Berlins Wassermangel wird immer dramatischer

2018 hat es in Berlin und Umgebung nur halb so viel geregnet wie sonst. Das Land muss mit Brandenburg und Sachsen darüber verhandeln, wie es an Wasser kommt.

„Die Situation ist angespannt“, sagt Derk Ehlert von der Berliner Umweltverwaltung: Ein Speicherbecken in der sächsischen Oberlausitz sei schon leer, und im brandenburgischen Spremberg nähere sich die letzte Talsperre vor Berlin der Grenze, von der an entweder die Schotten geschlossen oder der Spreewald mit einer von Eisenocker aus dem Braunkohleabbau verschmutzten Brühe erstickt werden müssten.

Steigende Pegel melden nur die Rückhaltebecken, in denen mit Sulfat belastetes Wasser aus den Braunkohlegruben zurückgehalten wird. „Diese Becken sind demnächst voll“, sagt Ehlert. Wenn sie überlaufen, ohne dass sauberes Flusswasser ihren Inhalt verdünnt, steigt der Sulfatgehalt der Spree weiter an. Das ist zunächst nur für Bauwerke problematisch, denen das Salz der Schwefelsäure zusetzt. Aber unvermeidlich steigt dann auch die Konzentration im Großen Müggelsee, um dessen Ufer das Wasserwerk Friedrichshagen Trinkwasser für mehrere hunderttausend Berliner gewinnt.

Im Tagesspiegel…

Geschlechtserkennung im Ei soll Kükenschreddern verhindern

Millionen männliche Küken werden in Brütereien getötet, wo nur Legehennen gebraucht werden. Eine neue Technologie soll dafür sorgen, dass sie gar nicht erst schlüpfen.

Tierschützer dagegen halten das Aussortieren männlicher Küken generell nicht für sinnvoll. „Das ist keine Lösung im Sinne einer verantwortungsvollen Tierzucht, denn Hennen müssen auch weiterhin Höchstleistung erbringen“, erklärte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Zum Artikel auf ZEIT ONLINE…

Ein erschütterndes Video bringt Nestlé, Unilever und Co. in Erklärungsnot

Ein Video von Greenpeace, auf dem zu sehen ist, wie in Indonesien eine große Regenwaldfläche abgeholzt wird. Es sind erschreckende Aufnahmen, die die Umweltorganisation Greenpeace veröffentlicht hat. In der Provinz Papua wurde ein 5000 Hektar großes Waldgebiet vernichtet, um Platz für eine neue Palmöl-Plantage zu schaffen. Die verantwortliche Firma, die zum jemenitischen Konglomerat Hayel Saeed Anam (HSA) gehört, beliefert oder belieferte unter anderem Großkonzerne wie Nestlé, Unilever, Mars und PepsiCo. Obwohl die vier Großkonzerne in ihren Richtlinien klar festlegen, kein Palmöl zu verwenden, für dessen Herstellung Regenwald abgeholzt wurde, scheint die Realität anders auszusehen. Das legt zumindest das Video nahe.

Der Bericht und das Video auf BUSINESS INSIDER…

25. Weltvegantag: Zehn Tipps für (werdende) Veganer

Am 1. November 2018 wird der internationale Weltvegantag zum 25. Mal gefeiert. Diesen Aktionstag führte die britische Vegan Society anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens ein. Vegan lebende Menschen in aller Welt verbreiten an diesem Tag Informationen über ihre Lebensweise. ProVeg hat einige Empfehlungen zusammengestellt, die Veganerinnen und Veganern und denen, die es werden wollen, den Alltag erleichtern.

Diese findest du hier…

Bio-Bauern verklagen Regierung

Drei deutsche Bio-Landwirte verklagen gemeinsam mit Greenpeace die Bundesregierung, weil diese zu wenig gegen den Klimawandel unternehme. Die Klimaziele seien justiziabel und bindend, heißt es in einer Erklärung der Umweltschutzorganisation.

Die Bundesregierung verstoße gegen Grundrechte, wenn sie nicht weitere Maßnahmen ergreife, um das deutsche Klimaziel für das Jahr 2020 noch zu erreichen, heißt es darin weiter. Deutschland will bis zu diesem Jahr die Treibhausgas­emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 reduzieren.

