„Vollversorgung mit Erneuerbaren möglich“

Weg von der Kohlekraft – das hat sich die Bundesregierung bis 2038 zum Ziel gesetzt. Doch der Ausstiegsplan stößt auf viel Kritik. Zu Recht, findet auch Energieexpertin Kemfert und erklärt im Interview mit ntv.de, warum die Energiewende am politischen Willen scheitern könnte.

Das Interview auf n-tv.de…

Böse Uran-Kraftwerke – gute Thorium-Kraftwerke?

Atomkraftwerke sollten Uran-Kraftwerke heißen, denn all die negativen Themen, wie Kernschmelze, Atomunfall, Verstrahlung, Atommüll etc., die man damit verbindet, sind dem Uran geschuldet. Was ist 1943 eigentlich schief gelaufen und seitdem nicht mehr korrigiert worden?

Ein interessanter Einblick in die Geschichte der Atomkraft und wofür Kernkraftwerke eigentlich geplant und gebaut wurden – jedenfalls nicht zur Stromerzeugung! (Foto: Ulrich Boldt)

…auf XING…

„Als Internetnutzer tragen wir unabsichtlich zur Umweltzerstörung bei“

Das Internet sorgt nach manchen Studien inzwischen für einen mindestens genau so hohen Ausstoß an Treibhausgasen wie die Luftfahrt. Besonders Streaming und große Videodateien lassen den Stromverbrauch rasant ansteigen.

IT-Experten und Aktivisten arbeiten an Lösungen, um das Netz grüner zu machen – manchmal hilft schon eine andere Programmiersprache. Gefordert sind vor allem die großen Unternehmen, doch auch der einzelne Nutzer kann etwas tun. (Foto: Supermuc in Garching bei München / Johannes Simon, SZ Photo)

Mehr dazu auf sueddeutsche.de…

Empörung über Siemens‘ Entscheidung zu weltgrößtem Kohlebergwerk

In Australien soll das größte Kohlebergwerk der Welt gebaut werden. Inmitten der Feuerkatastrophe will der deutsche Siemens-Konzern dort mitverdienen. Ein Verbrechen an Klima und Umwelt. Aktivisten sehen das Klimaimage des Konzerns ruiniert.

Zum Artikel auf ZEIT ONLINE…

Frankreich verzichtet vorerst auf den Bau neuer Atomkraftwerke

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Strom tanken: Telekom-Ladekarte auch fürs Ausland

Wer sein E-Auto aufladen möchte, braucht eine Strom­lade­säule. Da es zig verschie­dene Säulen­betreiber gibt, braucht man (mindes­tens) eine Lade­karte, über die abge­rechnet werden kann. Unter dem Namen GET CHARGE bietet die Telekom eine Lade­karte für Elektroautos an und hat sehr viele „Roaming“-Abkommen mit ausländischen Ladenetzbetreibern geschlossen – nach eigenen Angaben stünden europaweit mehr als 56.000 Ladepunkte bereit. Die Sache hat aber leider auch einen Haken: den Preis im Ausland. Auch Angaben zur Stromqualität habe ich spontan nicht gefunden.

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Direkt zu Telekom GET CHARGE…

Aral eröffnet „Ultraschnellladesäulen“

Die Aral AG hat an ihrer Tankstelle in Merklingen im Alb-Donau-Kreis zwei weitere „Ultraschnellladesäulen“ eröffnet. Das Aufladen von Elektroautos mit entsprechend geeignetem Batterie-System sei dort im Idealfall bis achtzig Prozent der Kapazität innerhalb von 10 bis 15 Minuten möglich. (Foto: Aral)

Zum Artikel auf ecomento.de…

SUV heben Vorteile von Elektroautos auf

Die Internationale Energie-Agentur IEA appelliert eindringlich an Staaten und Unternehmen, mehr für den Klimaschutz zu tun. Der klimaschädliche Ausstoß von Treibhausgasen werde noch bis 2040 steigen, selbst wenn alle Länder ihre Zusagen zum Klimaschutz einhalten, wie aus dem aktuellen Weltenergiebericht der IEA hervorgeht. Nach übereinstimmender Ansicht von Klimaexperten wäre hingegen eine radikale Senkung nötig.

Die Agentur berichtete, der Energiebedarf der Welt gefährde globale Nachhaltigkeitsziele und dass schwere Verbrenner die positiven Effekte der E-Autos zunichte machen könnten. Die Nachfrage nach den SUV-Geländewagen und anderen schweren Fahrzeugen sorge bereits jetzt dafür, dass weltweit mehr Öl verbraucht werde. (Fotomontage: heise online)

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Das ungeliebte Erbe des Atomstroms

Obwohl Dutzende Länder Kernenergie nutzen, gibt es weltweit kein einziges Land, das über ein funktionsfähiges Endlager verfügt und erklärt, wie es die Differenz zu den unzureichenden Rücklagen finanzieren wolle.

