Norwegen will nur noch in nachhaltige Firmen investieren

Norwegen setzt im Kampf gegen Umweltverschmutzung und Verstöße gegen Menschenrechte ein Zeichen: Norwegens eine Billion Dollar schwerer Staatsfonds ist gemessen am verwalteten Vermögen der größte seiner Art und soll zukünftig nur in Firmen investieren, die streng nachhaltig wirtschaften. Ein Schwerpunkt der Norweger liegt dabei auf der Bekämpfung der Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik. Skandinavische Länder wie Schweden und Norwegen gelten seit Jahren als Vorreiter bei dem Thema ESG-Investitionen, was für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governmental (Unternehmensführung) steht.

Der Artikel auf WiWo.de…

Die größte Müllkippe der Welt ist gut versteckt

Plastikinseln, größer als viele Länder, sollen im Meer treiben. Ein falsches Bild. Es ist schlimmer: Unser Plastikmüll ist überall, selbst in der Tiefsee und der Arktis.

Die Müllstrudel im Meer mögen weit weg sein und kaum sichtbar. Und gerade in Deutschland wird fleißig Abfall getrennt und recht gut entsorgt. Doch unser Umweltbewusstsein ließe sich weiter schärfen. Noch schädigt das Plastik die Ökosysteme der Ozeane und beeinflusst den Menschen kaum. Es sieht aber nicht danach aus, als würde es so bleiben. Der Verbrauch von Plastik steigt weiter an. Auch in Deutschland. 80 Prozent des Plastikmülls, der in den Ozeanen landet, stammen von Land.

Ein Artikel von Maria Mast und Sven Stockrahm auf ZEIT ONLINE…

Warum Touristen die Welt zerstören

„Gute Reisende sind herzlos“, schrieb Elias Canetti vor 50 Jahren. Der Schriftsteller hatte bei einem Marrakeschbesuch mit unverhohlenem Interesse blinde Bettler beobachtet. Obwohl in seiner Beschreibung noch die ursprüngliche Faszination durchscheint, spiegelt sie auch das Erschrecken über das eigene respektlose Verhalten.

Ein weitaus stärkeres Erschrecken müsste eigentlich heutige Touristen befallen. Denn ein „guter Reisender“ lebt nun mit ungleich größeren Widersprüchen. Auch er unterhält jenes konsumistische Verhältnis zu seinem Gastland und dessen Attraktionen, für das Canetti sich schämte. Jeder Ferienflieger verstärkt mit seinem CO2-Ausstoß den Klimawandel und trägt so zur Zerstörung jener natürlichen Räume und Städte bei, um derentwillen die Reisenden aufbrechen.

Der komplette Artikel auf taz.de…

Trump hebt Importverbot für erjagte Elefanten auf

Die Zahl Afrikanischer Elefanten ist in den letzten zehn Jahren um ein Fünftel zurückgegangen. Künftig dürfen sie dennoch wieder in die USA eingeführt werden. Trump hat seinem Sohn gerade ein krankes Geschenk gemacht: er hat das Gesetz geändert, damit amerikanische Jäger (wie Trump Junior!) Elefanten ermorden und ihre Köpfe als Trophäen nach Hause bringen dürfen.

Weiterlesen bei ZEIT ONLINE…

Jetzt mitmachen: zur Petition von avaaz.org…