Zum Artikel auf taz.de…

Die Öko-Lüge: Wie die Bundesregierung den Klimaschutz ignoriert

Einst wurde Merkel als Klimakanzlerin gefeiert. Doch der CO2-Rückgang ist zum Stillstand gekommen. Dabei könnte mehr Einsatz gegen Erderwärmung auch die Wirtschaft voranbringen.

Will Deutschland beim Klimaschutz jetzt noch relevante Fortschritte machen, fängt es an wehzutun. In jedem Fall gilt: Der Ausstoß des Klimagases CO2 müsste drastisch teurer werden, damit die Deutschen ihren Lebensstil ändern. Sie müssten weniger SUV fahren und mehr U-Bahn. Flixbus und ICE müssten die innerdeutschen Billigflüge ersetzen – und der Tofuburger zumindest hin und wieder das 1,99-Steak vom Discounter.

Alles spricht dafür, dass Deutschland und Europa gemeinsam mit einer weltweiten Koalition der Willigen nicht nachlassen in ihren Klimaschutzanstrengungen. „Es ist im Interesse der Wirtschaft, Deutschland auf einen vernünftigen, klimafreundlichen und nachhaltigen Innovationskurs zu bringen“, sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Lösch beklagt, dass es der Bundesregierung „an Konsequenz bei der Umsetzung von Klimazielen“ fehle. „Sie befindet sich in einem permanenten Zielkonflikt mit anderen wichtigen Interessen wie Wachstum, Beschäftigung, Strompreisen, aber auch den Interessen von Immobilienbesitzern oder Pkw-Haltern“, so der Befund Löschs. „Am Ende stehen dann oft unglückliche Kompromisse.“ Nur zur Erinnerung: Das ist nicht die Wortmeldung eines Ökoverbands, sondern die offizielle Position der mächtigsten Lobbyorganisation der deutschen Industrie. Lange Zeit waren große Teile der Wirtschaft skeptisch, war ihr Beharrungsvermögen beachtlich.

Zum lesenswerten Artikel auf handelsblatt.com…

Donald Trump kündigt Ausbau des US-Atomwaffenarsenals an

US-Präsident Donald Trump hat einen Ausbau des amerikanischen Atomwaffenarsenals angekündigt. Vor Journalisten sagte Trump, sein Land werde seinen Bestand an Atomwaffen ausbauen, bis „die Leute zur Vernunft kommen“. Er fügte hinzu, diese Bemerkung richte sich an China und Russland.

Russland warnte vor globalen Sicherheitsrisiken, sollten die USA aus dem Abrüstungsabkommen aussteigen. Das mache die Welt zu einem „gefährlicheren Ort“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Russland wolle den USA deshalb entgegenkommen.

Der INF-Vertrag wurde 1987 zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion ausgehandelt. Das Abkommen untersagt den Bau und Besitz landgestützter, atomar bewaffneter Raketen oder Marschflugkörper mit einer Reichweite von 500 bis 5.500 Kilometern. Die USA und Russland werfen einander vor, den Vertrag gebrochen zu haben.

Zum Artikel auf ZEIT ONLINE…

Sexualisierte Gewalt: Mythos der Falschbeschuldigung

Wenn Frauen Männer der sexualisierten Gewalt beschuldigen, gibt es einen gesellschaftlichen Reflex. Anstatt den Anschuldigungen zunächst Glauben zu schenken, werden sofort Gründe und Motive bemüht, warum diese falsch sein könnten.

Dabei ist die Angst vor der Falschbeschuldigung irrational. Solche Fälle sind so selten, dass sie es nicht rechtfertigen, dass beinahe jede Frau, die mit dem Vorwurf der Vergewaltigung an die Öffentlichkeit geht, mit ihnen konfrontiert wird.

Weiterlesen auf sueddeutsche.de…

Landtagswahl in Bayern: CSU stürzt ab, Grüne auf Platz zwei

Die CSU hat bei der Landtagswahl ihre jahrzehntelange Übermacht eingebüßt. Die Partei von Regierungschef und Spitzenkandidat Markus Söder wird auf jeden Fall eine Koalition bilden müssen, um weiter regieren zu können.

