Franz Keller: „Zeigen wir den Tieren Respekt!“

Wir brauchen eine neue Esskultur, davon ist der Koch Franz Keller überzeugt. Er setzt sich deshalb für eine nachhaltige Tierzucht ein. Franz Keller war Lehrling beim französischen Spitzenkoch Paul Bocuse und zeitweise einer der prominentesten deutschen Sterneköche. Vor 25 Jahren verzichtete er auf eine Wertung im „Guide Michelin“ und setzt sich seither für regionale Produkte und nachhaltige Tierzucht ein.

Das ZEIT-Interview mit Ruben Donsbach hier…

Lebensmittelverschwendung vermeiden!

Allein in Deutschland landen laut WWF jährlich über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Gleichzeitig hungern weltweit 795 Millionen Menschen. Im Interview verrät die Welthungerhilfe, was wir gegen Lebensmittelverschwendung tun können.

Außerdem: 8 Tipps, wie du Verschwendung vermeiden und besser erkennen kannst, ob ein Lebensmittel wirklich reif für die Tonne ist.

Mehr auf www.madame.de…

Das irrsinnige 150 Mrd.-Geschäft mit dem abgefüllten Wasser

Leitungswasser ist in Deutschland nahezu flächendeckend ohne Bedenken konsumierbar, es wird strenger kontrolliert als abgefülltes Wasser und ist 180 bis 250 Mal günstiger. Hinzu kommt, dass abgefülltes Wasser überwiegend in Plastikflaschen abgepackt wird, oftmals weit transportiert werden muss und einen verheerenden ökologischen Fußabdruck hat. Die verlinkte Grafik, die das Startup trademachines entworfen hat, verdeutlicht die Konsequenzen anschaulich.

Zur Grafik auf diefarbedesgeldes.de…

Grüne wollen Pfand auf alle Plastikflaschen

Die Grünen wollen das Pfandsystem auf alle Einweg-PET-Flaschen ausweiten. Bisher gibt es Ausnahmen, zum Beispiel für Fruchtsäfte. Mit den Einnahmen aus einer Einwegabgabe wollen die Grünen Mehrwegprojekte fördern. Auch würden die Grünen gerne die Industrie dazu bringen, „vermehrt auf materialsparende Nachfüllbeutel zu setzen anstatt auf massive Plastikflaschen“.

Zudem unterstützen sie einen Vorschlag aus Brüssel, bestimmte Wegwerfprodukte aus Plastik zu verbieten. „Dazu gehören etwa Einweg-Plastikgeschirr, Strohhalme, Watte- und Rührstäbchen oder Luftballonhalter“, schreibt die Bundestagsfraktion. Für Einwegprodukte, die von dieser Initiative nicht erfasst sind, fordert sie ebenfalls eine Abgabe, etwa auf Plastiktüten, Coffee-To-Go-Becher und Take-Away-Essensverpackungen. Auch „überdimensionierte Schummel-Verpackungen“ will die Fraktion abschaffen, um die Müllberge zu verkleinern. „Plastik gefährdet die Umwelt und die Gesundheit“, sagte Fraktionschef Hofreiter. „Wir müssen die Plastikflut bekämpfen. Wenn wir nicht schnell handeln, ist die Funktionsfähigkeit des Ökosystems Meer bedroht.“

Der Artikel auf sueddeutsche.de…

Aldi will Plastik deutlich reduzieren – mit einem längst überfälligen Schritt

Wer im Supermarkt einkaufen geht, kommt in der Regel mit viel Plastikverpackungen nach Hause. Bei Aldi soll sich das jedoch bald ändern. Der Discounter hat eine „ambitionierte Verpackungsstrategie“ angekündigt.

„Die Aldi Verpackungsmission“ – so heißt die Offensive, mit der sowohl Aldi Süd als auch Aldi Nord künftig jede Menge Verpackungsmüll einsparen wollen. Die konkreten Ziele:

  • Bis 2022 sollen alle Verpackungen von Eigenmarken recyclingfähig sein.
  • Bis 2025 soll die Verpackungsmenge bei den Eigenmarken um 30 Prozent sinken.

