ProVeg: Klimaschutzprogramm der Regierung enttäuscht

Das Klimakabinett hat nach monatelangen Verhandlungen die Eckpunkte des Maßnahmenprogramms vorgelegt, mit dem die deutschen Klimaziele 2030 erreicht werden sollen. Leider ist dabei kein großer Wurf gelungen. Problematisch seien insbesondere die Maßnahmen in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung, so ProVeg. „Ohne eine deutliche Senkung der Emissionen aus der Tierhaltung werden wir keine Chance haben, den Klimawandel auf die im Pariser Abkommen verankerte 1,5-Grad-Grenze zu beschränken. Dabei steht Deutschland zudem als reiche Industrienation besonders in der Pflicht.“

Der Beitrag bei ProVeg…

Zehn Alternativen zu Milchprodukten: vegane Butter, Joghurt, Sahne und Co.

Immer mehr Verbraucher stellen den Verzehr von tierischen Milchprodukten aufgrund der Auswirkungen auf die Tiere, die Umwelt und unsere Gesundheit infrage. Bei etwa 75 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung löst die Laktose aus der Tiermilch Beschwerden wie Verdauungsprobleme und Bauchschmerzen aus. Außerdem weisen verschiedene Studien darauf hin, dass der vermehrte Konsum von Milch und Milchprodukten mit einem erhöhten Risiko für Diabetes, Übergewicht und bestimmte Krebsarten in Verbindung steht. (Foto: ProVeg)

ProVeg präsentiert Alternativen zu verschiedenen Milchprodukten…

Vorsicht beim „Halal“-Döner!

Das Wort „halal“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet soviel wie „erlaubt, zulässig, rein“. Wenn Lebensmittel „halal“ sind, entsprechen sie islamischen Vorschriften und sind für Muslime erlaubt. Ob eine betäubungsfreie Schlachtung eine zwingende Voraussetzung dafür ist, dass Fleisch als „halal“ gilt, wird je Glaubensrichtung und islamischer Rechtsschule dem Vernehmen nach unterschiedlich bewertet.

Im EU-Ausland, zum Beispiel in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien, sind betäubungslose Schlachtungen an der Tagesordnung.  Der Import von Fleisch, das von geschächteten Tieren stammt, ist erlaubt und es gelangt ohne weitere Einschränkung und ohne gesonderte Kennzeichnung zur Art der Schlachtung in den Handel.

Zahlreiche Tiere, an denen der Schächtschnitt korrekt ausgeführt wurde, zeigten nach dem Schnitt heftige Abwehrreaktionen; der Augenreflex (Cornealreflex), dessen Ausbleiben als anerkanntes Maß für den Verlust des Bewusstseins gilt, sei teilweise bis 30 Sekunden nach dem Schnitt noch deutlich festzustellen. Rinder unternehmen noch bis zu 47 Sekunden lang Aufstehversuche. Im Internet sind Videos hiervon zu sehen. Aus meiner Sicht handelt es sich um eine schreckliche Tierquälerei, die verboten gehört.

Grundsätzlich ist bei „Halal“-Fleisch nicht unmittelbar erkennbar, ob es sich um betäubungslos geschlachtete Tiere handelt oder nicht. Da es wahrscheinlich ist, rufe ich dazu auf, auf Fleisch mit „Halal“-Kennzeichnung zu verzichten. Achtung, viele Döner-Buden servieren „Halal“-Fleisch!

Nestlé setzt voll auf die Vegan-Strategie

Der Lebensmittelriese ist seit Jahren umstritten. Nun schreibt sich Nestlé Gesundheit und Nachhaltigkeit auf die Fahnen. Mal sehen, ob das etwas wird!

