ProVeg-Petition für eine leckere, gesunde und umweltfreundliche Schulverpflegung

Leider ist das Essensangebot an Schulen in Deutschland oft unausgewogen, fleischlastig und weit entfernt von den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Und das in einer Zeit, in der mehr und mehr Kinder und Jugendliche von ernährungsbedingten Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes betroffen sind.

Vollwertige pflanzliche Gerichte sind nicht nur gesünder als fleischlastige Mahlzeiten, sondern auch umweltfreundlich, lecker, vielfältig und inklusiv für alle Kinder und Jugendlichen. ProVeg fordert Schulen auf, ihr Mittagsangebot angelehnt an den DGE-Qualitätsstandards zu gestalten. Dazu gehören die Reduktion der Fleischgerichte in der mischköstlichen Menülinie auf ein- bis zweimal pro Woche und täglich gesunde vegetarische Alternativen, die optional vegan gewählt werden können. (Foto: ProVeg)

Mehr dazu und die Möglichkeit, sich der Online-Petition anzuschließen, bei ProVeg…

Vertragskündigungen sollen einfacher werden

Ein Klick – und der Vertrag ist geschlossen. Egal ob Musik-Abon­nement, Handy­vertrag oder Zeitungsabo: Kündigen ist oft viel schwie­riger als im Internet etwas zu kaufen. Vor allem aus Verträgen, die sich auto­matisch verlän­gern, kommen viele Verbrau­cher erst viel später raus, als ihnen lieb wäre. Verbrau­cher­schützer und Poli­tiker fordern deshalb jetzt: Macht Kündigen einfa­cher. „Klick rein in den Vertrag geht schnell, klick raus dagegen nicht“, so die netz­poli­tische Spre­cherin der Grünen-Frak­tion, Tabea Rößner.

Die Ideen, um das zu verän­dern, auf teltarif.de…

Netzlast: Rekordwerte bei Datennutzung an Silvester erwartet

Deut­sche Verbrau­cher lassen es zu Silvester tradi­tionell richtig krachen. Im ganzen Land wird es wieder große Silves­terpartys und buntes Feuer­werk geben. Auch die Mobil­funk­netze werden in der Silves­ternacht gut durch­wärmt sein, wenn sich Millionen Menschen über ihr Mobil­telefon glück­liche Neujahrs­grüße senden – per Anruf, SMS, Messenger oder einem Posting auf Face­book, Insta­gram oder einem anderen Social-Media-Online-Dienst.

Eine Mobil­funk-Prognose von Telefónica Deutsch­land sagt voraus: In der Silves­ternacht 2019/20 werden voraus­sicht­lich so viele Daten alleine durch das o2-Netz gesendet wie nie zuvor. Damit werde die kommende Silves­ternacht bei der Mobil­funk­nutzung deut­scher Verbrau­cher alle bishe­rigen Jahres­wechsel übertreffen. Es würden andert­halb Mal so viele Daten durch das Netz fließen wie im Vorjah­reszeit­raum. Zum Vergleich: Zum Jahres­wechsel 2018/19 haben nur die Mobil­funk­kunden im o2-Netz zwischen 0 und 1 Uhr rund 125.000 Giga­byte (GB) an Daten übertragen.

Zum Beitrag von Henning Gajek auf teltarif.de…

In München wird zu wenig recycelt

In München werden jedes Jahr Tausende Tonnen Kunststoff weggeschmissen. Um Plastik und andere Wertstoffe aus Metall loszuwerden, muss man zu den „Wertstoffinseln“ gehen – das ist vielen Menschen zu umständlich.

Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist (aus dem November 2018), ist dies nach wie vor aktuell. Denn in München wird schlicht und ergreifend mangels alltagstauglicher Sammelsysteme fast alles über die Restmülltonne (Müllverbrennung) entsorgt und damit werden wertvolle Rohstoffe vernichtet – auch wenn die Stadt München dies gern anders darstellt. Besonders wertvolle und energieintensiv hergestellte Nichteisenmetalle wie Aluminium (aus Bauxit unter den nach dem Abbau – oder besser: Raubbau – nicht mehr vorhandenen Regenwäldern) gehen in der Verbrennung vollständig verloren, da sie schmelzen und Tröpfchen bilden.

