Umweltspuren in Düsseldorf: Freie Fahrt für Busse, Fahrgemeinschaften, E-Mobile und Fahrräder

Mit Hilfe von Umweltspuren soll der Verkehr auf stark befahrenen Strecken reduziert werden. Nur Busse, Taxis, Fahrräder und Elektrofahrzeuge dürfen hier unterwegs sein – und Fahrgemeinschaften. Sprich: Wenn drei oder mehr Personen im Auto sitzen.

Solche Carpool Lanes kennt man vor allem aus den USA (Foto), Kanada oder Skandinavien. Dort hat sich das Modell bewährt. Voraussetzung sind strenge Kontrollen und empfindlichste Strafen bei Missbrauch. 

Nach meiner Ansicht sollten andere Großstädte wie München das auch einführen. Weg mit einer Fahrspur – die dann zur Umweltspur wird. Das macht den öffentlichen Nahverkehr attraktiver, wenn der Bus nicht im Stau steht. Und Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst kommen auch schneller zum Notfallort.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“

Viele Menschen wollen nicht mehr gedanken- und tatenlos zuschauen, wie Arten aussterben, Meere sich in Müllkippen verwandeln, wertvolle Ressourcen vergeudet werden und sich die Erde immer weiter aufheizt. Zwar kann niemand im Alleingang die Welt retten, aber je mehr Menschen die Ärmel hochkrempeln und ihr Verhalten ändern, desto eher können sie etwas bewirken – und im Idealfall sogar noch Geld sparen, etwa beim Stromverbrauch.

Es fängt in den eigenen vier Wänden an, zum Beispiel beim Umgang mit Lebensmitteln, der Nutzung von Elektrogeräten, dem richtigen Waschen und Reinigen und der Abfallvermeidung. Vor der Haustür geht es weiter, ob im eigenen Garten oder in geheimer Guerilla-Begrünungsmission. Und bei der Planung von Wochenendeinkauf und Urlaubsreise ist noch lange nicht Schluss.

Sehr viele Tipps in diesem Buch sind ganz einfach umzusetzen, andere sind eher etwas für Profis – zur besseren Übersichtlichkeit in die Kategorien leicht, mittel und schwer eingeteilt. Es ist für alle was dabei. Und die schwungvollen Illustrationen von Joni Majer bringen auf den Punkt, worum es geht.

Das Buch ist erhältlich im Greenpeace Magazin Warenhaus…

SUV heben Vorteile von Elektroautos auf

Die Internationale Energie-Agentur IEA appelliert eindringlich an Staaten und Unternehmen, mehr für den Klimaschutz zu tun. Der klimaschädliche Ausstoß von Treibhausgasen werde noch bis 2040 steigen, selbst wenn alle Länder ihre Zusagen zum Klimaschutz einhalten, wie aus dem aktuellen Weltenergiebericht der IEA hervorgeht. Nach übereinstimmender Ansicht von Klimaexperten wäre hingegen eine radikale Senkung nötig.

Die Agentur berichtete, der Energiebedarf der Welt gefährde globale Nachhaltigkeitsziele und dass schwere Verbrenner die positiven Effekte der E-Autos zunichte machen könnten. Die Nachfrage nach den SUV-Geländewagen und anderen schweren Fahrzeugen sorge bereits jetzt dafür, dass weltweit mehr Öl verbraucht werde. (Fotomontage: heise online)

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Erneuerbar oder konventionell: Welcher Strom ist teurer?

Immer wieder werden die Energiewende und der Ausbau der erneuerbaren Energien für steigende Strompreise in Deutschland verantwortlich gemacht. Als Mitte Oktober bekannt wurde, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen wird, hat diese Diskussion erneut Aufwind bekommen. Doch was ist an dieser Behauptung tatsächlich dran?