Der Pflanzenburger auf Sojabasis jedenfalls ist seit April auf dem deutschen Markt und laut Nestlé ein Verkaufshit. Im Oktober nun kommt veganes Hackfleisch dazu. „Vegane Produkte waren früher nur etwas für Wollsockenträger“, sagte Nestlé-Deutschlandchef Marc-Aurel Boersch vor Journalisten. „Inzwischen ist es eine Bewegung.“

Katrin Terpitz im Handelsblatt…

Zustände bei der Kuhhaltung in der Milchproduktion

Deutschland ist der größte Milchproduzent und Milchexporteur Europas. Dabei müssen die intelligenten, sozialen und leidensfähigen Milchkühe unangenehme und stressige Haltungsbedingungen ertragen. ProVeg informiert über die Situation in Milchbetrieben und gibt einen Überblick über die besten pflanzlichen Alternativen zu Käse und Milch.

Weiterlesen bei ProVeg…

Mensch, Narziss!

Wider besseres Wissen arbeitet der Mensch an der Zerstörung seiner eigenen Lebensgrundlagen. Rational ist das kaum zu erklären. Wie kann das sein?

Eine Kolumne von Ferdinand Otto auf ZEIT ONLINE…

„Die Menschen müssen den Klimawandel wohl erst spüren“

Gut Ding will Weile haben. Fragt man Menschen, ob sie fürs Klima oder die Umwelt zu Verzicht bereit seien, stimmen die meistens zu. Trotzdem plagen uns riesige ökologische Probleme. Wie passt das zusammen?

Warum Menschen ökologisch korrektes Verhalten häufig schwer fällt und wie man es ihnen erleichtern könnte, weiß der Magdeburger Sozialpsychologe Florian Kaiser.

…im Interview mit bizz-energy.com…

Wir brauchen ein „Netzwerk der Anständigen“

Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Kaum ein größeres Unternehmen, das dieses Thema noch nicht auf seiner Aufgabenliste hat. Bei einigen Firmen sollte man aber lieber etwas genauer hinsehen. Zum Beispiel bei dem Unternehmen Cargill, über das der Spiegel berichtete – siehe mein Blog-Beitrag von gestern.

Dazu heute ein Kommentar von Ralf-Dieter Brunowsky auf welt.de…

„Das schlimmste Unternehmen der Welt“

Ob Aldi, Edeka, Nestlé oder McDonald’s – alle haben Produkte von Cargill. Der Konzern ist ein Riese auf dem Agrarmarkt – und laut einem Bericht mitverantwortlich für Kinderarbeit, Regenwaldzerstörung und Umweltverschmutzung.

„Heute hat ein privat geführtes Unternehmen vielleicht mehr Macht, das Klima, das Wasser, die Ernährungssicherheit, die öffentliche Gesundheit und die Menschenrechte der Welt zu zerstören oder zu schützen als jedes andere Unternehmen in der Geschichte.“

Mit diesen Worten beginnt der Bericht der Umweltschutzorganisation Mighty Earth über den weltweit agierenden US-Agrarkonzern Cargill.

Und weiter geht es im Bericht auf SPIEGEL ONLINE…

Mastschweine leiden in der Massentierhaltung

Das Leben und Sterben der Mastschweine bleibt in der Massentierhaltung für die Konsumentinnen und Konsumenten unsichtbar. ProVeg wirft einen Blick auf das Sozialverhalten von Schweinen sowie ihr Leben in Schweinezuchtanlagen und macht auf leckere Alternativen zu Fleisch aufmerksam.

Auf ProVeg.com/de…

Klimaschutz-Studie: Die Jugend fühlt sich im Stich gelassen

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird scheinbar von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Das SINUS-Institut hat hierzu nun eine repräsentative Studie bei jungen Menschen durchgeführt.

Demnach beklagen zwei Drittel der Jugendlichen (67%), dass sie sich beim Thema Klimaschutz von der älteren Generation im Stich gelassen fühlen. Wie sehr das Thema zu einer Frage der Generationengerechtigkeit geworden ist, zeigt die hohe Zustimmung (75%) zur Aussage „Ich habe das Gefühl, wir Jungen müssen die Fehler der Älteren beim Klimaschutz ausbaden“. Den Jugendlichen fehlt das Vertrauen in Politik und Wirtschaft, die Klimakrise wirksam zu bekämpfen. Mehr als zwei Drittel der Jugendlichen haben Angst vor dem Klimawandel.

