Wie die Photovoltaik die Energiewelt verändert

Der jährliche Ausbau der Photovoltaik weltweit hat bereits die 100 Gigawatt-Marke erreicht. Der Multi-Terawatt-Markt rückt näher und nach Ansicht eines globalen Forscherinstituts, zu dem auch das Fraunhofer-ISE gehört, wird die Photovoltaik zum Game Changer im globalen Energiesystem und benennt dafür fünf konkrete Handlungsfelder.

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Fernwärmenetze ausbauen – Gas bei KWK vermeiden

Bis spätestens zum Jahr 2038 soll in Deutschland Schluss sein mit der Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle. Das betrifft auch eine Technologie, die bisher als Klimaschützer gehandelt wurde: die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). KWK-Anlage nutzen die Abwärme von Heizkraftwerken. Doch woher soll die Wärme kommen, wenn keine Kohle mehr verbrannt wird?

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Umweltbewusstsein ist kein Nischenthema

Für viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland werden Umwelt- und Klimaschutz immer wichtiger. Rund zwei Drittel der Befragten, 64 Prozent, schätzen Umwelt- und Klimaschutz als eine sehr wichtige Herausforderung ein. Das sind elf Prozent mehr als noch 2016. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Umweltbewusstseinsstudie 2018, die die Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA), Maria Krautzberger, und Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgestellt haben.

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Klimawandel und Wirtschaft – ein Index der ökologischen Verantwortung

Unternehmen bekannten sich nach der Pariser Klimakonferenz dazu, an der Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C mitzuwirken. Nach den jüngsten Ergebnissen des Sonderberichts des Weltklimarats müssen bis 2030 45 Prozent der CO2-Emissionen reduziert sein, um die globale Erderhitzung noch zu begrenzen. Aktuell sind die Unternehmen allerdings nicht auf Kurs: Würden alle Unternehmen wie die Unternehmen des Börsenindex DAX 30 wirtschaften, würden sie eine Erderwärmung von 4,94 °C bis 2050 erzeugen.

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Reisen mit Strom von Greenpeace Energy

Bereits im Oktober 2018 nahm Deutschlands erster E-Fernbus seinen Betrieb auf und fährt seitdem zwischen Frankfurt und Mannheim mit Ökostrom von Greenpeace Energy. Seit April sind auch die Züge des Bahnanbieters FlixTrain mit Ökostrom von Greenpeace Energy unterwegs.

„Wir wollen mit unserer Kooperation ein Zeichen für die längst überfällige Verkehrswende setzen“, erklärt Greenpeace Energy-Vorstand Nils Müller. „Für einen erfolgreichen Klimaschutz müssen wir unsere Züge, Busse, Autos, unsere Schiffe und Flugzeuge möglichst rasch mit grüner Energie versorgen.“ Denn noch entstehen 20 Prozent der deutschen CO2-Emissionen im Verkehr. Da sind Fernbusse und Bahnen die klimaschützende Alternative zu Kurzstreckenflügen und vollen Autobahnen, ein komfortabler und gut getakteter öffentlicher Nahverkehr kann die Fahrt im eigenen Auto ersetzen.

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Fast Food im Kurztest: Big Vegan TS

Kürzlich hatte ich darüber berichtet, dass in immer mehr Fast Food-Ketten vegane Produkte auf der Speisekarte zu finden sind. Den veganen Burger Big Vegan TS von McDonald’s, der Ende April 2019 in die deutschen Filialen kam, habe ich zwischenzeitlich getestet und kann sagen, mir schmeckt er! Das Patty kommt Fleisch doch sehr nahe und ist saftig, zusammen mit Tomate, Salat und einer Sauce ergibt das einen echt leckeren Burger. In dem zufällig von mir gewählten Münchner McDonald’s hat die Zubereitung zwar ein paar Minuten gedauert, dafür hatte ich einen extra frisch für mich gemachten Burger. Daumen hoch!

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Zum Klimaschutz gezwungen

Die Europawahl hat die Klimadebatte verändert. Ministerin Schulze nutzt das und forciert ihr Klimaschutzgesetz am Kanzleramt vorbei in die Ressortabstimmung. Jetzt entscheidet sich, ob die Wende gelingt. Wenn sich an diesem Mittwoch das Klimakabinett der Bundesregierung trifft, könnte es um grundsätzliche Fragen des Klimaschutzes in Deutschland gehen. Seit Februar hatte das Dokument im Bundeskanzleramt gelegen und war dort laut Schulze ignoriert worden.

