifikat, gültig bis 2021, liegt seit heute vor.

Eine erste kurze Erläuterung zu S/MIME hält ip-insider.de hier bereit…

Fast ein Drittel des Mikroplastiks im Meer entsteht durch den Straßenverkehr

Die Problematik von Mikroplastik wird in der öffentlichen Diskussion meist mit Kosmetik- oder Abfallprodukten in Verbindung gebracht. Mit dem Straßenverkehr gibt es jedoch noch eine viel größere Eintragsquelle der Kleinstpartikel in die Umwelt: 1,2 Kilogramm Mikroplastik pro Kopf und Jahr entstehen durch den Reifenabrieb des Straßenverkehrs.

Zum Artikel auf sonnenseite.com…

Über Tiere als Opfer der Modeindustrie und den Etikettenschwindel mit Kunstpelz

Bald heißt es wieder: Klamotten für den Herbst und Winter kaufen. Dabei wird der Modewelt Pelz noch immer stark nachgefragt: als Kragen an Jacken, als Fellbommel an Mützen und sogar als Kissenbezug. Vergessen wird hierbei oft das Leid hinter diesem vermeintlichen Modetrend. Nerze, Füchse und Marderhunde werden wegen ihres Fells gezüchtet und verbringen ihr kurzes Leben in engen Käfigen.

Oftmals kaufen Verbraucher unwissentlich Echtpelz, der durch fehlende oder falsche Kennzeichnung in Kaufhäusern landet. Häufig wird außerdem Hunde- und Katzenfell als Kunstfell deklariert (zum Beispiel mit „100 % Polyester“), obwohl Import und Handel von Hunde- und Katzenfell in Deutschland verboten sind. China ist dafür bekannt, Marderhunde, die zur Familie der Füchse und Wölfe zählen, sowie Katzen und Hunde aufgrund ihres Fells zu halten und zu töten. Recherchen verschiedener Tierrechtsorganisationen dokumentieren regelmäßig katastrophale Zustände in Chinas Hunde- und Katzenfellindustrie.

Das Ende ihres Lebens ist für sogenannte Pelztiere ebenfalls mit Qualen verbunden. Nerze werden meist mit Kohlendioxid (CO2) oder Kohlenmonoxid (CO) vergast und ersticken qualvoll. Füchse und Marderhunde hingegen sterben durch Elektroschocks. Hierfür wird ein Gerät mit 2 Elektroden sowohl in den Mund als auch in den Enddarm der Tiere eingeführt.

Es ist dringend geboten, den Unsinn mit dem Kauf von Pelzapplikationen an Kleidungsstücken – egal ob echter oder Kunstpelz – einfach ganz bleiben lassen und damit ein Zeichen zu setzen!

Mehr dazu bei ProVeg…

Entrepreneurs for Future: Mittelstand ruft zum Klimastreik auf

Immer mehr Unternehmer suchen den Schulterschluss mit den Schülern, die für eine radikale Klimapolitik demonstrieren und die Politik zum Handeln auffordern. „Die Bundesregierung müsste viel mehr tun, um das Klima zu schützen“, sagt Niklas Östberg, Gründer des Digitalkonzerns Delivery Hero, dem Handelsblatt. „Die wenigen Maßnahmen, die ergriffen wurden, waren noch nicht sehr effektiv“, kritisiert der Chef der Bestellplattform für Essenslieferdienste. Es hätte viel mehr erreicht werden können.

Östberg ist Teil einer Bewegung von mehr als 2600 deutschen Unternehmern mit zusammen über 200.000 Mitarbeitern, die von der Politik drastische Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung fordern. Dazu zählt ein rascher Komplettumstieg auf erneuerbare Energien.

Der Artikel auf handelsblatt.com…

Wie das Internet Strom frisst

Spotify, Siri, Amazon und Co. verbrauchen viel Energie. Deshalb lohnt es sich gleich mehrfach, bewusster mit digitalen Daten umzugehen. Apple, Microsoft, Facebook und Google haben in der Studie „Clicking Green“ 2017 von Greenpeace gute Noten für ihre Bemühungen um ein nachhaltigeres Internet bekommen. Sie setzen auf erneuerbare Energie und investieren teilweise in den Bau neuer Anlagen. In der Kritik der Umweltschützer steht dagegen der Marktführer für Cloud-Lösungen: Amazon.

Philip Bovermann auf ZEIT ONLINE…

Bundesnetzagentur: Keine Ausnahme von der Routerfreiheit für Vodafone

Für Vodafone gibt es keine Ausnahme von der Routerfreiheit in FTTH-Netzen. Ein Sprecher des Bundesnetzagentur sagte golem.de auf Anfrage, der Wortlaut des Paragrafen 45 d Absatz 1 im Telekommunikationsgesetz sei eindeutig. „Danach ist auch in Glasfasernetzen der Anschluss am passiven Netzabschlusspunkt bereitzustellen und der Endkunde hat die freie Wahl von Modem und Router.“ Golem.de hatte berichtet, dass Vodafone die Routerfreiheit für das Glasfasermodem (ONT) aktiv bekämpft und den Kunden ihr eigenes Gerät vorschreibt.

