UN: Die Menschheit tilgt die Natur von der Erde

Die Menschheit lässt einem umfassenden Weltbericht zufolge in rasendem Tempo die Natur von der Erde verschwinden. Dafür gebe es inzwischen überwältigende Beweise, die ein unheilvolles Bild zeichneten, warnte der Vorsitzende des Weltbiodiversitätsrates (IPBES), Robert Watson. „Wir erodieren global die eigentliche Basis unserer Volkswirtschaften, Lebensgrundlagen, Nahrungsmittelsicherheit und Lebensqualität.“ Die Weltgemeinschaft müsse sich dringend abwenden von wirtschaftlichem Wachstum als zentralem Ziel, hin zu nachhaltigeren Systemen.

Der Beitrag auf heise online…

Die Erde retten, jetzt aber wirklich!

Dem Planeten ging es schon mal besser. Wo man derzeit auch hinschaut, alles ist dabei, zu kollabieren. Weltweit verseuchen Plastik und Müll Flüsse, Seen und das Meer. Die Erde erwärmt sich seit Jahren zu schnell. Deutschland trocknete zuletzt wieder bis zur Brandgefahr aus. Und allein das, was der Mensch im Schnitt noch immer an Fleisch pro Jahr isst, verschärft die Klimakrise stetig weiter – von unseren Billigflugreisen gar nicht zu reden. Diese Woche der nächste Schock: 1.000.000 Tier- und Pflanzenarten könnten für immer verschwinden.

Statt alle Krisen getrennt zu betrachten, sollten wir uns klarmachen: Am Ende sind sie alle Teil eines einzigen großen Problems. Der gesamte Planet ist in Gefahr, die meisten Krisen bedingen einander.

Wir müssen handeln, jetzt! Alles hängt zusammen. Genau deshalb hilft es, Plastik zu meiden, weniger zu fliegen und politisch Druck zu machen. Wer anfängt zu handeln, hilft bei der Lösung.

Eine Analyse von Elena Erdmann und Maria Mast auf ZEIT ONLINE…

Jeder Veganer spart jährlich zwei Tonnen an Treibhausgasen

Der Ökologe Joseph Poore von der britischen Universität Oxford hat für den SPIEGEL den CO2-Fußabruck eines deutschen Veganers berechnet. Pro Kopf und Jahr produzieren die Deutschen durchschnittlich elf Tonnen Treibhausgase. Wer vegan lebt, reduziert seine Bilanz laut Poore um zwei Tonnen jährlich, bei ansonsten gleichbleibendem Lebensstil. Das entspricht, je nach Berechnungsgrundlage, in etwa acht Economy-Class-Flügen zwischen London und Berlin.

Ergebnisse veröffentlichten sie bereits 2018 in der Fachzeitschrift „Science“. In ihrem Papier kommen die beiden zu dem Schluss, dass selbst Tierprodukte mit einer verhältnismäßig guten Ökobilanz – Eier oder Geflügel – Umwelt und Klima stärker belasten als Pflanzenkost.

„Eine vegane Ernährung ist der wahrscheinlich größte Hebel, um den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern“, sagte Poore dem SPIEGEL.

Der Beitrag auf SPIEGEL ONLINE…

Eine heikle Partnerschaft

Wenn Umweltschützer und Konzerne kooperieren, können sie eine Menge erreichen. Zumindest theoretisch. So ist der deutsche WWF seit 2009 ein Partner der Edeka-Genossenschaft. Die Tierrechtler von Peta verhandeln mit Wiesenhof – jenen Hähnchenmäster, den sie zugleich öffentlich „Wiesentod“ nennen. Eine „Bienen-Aktion“ im Penny-Markt war eine Gemeinschaftsidee vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der Penny-Mutter Rewe Group. Einzig für Greenpeace kommt so eine Kooperation nicht in Betracht.

Ein Realitäts-Check auf brandeins.de…

Durchbruch bei Biodiesel aus Algen erzielt

Ein Team um den Forscher Swomitra Mohanty von der University of Utah habe die Lösung zur Herstellung von Biosprit aus Algen gefunden.

Er und sein Team schießen einen Lösungsmittelstrahl auf rieselnde Algenteilchen. Dieser entreißt den Algen das Öl und transportiert es weiter. Das Lösungsmittel wird, wenn es gesättigt ist, dem Reaktionsgefäß entnommen und wiederaufbereitet, sodass es sich erneut anwenden lässt. Eine energieintensive Trocknung entfalle.

