Wissen soll für alle sein

Forschungsförder-Einrichtungen aus elf Ländern finanzieren von 2020 an nur noch Projekte, deren Ergebnisse frei zugänglich im Internet veröffentlicht werden. Mit diesem Open-Access-Modell sollen Experten und Laien weltweit stets lesen können, was andere Wissenschaftler herausgefunden haben. Bislang verlangen die Verlage wissenschaftlicher Magazine oft horrende Preise für Abonnements.

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Wie der Klimawandel unser Essen verdirbt

Die steigenden Konzentrationen an Kohlendioxid in der Luft dürften einer Studie zufolge wichtige Lebensmittel nährstoffärmer machen und langfristig bei mehr Menschen zu Mangelerscheinungen führen. Einige Grundnahrungsmittel, Getreide wie Reis und Weizen etwa, könnten nach Einschätzung der Forscher bereits bis zum Jahr 2050, wenn die Kohlendioxidkonzentration von heute über 400 auf dann 550 ppm steigt, zwischen 3 und 17 Prozent weniger Eisen, Zink und Eiweiß enthalten. Die Qualität der Pflanzenfrüchte leidet durch den Klimawandel direkt und indirekt – einerseits, weil viele Anbaugebiete sich durch klimatische Veränderungen verschlechtern und Missernten sich häufen.

Andererseits aber verändert Kohlendioxid auch direkt die Bildung von Nährstoffen und die Anreicherung von lebenswichtigen Spurenstoffen. Das hatte sich schon früher in Feldexperimenten mit unterschiedlichen Spurengaskonzentrationen angedeutet. Die Untersuchung der Universität Harvard zu den Folgen dieser Nahrungsmittelverschlechterung ist in der Zeitschrift „Nature Climate Change“ erschienen. Hunderte Millionen Menschen könnten demnach vermehrt Nährstoffmängel entwickeln.

Zum Artikel auf faz.net…

Endloses Wirtschaftswachstum: „Ernteausfälle, Hitzetote und Umweltflüchtlinge sind die Rückzahlungen, die wir leisten müssen“

Hat das Wirtschaftswachstum ein Ende? Oder ist der Glaube von Staaten und Unternehmen an ein stetes Wachstum und ein jährlich steigendes Bruttoinlandsprodukt gerechtfertigt und sinnvoll? Dr. André Reichel, Professor für Internationales Management und Nachhaltigkeit an der International School of Management in Stuttgart, veröffentlicht in diesen Tagen mit dem Trendforscher Harry Gatterer vom Zukunftsinstitut die Studie „Next Growth: Wachstum neu denken?“ Zentrale These: Die klassische, auf Maximierung von Wachstum fixierte Ökonomie ist in schweres Fahrwasser geraten und kommt in Teilen zum Erliegen. Er plädiert deshalb dafür, dass wir uns von den Wachstumszwängen befreien und neue Wege einschlagen. Er spricht vom humanen Kapitalismus.

Ein Gespräch über das mögliche Ende des jetzigen Systems und den quasi-religiösen Glauben an das Wirtschaftswachstum. „Materielles Wachstum auf einem materiell begrenzten Planeten hat natürlich Grenzen. Es ist bis heute der Trick der ökonomischen Wissenschaften, diese physikalische Binsenweisheit zu überdecken.“

Das Interview von Benjamin Reibert auf sueddeutsche.de…

Kohlemeiler könnten bei Energiewende helfen

In einer Halbwüste Andalusiens erforschen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) seit den Achtzigerjahren, wie sich die brennende Hitze der Sonne zur Energiegewinnung nutzen lässt. Riesige Parabolspiegel konzentrieren die Solarwärme und erzeugen Wasserdampf, der unter hohem Druck eine Turbine und einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Ganz ähnlich funktionieren fossile Kraftwerke von der Lausitz bis ins Rheinische Revier, bloß dass die für die Wärmegewinnung Kohle verbrennen und dem Klima schaden.