Der Artikel auf golem.de…

OECD befürwortet Vermögensteuer

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich für die Einführung einer Vermögensteuer in Deutschland ausgesprochen. Eine Vermögenssteuer wirke „weniger verzerrend“ und habe daher weniger negative Effekte auf das Wirtschaftswachstum als zum Beispiel eine hohe Besteuerung von Arbeitseinkommen, erklärte die Deutschland-Expertin der Organisation, Nicola Brandt, der Nachrichtenagentur Reuters. „Sie ist auch in der Regel verteilungsgerecht, weil Vermögen insbesondere in Deutschland sehr ungleich verteilt sind.“ (Foto: Christian Charisius/​dpa)

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Experte wirft Vodafone Missachtung der Routerfreiheit vor

Vodafone will seine Definition des Netzabschlusspunktes durchsetzen und offensichtlich der Routerfreiheit ein Ende setzen.

Golem.de hatte berichtet, dass Vodafone die Routerfreiheit für das Glasfasermodem (ONT) aktiv bekämpft und den Kunden trotz eindeutiger Gesetzeslage ihr eigenes Gerät vorschreibt. „Derweil ignoriert der Vodafone-Vertrieb die bestehenden Gesetze zum Netzabschlusspunkt und unterbindet unter Verweis auf die noch nicht öffentlich vorliegende Spezifikation den Anschluss privater Modems oder ONTs ans Kabel“, erklärte Dieter Fischer, der in der ATRT-Projektgruppe der Bundesnetzagentur mitarbeitet, die Empfehlungen zur Umsetzung der Veröffentlichungspflichten für Schnittstellenbeschreibungen in öffentlichen Telekommunikationsnetzen zum Anschluss von TK-Endgeräten erarbeitet.

Der Artikel auf golem.de

Vorsicht beim „Halal“-Döner!

Das Wort „halal“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet soviel wie „erlaubt, zulässig, rein“. Wenn Lebensmittel „halal“ sind, entsprechen sie islamischen Vorschriften und sind für Muslime erlaubt. Ob eine betäubungsfreie Schlachtung eine zwingende Voraussetzung dafür ist, dass Fleisch als „halal“ gilt, wird je Glaubensrichtung und islamischer Rechtsschule dem Vernehmen nach unterschiedlich bewertet.

Im EU-Ausland, zum Beispiel in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien, sind betäubungslose Schlachtungen an der Tagesordnung.  Der Import von Fleisch, das von geschächteten Tieren stammt, ist erlaubt und es gelangt ohne weitere Einschränkung und ohne gesonderte Kennzeichnung zur Art der Schlachtung in den Handel.

Zahlreiche Tiere, an denen der Schächtschnitt korrekt ausgeführt wurde, zeigten nach dem Schnitt heftige Abwehrreaktionen; der Augenreflex (Cornealreflex), dessen Ausbleiben als anerkanntes Maß für den Verlust des Bewusstseins gilt, sei teilweise bis 30 Sekunden nach dem Schnitt noch deutlich festzustellen. Rinder unternehmen noch bis zu 47 Sekunden lang Aufstehversuche. Im Internet sind Videos hiervon zu sehen. Aus meiner Sicht handelt es sich um eine schreckliche Tierquälerei, die verboten gehört.

Grundsätzlich ist bei „Halal“-Fleisch nicht unmittelbar erkennbar, ob es sich um betäubungslos geschlachtete Tiere handelt oder nicht. Da es wahrscheinlich ist, rufe ich dazu auf, auf Fleisch mit „Halal“-Kennzeichnung zu verzichten. Achtung, viele Döner-Buden servieren „Halal“-Fleisch!

Vorsicht vor dem Kuschelkapitalismus!

Der Kapitalismus, wie wir ihn heute kennen, ist erledigt. Das zumindest wollen ausgerechnet 181 Firmenchefs, alles Mitglieder des Business Roundtable, der schlagkräftigsten Lobbygruppe der US-Großkonzerne, der Welt weismachen. Der Washingtoner Verband veröffentlichte jüngst eine Art Manifest, in dem CEOs erklärten, künftig nicht mehr allein die Steigerung der Gewinne für die Anteilseigner zum Ziel zu haben, sondern auch der Gesellschaft verpflichtet zu fühlen.

Der konservative New York Times Kolumnist Ross Douthat sieht in der Entdeckung des sozialen Gewissens der CEOs allerdings lediglich ein Ablenkungsmanöver.

Heike Buchter (New York) auf ZEIT ONLINE…

Nestlé setzt voll auf die Vegan-Strategie

Der Lebensmittelriese ist seit Jahren umstritten. Nun schreibt sich Nestlé Gesundheit und Nachhaltigkeit auf die Fahnen. Mal sehen, ob das etwas wird!