Die Folge ist, dass die auf Zeit gebauten Zwischenlager, wie in Deutschland, langsam an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Diese Zwischenlager sind auch unter Sicherheitsaspekten nicht für eine derart langfristige Nutzung konzipiert worden. (Foto: Greenpeace)

Mehr in der Frankfurter Allgemeine…

Kein G20-Staat beim Klimaschutz auf 1,5-Grad-Kurs

Für den Treibhausgas-Ausstoß sind vor allem die G20-Staaten verantwortlich. Vor der UN-Klimakonferenz haben Experten die Entwicklung in diesen Ländern bewertet.

Die G20-Staaten tun demzufolge weiterhin zu wenig, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Der Treibhausgas-Ausstoß der 19 Industrie- und Schwellenländer und der Europäischen Union steige weiter, heißt es im „Brown to Green“-Report, den das Netzwerk Climate Transparency am Montag veröffentlichte – drei Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Madrid. Im vergangenen Jahr nahmen die Emissionen demnach um 1,8 Prozent zu. (Foto: Steve Buissinne)

Mehr auf heise online…

Erneuerbar oder konventionell: Welcher Strom ist teurer?

Immer wieder werden die Energiewende und der Ausbau der erneuerbaren Energien für steigende Strompreise in Deutschland verantwortlich gemacht. Als Mitte Oktober bekannt wurde, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen wird, hat diese Diskussion erneut Aufwind bekommen. Doch was ist an dieser Behauptung tatsächlich dran?

Dazu hat Greenpeace Energy die Wissenschaftlerinnen Swantje Fiedler und Isabel Schrems vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) beauftragt, in einer Kurzanalyse die Vollkosten von erneuerbarem und von konventionell erzeugtem Strom zu berechnen und miteinander zu vergleichen.

Das Ergebnis im Blog von Greenpeace Energy (mit direktem Link zur Analyse)…

Importieren wir bald grünen Wasserstoff aus Marokko?

Wo bekommt Deutschland grünen Wasserstoff oder synthetische Kraftstoffe her, wenn der Ausbau der Erneuerbaren Energien hierzulande weiter so schleppend vorangeht? Spätestens dann, wenn etwa die Stahlindustrie auf grünen Wasserstoff umswitchen möchte, wird heimische Produktion nicht mehr ausreichen. Während Wirtschaftsminister Altmaier dann grünen Wasserstoff aus den Ölstaaten wie Saudi-Arabien importieren will, hat eine Fraunhofer-Studie Marokko als Standort für Power-to-X-Anlagen untersucht.

Weiterlesen auf cleanthinking.de…

Wie das Internet Strom frisst

Spotify, Siri, Amazon und Co. verbrauchen viel Energie. Deshalb lohnt es sich gleich mehrfach, bewusster mit digitalen Daten umzugehen. Apple, Microsoft, Facebook und Google haben in der Studie „Clicking Green“ 2017 von Greenpeace gute Noten für ihre Bemühungen um ein nachhaltigeres Internet bekommen. Sie setzen auf erneuerbare Energie und investieren teilweise in den Bau neuer Anlagen. In der Kritik der Umweltschützer steht dagegen der Marktführer für Cloud-Lösungen: Amazon.

Philip Bovermann auf ZEIT ONLINE…

Kühlen mit schlechtem Gewissen

Das Geschäft mit Klimaanlagen boomt in Deutschland. „In den letzten beiden heißen Sommern 2018 und 2019 hatten wir eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage“, sagt Bernhard Schöner, Marketingleiter bei Daikin Airconditioning Germany.

Doch was bei Daikin den Umsatz hochtreibt, bereitet Umweltschützern Sorgen. Denn Klimaanlagen schaffen Komfort auf Kosten des Schutzes der Atmosphäre. Das Umweltbundesamt weist hier vor allem auf den hohen Stromverbrauch hin und warnt vor schädlichen Folgen der Kältemittel, die in der Mehrzahl der konventionellen Geräte zirkulieren.

Der Beitrag auf bizz-energy.com…

„Der Ausstieg wird lange dauern“

Unternehmensberater Ben Schlemmermeier erklärt, warum er davon ausgeht, dass Kohlekraftwerke trotz finanzieller Verluste nicht stillgelegt werden. Und welche Maßnahmen aus seiner Sicht notwendig sind, den Strommarkt zukunftsfähig zu machen.

Der Beitrag auf taz.de…

Die Straßenlaterne als Lösung des Ladesäulen-Problems?

Bernhard Lüschper arbeitet für den Energieversorger Innogy und verantwortet ein besonderes Projekt. Lüschper nämlich will die Straßenlaterne zur Ladesäule machen. „Wir betreiben in Europa rund eine Million Lichtmasten“, erklärt Lüschper. „Und wir denken, dass diese ein großes Potenzial bieten.“ Ganz neu ist diese Idee nicht. Das Bemerkenswerte an dieser Variante ist, dass man eine Leistung von 22 kW zur Verfügung stellen möchte.