Es ist dringend an der Zeit, in München eine Wertstofftonne einzuführen. Leider sind viele Kunststoffe noch nicht problemlos recycelbar. Doch es ist keine Lösung, den recycelbaren Anteil mit dem nicht verwertbaren Anteil einfach zu verbrennen.

Der Menge, die tatsächlich recycelt wird, – durch besser verwertbare Verpackungen, immer weiter optimierte Verfahren und gesetzliche Vorgaben – wird immer größer. Man muss die Wertstoffe nur getrennt erfassen.

Der Artikel auf sueddeutsche.de…

Binge-Watching am Ende?

Netflix gilt quasi als Mutter des Binge-Watching und lockte damit zahl­reiche Kunden auf die eigene Platt­form. Nun ist auffällig, dass die großen Dienste ihre Stra­tegie geän­dert haben. Viele Serien erscheinen nun mit deut­lich weniger Staf­feln, und einzelne Folgen werden nur noch im Wochen­rhythmus online gestellt. teltarif.de hat sich die aktu­elle Praxis bei den SVoD-Services einmal näher ange­schaut.

Der Beitrag auf teltarif.de…

Windkraft-Stau führt 2020 zu höherem Strompreis und mehr CO2-Ausstoß

Deutschland würde 2020 gut zehn Millionen Tonnen CO2 weniger ausstoßen, steckten hierzulande nicht Windkraftanlagen mit elf Gigawatt Gesamtleistung im Genehmigungsstau. Zudem wäre Strom im Großhandel knapp zwei Euro die Megawattstunde billiger, so Greenpeace Energy. Wären die Windkraftanlagen gebaut worden, errechneten die Energieexperten, könnten sie jährlich rund 26 Terawattstunden (TWh) Windstrom produzieren. Dies sind die Ergebnisse einer Kurzanalyse von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy.

„Ein konsequenter Windkraftausbau an Land hätte in Deutschland nicht nur viele Tausend Arbeitsplätze in der Windbranche bewahrt, sondern auch positive Folgen für die Strompreise und das Erreichen der Klimaziele gehabt“, sagt Nils Müller, Vorstand von Greenpeace Energy. „Wir fordern deshalb von der Bundesregierung, dass sie die Windkraft 2020 nicht mehr länger behindert, sondern den Stau aufhebt und den Ausbau massiv beschleunigt.“ (Foto: Kohlekraftwerk Niederaußem, Wikipedia)

Zum Blogbeitrag und zum Fact Sheet zu den Auswirkungen des Genehmigungsstaus bei der Windenergie bei Greenpeace Energy…

Aktion „Pflanzen-Power“: Ein kurzer Jahresrückblick

2019 war die Aktion „Pflanzen-Power“ an 34 Schulen in ganz Deutschland präsent. Die ProVeg Aktionsköchinnen und -köche konnten über 800 Schülerinnen und Schülern in Kochworkshops die pflanzliche Ernährung nahebringen. Seit Ende 2016 vermittelt ProVeg mit der Aktion „Pflanzen-Power“ in Zusammenarbeit mit der Krankenkasse BKK ProVita, wie eine gesunde pflanzliche Ernährung aussehen kann und motivierte damit Hunderte Teilnehmende. (Foto: ProVeg)

Weiterlesen bei ProVeg…

Strom tanken: Telekom-Ladekarte auch fürs Ausland

Wer sein E-Auto aufladen möchte, braucht eine Strom­lade­säule. Da es zig verschie­dene Säulen­betreiber gibt, braucht man (mindes­tens) eine Lade­karte, über die abge­rechnet werden kann. Unter dem Namen GET CHARGE bietet die Telekom eine Lade­karte für Elektroautos an und hat sehr viele „Roaming“-Abkommen mit ausländischen Ladenetzbetreibern geschlossen – nach eigenen Angaben stünden europaweit mehr als 56.000 Ladepunkte bereit. Die Sache hat aber leider auch einen Haken: den Preis im Ausland. Auch Angaben zur Stromqualität habe ich spontan nicht gefunden.