Dazu hat Greenpeace Energy die Wissenschaftlerinnen Swantje Fiedler und Isabel Schrems vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) beauftragt, in einer Kurzanalyse die Vollkosten von erneuerbarem und von konventionell erzeugtem Strom zu berechnen und miteinander zu vergleichen.

Das Ergebnis im Blog von Greenpeace Energy (mit direktem Link zur Analyse)…

So funktioniert die Prämie für Elektroautos

Elektroautos und Plug-in-Hybride werden beim Kauf bezuschusst. Diese Prämien, die jeweils zur Hälfte vom Staat und von den Autoherstellern getragen werden, sollen nach einem Plan der Bundesregierung noch im November erhöht und bis 2025 beantragt werden können. (Foto: Daniel Bockwoldt / dpa)

Christina Kunkel auf sueddeutsche.de…

„Wir sehen hier die erste planetare Protestbewegung“

Der US-Ökonom Jeremy Rifkin ist für seine Zukunftsprognosen bekannt – und hat oft recht behalten. In seinem neuen Buch sagt er einen schnellen Wandel weg von Öl und Kohle voraus. (Foto: Extinction Rebellion Deutschland)

Ein Interview auf bizz-energy.com…

Importieren wir bald grünen Wasserstoff aus Marokko?

Wo bekommt Deutschland grünen Wasserstoff oder synthetische Kraftstoffe her, wenn der Ausbau der Erneuerbaren Energien hierzulande weiter so schleppend vorangeht? Spätestens dann, wenn etwa die Stahlindustrie auf grünen Wasserstoff umswitchen möchte, wird heimische Produktion nicht mehr ausreichen. Während Wirtschaftsminister Altmaier dann grünen Wasserstoff aus den Ölstaaten wie Saudi-Arabien importieren will, hat eine Fraunhofer-Studie Marokko als Standort für Power-to-X-Anlagen untersucht.

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Groß, schwer, klimaschädlich: Auf der IAA werden Klimakiller gefeiert

Die Klimawende im Verkehr soll mit Elektroautos erreicht werden. Auf der Branchenmesse IAA werden einige davon gezeigt – aber das große Geschäft macht die Industrie mit zunehmend umstrittenen Fahrzeugen. Nie zuvor waren zu der am morgen in Frankfurt beginnenden Automesse derart massive Proteste angekündigt. Im Zentrum der Kritik stehen nicht erst seit dem verheerenden Unfall von Berlin mit vier getöteten Fußgängern die Stadtgeländewagen – Sports Utility Vehicle (SUV). (Foto: Volkswagen AG)

Der Beitrag auf bizz-energy.com…

„Der Ausstieg wird lange dauern“

Unternehmensberater Ben Schlemmermeier erklärt, warum er davon ausgeht, dass Kohlekraftwerke trotz finanzieller Verluste nicht stillgelegt werden. Und welche Maßnahmen aus seiner Sicht notwendig sind, den Strommarkt zukunftsfähig zu machen.

Der Beitrag auf taz.de…

Die Straßenlaterne als Lösung des Ladesäulen-Problems?

Bernhard Lüschper arbeitet für den Energieversorger Innogy und verantwortet ein besonderes Projekt. Lüschper nämlich will die Straßenlaterne zur Ladesäule machen. „Wir betreiben in Europa rund eine Million Lichtmasten“, erklärt Lüschper. „Und wir denken, dass diese ein großes Potenzial bieten.“ Ganz neu ist diese Idee nicht. Das Bemerkenswerte an dieser Variante ist, dass man eine Leistung von 22 kW zur Verfügung stellen möchte.

Mehr im Artikel auf welt.de…

Mensch, Narziss!

Wider besseres Wissen arbeitet der Mensch an der Zerstörung seiner eigenen Lebensgrundlagen. Rational ist das kaum zu erklären. Wie kann das sein?