Für die Christsozialen, die seit 1957 immer den Ministerpräsidenten stellten und über weite Strecken allein regieren konnten, ist das eine Zäsur. Mit Folgen, die aufgrund ihrer Sonderrolle im Bund weit über Bayern hinaus gehen dürften.

Grüne mit Rekordergebnis: Sie verdrängen die SPD klar von Platz zwei. Nach 8,6 Prozent vor fünf Jahren holen sie nun ein Rekordergebnis. Ihr junges Spitzenduo, Katharina Schulze und Ludwig Hartmann, rückte die bayerischen Grünen noch stärker in die gesellschaftliche Mitte.

Für mir klar ein doppelter Grund zu jubeln! Gratulation an die Grünen!

Mehr bei tagesschau.de…

Die EU versagt im Klimaschutz

Bei der Sitzung der EU-Umweltminister war es, als hätte es den jüngsten Report des Uno-Klimarats IPCC nie gegeben. Sicher, die Vertreter mancher Staaten haben den Bericht genutzt, um für schärfere Grenzwerte zu argumentieren. Schweden, Finnland, Slowenien und Irland etwa. Nur sind sie leider nicht die Schwergewichte in der EU. Deutschland unter der ehemaligen Klimakanzlerin Angela Merkel stand dagegen fest im Lager der Bremser.

Die vergangenen Monate haben eindrucksvoll gezeigt, dass die deutsche Autoindustrie zu einer schnelleren Aufgabe des Verbrennungsmotors gezwungen werden muss, soll sie nicht denselben Weg nehmen wie Kodak mit der Analogfotografie oder Nokia mit den Handys. Schweden, Großbritannien, Spanien oder Slowenien, allesamt Staaten mit großer Autoindustrie, haben das erkannt und sind für scharfe CO2-Grenzwerte. Sie befürchten völlig zu Recht, dass China ihnen bei der Entwicklung sauberer Autos den Rang ablaufen wird.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Eisenbedarf pflanzlich decken

Wer sich vegan-vegetarisch ernährt, genießt einige gesundheitliche Vorteile. Unabhängig von der Ernährungsform ist es wichtig, dem Körper alle notwendigen Nährstoffe zuzuführen. Eisenmangel ist die am weitesten verbreitete Mangelerscheinung. Das Spurenelement hat zahlreiche Funktionen im Körper. Gleichzeitig ist Eisenmangel der häufigste Nährstoffmangel weltweit. Es empfiehlt sich, eisenreiche Lebensmittel mit solchen zu kombinieren, die die Eisenaufnahme fördern.

ProVeg verrät, welche Lebensmittel das sind und welche Symptome auf einen Eisenmangel hinweisen…

Erst wenn der letzte Bagger eingeschmolzen…

Die Rodung gestoppt, der Protest geht weiter: Zehntausende feiern am Hambacher Forst den Erhalt des Waldstücks und den vorläufigen Sieg über Energiekonzern RWE. Doch ein Ende des Streits ist noch lange nicht in Sicht. Die Polizei in Aachen hatte die Demonstration zuerst verboten. Man sehe „erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit“, teilte man mit. Das Verwaltungsgericht in Aachen widersprach dem am Freitag, die Sicherheitsbedenken der Polizei seien nicht nachzuvollziehen, hieß es dort. Am Ende konnte die Demonstration wie geplant stattfinden.

In ganz Deutschland wuchs zuletzt der Widerstand gegen die Pläne der Landesregierung und RWE. Am Dienstag fiel das letzte Baumhaus, am Freitag dann fällte das Oberverwaltungsgericht in Münster ein spektakuläres Urteil: RWE ist es vorerst verboten, den Wald zu roden. Man gab einer Beschwerde des BUND statt.

Der Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Jetzt mitmachen und zu einem echten Ökostromanbieter wechseln! Auch als Nicht-RWE-Kunde! Zum Beispiel zu Greenpeace Energy. Und am besten gleich zu einer Bank wechseln, die fossile Energien nicht unterstützt. Mehr zu beiden Themen unter meinen Links…

Das Ende ist nahe

Jahrelang haben Horst Seehofer und Markus Söder mit ihrem Machtkampf um die CSU-Herrschaft Bayern in Atem und die Republik in Geiselhaft gehalten. Sie stritten hart – nun droht der gemeinsame Absturz. Nach jüngster Umfrage ist die CSU nun auf 33 Prozent abgesackt. In Bayern brechen vielleicht bald neue Zeiten an. Wollen wir’s hoffen!