Die Studie zeigt außerdem deutlich, wie sehr das Klimaschutzbewusstsein und der Bewältigungsoptimismus in Bezug auf das Klimaproblem mit dem formalen Bildungshintergrund zusammenhängen.

Der Beitrag zur Studie auf sonnenseite.com…

Mal ganz ehrlich: Arsch hoch!

Im Gegensatz zu uns haben viele von Euch Kinder. Und in deren Sinne solltet ihr jetzt mal ganz schnell in Sachen Nachhaltigkeit handeln und nicht weiter die Hände in den Schoß legen oder halbherzig vielleicht mal irgendwann schon irgendwas zu machen.

Der Nachhaltigkeits-Leporello von Greenpeace Energy liefert praxistaugliche und anschauliche Tipps zum Thema Nachhaltigkeit. Für Jedermann. Für dich. Jetzt.

Hier geht es zum Leporello als PDF…

Klimawandel als irreversibler Selbstläufer

Der Sommer 2019 könnte als die große Umbruchszeit in die Menschheitsgeschichte eingehen, in der das Überschreiten der Kipppunkte des globalen Klimasystems evident wurde. Der Klimawandel wird gewissermaßen zu einem irreversiblen Selbstläufer. Das Auftauen des Permafrosts soll inzwischen so weit vorangeschritten sein, wie es in den aktuellen Szenarien des Weltklimarates (IPCC) eigentlich für das Jahr 2090 prognostiziert wurde. Die Klimawissenschaft hat sich somit um rund 70 Jahre in dieser entscheidentsten aller wissenschaftlichen Fragen verkalkuliert.

Der Artikel auf TELEPOLIS…

Tanken, Essen und Einkaufen: Ladesäulen auf dem Kundenparkplatz

Das Elektroauto ist ideal für Kurzstrecken, zum Einkaufen und Essen gehen. Inzwischen bieten immer mehr Geschäfte Ladestationen auf ihrem Parkplatz an: Lidl, Aldi Süd, Rewe, Kaufland, Hagebau, Ikea und McDonald’s. Dabei ist das Laden während des Einkaufs meist kostenlos.

Der Beitrag auf aiomag.de…

Experten stellen Julia Klöckner miserables Zeugnis aus

Nicht nur in den vergangenen Wochen häufte sich die Kritik an Ernährungsministerin Julia Klöckner. Elisabeth Meyer-Renschhausen, Privatdozentin und Publizistin mit den Schwerpunkten Ernährung und Urban Agriculture befindet: „Aus Julia Klöckners Haus kommen viele Worte, aber nichts Konkretes.“

Beispiel „Tierwohl“: Ungebremste Massentierhaltung und Tiertransporte über sehr große Strecken seien in Deutschland gang und gäbe, sagt Elisabeth Meyer-Renschhausen. Von Tierwohl zu sprechen, sei deshalb „ein Witz“. Der Hannoveraner Professor, der auch Vorstandsmitglied bei der „Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz“ ist, wirft Klöckner beim Thema Ferkelkastration „Politikversagen“ vor. Die tierschonende Impfung der Eber zur Vermeidung des Geschlechtsgeruchs ohne Kastration sei praxisreif und für den Verbraucher völlig unbedenklich. Das Landwirtschaftsministerium dagegen gebe der so genannten Isofluranmethode künftig den Vorzug, bei der die Ferkel mit einem für Menschen potenziell gefährlichen und hochgradig klimaschädlichen Narkosegas betäubt und dann kastriert werden. Das sei „aus tierethischer Sicht“ nicht hinzunehmen und außerdem ein „Verfassungsbruch“, weil die „Staatszielbestimmung Tierschutz“ des Grundgesetzes nicht berücksichtigt werde.

