Irland zieht sich aus fossilem Geschäft zurück

Als erstes Land der Erde hat Irland beschlossen, sich aus der Finanzierung fossiler Energien zurückzuziehen. Am frühen Donnerstagabend votierte das Parlament in Dublin für ein entsprechendes Gesetz. Dieses verpflichtet den acht Milliarden Euro schweren Staatsfonds, den Irish Strategic Investment Fund, all seine Investitionen in Kohle, Öl und Gas innerhalb der kommenden fünf Jahre aufzugeben. Das betrifft 318 Millionen Euro, die im Juni 2017 über 150 Unternehmen aus aller Welt verteilt waren.

Ist das ein Signal dafür, dass der Bruch mit den fossilen Energiekonzernen zur neuen Norm wird?

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Windgas: Rückenwind für die Energiewende

Manch einer erinnert sich vielleicht noch: Früher hat man sich rechtzeitig den Öltank oder Kohlekeller voll gemacht, bevor der Herbst kam und es kalt wurde. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei – auch im Blick auf das Klima. Dennoch kannst du auch jetzt schon für den Herbst bzw. Winter vorsorgen und auf das innovative und klimafreundliche proWindgas von Greenpeace Energy umstellen.

Für proWindgas wird überschüssiger Windstrom in sauberen Wasserstoff umgewandelt, der dann – als erneuerbares Gas – ins Erdgasnetz eingespeist wird. Als erster Energieversorger bietet Greenpeace Energy einen Gastarif an, der die innovative Windgas-Technologie fördert.

Der Wechsel ist kinderleicht: Formular ausfüllen und abschicken. Den Rest übernimmt Greenpeace Energy.

Durch ein weiteres chemisches Verfahren lässt sich der Wasserstoff bei Bedarf methanisieren. Hierbei kann Wasserstoff zu Methan weiterverarbeitet werden. Dieses erneuerbare Methan kann das herkömmliche Erdgas langfristig vollständig ersetzen und damit den Übergang von fossilem zu erneuerbarem Gas leisten.

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Tübingen führt Solarpflicht ein

Tübingen ist jetzt die erste größere deutsche Stadt, die mit ihrem grünen Oberbürgermeist Boris Palmer und der Mehrheit des Stadtrats beschlossen hat: Neubauten werden nur noch zusammen mit Solarstromanlagen genehmigt. Tübingen sollte jetzt überall werden. Es gibt keine Ausreden mehr.

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Sonne statt Kohle: Greenpeace färbt Straßen gelb

Greenpeace-Aktivisten haben die Straßen rund um die Berliner Siegessäule mit tausenden Litern gelber Farbe so gefärbt, dass sie aus der Luft wie eine Sonne aussehen. Anlass der Aktion ist das erste Treffen der Kohlekommission der Bundesregierung am Dienstag. „Der verschleppte Kohleausstieg ruiniert Deutschlands Klimabilanz und bremst die Modernisierung unseres Energiesystems hin zu Solar und Windkraft“, sagte Greenpeace-Sprecher Christoph von Lieven.

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Streit ums Erneuerbare-Energien-Gesetz: Grüne machen Wind für Förderung

Die Grünen stellten am 19. Mai einen eigenen Entwurf zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vor. In der Begründung schreibt die Fraktion: „Der Windenergie-Ausbau an Land droht in den nächsten beiden Jahren zusammenzubrechen.“ Die Grünen fordern noch für 2018 eine Sonderausschreibung für 1.500 Megawatt Wind- und 800 Megawatt Solarenergie. Ab kommendem Jahr sollen die Vergaben auf jährlich 5.000 beziehungsweise 3.000 Megawatt steigen.

Der Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie e. V., Peter Röttgen, meinte ebenfalls: „Sonderausschreibungen sind der richtige Weg.“ Die Branche könne auch mit den Plänen für neue Windkraft- und Solaranlagen Schritt halten: „Wir haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass ein schneller und günstiger Ausbau möglich ist.“ Um den Zweifeln an der Netzkapazität entgegenzuwirken, hat der Verband vor einigen Tagen eine Stellungnahme mit konkreten Vorschlägen herausgegeben.

