Netflix & Co. könnten im Notfall abgeschaltet werden

Stößt die Internet-Infra­struktur aufgrund des gestie­genen Bedarfs wegen der Corona-Epidemie an ihre Grenzen, könnte das Strea­ming über Netflix, YouTube und Co. gestoppt oder nur noch mit begrenzter Daten­rate durchs Netz gelenkt werden.

Doch droht uns überhaupt ein Engpass? Ich bezweifle das.

Ein Beitrag auf teltarif.de…

So wehrst du dich gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

In den USA hat in dieser Woche der Prozess gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein begonnen, dem zahlreiche Frauen Vergewaltigung und sexuelle Belästigung vorwerfen. Und auch außerhalb der Filmbranche sind sexuelle Übergriffe in der Arbeitswelt verbreitet. Fast jede dritte Frau in Deutschland hat eine solche Situation schon erlebt.

Was können Frauen und Männer tun, wenn sie bei der Arbeit sexuell belästigt werden? Und wie sollten sich Vorgesetzte dann verhalten?

Das erklärt die Fachanwältin für Arbeitsrecht Julia Oesterling auf ZEIT ONLINE…

Windkraft-Stau führt 2020 zu höherem Strompreis und mehr CO2-Ausstoß

Deutschland würde 2020 gut zehn Millionen Tonnen CO2 weniger ausstoßen, steckten hierzulande nicht Windkraftanlagen mit elf Gigawatt Gesamtleistung im Genehmigungsstau. Zudem wäre Strom im Großhandel knapp zwei Euro die Megawattstunde billiger, so Greenpeace Energy. Wären die Windkraftanlagen gebaut worden, errechneten die Energieexperten, könnten sie jährlich rund 26 Terawattstunden (TWh) Windstrom produzieren. Dies sind die Ergebnisse einer Kurzanalyse von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy.

„Ein konsequenter Windkraftausbau an Land hätte in Deutschland nicht nur viele Tausend Arbeitsplätze in der Windbranche bewahrt, sondern auch positive Folgen für die Strompreise und das Erreichen der Klimaziele gehabt“, sagt Nils Müller, Vorstand von Greenpeace Energy. „Wir fordern deshalb von der Bundesregierung, dass sie die Windkraft 2020 nicht mehr länger behindert, sondern den Stau aufhebt und den Ausbau massiv beschleunigt.“ (Foto: Kohlekraftwerk Niederaußem, Wikipedia)

Zum Blogbeitrag und zum Fact Sheet zu den Auswirkungen des Genehmigungsstaus bei der Windenergie bei Greenpeace Energy…

„Narzissten trauen wir Führungspotenzial zu“

Unternehmen weltweit werden von Männern geleitet. Nur ein Bruchteil aller Führungskräfte ist weiblich. Sieht man von diesem Ungleichgewicht ab, sollte man erwarten, dass die Männer, die aufsteigen, wenigstens kompetent sind. Leider ist das falsch, sagt der Psychologe Tomas Chamorro-Premuzic. Zwar gibt es kompetente Männer, genauso wie es kompetente Frauen gibt, nur werden sie häufig nicht zu Chefs.

ZEIT ONLINE hat mit ihm über die Gründe gesprochen…

„Wir sehen hier die erste planetare Protestbewegung“

Der US-Ökonom Jeremy Rifkin ist für seine Zukunftsprognosen bekannt – und hat oft recht behalten. In seinem neuen Buch sagt er einen schnellen Wandel weg von Öl und Kohle voraus. (Foto: Extinction Rebellion Deutschland)

Ein Interview auf bizz-energy.com…

Bedroht Klimaschutz den Arbeitsmarkt?

Wer der öffentlichen Debatte in Deutschland lauscht, könnte den Eindruck bekommen, der Wirtschaft stehe vor allem eines im Weg: der Klimaschutz. Besonders gefährdet zu sein scheinen dabei die Beschäftigten. Viele, so klingt es immer wieder an, könnten ihre Jobs verlieren, sollten die Umweltreformen zu rigoros ausfallen. Eine neue Studie widerspricht.

Laura Cwiertnia auf ZEIT ONLINE…

Klimapaket: Begünstigt die Pendlerpauschale fast ausschließlich Autofahrer?

Die Bundesregierung will Fernpendler entlasten – und verweist darauf, dass auch Bahnfahrer profitieren. Nach SPIEGEL-Informationen werden weite Wege zur Arbeit aber fast ausschließlich im Auto zurückgelegt.

Hier beschäftigt sich DER SPIEGEL näher mit dem Thema…

Vorsicht vor dem Kuschelkapitalismus!

Der Kapitalismus, wie wir ihn heute kennen, ist erledigt. Das zumindest wollen ausgerechnet 181 Firmenchefs, alles Mitglieder des Business Roundtable, der schlagkräftigsten Lobbygruppe der US-Großkonzerne, der Welt weismachen. Der Washingtoner Verband veröffentlichte jüngst eine Art Manifest, in dem CEOs erklärten, künftig nicht mehr allein die Steigerung der Gewinne für die Anteilseigner zum Ziel zu haben, sondern auch der Gesellschaft verpflichtet zu fühlen.

