Merkel handelt wie Trump redet

Wir vergiften Äcker, wir heizen das Weltklima auf, wir verschleudern in Jahrzehnten Bodenschätze, welche die Natur in Jahrmillionen angesammelt hat, wir essen zu viel Fleisch und wir vergiften das Trinkwasser.

Hauptursachen dieser weltweiten Dauerkatastrophe sind das Verbrennen von Kohle und Braunkohle sowie Benzin- und Diesel-Autos. Obwohl das alle wissen, können sich auch in Deutschland die Grünen bei den Jamaika-Verhandlungen mit ihrer Forderung eines Kohleausstiegs und eines Endes des Verbrennungsmotors bis 2030 bis jetzt nicht durchsetzen.

Schöner Zufall: Angela Merkel wird beim Weltklimagipfel in Bonn in der nächsten Woche wieder eine schöne Rede halten. Aber sie muss sich vorwerfen lassen, dass sie zuhause ihre Klima-Hausaufgaben nicht gemacht hat und die Grünen ausbremst – bei deren Kohleausstiegs-Plänen und beim Verbrennungsmotor.

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Elektro-Autos: China führt Quote ein

Ab 2019 müssen Unternehmen, die nicht genug Elektroautos verkaufen können, Strafe zahlen oder bei der Konkurrenz Punkte einkaufen. In China ist eine seit längerem erwartete Verordnung zur Einführung eines Quotensystems für Elektroautos bekannt gegeben worden. Das berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach müssen ab 2019 Hersteller, die mehr als 30.000 Pkw absetzen, zehn Prozent ihres Geschäfts mit Elektroautos oder mit Hybrid-Fahrzeugen machen. Letztere haben sowohl einen Elektro- als auch einen Verbrennungsmotor. 2020 soll die Quote auf 20 Prozent angehoben werden. Das Ganze funktioniert über ein Punktesystem, in das auch die Größe der Fahrzeuge einfließt.

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Elektroauto e.Go Life soll ab Frühjahr 2018 in Aachen gebaut werden

Aachen bekommt ein weiteres Werk für die Produktion von Elektroautos: das elektrische Stadtauto e.Go Life soll ebenso wie der Streetscooter der Deutschen Post in der nordrhein-westfälischen Stadt gebaut werden; genauer gesagt im TRIWO Technopark, dem ehemaligen Philips-Gelände. Die Serienproduktion mit jährlich bis zu 10.000 Fahrzeugen soll dort wie geplant im Frühjahr 2018 aufgenommen werden, heißt es in einer Mitteilung. Ab 15.900 € soll der e.Go zu haben sein.

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Öko-Institut: So wird München seine Klimaziele nicht einhalten

Die Landeshauptstadt hat sich beim Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesteckt: spätestens bis zum Jahr 2030 soll der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO₂) im Vergleich zum Jahr 1990 halbiert werden. Mit dieser kommunalen Anstrengung will München seinen Beitrag leisten, damit die Erderwärmung 1,5 Grad Celsius nicht übersteigt. Auch ein Szenario für 2050 gibt es längst, dann soll in München möglichst kein CO₂ mehr produziert werden. Doch ein vom Umweltausschuss beauftragtes Gutachten kommt zu einem ernüchternden Fazit. Mit den bisherigen Maßnahmen „wird das Ziel nicht erreicht werden“, sagt Gutachter Christof Timpe vom beauftragten Öko-Institut. Das Gutachten zeigt: Wenn keine weiteren Anstrengungen dazukommen, dürfte München ab Juni 2019 gar keine Emissionen mehr ausstoßen. Das Heizkraftwerk Nord (Steinkohle) müsste schnell stillgelegt werden.

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Sorgen E-Mobile für den Zusammenbruch des Stromnetzes?

Eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020, sechs Millionen bis 2030, das sind die Ziele der Bundesregierung für die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland. Wenn jetzt die Angst geschürt wird, dass es in den Autoländern Bayern und Baden-Württemberg eng werden würde, wenn es zu einer massenhaften Verbreitung von E-Mobilen käme, stellt sich zuerst die Frage, wer hat ein Interesse daran, die Verbraucher zu verunsichern.

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Frau Merkel, Herr Schulz, wann kommt der Kohle-Ausstieg?

Die Frage nach dem Kohle-Ausstieg hätte man sich gewünscht beim TV-Duell zwischen Merkel und Schulz. Aber keinem der gleich vier Moderatoren war sie eingefallen. Als Moderator mit 35-jähriger Fernseherfahrung kann man sich nur wundern. Überhaupt waren die wichtigsten Zukunftsfragen wie Klimawandel und Energiewende kein Thema. Was muss denn noch passieren bis Journalisten aufwachen?

Ein Kommentar von Franz Alt.