Ein zentrales Element solarthermischer Kraftwerke wollen die DLR-Forscher bald in Kohlemeiler verpflanzen. Die alten Kohlemeiler würden dann wie eine Batterie funktionieren und eines der zentralen Probleme erneuerbarer Energien lösen – ihre Unstetigkeit. An einem Tag scheint die Sonne und zugleich bläst der Wind – am nächsten ist es bedeckt und windstill. Gelänge es, Energie an einem Tag zu speichern und nachts oder an einem anderen Tag wieder abzurufen, wären die Schwankungen beim Ökostrom geringer.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Die größte Müllkippe der Welt ist gut versteckt

Plastikinseln, größer als viele Länder, sollen im Meer treiben. Ein falsches Bild. Es ist schlimmer: Unser Plastikmüll ist überall, selbst in der Tiefsee und der Arktis.

Die Müllstrudel im Meer mögen weit weg sein und kaum sichtbar. Und gerade in Deutschland wird fleißig Abfall getrennt und recht gut entsorgt. Doch unser Umweltbewusstsein ließe sich weiter schärfen. Noch schädigt das Plastik die Ökosysteme der Ozeane und beeinflusst den Menschen kaum. Es sieht aber nicht danach aus, als würde es so bleiben. Der Verbrauch von Plastik steigt weiter an. Auch in Deutschland. 80 Prozent des Plastikmülls, der in den Ozeanen landet, stammen von Land.

Ein Artikel von Maria Mast und Sven Stockrahm auf ZEIT ONLINE…

Die Zeit der kleinen Schritte ist vorbei

Manche Menschen können sich einen SUV leisten. Aber die Menschheit kann es sich nicht mehr leisten, Ressourcen so zu verschwenden. Wir müssen unseren Lebensstil ändern. Es gibt auch kein Recht auf diese Freiheit des Verbrauchs. Denn die Freiheit des einen hört nicht nur dort auf, wo die Freiheit des anderen anfängt. Sie hört dort auf, wo sie auf Kosten der Lebensgrundlagen anderer geht. Und die anderen sind hier die Menschen in den Entwicklungsländern und die kommenden Generationen.

Fair-Trade-Kaffee wird aus Coffee-to-Go-Bechern getrunken, Bioprodukte in Unmengen von Plastik verpackt. Viele wollen Öko-Strom, aber keine Windkraftwerke oder Stromtrassen vor der Haustür. Dafür bekommen Zwölfjährige ein neues Smartphone, wenn sie gute Noten haben. Flugreisen sind eine Selbstverständlichkeit – ob innerhalb Deutschlands oder in die Ferne.

„What on EARTH Are We Doing?“ fragte schon 1989 der US-Journalist Thomas A. Sancton und kam zu dem Schluss: „Während der Mensch in das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts eintritt, findet er sich an einem entscheidenden Wendepunkt: Was jene tun, die jetzt leben, wird über die Zukunft entscheiden, und vielleicht sogar über das Überleben der Gattung Mensch“.

Ein Kommentar von Markus C. Schulte von Drach auf sueddeutsche.de…

So verheizen wir die Welt

„‚Kollektives menschliches Handeln ist erforderlich, um das Erdsystem […] in einem bewohnbaren interglazialen Zustand zu stabilisieren. Ein solches Handeln beinhaltet, die Verantwortung für das gesamte Erdsystem zu übernehmen – Biosphäre, Klima und Gesellschaften […]‘, schreiben Wissenschaftler, zu denen auch Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam Institut für Klimafolgeforschung gehört.