Der konservative New York Times Kolumnist Ross Douthat sieht in der Entdeckung des sozialen Gewissens der CEOs allerdings lediglich ein Ablenkungsmanöver.

Heike Buchter (New York) auf ZEIT ONLINE…

Vier Argumente gegen die Energiewende – und was von ihnen zu halten ist

Ob Windenergie-Ausbau oder CO2-Preis-Debatte – die öffentliche Auseinandersetzung über den Sinn der Energiepolitik nimmt zu. Wie stichhaltig sind die Argumente der Energiewende-Gegner?

Zum Artikel auf bizz-energy.com…

„Wer ‚Fremdenfeindlichkeit‘ sagt, übernimmt die Sicht der Täter“

Warum scheitern so viele Gespräche über Rassismus? „Die Antwort“ hat mit der Journalistin Ferda Ataman über problematische Begriffe und Alternativen zu ihnen gesprochen, mit der Trainerin und Aktivistin Tupoka Ogette über Strategien, wie man Rassismus am besten anspricht – und mit der britischen Autorin Reni Eddo-Lodge über die Frage, ob es Gespräche über Diskriminierung gibt, die man besser nicht führt.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Nur weil man zur Arbeit kommt, ist man noch lange nicht gesund

Einige Unternehmen belohnen ihre Beschäftigten dafür, wenn sie sich bei der Arbeit lange nicht krankmelden. Der damit geförderte Präsentismus könnte steigen, wenn immer mehr Arbeitgeber ein Bonusprogramm einführen für die bloße Tatsache, dass jemand an seinem Schreibtisch sitzt oder hinter der Theke steht.

Dabei ist der wirtschaftliche Schaden groß: Rund ein Zehntel des Bruttoinlandsproduktes gingen verloren durch Menschen, die eigentlich zu krank zum Arbeiten seien, heißt es in einem Artikel in der Fachzeitschrift ASU, einer Zeitschrift für medizinische Prävention.

Der komplette Artikel auf ZEIT ONLINE…

Grüne fordern Bürgerfonds zur Altersvorsorge

Die Grünen wollen die Altersvorsorge in Deutschland durch einen staatlichen Bürgerfonds verbessern. Demnach soll der Staat einen bestimmten Anteil des Bruttolohns von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einbehalten und in den Fonds einzahlen. Der Fonds investiert in Aktien, aber auch in nicht an der Börse gehandeltes Eigenkapital.

Die Grünen wollen außerdem eine Ethikkommission einrichten, die Kriterien festlegt, nach denen der Fonds nur in ethisch, sozial oder ökologisch unbedenkliche Projekte investiert. Vorbild dafür ist der norwegische Staatsfonds. „Damit unterstützen wir den ökologischen Umbau der Wirtschaft und den Ausstieg aus fossilen Energien“.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Willkommen im Grundgesetz, liebe Kirche!

Homosexuell, geschieden, nicht getauft – es gibt vieles, was der Kirche als Arbeitgeber nicht passt. Jetzt muss auch sie sich endlich an geltendes Arbeitsrecht halten. Ein Grund zum Feiern für 1,3 Millionen Angestellte!

Ein Kommentar von Luisa Jacobs auf ZEIT ONLINE…

„Luder, Krawall-Barbie, Mutti, Schlampe“ – diese Plakataktion will Sexismus entlarven

Wer in den letzten Tagen durch Berlin spaziert ist, musste bei diesen Plakaten wohl zweimal hinsehen: Seit Freitag hängen in Berlin-Mitte und Berlin-Kreuzberg zahlreiche große Plakate, die auf den ersten Blick wie Werbeanzeigen der BILD-Zeitung aussehen. Roter Hintergrund, weiße Schrift und unten, rechts in der Ecke, das Logo der Zeitung, samt Slogan „BILD dir deine Meinung!“ Schaut man sich dann jedoch die Botschaften auf den Werbeplakaten ein wenig genauer an, wird schnell klar, dass die BILD-Zeitung sicherlich nicht hinter der Kampagne steckt.

Künstler haben Plakate der BILD umgestaltet und wollen so auf Sexismus in den Medien aufmerksam machen.

Mehr auf ze.tt…

Es geht um die Art, wie wir leben

In Katowice werden knifflige Details verhandelt. Eigentlich aber geht es um mehr: Die Weltwirtschaft muss sich verändern – selbst wenn der Wandel Existenzen bedroht. Gerecht kann der Übergang nur sein, wenn er auch die Interessen künftiger Generationen berücksichtigt und die jener Menschen, die heute schon vom Klimawandel betroffen sind.

Ein Kommentar von Alexandra Endres auf sueddeutsche.de…

Unternehmen müssen sich mit langfristigen Auswirkungen ihres Wirtschaftens auseinandersetzen

Klimawandel, Umweltkatastrophen und mangelnde Artenvielfalt werden unser Leben in Zukunft noch stärker negativ beeinflussen, als sie es bereits tun. Neben den Konsumenten müssen aber auch Unternehmen endlich nachhaltiger wirtschaften. Ein Appell von Kathleen Fritzsche in ihrer Kolumne „Kathleens digitale Welt“

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