So gefährlich ist Alkohol selbst in kleinen Mengen

Ein Glas Wein zum Essen, ein Bier zum Feierabend: Für viele ist Alkohol ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Und nicht jedem ist bewusst, dass er seinem Körper damit in jedem Fall schadet. Denn lange Zeit galt die Ansicht, ein tägliches Glas Rotwein sei gesund für das Herz und die Gefäße. Doch neuere Studien konnten diesen Effekt nicht belegen. Dass Alkohol ungesund ist, dürfte den meisten bewusst sein. Tatsächlich steigt durch den Konsum das Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen – und das bereits ab einer geringen Dosis.

Zum Beitrag auf oekotest.de…

Das Problem mit Julia Klöckners Nestlé-Video

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner lächelt Marc-Aurel Boersch, Deutschland-Chef des Lebensmittelkonzerns Nestlé, freundlich zu. Der kurze Videoclip, in dem Ministerin und Konzernchef über ihr Gespräch resümieren, wurde am Montag vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf Twitter veröffentlicht.

Twitter-Nutzer fragen sich, warum sich die Ministerin bei einem so wichtigen Thema wie dem Kampf gegen zu hohe Zucker-, Fett- und Salzwerte in Fertigprodukten, ausgerechnet von einem Lobbyvertreter beraten lässt. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg prüft den Fall.

Der Konzern wird von Umweltaktivisten immer wieder scharf kritisiert, regelmäßig rufen Menschen seit Jahrzehnten zum Boykott von Nestlé-Produkten auf. Grund dafür ist unter anderem der Erwerb von Wasserrechten, die der Konzern von staatlichen Wasserbehörden kauft. Dadurch kann das Unternehmen Grundwasser abpumpen und in Flaschen abgefüllt weiterverkaufen. Gerade in Regionen, in denen Wasser sowieso knapp ist, wird Menschen dadurch der Zugang zu Trinkwasser erschwert und der Grundwasserspiegel gesenkt. Weiter betreibt das Unternehmen für einige seiner Produkte Tierversuche und rodet für den Abbau von Palmöl Teile des Regenwalds ab.

So zeigt Youtuber Rezo auf ze.tt, was das Problem mit Julia Klöckners Nestlé-Video ist…

Benutzung von Einwegkaffeebechern soll teurer werden

Im Kampf gegen Einwegbecher will Umweltministerin Svenja Schulze die Produzenten nun in die Pflicht nehmen. „Wir werden die Hersteller von Einwegbechern künftig stärker zur Kasse bitten“, sagte sie bei der Vorstellung einer Studie des Umweltbundesamtes. Es gehe darum, Einwegverpackungen soweit wie möglich zurückzudrängen.

Laut der Studie nutzen die Deutschen für Kaffee oder Tee jedes Jahr 2,8 Milliarden Einwegbecher – das sind 34 pro Kopf. Die meisten Coffee-to-go-Becher und -Deckel landen im Müll oder in Parks und Straßen.

Zum Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Fast Food: Immer mehr Restaurantketten setzen auf vegane Gerichte

Burger, Pizza, Sandwich und Co.: In einem Ranking betrachtete ProVeg 2018 das pflanzliche Angebot der umsatzstärksten Fast-Food-Ketten weltweit. Seitdem gab es einige Änderungen auf den internationalen Speisekarten. Ein Blick auf die Riesen der Branche zeigt erfreuliche Verbesserungen. So brachte beispielsweise McDonald’s den veganen Burger Big Vegan TS Ende April 2019 in die deutschen Filialen.

Ich freue mich über diese Entwicklung sehr!

Mehr zu diesem Thema und zu den einzelnen Ketten…

Die Erde retten, jetzt aber wirklich!