Eine Kolumne von Ferdinand Otto auf ZEIT ONLINE…

Vier Argumente gegen die Energiewende – und was von ihnen zu halten ist

Ob Windenergie-Ausbau oder CO2-Preis-Debatte – die öffentliche Auseinandersetzung über den Sinn der Energiepolitik nimmt zu. Wie stichhaltig sind die Argumente der Energiewende-Gegner?

Zum Artikel auf bizz-energy.com…

„Die Menschen müssen den Klimawandel wohl erst spüren“

Gut Ding will Weile haben. Fragt man Menschen, ob sie fürs Klima oder die Umwelt zu Verzicht bereit seien, stimmen die meistens zu. Trotzdem plagen uns riesige ökologische Probleme. Wie passt das zusammen?

Warum Menschen ökologisch korrektes Verhalten häufig schwer fällt und wie man es ihnen erleichtern könnte, weiß der Magdeburger Sozialpsychologe Florian Kaiser.

…im Interview mit bizz-energy.com…

Positive Bilanz bei Wasserstoffzügen

Auch auf nicht elektrifizierten Bahnstrecken sollen Dieselzüge verschwinden. Seit Herbst rollen die ersten Wasserstoffzüge in Niedersachsen über die Schienen. Interesse gibt es weltweit.

Zum Artikel auf bizz-energy.com…

Klimaschutz-Studie: Die Jugend fühlt sich im Stich gelassen

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird scheinbar von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Das SINUS-Institut hat hierzu nun eine repräsentative Studie bei jungen Menschen durchgeführt.

Demnach beklagen zwei Drittel der Jugendlichen (67%), dass sie sich beim Thema Klimaschutz von der älteren Generation im Stich gelassen fühlen. Wie sehr das Thema zu einer Frage der Generationengerechtigkeit geworden ist, zeigt die hohe Zustimmung (75%) zur Aussage „Ich habe das Gefühl, wir Jungen müssen die Fehler der Älteren beim Klimaschutz ausbaden“. Den Jugendlichen fehlt das Vertrauen in Politik und Wirtschaft, die Klimakrise wirksam zu bekämpfen. Mehr als zwei Drittel der Jugendlichen haben Angst vor dem Klimawandel.

Die Studie zeigt außerdem deutlich, wie sehr das Klimaschutzbewusstsein und der Bewältigungsoptimismus in Bezug auf das Klimaproblem mit dem formalen Bildungshintergrund zusammenhängen.

Der Beitrag zur Studie auf sonnenseite.com…

Mal ganz ehrlich: Arsch hoch!

Im Gegensatz zu uns haben viele von Euch Kinder. Und in deren Sinne solltet ihr jetzt mal ganz schnell in Sachen Nachhaltigkeit handeln und nicht weiter die Hände in den Schoß legen oder halbherzig vielleicht mal irgendwann schon irgendwas zu machen.

Der Nachhaltigkeits-Leporello von Greenpeace Energy liefert praxistaugliche und anschauliche Tipps zum Thema Nachhaltigkeit. Für Jedermann. Für dich. Jetzt.

Hier geht es zum Leporello als PDF…

Klimawandel als irreversibler Selbstläufer

Der Sommer 2019 könnte als die große Umbruchszeit in die Menschheitsgeschichte eingehen, in der das Überschreiten der Kipppunkte des globalen Klimasystems evident wurde. Der Klimawandel wird gewissermaßen zu einem irreversiblen Selbstläufer. Das Auftauen des Permafrosts soll inzwischen so weit vorangeschritten sein, wie es in den aktuellen Szenarien des Weltklimarates (IPCC) eigentlich für das Jahr 2090 prognostiziert wurde. Die Klimawissenschaft hat sich somit um rund 70 Jahre in dieser entscheidentsten aller wissenschaftlichen Fragen verkalkuliert.