Alexandra Endres auf ZEIT ONLINE…

Telekom nimmt 300 neue LTE-Mobilfunkstandorte in Betrieb

Die Telekom verdichtet ihr LTE-Netz: In den vergangenen acht Wochen hat die Deutsche Telekom rund 300 neue LTE-Mobilfunk-Standorte in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen am 27. Mai 2019 mitteilte, wird mit diesen Standorten das Netz verdichtet und ausgeweitet. Rund 51.000 Haushalte könnten damit erstmals auf das LTE-Netz der Telekom zugreifen. Die Bundesnetzagentur macht sich dennoch Sorgen um das Tempo des Mobilfunkausbaus in Deutschland.

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Großauftrag für Brennstoffzellenzüge

Wasserdampf statt Dieselabgase – die Nahverkehrszüge im Taunus in Hessen sollen künftig von Brennstoffzellen angetrieben werden. Einen entsprechenden Großauftrag über 27 Züge mit einem Gesamtvolumen von rund 500 Millionen Euro hat die RMV-Tochter „fahma“ an den französischen Zughersteller Alstom erteilt. Der Auftrag umfasst auch die Versorgung mit Wasserstoff am Industriepark Höchst, die Instandhaltung sowie Reservezüge für die nächsten 25 Jahre.

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Bei Power-to-X „nicht kleckern, sondern klotzen“

Im Interesse von Sektorkopplung und flexibler Versorgung müssen Energiesteuern und -abgaben dringend reformiert werden, fordern der Verband Kommunaler Unternehmen und der Speicherverband BVES.

Das Land benötige die Markteinführung von Power-to-X-Technologien und da dürfe man „nicht kleckern, sondern klotzen.“ Mit dem inländischen Gasnetz ist bereits ein Energiespeicher vorhanden, in dem sich dem Vernehmen nach 26 Milliarden Kilowattstunden Strom aufbewahren ließen.

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Auch Rezo ist das Volk

Ein YouTuber macht ein Video, in dem er nach eigenen Angaben die CDU zerstört. Seine Kritik ist überspitzt, wütend und unfair. Zum Glück. Wie er schon aussieht, unmöglich. Der 26-jährige YouTuber Rezo, die Haare blau, der Kapuzenpulli orange, knapp zwei Millionen Follower auf seinen zwei Kanälen, hat am Samstag einen 55-Minuten-Monolog veröffentlicht, in dem er nach eigenen Angaben die CDU zerstört. Dafür bekam er drei Millionen Klicks auf YouTube, viele sind begeistert. Die CDU ist empört: Meinungsdiktatur, einseitig, Propaganda. Und, natürlich, die blauen Haare.

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EU will die Bezeichnung von Veggie-Produkten erschweren

Darf eine Veggie-Wurst „Wurst“ heißen? ProVeg kritisiert – wie viele andere Organisationen – einen kürzlich veröffentlichten EU-Gesetzentwurf. Darin soll es Produzenten verboten werden, ihre Veggie-Produkte mit Begriffen zu benennen, die sich auf traditionell tierische Lebensmittel beziehen. Das benachteiligt Hersteller vegan-vegetarischer Lebensmittel und erschwert es Konsumenten, fleisch- und milchfreie Produkte zu erkennen.

Felix Domke, Leiter der Politikabteilung bei ProVeg, erklärt: „Die Verwendung traditioneller Namen wie Burger- und Würstchen-Bezeichnungen bei einem vegan-vegetarischen Produkt ist auch für Konsumierende wichtig. So wissen sie, welchen Geschmack und welche Textur sie von einem Produkt erwarten können. Das EU-Parlament adressiert ein Problem, das nicht existiert und Unternehmen daran hindern würde, ihre Produkte angemessen zu benennen.“

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Das System braucht den Krieg, um noch funktionsfähig zu sein

In einer idealen Welt wäre Politik gleichbedeutend mit Friedenspolitik. Politiker würden alles in ihrer Macht und Kraft stehende tun, um den äußeren und inneren Frieden zu sichern. Doch wir leben nicht in einer idealen Welt. Wir sind – global betrachtet – von Friedenszuständen im Äußeren wie im Inneren weit entfernt und entfernen uns immer mehr.