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CO2-Steuer: Wie eine Steuer den Klimawandel aufhalten könnte

SUV statt E-Auto: Auch nach dem Abgasskandal wollen die Deutschen nicht auf Diesel und Benziner verzichten. Die Schäden lassen sich verdrängen. Muss der Staat eingreifen?

Wenn Konsumenten Produkte kaufen und nutzen, die der Allgemeinheit schaden, ohne sie dafür zu entschädigen, ist das für Volkswirtschaftler ein Beispiel für „Marktversagen“: Das freie Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage maximiert dann nicht das Gemeinwohl, sondern belastet Unbeteiligte. Der Klimawandel ist eine Folge dieses Marktversagens: Unternehmen und Verbraucher dürfen die Atmosphäre, die für uns alle die Lebensgrundlage ist, mit CO2 belasten, ohne dafür aufzukommen. Die Rechnung zahlen nicht die Verursacher – sondern diejenigen, die unter dem Klimawandel leiden. Denen zum Beispiel Dürren oder Überschwemmungen die Felder rauben, von denen sie leben.

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Mauerblümchen Geothermie: Gefragt, aber immer noch Nische

Unter der Erdoberfläche brodelt und dampft es. Eine scheinbar ungeheures Potenzial an Wärme schlummert in der Tiefe, nahezu unbegrenzt verfügbar. Doch die Praxis sieht anders aus.

Geothermie ist ein Hoffnungsträger. Die alternative Wärmequelle scheint aus Sicht von Befürwortern unerschöpflich. Je näher es zum Erdkern geht, desto heißer wird es. An die Erdoberfläche transportierte Energie wärmt Wohngebäude, Verwaltungsbauten oder Schwimmbäder. Auch die Umwandlung in Strom ist möglich. Aus Sicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie soll Geothermie eine wichtige Rolle im Mix der regenerativen Energien spielen. Der Bedarf Deutschlands ließe sich damit um ein Vielfaches decken, heißt es. Doch trotz aller Vorzüge kommt die Nutzung in Deutschland nicht so richtig in Gang – vor allem nicht bei der Tiefengeothermie mit Bohrtiefen von etwa 3000 bis 6000 Metern, wenn es um den Bau von Geothermie-Kraftwerken geht.

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Nordsee-Windparks liefern 50 Prozent mehr Strom

Die Windparks in der deutschen Nordsee haben in den ersten sechs Monaten des Jahres 7,77 Terawattstunden Strom geliefert. Das ist eine Steigerung um 50 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie der Übertragungsnetzbetreiber TenneT in Bayreuth mitteilte. Gleichzeitig seien zum Halbjahr bereits 72 Prozent der Gesamterzeugung des Vorjahres erreicht worden. Dazu kommen noch einmal 0,7 Terawattstunden aus der Ostsee, so dass sich der Beitrag des Offshore-Stroms auf insgesamt 8,47 Terawattstunden beläuft. Das entspricht 16,5 Prozent oder einem Sechstel des insgesamt in Deutschland erzeugten Windstroms.

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Braunkohle: „Wir brauchen ein Kohleausstiegsgesetz“

Umweltverbände, Grüne und rund 3.000 Bürger haben in Nordrhein-Westfalen mit einer Menschenkette ihre Forderung nach einem Kohleausstieg in Deutschland untermauert.

Am rheinischen Tagebau Hambach formierten sich die in Rot gekleideten Teilnehmer zu einer zwei Kilometer langen Linie, um dem Energiekonzern RWE ihren Protest zu zeigen. Nordrhein-Westfalen dürfe höchstens ein Viertel der vorgesehenen Kohlemengen abbauen, damit Deutschland seine Klimaschutzziele einhalten könne, sagte der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Hubert Weiger.

Die Bemühungen zum Erreichen der Klimaschutzziele müssten verstärkt werden: „Wir brauchen ein Kohleausstiegsgesetz, wir brauchen Strukturmaßnahmen für die Menschen, für die Region, Arbeitsplätze und einen Schub für die Energiewende“, forderte der BUND-Vorsitzende bei der Demonstration im Dorf Kerpen-Manheim, das von 2023 an für den Tagebau Hambach abgebaggert werden soll.

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Windgas: Rückenwind für die Energiewende

Manch einer erinnert sich vielleicht noch: früher hat man sich rechtzeitig den Öltank oder Kohlekeller voll gemacht, bevor der Herbst kam und es kalt wurde. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei – auch im Blick auf das Klima. Dennoch kannst du auch jetzt schon für den Herbst bzw. Winter vorsorgen und auf das innovative und klimafreundliche proWindgas von Greenpeace Energy umstellen. Der Wechsel ist kinderleicht: Formular ausfüllen und abschicken. Den Rest übernimmt Greenpeace Energy. Für proWindgas wird überschüssiger Windstrom in sauberen Wasserstoff umgewandelt, der dann – als erneuerbares Gas – ins Erdgasnetz eingespeist wird.

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