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E-Gas aus Abwasser und Grünstrom

Für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge haben die Berliner Wasserbetriebe eine umweltfreundliche Lösung für die Zukunft gefunden: Sie fahren mehr und mehr mit Elektroantrieben. Für größere Fahrzeuge hingegen gibt es noch keine Alternative zu Diesel und Benzin. Jörg Simon, Vorstandschef der Wasserbetriebe, will nun prüfen lassen, ob sich die Lücke mit per Power-to-Gas-Verfahren hergestelltem E-Gas schließen lässt. Es könnte nicht nur Fahrzeuge antreiben, sondern auch als Brennstoff für die Blockheizkraftwerke der Wasserbetriebe dienen. Zur Herstellung des E-Gases wird Abwasser verwendet, das sich dadurch reinigen lässt.

Zum Artikel auf bizz.energy…

Sexualisierte Gewalt: Mythos der Falschbeschuldigung

Wenn Frauen Männer der sexualisierten Gewalt beschuldigen, gibt es einen gesellschaftlichen Reflex. Anstatt den Anschuldigungen zunächst Glauben zu schenken, werden sofort Gründe und Motive bemüht, warum diese falsch sein könnten.

Dabei ist die Angst vor der Falschbeschuldigung irrational. Solche Fälle sind so selten, dass sie es nicht rechtfertigen, dass beinahe jede Frau, die mit dem Vorwurf der Vergewaltigung an die Öffentlichkeit geht, mit ihnen konfrontiert wird.

Weiterlesen auf sueddeutsche.de…

32 Jahre nach Tschernobyl: Wildpilze noch immer radioaktiv belastet

Das belegen Messergebnisse, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in zwei aktuellen Berichten veröffentlicht hat. Demnach sind einzelne Wildpilzarten in bestimmten Regionen Bayerns nach wie vor stark radioaktiv belastet. Bei landwirtschaftlichen Produkten insgesamt ist die Belastung infolge des Reaktorunfalls von Tschernobyl aber deutlich zurückgegangen und die aktuellen Messwerte sind gering.

Bei einer Reihe wild wachsender Speisepilze werden immer noch deutlich erhöhte Werte des radioaktiven Cäsium (Cäsium-137) gemessen, welches nach dem Unfall in Tschernobyl ausgetreten ist. Das geht aus dem aktuellen BfS-Bericht „Radioaktive Kontamination von Speisepilzen (Stand: 2017)“ hervor.

Zur Pressemeldung des BfS beim Informationsdienst Wissenschaft…

Ökostrom wird zu Gas: Netzbetreiber planen 100 MW-Anlage

Die Netzbetreiber TenneT, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie („Strom zu Gas“) wollen sie daher eine 100 Megawatt starke Anlage in Ostfriesland bauen, so eine TenneT-Sprecherin.

Bei der erwähnten Technik wird Ökostrom genutzt, um Wasserstoff oder Methangas zu erzeugen. Beides lässt sich – anders als Strom – flexibel transportieren und speichern.

Quelle: zdf.de…