Bleibt zu hoffen, dass Aldi es damit ernst meint, eine Vorreiterrolle einnimmt und andere Handelsunternehmen nachziehen.

Zum Artikel auf UTOPIA…

BUND: Bank wechseln

„Besser leben – nur wie? Tun Sie, was Sie längst schon tun wollten: Überdenken Sie Ihre Geldanlagen und schichten Sie Ihre Ersparnisse um. Unterstützen Sie mit Ihrem Geld nur noch, was Sie wirklich unterstützen wollen. Wer sein Geld nach ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien anlegt, schützt es zudem vor den riskanten Geschäften der Finanzjongleure. Als Kunde einer ’normalen‘ Bank fördern Sie ungewollt eine Konzernpolitik, die für mehr Wachstum und Rendite bereit ist, natürliche Ressourcen und menschliche Arbeitskraft auszubeuten.

Wer seinen Anlegern viel Geld auszahlt, kann das nur, indem er anderswo noch mehr Geld einnimmt. Das so generierte Wachstum aber ist bis heute mit dem Verbrauch endlicher Ressourcen verbunden, also mit Belastungen für die Biosphäre. Wachstum muss deshalb nicht per se schlecht sein: Bestimmte Branchen – wie die erneuerbaren Energien oder der Biolandbau – sollen auch aus Umweltsicht wachsen, um schädlichere Branchen zu verdrängen. In diesen Zukunftsbereichen dürfen Anleger guten Gewissens auf Gewinne hoffen.

Langfristig muss es gelingen, unseren Lebensstandard vom Ressourcenverbrauch abzukoppeln. Als Ziel wird oft ein ‚qualitatives‘ Wachstum formuliert, das ohne zusätzliche Rohstoffe auskommt. Doch für eine global nachhaltige Entwicklung muss viel mehr passieren: Die Industrieländer müssen ihren Verbrauch deutlich reduzieren.“

Weitere Informationen zum Thema Bankwechsel, Altersvorsorge, nachhaltige Kapitalanlage in diesem PDF des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)… (leider funktionieren nicht mehr alle dort genannten Links)

Die größte Müllkippe der Welt ist gut versteckt

Plastikinseln, größer als viele Länder, sollen im Meer treiben. Ein falsches Bild. Es ist schlimmer: Unser Plastikmüll ist überall, selbst in der Tiefsee und der Arktis.

Die Müllstrudel im Meer mögen weit weg sein und kaum sichtbar. Und gerade in Deutschland wird fleißig Abfall getrennt und recht gut entsorgt. Doch unser Umweltbewusstsein ließe sich weiter schärfen. Noch schädigt das Plastik die Ökosysteme der Ozeane und beeinflusst den Menschen kaum. Es sieht aber nicht danach aus, als würde es so bleiben. Der Verbrauch von Plastik steigt weiter an. Auch in Deutschland. 80 Prozent des Plastikmülls, der in den Ozeanen landet, stammen von Land.

Ein Artikel von Maria Mast und Sven Stockrahm auf ZEIT ONLINE…

Wasserenthärter für die Waschmaschine: Sinnvoll oder einfach nur umweltschädlich?

Vor den hiesigen Waschmittelregalen haben wir als Verbraucher die Qual der Wahl: Neben Hygiene- und Weichspülern greifen Kunden gerne zu Wasserenthärtern von „Calgon“ & Co. – denn gerade vor kalkhaltigem Wasser lehrt uns die Werbung seit Jahren das Fürchten: Völlig verkalkte Heizstäbe, poröse Rohre und Dichtungen, schmutzige Wäsche und nichts geht mehr. Aber decken sich die Horrorszenarien der Werbewelt wirklich mit der Realität in unseren Waschmaschinen und wie sinnvoll sind die viel beworbenen Entkalker-Tabs?

