ADFC Bayern: Hinweise für die Planung von Fahrrad-Abstellanlagen

Der ADFC Bayern will den Radverkehrsanteil in Städten und Gemeinden erhöhen. Darum setzt er sich nachdrücklich für bessere Abstellmöglichkeiten an den Quellen und Zielen des Radverkehrs ein.

Bei vielen Einkaufsstätten sucht man vergeblich nach guten Fahrradparkern mit stabilem Stand der eingestellten Fahrräder, ordentlicher Anschließmöglichkeit (nicht nur das Vorderrad!) und ausreichendem Seitenabstand. Aber auch Zuhause müsste das Fahrrad vielfach erst aus dem Keller geholt werden und wird daher vermutlich seltener genutzt. Dabei erlaubt die Bayerische Bauordnung den Kommunen, eigene Satzungen zu erlassen, mit denen zum Beispiel die Qualität und die Anzahl von Fahrrad-Abstellplätzen bei Neubauten vorgeschrieben wird. Leider haben die meisten Kommunen davon bisher keinen Gebrauch gemacht.

Übrigens: Das verlinkte PDF „Hinweise für die Planung von Fahrrad-Abstellanlagen“ zeigt wie’s geht. Das kann man auch gut ausdrucken und seiner Hausverwaltung, Stadt, Gemeinde oder in seinem Lieblingsladen als Anregung vorlegen. Es lässt sich natürlich ebenso prima als Mailanhang versenden.

Mehr zum Thema und zum PDF: bayern.adfc.de…

Batterien, Biomüll…: In Restmülltonnen ist zu viel, was da nicht rein gehört

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Reichlich Biomüll, aber auch Papier, Glas, Plastik und immer wieder Batterien: In deutschen Restmülltonnen landet viel, was anders entsorgt werden müsste. Fast 40 Prozent des Gewichts sind Bioabfälle, die auf den Kompost oder in die Biotonne gehören, wie das Umweltbundesamt ermittelt hat. Gut ein Viertel sind Wertstoffe, die recycelt werden sollten. Dazu kommen 0,5 Prozent Problemfälle wie Batterien, Lack oder Energiesparlampen, die Schadstoffe enthalten. Tatsächlicher Restabfall – wie Windeln, Staubsaugerbeutel, Kippen oder Kehricht – macht nur ein Drittel des Restmüllgewichts aus. Hier kommt es auf uns alle an, das zu ändern!

Zum Beitrag auf heise online…

Massenüberwachung durch Gesichtserkennung in Europa: wo bleibt der Aufschrei?

Gesichtserkennung stellt eine erhebliche Gefahr für unsere Grundrechte dar. Hierzulande muten Debatten über das Thema oft so an, als handele es sich dabei um Zukunftsmusik – oder ein Problem, das in erster Linie Länder mit einem niedrigeren Datenschutzniveau wie die USA oder China betreffe. Dabei breitet sich die automatische Gesichtserkennung in Europa und auch in Deutschland rasant aus. Bundespolizei und Kriminalämter setzen die Technologie bereits seit Jahren ein, Tendenz stark steigend. Die EU-Kommission investiert in unseriöse Startups, die Gesichtserkennung an Europas Außengrenzen als Lügendetektoren einsetzen wollen. Und ein polnisches Clearview-Klon bietet eine für jeden frei zugängliche Gesichter-Suchmaschine im Netz an. Wo bleibt der Aufschrei?

Unverändert übernommen aus einem Beitrag von Julia Reda auf heise online…

EuGH kippt EU-US-Datenschutzvereinbarung „Privacy Shield“

Neuer Erfolg für den österreichischen Juristen Max Schrems im Kampf gegen den Überwachungskapitalismus: Mit einem lange erwarteten Urteil hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) heute den transatlantischen „Privacy Shield“ und damit eine der wichtigen Rechtsgrundlagen für den Transfer personenbezogener Daten europäischer Bürger in die USA für nichtig erklärt. Grund dafür sind in den Vereinigten Staaten bestehende Gesetze, die Sicherheitsbehörden weitreichende Befugnisse zur Überwachung „ausländischer Kommunikation“ in die Hand geben.

Weiterlesen bei heise online…

Jetzt zu echtem Ökostrom wechseln und den Tafeln helfen!

Die Idee: Jetzt wo eh alle zuhause sind, können wir Dinge tun, die schon lange auf der To Do-Liste stehen. Beispielsweise zu echtem Ökostrom wechseln. Denn der Klimawandel macht keine Pause.