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Echter Ökostrom von Greenpeace Energy

Noch immer stammt ein Großteil des Stroms in Deutschland aus Atom- und Kohlekraft. Mit jedem neuen Kunden, der zu Ökostrom von Greenpeace Energy wechselt, verändert sich etwas. Es ist wie mit einem See: Je mehr sauberes Wasser in ihn hineinfließt, desto klarer wird er. Unser Klima braucht die Energiewende und die Energiewende braucht dich! Und vergiss die oftmals zweifelhaften Angebote mancher „Ökostromanbieter“ am Markt. Der Begriff ‚Ökostrom‘ ist in Deutschland nicht geschützt. Verlass dich lieber auf die Transparenz der Stromherkunft von Greenpeace Energy und die strengen Richtlinien der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Als Genossenschaft, bei der man auch selbst Mitglied werden kann, steht hier verantwortliches und nachhaltiges Handeln vor dem finanziellen Gewinn. Mir hat auch die Idee sehr gut gefallen, überschüssigen Windstrom in Wasserstoff umzuwandeln und in das Erdgasnetz einzuspeisen, anstatt Windräder stillstehen zu lassen. Auch dieses Erdgas-Windgas-Gemisch kann man natürlich als Gaskunde von Greenpeace Energy beziehen.

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Ringen um Kohle-Aus: „Ausstieg kann viel Geld sparen“

Rechtzeitig zur ersten Sitzung der „Kohle-Kommission“ am Dienstag haben sowohl Befürworter als auch Kritiker eines raschen Kohleausstiegs erneut Druck gemacht. Der Ökostrom-Erzeuger Greenpeace Energy stellte am Montag eine Studie vor, wonach ein schneller Ausstieg aus der deutschen Braunkohle noch vor 2030 „jährlich 27,9 Milliarden Euro für Schäden und Zusatzkosten“ spare.

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Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko für Bundeshaushalt

Deutschland drohen in den kommenden Jahren zweistellige Milliardenzahlungen an andere EU-Länder, falls keine Kehrtwende in der Klimaschutzpolitik gelingt. Die Kosten für den Bundeshaushalt könnten laut neuen Berechnungen, die dem Tagesspiegel vorliegen, zwischen fünf und 30 Milliarden Euro liegen, im Extremfall sogar deutlich mehr. Das Finanzministerium ist alarmiert.

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Merkel handelt wie Trump redet

Wir vergiften Äcker, wir heizen das Weltklima auf, wir verschleudern in Jahrzehnten Bodenschätze, welche die Natur in Jahrmillionen angesammelt hat, wir essen zu viel Fleisch und wir vergiften das Trinkwasser.

Hauptursachen dieser weltweiten Dauerkatastrophe sind das Verbrennen von Kohle und Braunkohle sowie Benzin- und Diesel-Autos. Obwohl das alle wissen, können sich auch in Deutschland die Grünen bei den Jamaika-Verhandlungen mit ihrer Forderung eines Kohleausstiegs und eines Endes des Verbrennungsmotors bis 2030 bis jetzt nicht durchsetzen.

Schöner Zufall: Angela Merkel wird beim Weltklimagipfel in Bonn in der nächsten Woche wieder eine schöne Rede halten. Aber sie muss sich vorwerfen lassen, dass sie zuhause ihre Klima-Hausaufgaben nicht gemacht hat und die Grünen ausbremst – bei deren Kohleausstiegs-Plänen und beim Verbrennungsmotor.

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Elektro-Autos: China führt Quote ein

Ab 2019 müssen Unternehmen, die nicht genug Elektroautos verkaufen können, Strafe zahlen oder bei der Konkurrenz Punkte einkaufen. In China ist eine seit längerem erwartete Verordnung zur Einführung eines Quotensystems für Elektroautos bekannt gegeben worden. Das berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach müssen ab 2019 Hersteller, die mehr als 30.000 Pkw absetzen, zehn Prozent ihres Geschäfts mit Elektroautos oder mit Hybrid-Fahrzeugen machen. Letztere haben sowohl einen Elektro- als auch einen Verbrennungsmotor. 2020 soll die Quote auf 20 Prozent angehoben werden. Das Ganze funktioniert über ein Punktesystem, in das auch die Größe der Fahrzeuge einfließt.