Wer den verlinkten Artikel nicht komplett lesen möchte: Auf teure Wasserenthärter, wie das massiv beworbene „Calgon“, kann man getrost verzichten. Warum? Alle Waschmittel sind auf unser vorwiegend hartes Wasser abgestimmt und enthalten neben waschaktiven Substanzen auch Wasserenthärter, die den Kalk im Wasser binden. In Waschpulvern übernehmen das Zeolithe, in Flüssigwaschmitteln sorgt eine höhere Konzentration von Tensiden für weiches Wasser in der Waschmaschine. Nur wenn stark verschmutze Wäsche und hartes Wasser zusammenkommen, kann ein Wasserenthärter für die Waschmaschine und die Kleidung sinnvoll sein.

Wer aber trotzdem Kalkablagerungen vorbeugen will, kann auch zu einer umweltfreundlicheren Alternative mit der gleichen Wirkung wie die teuren Tabs greifen: Waschsoda. Einfach ein bis zwei Esslöffel Waschsoda – preisgünstig erhältlich in jeder Drogerie unter dem Namen Waschsoda oder Reine Soda – mit ins Waschmittelfach geben. Dann kann das Waschmittel nach Herstellerempfehlung für weiches Wasser dosiert werden. Im Ergebnis hat man dann das Geld für Entkalker-Tabs und Waschmittel gespart – und die Umwelt entlastet.

Zum Artikel auf codecheck.info…

Die Zeit der kleinen Schritte ist vorbei

Manche Menschen können sich einen SUV leisten. Aber die Menschheit kann es sich nicht mehr leisten, Ressourcen so zu verschwenden. Wir müssen unseren Lebensstil ändern. Es gibt auch kein Recht auf diese Freiheit des Verbrauchs. Denn die Freiheit des einen hört nicht nur dort auf, wo die Freiheit des anderen anfängt. Sie hört dort auf, wo sie auf Kosten der Lebensgrundlagen anderer geht. Und die anderen sind hier die Menschen in den Entwicklungsländern und die kommenden Generationen.

Fair-Trade-Kaffee wird aus Coffee-to-Go-Bechern getrunken, Bioprodukte in Unmengen von Plastik verpackt. Viele wollen Öko-Strom, aber keine Windkraftwerke oder Stromtrassen vor der Haustür. Dafür bekommen Zwölfjährige ein neues Smartphone, wenn sie gute Noten haben. Flugreisen sind eine Selbstverständlichkeit – ob innerhalb Deutschlands oder in die Ferne.

„What on EARTH Are We Doing?“ fragte schon 1989 der US-Journalist Thomas A. Sancton und kam zu dem Schluss: „Während der Mensch in das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts eintritt, findet er sich an einem entscheidenden Wendepunkt: Was jene tun, die jetzt leben, wird über die Zukunft entscheiden, und vielleicht sogar über das Überleben der Gattung Mensch“.

Ein Kommentar von Markus C. Schulte von Drach auf sueddeutsche.de…

Mikroplastik – wo es sich versteckt und wie du es meiden kannst

In vielen Kosmetikprodukten steckt Mikroplastik. Die winzigen Plastikpartikel gelangen per Abwasser in die Umwelt und richten dort unabsehbare Schäden an. Doch Mikroplastik-Produkte kannst du meiden – Utopia zeigt wie und nennt Alternativen.

Plastik an sich ist ein enormes Umweltproblem, weil es erstens meist auf Basis des knapper werdenden Rohstoffs Erdöl hergestellt wird und zweitens nicht biologisch abbaubar ist. Plastikmüll aller Art – Mikroplastik eingeschlossen – gelangt in noch kaum abschätzbaren Mengen in die Umwelt und in die Meere.

Kläranlagen können die teils mikroskopisch kleinen Partikel nicht aus dem Abwasser herausfiltern. So gelangt es aus unseren Haushaltsprodukten praktisch ungehindert in die Gewässer. In der Umwelt verbleibt Kunststoff Hunderte von Jahren.