Wir bräuchten eine Revolution von oben. Eine Bewegung der Vernunft in der politischen Kaste weltweit, die ihren Wählerinnen und Wählern in einem Punkt keine Wahl mehr lassen darf: Zu allererst müssen die Lebensgrundlagen geschützt werden – das ist die Mutter aller Sachzwänge. Alles andere kommt danach. Ist das nicht eigentlich selbstverständlich? Doch sich heute auf diese Selbstverständlichkeit zu besinnen und für sie einzutreten, wäre ein Zeichen von Mut und wahrer Größe, die in der Politik kaum zu finden sind.“

Ein lesenswertes Essay von Markus C. Schulte von Drach auf sueddeutsche.de…

DIW-Studie: Deutscher Kohleausstieg stärkt Erneuerbare in Europa

Die Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) widersprechen Befürchtungen, dass bei einem Kohleausstieg Deutschlands mehr Kohlestrom aus dem Ausland importiert würde. Im Gegenteil könne der Ausstieg sogar dazu führen, dass der Anteil von erneuerbaren Energien in den Nachbarländern zunimmt.

Zurzeit wird ein Teil des deutschen Kohlestroms ins Ausland exportiert. Da er günstiger ist, verdrängt er dort vor allem emissionsärmere Gaskraftwerke. Die DIW-Forscher gehen davon aus, dass weniger deutscher Kohlestrom zu mehr Gaserzeugung führt. Die Atom- und Braunkohlekraftwerke in Länder wie Frankreich oder Polen seien ohnehin bereits ausgelastet. Darüber hinaus entstünden zusätzliche Anreize für den Ausbau erneuerbarer Energien, wenn die Möglichkeit des kostengünstigen Imports deutschen Kohlestroms entfalle. Der deutsche Kohleausstieg treibe somit die Dekarbonisierung in Europa voran.

Zum Artikel bei bizz.energy…

„Es passiert nichts, nichts, nichts“

Unter dem Eindruck des Extremsommers fordern Klimaschützer von der Bundesregierung mehr Tempo beim Kampf gegen die Erderwärmung – und einen raschen Kohleausstieg. Doch der scheint in weiter Ferne.

Nach den neuen Erkenntnissen zum Klimawandel hagelt es Vorwürfe. Umweltschützer attestieren der Bundesregierung schwere Versäumnisse in der Klimapolitik. Um die Erdüberhitzung zu stoppen, forderten Verbände seit Jahren eine zügige Neuausrichtung in der Klimapolitik, erklärt der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Olaf Tschimpke. Passiert sei aber „nichts, nichts, nichts“.

Auch der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger nutzt scharfe Worte: Wer im Kampf gegen die Klimakrise jetzt nicht handle, versündige sich an der Zukunft. Die Bundesrepublik sei einst Vorreiter in Sachen Klimaschutz gewesen, aber alle ambitionierten Ziele für die Jahre 2020, 2030 und 2050 würden verfehlt.

Am Montag stieg nun der weltgrößte Rückversicherer aus dem Kohlegeschäft aus. Munich Re kündigte an, nicht mehr in Aktien und Anleihen von Unternehmen zu investieren, die mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes mit Kohle verdienen. Ohne Versicherungsschutz könnte es für Investoren zu riskant werden, Kohlekraftwerke zu finanzieren. Und damit bekommt die Kohleindustrie ein echtes Problem.

Der komplette Artikel bei tagesschau.de…

Eine konventionelle Bank ist nicht die beste Wahl

Welche Bank ist die beste? Die Frage ist schwer zu beantworten – ganz sicher aber sind einige Banken alles andere als gut und empfehlenswert: Geschäfte mit Atomwaffen und Nahrungsmittelspekulation, Finanzierung von Firmen, die Tierversuche durchführen, Investitionen in fossile Energieträger, intransparente Geschäfte über Schattenfinanzplätze – Argumente gegen konventionelle Banken lassen sich leicht finden.

Eine konventionelle Bank kann daher nicht die beste Wahl sein. Indem du mit deinem Geld komplett zu einer nachhaltigen Bank wechselst, entziehst du dein Geld nicht nur den fragwürdigen Geschäften konventioneller Banken, sondern machst die Welt ein bisschen besser.