Hinzu kommt: Um den Tafeln kurzfristig zu helfen, werden für jeden Stromanbieterwechsel 30 € an den Verein Die Tafel Deutschland e. V. gespendet. Bei Veröffentlichung dieses Beitrags sind schon mehr als 1.300 € für Bedürftige und Obdachlose zusammen gekommen. Ein toller Auftakt, aber da geht noch mehr!

Zur Kampagnenseite changeyourstrom.net…

Apple Pay: jetzt auch Volks- und Raiffeisenbanken dabei

Die Volks­banken und Raiff­ei­sen­banken bieten ihren Kunden ab sofort die Nutzung von Apple Pay an. Das funk­tioniert mit Mastercard und Visa, aber noch nicht mit der Girocard. Damit ist Apple Pay nun auch mit meiner Mastercard der von mir stets gern empfohlenen sozial-ökologischen GLS Bank möglich.

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Der Beitrag auf teltarif.de…

WHO: Coronavirus nicht aus einem Labor

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Wir sollten ganz einfach künftig mit Tieren vernünftig umgehen und uns vermehrt bis ausschließlich pflanzlich ernähren, um das Risiko einer solchen Zoonose deutlich zu reduzieren, kann ich dazu nur anmerken.

Quelle: ZEIT ONLINE

Zeitumstellung: Was aus den Plänen zur Abschaffung geworden ist

In der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag findet die nächste Zeitumstellung statt. Die Uhren werden dann um eine Stunde von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Die EU-Kommission wollte das eigentlich abschaffen. Das Projekt scheint jedoch auf Eis zu liegen.

Zum Beitrag auf SWR3.de…

Netflix & Co. könnten im Notfall abgeschaltet werden

Stößt die Internet-Infra­struktur aufgrund des gestie­genen Bedarfs wegen der Corona-Epidemie an ihre Grenzen, könnte das Strea­ming über Netflix, YouTube und Co. gestoppt oder nur noch mit begrenzter Daten­rate durchs Netz gelenkt werden.

Doch droht uns überhaupt ein Engpass? Ich bezweifle das.

Ein Beitrag auf teltarif.de…

Jetzt kommt es auf dich an!

Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 betrifft alle Menschen in Deutschland. Auch dich, deine Nachbarn, deine Eltern, deine Kollegen. Das Virus ist gefährlich und es breitet sich sehr schnell aus. Ohne Gegenmaßnahmen können binnen Wochen aus ein paar hundert Infektionen hunderttausende Fälle werden. Die Plätze in Krankenhäuser können auch in Deutschland knapp werden. Vor allem für Menschen, die alt oder bereits krank sind, wäre diese Entwicklung lebensbedrohlich. Jetzt können wir den Verlauf der Epidemie noch entscheidend beeinflussen!

  • BLEIB ZU HAUSE, AUCH WENN DU DICH GESUND FÜHLST!
  • ERLEDIGE NUR DAS NÖTIGSTE, Z. B. LEBENSMITTELEINKAUF!
  • HALTE ABSTAND, 1,5 – 2 METER!
  • WASCHE DIR REGELMÄSSIG GRÜNDLICH DIE HÄNDE MIT SEIFE!
  • DU KÖNNTEST DAS VIRUS UNWISSENTLICH VERBREITEN!

Annick Ehmann, Julian Stahnke und Jakob Simmank auf ZEIT ONLINE…

EU für einheitliche Ladetechnik

Das Europaparlament verlangt einheitliche Ladetechnik für Handys und andere mobile Elektrogeräte in der EU. Bis Ende Juli solle die EU-Kommission dazu verschärfte Vorschriften für Hersteller ausarbeiten, heißt es in einem Beschluss des Parlaments vom Donnerstag. Ziel ist unter anderem, die Menge an Elektroschrott zu verringern. Die Abgeordneten stimmten mit überwältigender Mehrheit zu. Ist das das Ende von Apples Lightning?

Zum Beitrag im manager magazin…

Mehr Komfort beim Reisen: „Zusammenhängendes WLAN“ in Zügen und an Bahnhöfen

Die Deut­sche Bahn will im Laufe des Jahres 2020 ihr WLAN-Angebot für Reisende im Fern­verkehr deut­lich verbes­sern. „Wir wollen unseren Kunden naht­loses Surfen ermög­lichen – in den Zügen und an den Bahn­höfen“, teilte Digital-Vorstand Sabina Jeschke der Deut­schen Presse-Agentur mit. Derzeit werde ein zusam­menhän­gendes Netz­werk aufge­baut. Dadurch soll nach dpa-Infor­mationen ein einheit­liches WLAN-Netz im Zug und an den Bahn­höfen entstehen, was unter­brechungs­freies Surfen und Tele­fonieren möglich machen soll.