Der Pflanzenburger auf Sojabasis jedenfalls ist seit April auf dem deutschen Markt und laut Nestlé ein Verkaufshit. Im Oktober nun kommt veganes Hackfleisch dazu. „Vegane Produkte waren früher nur etwas für Wollsockenträger“, sagte Nestlé-Deutschlandchef Marc-Aurel Boersch vor Journalisten. „Inzwischen ist es eine Bewegung.“

Katrin Terpitz im Handelsblatt…

Kühlen mit schlechtem Gewissen

Das Geschäft mit Klimaanlagen boomt in Deutschland. „In den letzten beiden heißen Sommern 2018 und 2019 hatten wir eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage“, sagt Bernhard Schöner, Marketingleiter bei Daikin Airconditioning Germany.

Doch was bei Daikin den Umsatz hochtreibt, bereitet Umweltschützern Sorgen. Denn Klimaanlagen schaffen Komfort auf Kosten des Schutzes der Atmosphäre. Das Umweltbundesamt weist hier vor allem auf den hohen Stromverbrauch hin und warnt vor schädlichen Folgen der Kältemittel, die in der Mehrzahl der konventionellen Geräte zirkulieren.

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Frauen in Saudi-Arabien können alleine ins Ausland reisen

In Saudi-Arabien dürfen Frauen ohne die Erlaubnis eines männlichen Vormunds ins Ausland reisen. Das hat die saudi-arabische Passbehörde mitgeteilt. So können Frauen ab 21 Jahren nun Anträge für die Ausstellung oder Erneuerung eines Reisepasses einreichen. Damit setzen die Behörden des erzkonservativen Königreichs eine historische Reform um, die Anfang August beschlossen worden war.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Umweltschützer fordern Verkaufsstopp von neuen SUV-Modellen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat einen Zwölfpunkteplan für eine umweltfreundlichere Automobilindustrie vorgestellt. Darin fordert sie unter anderem ein Verkaufsstopp der besonders klimaschädigenden SUV-Modelle und von der Politik entsprechende gesetzliche Vorgaben.

Die Umwelthilfe verurteilte vor allem, dass die deutschen Autokonzerne wie nie zuvor auf klimaschädliche Stadtgeländewagen setzen. Sie lieferten sich einen regelrechten Wettbewerb um das größte Modell. So passten die neuesten Modelle nicht mehr in normale Parkbuchten und belegen in der Stadt oft zwei Parkplätze. Zuletzt, so die Umweltschützer, habe Mercedes mit seinem 5,21 Meter langen GLS neue Maßstäbe gesetzt: Das Auto sei sogar zu breit für Waschstraßen. (Foto: Matthias Balk/​dpa)

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Klimawandel ist für die meisten Deutschen das größte Problem

Die Deutschen sehen einer Umfrage zufolge den Klimawandel als derzeit drängendstes Problem. Vor allem für jüngere Menschen ist der Klimaschutz die wichtigste Herausforderung. Nur im Osten ist das Thema Flüchtlinge wichtiger als der Klimaschutz.

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Keine afrikanischen Elefanten mehr für Zoos und Zirkusse

Wilde afrikanische Elefanten sollen künftig nicht mehr an Zoos oder Zirkusse verkauft werden dürfen. Dafür hat sich überraschend eine Mehrheit der Delegierten bei der UN-Artenschutzkonferenz in Genf ausgesprochen. Tier- und Umweltschützer sprachen von einem „historischen Sieg“. Bevor das Verbot in Kraft treten kann, muss es in der kommenden Woche aber noch vom Plenum der 180 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens Cites angenommen werden.

Ich hätte nicht gedacht, dass es im Jahr 2019 so etwas wie Elefantenhandel überhaupt noch gibt…

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Zustände bei der Kuhhaltung in der Milchproduktion

Deutschland ist der größte Milchproduzent und Milchexporteur Europas. Dabei müssen die intelligenten, sozialen und leidensfähigen Milchkühe unangenehme und stressige Haltungsbedingungen ertragen. ProVeg informiert über die Situation in Milchbetrieben und gibt einen Überblick über die besten pflanzlichen Alternativen zu Käse und Milch.

Weiterlesen bei ProVeg…

Vorabinfo: Klimastreik am 20. September

Bild 18.08.19 um 17.25Die Klimakrise ist zu einer realen Bedrohung für die menschliche Zivilisation geworden. Wir müssen jetzt gegensteuern und die Emissionen von Treibhausgasen deutlich reduzieren. Sonst zerstören wir die Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkel.

Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt  – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Klimaabkommens von Paris und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

Der Aufruf richtet sich an jede Generation an alle!

Auch Unternehmen und Organisationen können die Schüler von Fridays for Future beim Klimastreik unterstützen.

Weitere Informationen für dich bei fridaysforfuture.de…
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