Nachhaltige Banken, von manchen auch grüne, ethische oder faire Banken genannt, investieren auf Basis von klaren Regeln in sinnvolle soziale oder ökologische Projekte oder in die Energiewende. Sie bieten dem Kunden alles, was normale Banken auch bieten – nur eben auf Basis gesellschaftlich und ökologisch sinnvoller Investitionen. Als Beispiele seien hier die GLS Gemeinschaftsbank e. G. und die deutsche Niederlassung der Triodos Bank N. V. genannt.

Zum Artikel bei nachhaltig-investieren.org…

Wie Domino-Effekte die Erde in eine Heißzeit treiben könnten

Sogenannte Kippelemente im Klimasystem können unwiderruflich in einen instabilen Zustand fallen und so die Lebensbedingungen der Menschheit bedrohen. Das globale Klimasystem gleicht demnach einer Kette von Dominosteinen – wehe, der erste fällt. Der schwindende Amazonas-Regenwald, der auftauende Permafrostboden im hohen Norden oder die schmelzenden Eispanzer Grönlands sind einige dieser Domino-Elemente, die eine Kettenreaktion mit globalen Folgen auslösen können.

Zu lesen bei sueddeutsche.de…

Die Katastrophe hätte verhindert werden können

Die Welt nähert sich dem Abgrund, doch statt zu handeln, stecken wir den Kopf in den trockenen Sand. Warum weckt der mögliche Untergang der Menschheit so wenig Interesse?

Dabei reicht es nicht, wenigstens eine Erwärmung von zwei Grad Celsius zu verhindern. Bei drei Grad, so Robert Watson, der früher für die Vereinten Nationen Lösungen für den Klimawandel, wie es verharmlosend heißt, suchte, werden die Küstenstädte der Welt verloren gehen, womöglich New York, Hamburg, Kalkutta, Bangkok und viele mehr. Bei vier Grad wird in Europa permanente Dürre herrschen, weite Teile Chinas, Indiens und Bangladeschs werden zu Wüsten, der Südwesten der USA wird unbewohnbar. Bei fünf Grad, so sagen es einige der führenden Wissenschaftler, droht das Ende der Menschheit.

Eine Kolumne von Georg Diez bei SPIEGEL ONLINE…

Erdüberlastungstag: So früh wie nie

Zwar liegt der sogenannte Erdüberlastungstag noch in der zweiten Jahreseshälfte – jener Tag, an dem die Menschheit sämtliche natürlichen und regenerierbaren Ressourcen verbraucht hat, die die Erde in diesem Jahr zur Verfügung stellt. Die schlechte Nachricht aber ist: In diesem Jahr liegt er so früh wie nie.

Seit 1. August lebt die Menschheit also über ihre Verhältnisse. Berechnet wird das Datum von der US-Organisation „Global Footprint Network“. Die Menschheit bräuchte 1,7 Erden, um ihren Bedarf an Ressourcen zu decken und ihren Abfall zu entsorgen.

Der Anteil des ökologischen Fußabdrucks, der am schnellsten steigt, ist übrigens der CO2-Ausstoß.

Zum Artikel auf klimareporter.de…

Klimawandel: Zukunft im Schwitzkasten

Was sehen wir in diesem Hitzesommer? Natürlich verdorbene Ernten auf verdorrten Äckern. Natürlich eine extrafrühe Weinlese. Natürlich halb leere Flüsse. Dazu Menschen mit Schwächeanfällen und Kreislaufzusammenbrüchen. Wir sehen aber auch etwas höchst Unnatürliches: die Erderwärmung bei der Arbeit.

Es lädt zu Widerspruch ein aus zwei Richtungen: erstens von jenen, die es nicht wahrhaben wollen („Da hat der Mensch keinen Einfluss drauf, so etwas gab es immer schon …“). Zweitens von allen, die über Jahre gleichsam als Faustregel verinnerlicht haben, man könne das Wirken des Klimawandels nur in Trends identifizieren, also in langjährigen Zeitreihen und den subtilen Veränderungen in den Mittelwerten der Statistik – nicht aber bei Einzelereignissen.