Dem Planeten ging es schon mal besser. Wo man derzeit auch hinschaut, alles ist dabei, zu kollabieren. Weltweit verseuchen Plastik und Müll Flüsse, Seen und das Meer. Die Erde erwärmt sich seit Jahren zu schnell. Deutschland trocknete zuletzt wieder bis zur Brandgefahr aus. Und allein das, was der Mensch im Schnitt noch immer an Fleisch pro Jahr isst, verschärft die Klimakrise stetig weiter – von unseren Billigflugreisen gar nicht zu reden. Diese Woche der nächste Schock: 1.000.000 Tier- und Pflanzenarten könnten für immer verschwinden.

Statt alle Krisen getrennt zu betrachten, sollten wir uns klarmachen: Am Ende sind sie alle Teil eines einzigen großen Problems. Der gesamte Planet ist in Gefahr, die meisten Krisen bedingen einander.

Wir müssen handeln, jetzt! Alles hängt zusammen. Genau deshalb hilft es, Plastik zu meiden, weniger zu fliegen und politisch Druck zu machen. Wer anfängt zu handeln, hilft bei der Lösung.

Eine Analyse von Elena Erdmann und Maria Mast auf ZEIT ONLINE…

Polizei beendet Schlachthofbesetzung von Tierrechtsaktivisten

Etwa 30 Aktivisten haben im nordrhein-westfälischen Düren einen Schlachthof besetzt. Die Aktion richtete sich gegen das „massenhafte Töten von fühlenden Wesen“. Die Fleischindustrie ist auch ökologisch nicht tragbar. Der Massenkonsum tierischer Produkte trägt erheblich zur Klimakrise bei und verbraucht Unmengen an Wasser und Energie.

Und wie weit bist du in deiner Entwicklung? Isst du noch Fleisch oder bist du schon weiter?

Hier der Bericht auf ZEIT ONLINE…

Der Schatz in der Biotonne

In Bioabfall steckt großes, ungenutztes Potenzial – zum Beispiel als Kompost oder für die Energieerzeugung. Bioabfälle sind hervorragende Nahrung für Biogasanlagen. Um diese hochwertige stoffliche oder energetische Verwertung  zu erreichen, müssen Bioabfälle getrennt gesammelt werden.

Entweder wird er in großen Kompostierungsanlagen zu Kompost (als Ersatz für Mineraldünger und Torf) verarbeitet, um so Ressourcen zu schonen. Oder noch besser: der Bioabfall wird über die so genannte Kaskadennutzung in Biogasanlagen zu Biogas vergoren, also energetisch verwertet, um über die anschließende Rotte der Gärreste ebenfalls zusätzlich auch stofflich verwertet zu werden, zum Beispiel als Dünger für die Landwirtschaft.

Was in die Biotonne gehört und was mit dem Bioabfall genau passiert, erklärt ein Video des Umweltbundesamtes…

Jeder Veganer spart jährlich zwei Tonnen an Treibhausgasen

Der Ökologe Joseph Poore von der britischen Universität Oxford hat für den SPIEGEL den CO2-Fußabruck eines deutschen Veganers berechnet. Pro Kopf und Jahr produzieren die Deutschen durchschnittlich elf Tonnen Treibhausgase. Wer vegan lebt, reduziert seine Bilanz laut Poore um zwei Tonnen jährlich, bei ansonsten gleichbleibendem Lebensstil. Das entspricht, je nach Berechnungsgrundlage, in etwa acht Economy-Class-Flügen zwischen London und Berlin.

Ergebnisse veröffentlichten sie bereits 2018 in der Fachzeitschrift „Science“. In ihrem Papier kommen die beiden zu dem Schluss, dass selbst Tierprodukte mit einer verhältnismäßig guten Ökobilanz – Eier oder Geflügel – Umwelt und Klima stärker belasten als Pflanzenkost.

„Eine vegane Ernährung ist der wahrscheinlich größte Hebel, um den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern“, sagte Poore dem SPIEGEL.

Der Beitrag auf SPIEGEL ONLINE…