Der komplette Artikel bei UTOPIA…

3,4 Milliarden Beutel pro Jahr – Chile verbannt Plastiktüten aus Geschäften

Die Chilenen haben’s kapiert: Als erstes Land in Lateinamerika hat Chile die Ausgabe von Plastiktüten im Einzelhandel verboten. „Wir wollen weg von einer Wegwerfkultur, in der alles benutzt und weggeworfen wird, hin zu einer gesunden Kultur der Wiederverwertung“, sagte Präsident Sebastián Piñera der BBC zufolge. Demnach bestehen lediglich zehn Prozent der in Chile verwendeten Plastiktüten aus recyceltem Kunststoff. Es gebe 7,6 Milliarden Menschen auf der Welt, sagte Piñera: „Wir können die Umweltverschmutzung nicht so fortsetzen, als besäße jeder Einzelne von uns die Erde.“

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Die Katastrophe hätte verhindert werden können

Die Welt nähert sich dem Abgrund, doch statt zu handeln, stecken wir den Kopf in den trockenen Sand. Warum weckt der mögliche Untergang der Menschheit so wenig Interesse?

Dabei reicht es nicht, wenigstens eine Erwärmung von zwei Grad Celsius zu verhindern. Bei drei Grad, so Robert Watson, der früher für die Vereinten Nationen Lösungen für den Klimawandel, wie es verharmlosend heißt, suchte, werden die Küstenstädte der Welt verloren gehen, womöglich New York, Hamburg, Kalkutta, Bangkok und viele mehr. Bei vier Grad wird in Europa permanente Dürre herrschen, weite Teile Chinas, Indiens und Bangladeschs werden zu Wüsten, der Südwesten der USA wird unbewohnbar. Bei fünf Grad, so sagen es einige der führenden Wissenschaftler, droht das Ende der Menschheit.

Eine Kolumne von Georg Diez bei SPIEGEL ONLINE…

Erdüberlastungstag: So früh wie nie

Zwar liegt der sogenannte Erdüberlastungstag noch in der zweiten Jahreseshälfte – jener Tag, an dem die Menschheit sämtliche natürlichen und regenerierbaren Ressourcen verbraucht hat, die die Erde in diesem Jahr zur Verfügung stellt. Die schlechte Nachricht aber ist: In diesem Jahr liegt er so früh wie nie.

Seit 1. August lebt die Menschheit also über ihre Verhältnisse. Berechnet wird das Datum von der US-Organisation „Global Footprint Network“. Die Menschheit bräuchte 1,7 Erden, um ihren Bedarf an Ressourcen zu decken und ihren Abfall zu entsorgen.

Der Anteil des ökologischen Fußabdrucks, der am schnellsten steigt, ist übrigens der CO2-Ausstoß.

Zum Artikel auf klimareporter.de…

Klimawandel: Zukunft im Schwitzkasten

Was sehen wir in diesem Hitzesommer? Natürlich verdorbene Ernten auf verdorrten Äckern. Natürlich eine extrafrühe Weinlese. Natürlich halb leere Flüsse. Dazu Menschen mit Schwächeanfällen und Kreislaufzusammenbrüchen. Wir sehen aber auch etwas höchst Unnatürliches: die Erderwärmung bei der Arbeit.

Es lädt zu Widerspruch ein aus zwei Richtungen: erstens von jenen, die es nicht wahrhaben wollen („Da hat der Mensch keinen Einfluss drauf, so etwas gab es immer schon …“). Zweitens von allen, die über Jahre gleichsam als Faustregel verinnerlicht haben, man könne das Wirken des Klimawandels nur in Trends identifizieren, also in langjährigen Zeitreihen und den subtilen Veränderungen in den Mittelwerten der Statistik – nicht aber bei Einzelereignissen.

Man könnte sagen, künftig gilt die Schwer-zu-sagen-Daumenregel nicht mehr, wenn der Fingerabdruck des Klimawandels sichtbar wird. Der heiße Sommer führt uns die Folgen des Klimawandels vor Augen.

Zum kompletten Artikel auf ZEIT ONLINE…

Mobiles Bezahlen: Bis Jahresende soll Apple Pay endlich auch in Deutschland funktionieren

Vier Jahre nach dem Start in den Vereinigten Staaten sollen Kunden auch in Deutschland per Apple Pay bezahlen können. Das kündigte Konzernchef Tim Cook in einer Konferenz zur Vorlage der aktuellen Quartalszahlen an. Welche Banken oder Kreditkartenunternehmen teilnehmen, ist bislang unklar.