Man könnte sagen, künftig gilt die Schwer-zu-sagen-Daumenregel nicht mehr, wenn der Fingerabdruck des Klimawandels sichtbar wird. Der heiße Sommer führt uns die Folgen des Klimawandels vor Augen.

Zum kompletten Artikel auf ZEIT ONLINE…

Warum wir den Klimawandel fürchten, aber nichts dagegen unternehmen

Warum sich viele Menschen so schwer damit tun, ihr Leben umweltgerechter zu gestalten, liegt am sogenannten Status-quo-Fehler. Gibt es viele Alternativen, behält der Mensch eher die bei, die er schon von Anfang an gewählt hatte. Oder anders: Wenn sich die Frage stellt, was man wegen eines Problems unternehmen sollte, so unternimmt der Mensch am liebsten – überhaupt nichts. Zu groß ist die Angst vor dem, was mögliche Veränderungen mit sich bringen.

Ein psychologischer Erklärungsansatz von Lena Puttfarcken auf SPIEGEL ONLINE…

Fleischkonzerne schaden dem Klima mehr als die Ölindustrie

Die fünf weltgrößten Fleisch- und Molkereikonzerne sind für mehr Treibhausgasemissionen verantwortlich als die großen Ölkonzerne. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Sie schaden dem Klima damit deutlich mehr als bislang angenommen. Berechnungen zufolge müsste der jährliche Fleischkonsum bis 2030 auf 22 Kilo pro Person sinken, um den globalen Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Zum Artikel auf sueddeutsche.de…

Unsichtbare Gefahr: Mikroplastik und andere synthetische Kunststoffe in Kosmetika

Kunststoffe werden in einer Vielzahl von Kosmetikprodukten verwendet und gelangen durch das Abwasser zu den lokalen Kläranlagen. Dort können diese nicht ausreichend herausgefiltert werden. So gelangt Mikroplastik aus Kosmetika in die Umwelt und in unsere Gewässer.

Das Meer ist heute einer Vielzahl von Bedrohungen ausgesetzt. Eine davon ist die Verschmutzung durch Plastikmüll. Mikroplastik findet sich inzwischen in allen Tiefen des Meeres. Es wirkt in der Umwelt außerdem wie ein Magnet für Schadstoffe.

Verzichte auf Plastik- und Mikroplastikprodukte und nutze Alternativen!

Der Einkaufsratgeber des BUND kann dir dabei helfen…

Was wäre, wenn…

… alle Grenzen offen wären?

Die erstaunlichste Folge wäre ein deutlich höherer Wohlstand für alle. Wirtschaftsforscher ermittelten in vier unterschiedlichen Studien, dass sich das weltweite Bruttoinlandsprodukt um einen Wert zwischen 67 und 147 Prozent erhöhen würde.

Das Szenario bei brandeins.de…

Ist Soja ungesund?

Kaum ein anderes Lebensmittel in der Welt der veganen Produkte ist so stark umstritten wie die Sojabohne und daraus hergestellte Erzeugnisse. Tofu, Sojamilch, Sojaschnitzel und Co. stehen wegen vermeintlich negativer Auswirkungen auf die Gesundheit in der Kritik. Verschiedene Anti-Soja-Artikel wie „Soja – eine Gefahr für die Menschheit?“ oder „Soja = Sondergiftmüll“ warnen mit dem Hinweis auf wissenschaftliche Untersuchungen vor gesundheitsschädlichen Wirkungen des Sojaverzehrs. Viele dieser „Beweise“ und Warnungen halten einer wissenschaftlichen Überprüfung jedoch nicht stand. So wird von manchen Verfassern einseitig oder nicht ausreichend recherchiert oder Fakten werden widersprüchlich zur Originalquelle dargestellt.

Weiterlesen auf vebu.de…