Der Artikel auf TELEPOLIS…

Geplante Kraftwerke sprengen Klimaziele

Klimaforscher haben berechnet, wie stark die bestehende und geplante fossile Infrastruktur das Klima belastet. Demnach gefährden bereits die existierenden Kohlekraftwerke, Fabriken und Autos das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Etliche Staaten planen zudem neue Kohle- und Gaskraftwerke, was den Spielraum weiter einengt.

Christoph von Eichhorn auf sueddeutsche.de…

Umweltbundesamt will Heizöl und Benzin verteuern – aber Strompreise senken

In die Diskussion über eine CO2-Steuer hat sich nun auch das Umweltbundesamt eingeschaltet. Die Behörde rät für den Klimaschutz zu höheren Steuern auf Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel. Die Einnahmen aus einem solchen CO2-Aufschlag sollen die Bürger durch die Senkung der Ökostrom-Umlage (EEG) und auf anderen Wegen wieder zurückerhalten.

Zum Beitrag auf SPIEGEL ONLINE…

Tanken, Essen und Einkaufen: Ladesäulen auf dem Kundenparkplatz

Das Elektroauto ist ideal für Kurzstrecken, zum Einkaufen und Essen gehen. Inzwischen bieten immer mehr Geschäfte Ladestationen auf ihrem Parkplatz an: Lidl, Aldi Süd, Rewe, Kaufland, Hagebau, Ikea und McDonald’s. Dabei ist das Laden während des Einkaufs meist kostenlos.

Der Beitrag auf aiomag.de…

Ökostrom-Anteil klettert auf Rekordhoch

Erneuerbare Energien legen ordentlich zu und decken nun fast die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland. Auf den ersten Blick klingt das nach erfreulichen Zahlen. Doch langfristig gesehen läuft der Ausbau zu schleppend. BDEW-Chef Stefan Kapferer mahnte, trotz der eindrücklichen Zahlen sei die Lage schwierig. „Der Ökostrom-Rekord ist eine erfreuliche Momentaufnahme, darf aber nicht über die tieferliegenden strukturellen Probleme hinwegtäuschen“, sagte er.

Der Artikel auf n-tv.de…

Überkapazitäten: Konzerne exportieren Strom für Milliarden

Deutschland produziert mehr Strom, als für den Eigenbedarf nötig wäre, der Rest wird ins Ausland exportiert. Das ist bekannt.

Der Grünen-Energieexperte Oliver Krischer nahm dies nun zum Anlass, um eine Beschleunigung der Energiewende zu fordern. „Es ist überfällig, dass Überkapazitäten abgebaut und damit erste Kohlekraftwerke abgeschaltet werden“, sagte er dem Spiegel. Der EU-Rechnungshof hatte ebenfalls gefordert, dass Deutschland und andere EU-Länder klimafreundliche Energien aus Wind, Sonne und Co. schneller ausbauen müssten.

Der Beitrag auf n-tv.de…

Vor allem Großstädter entscheiden sich für Ökostrom

Beim Ökostrom gibt es anscheinend ein Stadt-Land-Gefälle. Wer in einer Großstadt lebt, entscheide sich häufiger für grüne Energie. Aber auch insgesamt nehme die Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Quellen zu.

Ich empfehle einen Wechsel zu einem echten Ökostromanbieter. Mehr dazu auf meiner Linkseite unter „Greenpeace Energy eG & NATURSTROM AG“.

Zum Beitrag auf bizz-energy.com…

Durchbruch für Mini-Solarmodule

Verbraucher dürfen steckbare Solarmodule zur privaten Stromerzeugung künftig direkt an normale Haushaltsstromkreise anschließen. Dies ist das zentrale Ergebnis eines  Normierungsverfahrens beim Verband der Elektrotechnik (VDE) und der Deutschen Kommission Elektrotechnik (DKE), welche die in Deutschland geltenden Sicherheitsbestimmungen für elektrotechnische Geräte erarbeiten. Die Neuregelung der technisch überholten Norm VDE 0100-551 macht die Nutzung von Mini-Solaranlagen nun erheblich einfacher.

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