Prof. Ulrich Teusch auf TELEPOLIS…

Umfrage zum Klimawandel: 86 Prozent sagen, der Mensch sei schuld

Die AfD bezweifelt, dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist. Doch selbst ihre eigenen Anhänger sehen das überwiegend anders. Die große Mehrheit der Befragten im ARD-DeutschlandTrend hat dazu eine ganz klare Meinung.

Der Artikel auf tagesschau.de…

Verlangen lässt sich nicht verbieten

Weiche Drogen zu legalisieren, wäre keine Kapitulation des Rechtsstaats. Sondern ein pragmatischer Umgang mit einem Problem, das sich ohnehin nicht abschaffen lässt.

Nach Jahrzehnten der absoluten Hilflosigkeit in der Drogenpolitik wäre es endlich an der Zeit, weiche Rauschmittel wie Cannabis freizugeben und in eigens dafür lizenzierten Geschäften zu verkaufen.

Die Kolumne von Martin Klingst auf ZEIT ONLINE…

H&M: Vegane Schuhe aus Ananas-Leder

H&M ist nicht gerade für Nachhaltigkeit bekannt – dennoch macht das Unternehmen schon ein paar Sachen besser: Die Fast-Fashion-Modekette verwendet für einzelne Kleidungsstücke nachhaltige Materialien und bringt jedes Jahr eine Kollektion heraus, die komplett aus solchen besteht.

Die Stoffe, die H&M dabei regelmäßig verwendet, kennen kleine, faire Labels schon lange: Etwa die Holzfaser Tencel, Bio-Baumwolle und recyceltes Polyester.

Für die aktuelle „Conscious Exclusive Kollektion“ setzt die Modekette zusätzlich auf drei eher außergewöhnlichere Materialien: Bloom-Foam, ein Weichschaumstoff aus Algenbiomasse, Orange Fiber, ein Stoff aus Zitrussaft-Nebenprodukten, der Seide ähnelt – und veganes Leder aus Ananasfaser.

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Photovoltaik und Windkraft decken Strombedarf am Ostermontag zeitweise fast vollständig

Die erneuerbaren Energien lieferten um 12 Uhr zusammen 56 Gigawatt – bei einem Verbrauch von 61 Gigawatt. Der Preis an der Strombörse fiel am Ostermontag in der Spitze auf minus 83,01 Euro pro Megawattstunde.

Auch am Dienstag nach Ostern machten die erneuerbaren Energien über viele Stunden hinweg den Löwenanteil der Stromzerzeugung aus.

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Durchbruch bei Biodiesel aus Algen erzielt

Ein Team um den Forscher Swomitra Mohanty von der University of Utah habe die Lösung zur Herstellung von Biosprit aus Algen gefunden.

Er und sein Team schießen einen Lösungsmittelstrahl auf rieselnde Algenteilchen. Dieser entreißt den Algen das Öl und transportiert es weiter. Das Lösungsmittel wird, wenn es gesättigt ist, dem Reaktionsgefäß entnommen und wiederaufbereitet, sodass es sich erneut anwenden lässt. Eine energieintensive Trocknung entfalle.

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Problematische Abfallverbrennung in Kohlekraftwerken

Nach Recherchen des WDR wurden 2017 insgesamt 1,6 Millionen Tonnen Abfälle und Produktionsrückstände in nordrhein-westfälischen Kohlekraftwerken verbrannt. Größter Einzelposten ist Klärschlamm. In Nordrhein-Westfalen machen die Reste aus den kommunalen und industriellen Kläranlagen etwa die Hälfte der mitverbrannten Stoffe aus. Der Vorteil für die Kraftwerksbetreiber: Sie sparen die Ausgaben für den üblichen Brennstoff Kohle und die CO2-Zertifikate.

Kritikern ist die Verbrennung von Abfällen in Kohlekraftwerken seit langem ein Dorn im Auge. Der Kieler Umwelt-Toxikologe Hermann Kruse warnt gegenüber dem WDR vor erhöhten Schadstoff-Emissionen. Kohlekraftwerke seien eben keine Müllverbrennungsanlagen.

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