Apple Pay ist eine mobile Bezahlmethode, bei der ein iPhone oder eine Apple Watch die EC- oder Kreditkarte ersetzt. Zum Zahlen hält man einfach die Geräte im Geschäft an das Terminal. Die Kassentechnik muss dafür kontaktloses Bezahlen per NFC-Funk unterstützen – ein großer Teil der Terminals in Deutschland wurde bereits entsprechend umgerüstet. Außerdem kann man mit Apple Pay auch bei Onlinekäufen sowie in Apps bezahlen.

Zum kompletten Artikel bei ZEIT ONLINE…

Umweltbundesamt empfiehlt Recyclingpapier mit dem Blauen Engel

Die Herstellung von Papier belastet die Umwelt stark. Sie benötigt viel Holz, Energie und Wasser und kann zur Einleitung gefährlicher Chemikalien in Gewässer führen. Durch den Einsatz von Altpapier und beste verfügbare Techniken bei der Produktion können diese Umweltbelastungen stark reduziert werden.

Die beiden Tipps des Umweltbundesamtes:

Kauf von Recyclingpapier: Für fast jeden Papierbedarf gibt es ein passendes Recyclingpapier. Ob als Schreibpapier, Klebezettel, für Drucker oder Kopierer, als Klopapier oder Küchenrolle: Recyclingpapier kann bedenkenlos eingesetzt werden. Der Blaue Engel garantiert dabei, dass die Papierfasern zu 100 Prozent aus Altpapier gewonnen werden. „Andere Produktkennzeichnungen wie FSC- oder PEFC-Label oder die Bezeichnung ‚Chlorfrei gebleicht‘ sind bei Papierprodukten aus Umweltsicht weniger hilfreich“, so das Umweltbundesamt.

Papier getrennt entsorgen: „Benutztes Papier ist ein wertvoller Rohstoff und gehört deshalb getrennt entsorgt. Dabei sind die örtlich unterschiedlichen Sammelsysteme zu berücksichtigen (Altpapiercontainer, Blaue Tonne, Altpapiersammlungen).“

Mehr auf dieser Seite des Umweltbundesamtes…

Müll trennen – warum und wie?

In unserem Müll schlummern Millionen Tonnen Material, das recycelt und für die Herstellung neuer Produkte genutzt werden könnte. Recycling ist sinnvoll und notwendig, da die natürlichen Ressourcen der Erde begrenzt sind. Nur so können der Verbrauch von Holz, Erdöl und anderen Rohstoffen sowie der CO2-Ausstoß weiter reduziert werden. Recycling funktioniert aber nur dann gut, wenn es sehr viel vorsortiertes Material gibt. Dazu muss bereits im Haushalt getrennt werden. Alles, das im Restmüll landet, wird verbrannt! Wertvolle Rohstoffe gehen somit verloren.

Sortieranlagen können nicht so gut und sauber trennen wie Menschen im Haushalt. Mit einzelnen Fehlwürfen und Störstoffen können die Anlagen umgehen, aber je besser zuhause getrennt wird, umso leichter können die unterschiedlichen Verpackungen in den Anlagen nach Kunststoffarten und Metallen sortiert und danach auch recycelt werden.

Für die Entsorgung der Gelben Tonne und der Wertstofftonne fallen im Gegensatz zur Restmülltonne keine zusätzlichen Gebühren an. Die Entsorgung wurde quasi schon mit der Verpackung „gekauft“ und ist von dir an der Supermarktkasse bezahlt worden. Für jeden Joghurtbecher in deinem Restmüll zahlst du also nochmal, obwohl das Recycling bereits bezahlt ist.

Übrigens: Pro Jahr könnten bis zu fünf Millionen Tonnen Bioabfälle mehr recycelt werden, wenn vor allem Speisereste nicht im Restmüll landeten.

Zum kompletten Artikel auf der Seite des NABU…