Zum Beitrag auf teltarif.de…

ProVeg-Petition für eine leckere, gesunde und umweltfreundliche Schulverpflegung

Leider ist das Essensangebot an Schulen in Deutschland oft unausgewogen, fleischlastig und weit entfernt von den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Und das in einer Zeit, in der mehr und mehr Kinder und Jugendliche von ernährungsbedingten Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes betroffen sind.

Vollwertige pflanzliche Gerichte sind nicht nur gesünder als fleischlastige Mahlzeiten, sondern auch umweltfreundlich, lecker, vielfältig und inklusiv für alle Kinder und Jugendlichen. ProVeg fordert Schulen auf, ihr Mittagsangebot angelehnt an den DGE-Qualitätsstandards zu gestalten. Dazu gehören die Reduktion der Fleischgerichte in der mischköstlichen Menülinie auf ein- bis zweimal pro Woche und täglich gesunde vegetarische Alternativen, die optional vegan gewählt werden können. (Foto: ProVeg)

Mehr dazu und die Möglichkeit, sich der Online-Petition anzuschließen, bei ProVeg…

Vertragskündigungen sollen einfacher werden

Ein Klick – und der Vertrag ist geschlossen. Egal ob Musik-Abon­nement, Handy­vertrag oder Zeitungsabo: Kündigen ist oft viel schwie­riger als im Internet etwas zu kaufen. Vor allem aus Verträgen, die sich auto­matisch verlän­gern, kommen viele Verbrau­cher erst viel später raus, als ihnen lieb wäre. Verbrau­cher­schützer und Poli­tiker fordern deshalb jetzt: Macht Kündigen einfa­cher. „Klick rein in den Vertrag geht schnell, klick raus dagegen nicht“, so die netz­poli­tische Spre­cherin der Grünen-Frak­tion, Tabea Rößner.

Die Ideen, um das zu verän­dern, auf teltarif.de…

In München wird zu wenig recycelt

In München werden jedes Jahr Tausende Tonnen Kunststoff weggeschmissen. Um Plastik und andere Wertstoffe aus Metall loszuwerden, muss man zu den „Wertstoffinseln“ gehen – das ist vielen Menschen zu umständlich.

Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist (aus dem November 2018), ist dies nach wie vor aktuell. Denn in München wird schlicht und ergreifend mangels alltagstauglicher Sammelsysteme fast alles über die Restmülltonne (Müllverbrennung) entsorgt und damit werden wertvolle Rohstoffe vernichtet – auch wenn die Stadt München dies gern anders darstellt. Besonders wertvolle und energieintensiv hergestellte Nichteisenmetalle wie Aluminium (aus Bauxit unter den nach dem Abbau – oder besser: Raubbau – nicht mehr vorhandenen Regenwäldern) gehen in der Verbrennung vollständig verloren, da sie schmelzen und Tröpfchen bilden.

Es ist dringend an der Zeit, in München eine Wertstofftonne einzuführen. Leider sind viele Kunststoffe noch nicht problemlos recycelbar. Doch es ist keine Lösung, den recycelbaren Anteil mit dem nicht verwertbaren Anteil einfach zu verbrennen.

Der Menge, die tatsächlich recycelt wird, – durch besser verwertbare Verpackungen, immer weiter optimierte Verfahren und gesetzliche Vorgaben – wird immer größer. Man muss die Wertstoffe nur getrennt erfassen.

Der Artikel auf sueddeutsche.de…

Jeder kann Leben retten! So leicht geht Wiederbelebung.

Das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung unter dem Dach der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung setzt sich dafür ein, das Wissen über Laienreanimation in Deutschland zu erhöhen und zu zeigen: Wiederbelebung ist ganz einfach, jeder kann Leben retten.

Mehr auf wiederbelebung.de…

„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“

Viele Menschen wollen nicht mehr gedanken- und tatenlos zuschauen, wie Arten aussterben, Meere sich in Müllkippen verwandeln, wertvolle Ressourcen vergeudet werden und sich die Erde immer weiter aufheizt. Zwar kann niemand im Alleingang die Welt retten, aber je mehr Menschen die Ärmel hochkrempeln und ihr Verhalten ändern, desto eher können sie etwas bewirken – und im Idealfall sogar noch Geld sparen, etwa beim Stromverbrauch.