Ein Kommentar von Stefan Kuzmany auf SPIEGEL ONLINE…

Anti-Donald-Trump-Kurs vor der Uno: Emmanuel Macron wagt es

Was die Uno-Vollversammlung am Dienstag in New York erlebte, war einer der ungewöhnlichsten politischen Schlagabtäusche ihrer 70-jährigen Geschichte. Erst sprach Trump, wenig später Macron. Macron aber schien die Rede Trumps schon im Voraus zu kennen, um ihr dann Punkt für Punkt zu widersprechen.

Kein Handelsabkommen mehr mit einem Land, das den Pariser Klimavertrag nicht unterzeichnet hat: Macron rief zum weltweiten Bündnis gegen den größten Klimasünder auf, gegen die USA unter Trump. Dafür bekam der Franzose langen Applaus, den Trump zuvor nicht erntete. Tagessieg.

Der Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Weltbank rechnet für das Jahr 2050 mit 3,4 Milliarden Tonnen Müll

Die Weltbank warnt vor einem starken Anstieg der weltweit produzierten Müllmenge. Sollten die Staaten der Erde keine einschneidenden Schritte unternehmen, werde die Menge an Müll in den kommenden Jahren weiter zunehmen – um 70 Prozent bis zum Jahr 2050.

Aus wirtschaftlicher Sicht sei es unbedingt sinnvoll, in Recycling- und Müllmanagementsysteme zu investieren. Seit dem Jahr 2000 hat die Weltbank nach eigenen Angaben 4,7 Milliarden Dollar für mehr als 300 Projekte in aller Welt zur Verfügung gestellt, die sich der Müllproblematik annehmen.

Der Artikel auf ZEIT ONLINE…

UN-Generalsekretär Guterres: Klimawandel bringt Welt an den Abgrund

UN-Generalsekretär António Guterres hat vor den katastrophalen Folgen des Klimawandels gewarnt. Die Welt nähere sich dem Abgrund und sei existenziell bedroht, betonte Guterres in New York. Die Menschen müssten bis 2020 entschlossen handeln. Sie müssten sich vom Verbrauch fossiler Brennstoffe lösen. Sonst werde der Klimawandel immer schneller und sei nicht mehr aufzuhalten sein, unterstrich Guterres.

Die Hitzewellen des Sommers seien ein Vorbote auf eine gefährliche Zukunft, sagte der UN-Generalsekretär. Er appellierte an Politiker, Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler, entschlossen die Führung im Kampf gegen die Erderwärmung zu übernehmen.

Die Staaten müssten den Pariser Klimavertrag ernst nehmen. Vor drei Jahren hatten sich die Regierungen geeinigt, den Temperaturanstieg auf unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Das Paris-Abkommen sei das absolute Minimum, um den Klimawandel zu bekämpfen, betonte Guterres.

Quelle: faz.net…

Welche Erkenntnisse das Enthüllungsbuch über Trump bringt und was es verschweigt

„Die tiefe Frustration von Donald Trumps engsten Mitarbeitern über die Wutausbrüche, die Ignoranz und die Sprunghaftigkeit des Präsidenten durchzieht das Enthüllungsbuch »Fear« des legendären Watergate-Reporters Bob Woodward wie ein roter Faden. Dass selbst Kabinettsmitglieder Trump manchmal als Idioten bezeichnet haben sollen, hat schon vor dem Erscheinen des Buches für Schlagzeilen in den USA gesorgt.“

Zum Artikel der Neuen Zürcher Zeitung…

USA drohen Richtern in Den Haag mit Sanktionen

Die USA haben dem Internationalen Strafgerichtshof mit Sanktionen gedroht, sollten Ermittlungen wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen von Amerikanern in Afghanistan vorangetrieben werden. Wenn das Gericht gegen Bürger der USA, Israels oder anderer verbündeter Staaten vorgehe, werde seine Regierung Einreiseverbote und Finanzsanktionen gegen die Richter und Staatsanwälte verhängen, warnte der Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, John Bolton, in einer Rede in Washington. Zudem könnten sie vor ein US-Gericht gestellt werden.