Weiterlesen auf teltarif.de…
Direkt zu Telekom GET CHARGE…

Aral eröffnet „Ultraschnellladesäulen“

Die Aral AG hat an ihrer Tankstelle in Merklingen im Alb-Donau-Kreis zwei weitere „Ultraschnellladesäulen“ eröffnet. Das Aufladen von Elektroautos mit entsprechend geeignetem Batterie-System sei dort im Idealfall bis achtzig Prozent der Kapazität innerhalb von 10 bis 15 Minuten möglich. (Foto: Aral)

Zum Artikel auf ecomento.de…

Klimapolitik: Scheitern kann auch schön sein

Die Madrider Klimakonferenz wird viel kritisiert, weil sie nur geringe Ergebnisse erbracht hat. Doch zumindest in einer Hinsicht sollte man dafür eher dankbar sein. Tatsächlich haben die Regierungen dort ja nicht mehr Klimaschutz versprochen, trotz der immer dringlicheren Mahnungen der Klimaforscher. Doch (fast) gescheitert sind in Madrid auch die Verhandlungen für Artikel sechs. Und darüber sollte man nicht jammern, darüber kann man sich freuen. Artikel 6 klingt nach Kleingedrucktem. Doch tatsächlich steckt hier (wie so oft im Kleingedruckten) eine Stinkbombe.

Ein Kommentar von Petra Pinzler auf ZEIT ONLINE…

Erste Supermärkte verzichten auf Silvesterböller

Böllern oder nicht böllern: Kurz vor dem Jahresende erreicht die Klimadiskussion auch den Handel mit Silvesterfeuerwerk. Eine ganze Reihe von Einzelhändlern verzichtet in diesem Jahr erstmals auf das lukrative Geschäft mit Krachern und Raketen, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. „Die Knallerei dauert eine Stunde, aber Tierschutz und saubere Luft wollen wir 365 Tage im Jahr. Das passt nicht zusammen“, sagt etwa Uli Budnik. Seine Rewe-Märkte im Dortmunder Süden macht er in diesem Jahr zur böllerfreien Zone. (Bild: dpa)

Zum Beitrag auf welt.de…

Lidl & Kaufland verschenken Extra-iTunes-Guthaben

Die Schwarz-Gruppe hat zur Weih­nachts­zeit ihren Geschenk­sack geöffnet und spen­diert gratis Guthaben beim Kauf einer App Store & iTunes Karte. Explizit handelt es sich um die zur Unter­nehmens­gruppe gehö­renden Discounter Lidl und Kauf­land, welche ab dem 16. respek­tive 19. Dezember den Bonus offe­rieren. In beiden Fällen endet die Aktion an Heilig­abend, 24. Dezember. Das zusätz­liche Guthaben ist eben­falls iden­tisch. So gibt es 2,50 Euro bei einer 25-Euro-Karte, 7,50 Euro bei einer 50-Euro-Karte und 20 Euro bei einer 100-Euro-Karte geschenkt.

Zum Beitrag auf teltarif.de…

Unglaublich: Klimakonferenz endet weitgehend ergebnislos

Der Weltklimagipfel von Madrid ist weitgehend ergebnislos zu Ende gegangen. Nach 13 Tagen Verhandlungen und mit mehr als 36 Stunden Verzögerung wurde die Konferenz am Sonntagvormittag beendet.

Die Abgesandten von fast 200 Staaten und supranationalen Organisationen verabschiedeten zwar ein gemeinsames Abschlussdokument, vertagten zentrale Entscheidungen aber auf den nächsten Gipfel in einem Jahr im schottischen Glasgow. (Foto: Christian Tietz / Umweltbundesamt)

Der Beitrag auf SPIEGEL ONLINE…

Notruf: iOS-Update bringt AML auf iPhones

Apples jüngstes iOS-Update macht nun auch iPhones für den AML-Dienst (Advanced Mobile Loca­tion) fit. Nach Instal­lation von iOS 13.3 sendet das Gerät bei jedem Wählen der 112 auto­matisch eine SMS mit dem Standort an die Notruf­leit­stelle – auch wenn die GPS-Nutzung deak­tiviert ist. Diese Daten sind genauer und stehen den Rettungskräften mit AML schneller zur Verfügung als mit einer Funkzellenortung.