Es fängt in den eigenen vier Wänden an, zum Beispiel beim Umgang mit Lebensmitteln, der Nutzung von Elektrogeräten, dem richtigen Waschen und Reinigen und der Abfallvermeidung. Vor der Haustür geht es weiter, ob im eigenen Garten oder in geheimer Guerilla-Begrünungsmission. Und bei der Planung von Wochenendeinkauf und Urlaubsreise ist noch lange nicht Schluss.

Sehr viele Tipps in diesem Buch sind ganz einfach umzusetzen, andere sind eher etwas für Profis – zur besseren Übersichtlichkeit in die Kategorien leicht, mittel und schwer eingeteilt. Es ist für alle was dabei. Und die schwungvollen Illustrationen von Joni Majer bringen auf den Punkt, worum es geht.

Das Buch ist erhältlich im Greenpeace Magazin Warenhaus…

Lidl und ProVeg in der „veganen Werkstatt“

Immer mehr Menschen wünschen sich eine größere Auswahl pflanzlicher Produkte in Lebensmittelgeschäften. Mit den „Next Level“-Fleischalternativen hat Lidl jüngst für frischen Wind auf dem Markt für pflanzliche Alternativprodukte gesorgt. Doch das ist dem Discounter nicht genug: Das vegane Angebot soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. In der „veganen Werkstatt“ hat das Unternehmen gemeinsam mit Kundinnen und Kunden, professionellen Köchinnen und Köchen und ProVeg-Mitarbeitenden in einem zweitägigen Workshop vegane Produkte verkostet und neue pflanzliche Fertiggerichte kreiert. Das Lidl-Sortiment soll in Folge um zehn vegane Innovationen erweitert werden, von Alternativen zu tierischen Lebensmitteln bis hin zu Fertiggerichten.

Um bei der Einführung pflanzlicher Lebensmittel in das Sortiment den Geschmack der Verbrauchenden zu treffen, rief das Einzelhandelsunternehmen im September 2019 in den sozialen Medien dazu auf, mit dem Lidl-Produktkonfigurator Ideen für vegane Produkte einzureichen. Die Teilnehmenden bewiesen dabei das große Interesse an pflanzlichen Alternativen: Insgesamt kamen über 70.000 Vorschläge zusammen. Die Wünsche waren dabei sehr vielfältig, besonders hoch im Kurs waren jedoch pflanzliche Alternativen zu tierischem (Frisch-)Käse und Tiefkühlpizza. (Bild: ProVeg)

Mehr dazu bei ProVeg…

Klimawandel: Massentierhaltung als Ursache

Der Klimawandel stellt eine Bedrohung für die Ernährungssicherheit, die Wasserverfügbarkeit und die biologische Vielfalt weltweit dar und ist eine der Hauptursachen für Umweltkatastrophen. Die Herstellung und der Konsum von tierischen Produkten ist ein wesentlicher Treiber des Klimawandels, während eine pflanzliche Ernährung dazu beiträgt, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Zum Beitrag bei ProVeg…

Tausende Wissenschaftler warnen vor Klima-Notfall

Mehr als 11.000 Wissenschaftler aus 153 Ländern fordern mehr Klimaschutz. In einer gemeinsamen Erklärung im Fachjournal BioScience konstatieren sie, ohne grundlegendes Umsteuern sei „unsägliches menschliches Leid“ nicht mehr zu verhindern. „Aus den vorliegenden Daten wird klar, dass ein Klima-Notfall auf uns zukommt.“ Fast drei Viertel der 184 Zusagen zum Einsparen von Treibhausgasen, die Länder im Rahmen des Pariser Abkommens eingereicht haben, sind dem zugehörigen Bericht zufolge nicht ehrgeizig genug.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Dem Klima geht es immer schlechter – was muss noch passieren bis wir aufwachen?

„Als ich im Januar 1993 in der ARD vor einem Millionen-Publikum zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr die erste große Dokumentation zum Thema Klimawandel und Energiewende zeigte, hat die Welt pro Jahr um die 22 Milliarden Tonnen Treibhausgase emittiert. Jetzt, 26 Jahre und 25 Weltklimakonferenzen später, emittieren wir um die 40 Milliarden Tonnen pro Jahr. Das einzige Ergebnis: Dem Klima geht es immer schlechter. Was muss noch passieren bis wir aufwachen?“ (Foto: Jakub Hałun)

Franz Alt auf sonnenseite.com…