„Die USA werden zu jedem Mittel greifen, um unsere Bürger und die unserer Verbündeten vor ungerechter Verfolgung von diesem illegitimen Gericht zu schützen“, sagte Bolton. Dem US-Sicherheitsberater zufolge könnte das Gericht schon bald den Beginn von formellen Ermittlungen zu diesen Vorwürfen verkünden. Dabei gehe es nach seinen Angaben unter anderem um die angebliche Misshandlung von Häftlingen.

Lesen auf ZEIT ONLINE…

Einsatz gegen Braunkohlegegner: Polizei rückt in Hambacher Forst vor

Die Polizei ist am Mittwochmorgen mit einem großen Aufgebot in Teile des Hambacher Forstes vorgerückt. Der Wald am Rheinischen Braunkohletagebau ist teilweise von Tagebau-Gegnern und Waldschützern besetzt. Mitarbeiter des Energieunternehmens RWE begannen mit schwerem Gerät, Hindernisse wie Baumstämme am Waldboden wegzuräumen. Die Polizei schütze die Arbeiter dabei, sagte Polizeisprecher Paul Kemen. Das Energieunternehmen RWE Power will für den Braunkohleabbau mehr als 100 der verbliebenen 200 Hektar Wald abholzen.

Die Rodung ist laut RWE nötig, um den Tagebau fortzusetzen. Gegen die Abholzung gibt es aber seit langem heftige Proteste von Waldbesetzern vor Ort. Darüber hinaus fordert ein breites Bündnis von Natur- und Klimaschützern einen Rodungsstopp, solange die bundesweite Kohlekommission in Berlin miteinander im Gespräch ist.

„Die Polizei versucht, die komplette Bewegung zu kriminalisieren und zu diffamieren“, sagte Emil Freytag von der „Aktion Unterholz“. Er verwies darauf, dass die Polizei den Hambacher Forst als „gefährlichen Ort“ definiert habe und seitdem Personen ohne konkreten Anlass kontrollieren könne.

Zum Artikel auf faz.net…

AUFRUF: Wer seinen Strom tatsächlich noch von RWE respektive innogy bezieht, sollte spätestens jetzt wechseln! Zum Beispiel zu Greenpeace Energy – mehr dazu unter meinen Links…
Übrigens: RWE steckt in vielen Stromangeboten, neben innogy zum Beispiel auch in LEW, eprimo und teilweise in vermeintlich lokalen Stadtwerken – genau hinsehen, googeln, nachfragen!

Endloses Wirtschaftswachstum: „Ernteausfälle, Hitzetote und Umweltflüchtlinge sind die Rückzahlungen, die wir leisten müssen“

Hat das Wirtschaftswachstum ein Ende? Oder ist der Glaube von Staaten und Unternehmen an ein stetes Wachstum und ein jährlich steigendes Bruttoinlandsprodukt gerechtfertigt und sinnvoll? Dr. André Reichel, Professor für Internationales Management und Nachhaltigkeit an der International School of Management in Stuttgart, veröffentlicht in diesen Tagen mit dem Trendforscher Harry Gatterer vom Zukunftsinstitut die Studie „Next Growth: Wachstum neu denken?“ Zentrale These: Die klassische, auf Maximierung von Wachstum fixierte Ökonomie ist in schweres Fahrwasser geraten und kommt in Teilen zum Erliegen. Er plädiert deshalb dafür, dass wir uns von den Wachstumszwängen befreien und neue Wege einschlagen. Er spricht vom humanen Kapitalismus.

Ein Gespräch über das mögliche Ende des jetzigen Systems und den quasi-religiösen Glauben an das Wirtschaftswachstum. „Materielles Wachstum auf einem materiell begrenzten Planeten hat natürlich Grenzen. Es ist bis heute der Trick der ökonomischen Wissenschaften, diese physikalische Binsenweisheit zu überdecken.“

Das Interview von Benjamin Reibert auf sueddeutsche.de…