Übrigens nicht einfach ausprobieren, der Missbrauch von Notrufen ist in Deutschland ein Straftatbestand (§ 145 StGB) und verursacht außerdem unnötigen Aufwand in den Leitstellen.

Zum Beitrag auf teltarif.de…

Gänse leiden für den Festtagsbraten

Vor allem in der Zeit zwischen Sankt Martin und Weihnachten hat der Gänsebraten eine lange Tradition, jedoch auch eine sehr traurige. Die intelligenten und sozialen Tiere führen in der Gänsehaltung ein kurzes Leben, in dem sie ihren natürlichen Bedürfnissen nicht nachgehen können. Nicht selten werden durch den Kauf von Gänsefleisch qualvolle Praktiken unterstützt: der Lebendrupf zur Gewinnung von Daunen und Federn sowie die Stopfleberproduktion. (Foto: ProVeg)

Mehr bei ProVeg…

Smart-Watch-App erkennt frühzeitig Vorhofflimmern

Die an die Apple Watch gekoppelte EKG-App, die Anzeichen für die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern aufspüren soll, generiert vergleichsweise wenig Fehlalarme. Dies geht aus den Ergebnissen einer jetzt im Fachjournal The New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie hervor, die Forscher der kalifornischen Stanford-Universität gemeinsam mit einem Team von Apple durchgeführt haben. Für die Untersuchung willigten über 400.000 Uhrenträger über acht Monate hinweg ein, ihre Pulsdaten über die Anwendung mithilfe nicht öffentlich zugänglicher Apple-Algorithmen auswerten zu lassen und bei Verdacht auf Vorhofflimmern telemedizinisch kontaktiert zu werden.

Der Beitrag auf heise online…

Greenpeace klaut „C“ an CDU-Parteizentrale

An der Berliner CDU-Zentrale fehlt der erste der drei gut zwei Meter großen Buchstaben des roten Parteilogos. Greenpeace-Aktivisten hatten es von der gläsernen Fassade des Konrad-Adenauer-Hauses entfernt und das verbleibende „DU“ um den Schriftzug „sollst das Klima schützen“ ergänzt.

Mit der Aktion will die Umweltschutzorganisation nach eigenen Angaben „gegen die desaströse Umwelt- und Klimapolitik der CDU“ protestieren. Zwar redeten Unionspolitiker ständig davon, die Schöpfung bewahren zu wollen, blieben aber dafür nötige Maßnahmen schuldig. „Die CDU kann nicht ewig vom Bewahren der Schöpfung sprechen, ohne auch etwas dafür zu tun“, sagte eine Greenpeace-Sprecherin. „Das schwache Klimapaket hat diesen politischen Etikettenschwindel endgültig auffliegen lassen.“ (Foto: Greenpeace)

Mehr dazu, inklusive eines kurzen Videos, auf ZEIT ONLINE…

Dumm, inkompetent, gefährlich

Das Enthüllungsbuch „A Warning“ eines anonymen Mitarbeiters der US-Regierung beschreibt Donald Trump als schlimmen Präsidenten. „Ungefähr ein Drittel dessen, was der Präsident uns zu tun aufträgt, ist schlicht und einfach dämlich. Ein weiteres Drittel ist unmöglich umzusetzen und würde kein Problem lösen. Und das letzte Drittel wäre illegal.“

Dämlich, unmöglich, illegal: Wenn Untergebenen nur diese drei Kategorien angesichts der Anweisungen ihres Chefs einfallen, ist das bereits ein Problem, wenn es in irgendeiner Klitsche passiert. Handelt es sich bei dem Laden aber um das Weiße Haus und beim Boss um den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, hat das Problem größere Ausmaße. Dann geht es mitunter um Krieg und Frieden oder den Erhalt der Demokratie im noch immer mächtigsten Land der Erde. Oder wenigstens um das, was eines Tages in Geschichtsbüchern stehen wird. Über Donald Trump, das lässt sich nach drei Amtsjahren mutmaßen, wird dort für einen US-Präsidenten definitiv Ungewöhnliches zu lesen sein. (Foto: Eric Thayer / ​Reuters)

Eine Rezension von Dirk Peitz auf ZEIT ONLINE…