Mehr im Artikel auf welt.de…

Wird 5G ein Stromfresser?

„Ich glaube nicht, dass die Mobilfunkanbieter die Auswirkungen auf das Mobiltelefon und die Auswirkungen auf die Akkulaufzeit wirklich verstanden haben“, sagt James Kimery, Marketingdirektor für Funk- und softwaredefinierte Funkforschung bei National Instruments Corp. „5G wird mit einem Preis kommen, und dieser Preis ist der Batterieverbrauch. “

Und Kimery merkt an, dass diese Bedenken nicht nur für 5G-Mobilteile gelten. Es wird allgemein erwartet, dass eine 5G-Basisstation ungefähr dreimal so viel Strom verbraucht wie eine 4G-Basisstation. Es sind mehr 5G-Basisstationen erforderlich (im Vergleich zu 4G), um die gleiche Fläche abzudecken.

Der englische Originaltext im Artikel „5G’s Waveform Is a Battery Vampire“ auf spectrum.ieee.org…

„Die Menschen müssen den Klimawandel wohl erst spüren“

Gut Ding will Weile haben. Fragt man Menschen, ob sie fürs Klima oder die Umwelt zu Verzicht bereit seien, stimmen die meistens zu. Trotzdem plagen uns riesige ökologische Probleme. Wie passt das zusammen?

Warum Menschen ökologisch korrektes Verhalten häufig schwer fällt und wie man es ihnen erleichtern könnte, weiß der Magdeburger Sozialpsychologe Florian Kaiser.

…im Interview mit bizz-energy.com…

Positive Bilanz bei Wasserstoffzügen

Auch auf nicht elektrifizierten Bahnstrecken sollen Dieselzüge verschwinden. Seit Herbst rollen die ersten Wasserstoffzüge in Niedersachsen über die Schienen. Interesse gibt es weltweit.

Zum Artikel auf bizz-energy.com…

Mal ganz ehrlich: Arsch hoch!

Im Gegensatz zu uns haben viele von Euch Kinder. Und in deren Sinne solltet ihr jetzt mal ganz schnell in Sachen Nachhaltigkeit handeln und nicht weiter die Hände in den Schoß legen oder halbherzig vielleicht mal irgendwann schon irgendwas zu machen.

Der Nachhaltigkeits-Leporello von Greenpeace Energy liefert praxistaugliche und anschauliche Tipps zum Thema Nachhaltigkeit. Für Jedermann. Für dich. Jetzt.

Hier geht es zum Leporello als PDF…

Klimawandel als irreversibler Selbstläufer

Der Sommer 2019 könnte als die große Umbruchszeit in die Menschheitsgeschichte eingehen, in der das Überschreiten der Kipppunkte des globalen Klimasystems evident wurde. Der Klimawandel wird gewissermaßen zu einem irreversiblen Selbstläufer. Das Auftauen des Permafrosts soll inzwischen so weit vorangeschritten sein, wie es in den aktuellen Szenarien des Weltklimarates (IPCC) eigentlich für das Jahr 2090 prognostiziert wurde. Die Klimawissenschaft hat sich somit um rund 70 Jahre in dieser entscheidentsten aller wissenschaftlichen Fragen verkalkuliert.

Der Artikel auf TELEPOLIS…

Geplante Kraftwerke sprengen Klimaziele

Klimaforscher haben berechnet, wie stark die bestehende und geplante fossile Infrastruktur das Klima belastet. Demnach gefährden bereits die existierenden Kohlekraftwerke, Fabriken und Autos das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Etliche Staaten planen zudem neue Kohle- und Gaskraftwerke, was den Spielraum weiter einengt.

Christoph von Eichhorn auf sueddeutsche.de…

Umweltbundesamt will Heizöl und Benzin verteuern – aber Strompreise senken

In die Diskussion über eine CO2-Steuer hat sich nun auch das Umweltbundesamt eingeschaltet. Die Behörde rät für den Klimaschutz zu höheren Steuern auf Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel. Die Einnahmen aus einem solchen CO2-Aufschlag sollen die Bürger durch die Senkung der Ökostrom-Umlage (EEG) und auf anderen Wegen wieder zurückerhalten.

Zum Beitrag auf SPIEGEL ONLINE…

Tanken, Essen und Einkaufen: Ladesäulen auf dem Kundenparkplatz

Das Elektroauto ist ideal für Kurzstrecken, zum Einkaufen und Essen gehen. Inzwischen bieten immer mehr Geschäfte Ladestationen auf ihrem Parkplatz an: Lidl, Aldi Süd, Rewe, Kaufland, Hagebau, Ikea und McDonald’s. Dabei ist das Laden während des Einkaufs meist kostenlos.

Der Beitrag auf aiomag.de…