Bei Power-to-X „nicht kleckern, sondern klotzen“

Im Interesse von Sektorkopplung und flexibler Versorgung müssen Energiesteuern und -abgaben dringend reformiert werden, fordern der Verband Kommunaler Unternehmen und der Speicherverband BVES.

Das Land benötige die Markteinführung von Power-to-X-Technologien und da dürfe man „nicht kleckern, sondern klotzen.“ Mit dem inländischen Gasnetz ist bereits ein Energiespeicher vorhanden, in dem sich dem Vernehmen nach 26 Milliarden Kilowattstunden Strom aufbewahren ließen.

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Wie klimaschädlich ist die Digitalisierung?

Welchen CO2-Fußabdruck erzeugt das Internet? Forscher versuchen, die CO₂-Bilanz von Streamingdiensten zu messen.

Vom Smartphone bis zum Rechenzentrum: Welche Folgen für die Umwelt aktuelle Trends haben auf sueddeutsche.de…

Die Erde retten, jetzt aber wirklich!

Dem Planeten ging es schon mal besser. Wo man derzeit auch hinschaut, alles ist dabei, zu kollabieren. Weltweit verseuchen Plastik und Müll Flüsse, Seen und das Meer. Die Erde erwärmt sich seit Jahren zu schnell. Deutschland trocknete zuletzt wieder bis zur Brandgefahr aus. Und allein das, was der Mensch im Schnitt noch immer an Fleisch pro Jahr isst, verschärft die Klimakrise stetig weiter – von unseren Billigflugreisen gar nicht zu reden. Diese Woche der nächste Schock: 1.000.000 Tier- und Pflanzenarten könnten für immer verschwinden.

Statt alle Krisen getrennt zu betrachten, sollten wir uns klarmachen: Am Ende sind sie alle Teil eines einzigen großen Problems. Der gesamte Planet ist in Gefahr, die meisten Krisen bedingen einander.

Wir müssen handeln, jetzt! Alles hängt zusammen. Genau deshalb hilft es, Plastik zu meiden, weniger zu fliegen und politisch Druck zu machen. Wer anfängt zu handeln, hilft bei der Lösung.

Eine Analyse von Elena Erdmann und Maria Mast auf ZEIT ONLINE…

Solarbranche fordert CO2-Preis

Der europäische Branchenverbund Solar Power Europe habe seine früheren Wachstumsprognosen jetzt nach oben korrigiert. Statt mit einem Zubau von 13 Gigawatt in diesem Jahr rechne man nun in der EU mit einem Plus von 17 Gigawatt – sowie von 20 Gigawatt 2020.

Auf die politischen Randbedingungen geht der Geschäftsführer des Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) ein. Die in Deutschland installierte Leistung für erneuerbaren Strom sei genauso groß, wie die für konventionellen. Aus letzteren Kraftwerken kämen aber immer noch 60 Prozent des Stroms. Um das zu ändern, müssten die Preisregeln geändert werden. Um beispielsweise den Wärmemarkt zu dekarbonisieren und den Solarstrom zum Heizen zu bringen, solle man den Ökostrom von den Dingen befreien, die ihn belasteten und das Treibhausgas CO2 markgerecht bepreisen.

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Die Energie-Revolution auf dem Balkon

simon stehendDie Stromerzeugung auf dem eigenen Balkon ist mit einer innovativen Photovoltaikanlage so einfach wie nie. Und sie heißt simon. Das rund 1,40 Meter hohe und 70 Zentimeter breite, mobile Solarpanel muss bei Sonne bloß in eine übliche Steckdose gesteckt werden und schon speist es Strom ins häusliche Netz ein.

Möglich macht dies ein integrierter Wechselrichter, der die Einspeisung von bis zu 150 Watt Spitzenleistung narrensicher regelt. „Es gibt viele Menschen, die ihren Strom selbst produzieren wollen, aber nur über einen Balkon oder eine Terrasse verfügen“, sagt Entwickler und Namenspate Simon Niederkircher von der homemade.energy GmbH, einer Tochter der österreichischen oekostrom AG, die simon vertreibt. „Für sie haben wir den simon als möglichst unkompliziertes Solarmodul konzipiert. Es ist sofort startbereit und wandelt dann Sonnenlicht in Strom um.“

Bislang waren es vor allem Hausbesitzer, die auf ihren Dächern Photovoltaikanlagen installierten. Nun können sich auch Mieter aktiv an der Energiewende beteiligen. „Schon immer war der Ausbau der Erneuerbaren zu einem großen Teil durch privates Engagement getrieben“, sagt Nils Müller, Vorstand von Greenpeace Energy, „wir wollen die aktive Teilnahme an der Energie-Revolution nun aber noch mehr Menschen ermöglichen. Je mehr mitmachen, desto stärker ist die Identifikation mit dem Ziel einer vollständigen Energiewende in Deutschland und Österreich, die wir für den Klimaschutz so rasch wie möglich brauchen.“

Mehr zu simon bei Greenpeace Energy…
Und hier ein YouTube-Video (MDR, Einfach genial)…

EU-Kommissar wirbt für europaweite CO2-Steuer

In der Klimaschutzdebatte wird zunehmend über eine CO2-Steuer diskutiert. Sie soll den Ausstoß von Treibhausgasen verteuern und damit klimafreundliche Technologien fördern.

Auch der Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten für die Europawahl hat sich für diesen Mechanismus ausgesprochen, um Nachhaltigkeit zu erreichen: Etwa im Bereich Verkehr und Gebäude könne eine CO2-Steuer einen Anreiz dafür setzen, stärker auf Elektroautos umzusteigen oder die energetische Gebäudesanierung voranzubringen. Die Grünen haben sich eine solche Steuer ebenfalls in ihr Europawahlprogramm geschrieben.

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