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Elektroauto e.Go Life soll ab Frühjahr 2018 in Aachen gebaut werden

Aachen bekommt ein weiteres Werk für die Produktion von Elektroautos: das elektrische Stadtauto e.Go Life soll ebenso wie der Streetscooter der Deutschen Post in der nordrhein-westfälischen Stadt gebaut werden; genauer gesagt im TRIWO Technopark, dem ehemaligen Philips-Gelände. Die Serienproduktion mit jährlich bis zu 10.000 Fahrzeugen soll dort wie geplant im Frühjahr 2018 aufgenommen werden, heißt es in einer Mitteilung. Ab 15.900 € soll der e.Go zu haben sein.

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Öko-Institut: So wird München seine Klimaziele nicht einhalten

Die Landeshauptstadt hat sich beim Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesteckt: spätestens bis zum Jahr 2030 soll der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO₂) im Vergleich zum Jahr 1990 halbiert werden. Mit dieser kommunalen Anstrengung will München seinen Beitrag leisten, damit die Erderwärmung 1,5 Grad Celsius nicht übersteigt. Auch ein Szenario für 2050 gibt es längst, dann soll in München möglichst kein CO₂ mehr produziert werden. Doch ein vom Umweltausschuss beauftragtes Gutachten kommt zu einem ernüchternden Fazit. Mit den bisherigen Maßnahmen „wird das Ziel nicht erreicht werden“, sagt Gutachter Christof Timpe vom beauftragten Öko-Institut. Das Gutachten zeigt: Wenn keine weiteren Anstrengungen dazukommen, dürfte München ab Juni 2019 gar keine Emissionen mehr ausstoßen. Das Heizkraftwerk Nord (Steinkohle) müsste schnell stillgelegt werden.

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Sorgen E-Mobile für den Zusammenbruch des Stromnetzes?

Eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020, sechs Millionen bis 2030, das sind die Ziele der Bundesregierung für die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland. Wenn jetzt die Angst geschürt wird, dass es in den Autoländern Bayern und Baden-Württemberg eng werden würde, wenn es zu einer massenhaften Verbreitung von E-Mobilen käme, stellt sich zuerst die Frage, wer hat ein Interesse daran, die Verbraucher zu verunsichern.

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Frau Merkel, Herr Schulz, wann kommt der Kohle-Ausstieg?

Die Frage nach dem Kohle-Ausstieg hätte man sich gewünscht beim TV-Duell zwischen Merkel und Schulz. Aber keinem der gleich vier Moderatoren war sie eingefallen. Als Moderator mit 35-jähriger Fernseherfahrung kann man sich nur wundern. Überhaupt waren die wichtigsten Zukunftsfragen wie Klimawandel und Energiewende kein Thema. Was muss denn noch passieren bis Journalisten aufwachen?

Ein Kommentar von Franz Alt.

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CO2-Steuer: Wie eine Steuer den Klimawandel aufhalten könnte

SUV statt E-Auto: Auch nach dem Abgasskandal wollen die Deutschen nicht auf Diesel und Benziner verzichten. Die Schäden lassen sich verdrängen. Muss der Staat eingreifen?

Wenn Konsumenten Produkte kaufen und nutzen, die der Allgemeinheit schaden, ohne sie dafür zu entschädigen, ist das für Volkswirtschaftler ein Beispiel für „Marktversagen“: Das freie Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage maximiert dann nicht das Gemeinwohl, sondern belastet Unbeteiligte. Der Klimawandel ist eine Folge dieses Marktversagens: Unternehmen und Verbraucher dürfen die Atmosphäre, die für uns alle die Lebensgrundlage ist, mit CO2 belasten, ohne dafür aufzukommen. Die Rechnung zahlen nicht die Verursacher – sondern diejenigen, die unter dem Klimawandel leiden. Denen zum Beispiel Dürren oder Überschwemmungen die Felder rauben, von denen sie leben.

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