„Wer ‚Fremdenfeindlichkeit‘ sagt, übernimmt die Sicht der Täter“

Warum scheitern so viele Gespräche über Rassismus? „Die Antwort“ hat mit der Journalistin Ferda Ataman über problematische Begriffe und Alternativen zu ihnen gesprochen, mit der Trainerin und Aktivistin Tupoka Ogette über Strategien, wie man Rassismus am besten anspricht – und mit der britischen Autorin Reni Eddo-Lodge über die Frage, ob es Gespräche über Diskriminierung gibt, die man besser nicht führt.

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Nur weil man zur Arbeit kommt, ist man noch lange nicht gesund

Einige Unternehmen belohnen ihre Beschäftigten dafür, wenn sie sich bei der Arbeit lange nicht krankmelden. Der damit geförderte Präsentismus könnte steigen, wenn immer mehr Arbeitgeber ein Bonusprogramm einführen für die bloße Tatsache, dass jemand an seinem Schreibtisch sitzt oder hinter der Theke steht.

Dabei ist der wirtschaftliche Schaden groß: Rund ein Zehntel des Bruttoinlandsproduktes gingen verloren durch Menschen, die eigentlich zu krank zum Arbeiten seien, heißt es in einem Artikel in der Fachzeitschrift ASU, einer Zeitschrift für medizinische Prävention.

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Grüne fordern Bürgerfonds zur Altersvorsorge

Die Grünen wollen die Altersvorsorge in Deutschland durch einen staatlichen Bürgerfonds verbessern. Demnach soll der Staat einen bestimmten Anteil des Bruttolohns von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einbehalten und in den Fonds einzahlen. Der Fonds investiert in Aktien, aber auch in nicht an der Börse gehandeltes Eigenkapital.

Die Grünen wollen außerdem eine Ethikkommission einrichten, die Kriterien festlegt, nach denen der Fonds nur in ethisch, sozial oder ökologisch unbedenkliche Projekte investiert. Vorbild dafür ist der norwegische Staatsfonds. „Damit unterstützen wir den ökologischen Umbau der Wirtschaft und den Ausstieg aus fossilen Energien“.

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Willkommen im Grundgesetz, liebe Kirche!

Homosexuell, geschieden, nicht getauft – es gibt vieles, was der Kirche als Arbeitgeber nicht passt. Jetzt muss auch sie sich endlich an geltendes Arbeitsrecht halten. Ein Grund zum Feiern für 1,3 Millionen Angestellte!

Ein Kommentar von Luisa Jacobs auf ZEIT ONLINE…

„Luder, Krawall-Barbie, Mutti, Schlampe“ – diese Plakataktion will Sexismus entlarven

Wer in den letzten Tagen durch Berlin spaziert ist, musste bei diesen Plakaten wohl zweimal hinsehen: Seit Freitag hängen in Berlin-Mitte und Berlin-Kreuzberg zahlreiche große Plakate, die auf den ersten Blick wie Werbeanzeigen der BILD-Zeitung aussehen. Roter Hintergrund, weiße Schrift und unten, rechts in der Ecke, das Logo der Zeitung, samt Slogan „BILD dir deine Meinung!“ Schaut man sich dann jedoch die Botschaften auf den Werbeplakaten ein wenig genauer an, wird schnell klar, dass die BILD-Zeitung sicherlich nicht hinter der Kampagne steckt.

Künstler haben Plakate der BILD umgestaltet und wollen so auf Sexismus in den Medien aufmerksam machen.

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Es geht um die Art, wie wir leben

In Katowice werden knifflige Details verhandelt. Eigentlich aber geht es um mehr: Die Weltwirtschaft muss sich verändern – selbst wenn der Wandel Existenzen bedroht. Gerecht kann der Übergang nur sein, wenn er auch die Interessen künftiger Generationen berücksichtigt und die jener Menschen, die heute schon vom Klimawandel betroffen sind.

Ein Kommentar von Alexandra Endres auf sueddeutsche.de…

Unternehmen müssen sich mit langfristigen Auswirkungen ihres Wirtschaftens auseinandersetzen

Klimawandel, Umweltkatastrophen und mangelnde Artenvielfalt werden unser Leben in Zukunft noch stärker negativ beeinflussen, als sie es bereits tun. Neben den Konsumenten müssen aber auch Unternehmen endlich nachhaltiger wirtschaften. Ein Appell von Kathleen Fritzsche in ihrer Kolumne „Kathleens digitale Welt“

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Ryanair: Willkommen am Boden

Die Taktik, mit der Ryanair groß und erfolgreich wurde – Mitarbeiter einschüchtern, Löhne drücken und die Kunden mit entsprechend günstigen Flügen bei Laune halten – funktioniert nicht mehr. Die Billigfluglinie muss plötzlich mit Gewerkschaften verhandeln. Ihr Geschäftsmodell ist bedroht.

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Mypio: Vollwertige Mobilfunknummer ohne Dual-SIM

Ohne zweite SIM-Karte und ohne VoIP-Einsatz bietet der Dienst Mypio eine zusätzliche Rufnummer auf dem Smartphone. Der auf der Ifa 2018 vorgestellte Mypio-Dienst ist in Deutschland nun verfügbar.

Als Zielgruppe sieht der Anbieter Kleinunternehmer, die ihre private Mobilfunknummer nicht an Kunden weiterreichen wollen. Zudem lassen sich so besser berufliche Anrufe von privaten unterscheiden – ohne dafür ein Smartphone mit Dual-SIM-Technik nutzen zu müssen. Denkbar sind alle Einsatzzwecke, bei der Kunden nicht ihre Hauptnummer angeben wollen, wenn sie sich zum Beispiel bei anderen Diensten mit einer Mobilfunknummer registrieren müssen. Lehrer könnten auf einer Klassenfahrt an Schüler eine andere Rufnummer als ihre private herausgeben, um während dieser Zeit telefonisch erreichbar zu sein. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele.

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Warum unfähige Männer so oft in Führungspositionen sind

Das Problem ist allseits bekannt: Männer befinden sich viel öfter in Führungspositionen als Frauen. Gründe dafür werden viele angeführt. Der Psychologe Tomas Chamorro-Premuzic sieht das Problem in unserem Verständnis von guter Führung. Er plädiert für einen Wandel dieses Verständnisses. Damit in Zukunft weniger unfähige Männer fähigen Frauen den Weg versperren.

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