Zum Beitrag auf SONNENSEITE.com…

Streit über Grenzwerte: EU lässt Scheuer auflaufen

Verkehrsminister Scheuer wünscht sich von der EU eine Neubewertung der Schadstoffgrenzwerte. Die zuständigen Kommissare weisen die Anfrage süffisant ab.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Erste Hilfe: Wie du im Ernstfall Leben rettest

Unfall, Schlaganfall, Herzinfarkt, Verletzungen, Ohnmacht: In diesen Situationen muss Jeder Erste Hilfe leisten. Doch wie gehe ich am Unfallort vor? Wie bediene ich einen Defibrillator? Wie funktionieren Beatmung und Herzdruckmassage?

Wissenswertes rund um die richtige Erste Hilfe auf süddeutsche.de…

Erste Hilfe bei Herzstillstand: Einfach Leben retten

Er ist sehr häufig ein überflüssiger Tod in Deutschland: der plötzliche Herztod. Schätzungsweise 80 000 bis 100 000 Menschen sterben jedes Jahr, weil plötzlich das Herz ausfällt und kein Blut mehr in Gehirn und Körper pumpt. Dabei zählt jede Sekunde. Die Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem plötzlichen Herzstillstand verringert sich mit jeder verstrichenen Minute um etwa zehn Prozent.

Dabei ist die Therapie einfach und bekannt: Der nächtsstehende Passant müsste schnell die Notrufnummer 112 anrufen, sich dann über den Betroffenen beugen und ihm etwa 100-mal pro Minute fünf Zentimeter tief den Brustkorb eindrücken.

Es ist eine andauernde Tragödie, dass in Deutschland nach Daten der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiolgie und Intensivmedizin vermutlich nur jeder Dritte mit Herzstillstand diese simple Hilfe erfährt, manche Schätzungen liegen noch deutlich darunter. Deutschland liegt damit im europäischen Vergleich im unteren Drittel.

Womöglich liegt das Problem gar nicht am fehlenden Wissen, sondern am mangelnden Mut. Das ist wohl die wichtigste Botschaft: Nichthandeln ist auf jeden Fall die schlechteste Option. Leute, helft bitte!

Ein Kommentar von Christian Weber auf süddeutsche.de…

Ausstieg aus der Kohlekraft erfordert deutlich mehr Tempo bei erneuerbaren Energien

Der Fahrplan für das Ende der Kohle steht: Das letzte Kraftwerk soll spätestens 2038 abgeschaltet werden. Dafür muss das Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien allerdings enorm anziehen.

Der Beitrag auf Spektrum.de…

UN-Report warnt vor fünf folgenreichen Umweltgefahren

Die Nutzen und Risiken von Gentechnik, die Folgen auftauender Permafrostböden und die Zerschneidung der Lebensräume von Tier und Mensch durch gigantische Bauprojekte wie Staudämme, Eisenbahntrassen oder Überlandstraßen: Die Vereinten Nationen warnen in ihrem Unep-Bericht vor diesen und weiteren Gefahren für Umwelt und Ökologie. „All diese Umwelterscheinungen haben tiefgreifende Folgen für unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Ökosysteme“, schreiben die UN-Umweltexperten in ihrem Report, der kurz vor Beginn der UN-Umweltkonferenz im kenianischen Nairobi veröffentlicht wurde.

Mehr dazu im Artikel auf ZEIT ONLINE…

„Bienen-Volksbegehren“ erfolgreich

Jetzt muss Ministerpräsident Markus Söder reagieren: Das Volksbegehren unter dem Motto „Rettet die Bienen“ zum Schutz der Artenvielfalt in Bayern hat die erforderliche Zahl an Unterschriften nicht nur erreicht, sondern weit überschritten.

Der Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Wichtig! „Bienen-Volksbegehren“: hingehen und eintragen!

„Die Initiatoren sprechen von einer ‚erfreulichen Bilanz‘ nach der ersten Woche des Volksbegehrens ‚Rettet die Bienen‘. Damit es zum Volksentscheid kommt, müssen sich bis zum 13. Februar noch mindestens 250.000 Wählerinnen und Wähler eintragen. Mit einer Million Unterschriften wäre das Quorum von 10 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten erreicht“, so der Bayerische Rundfunk.

Liebe Bayern, bevor es knapp wird: unbedingt noch hingehen und eintragen!

Zur Meldung des Bayerischen Rundfunk…
Zur Seite des Volksbegehrens… (Seite zeitweise überlastet)

Gesunde Ernährung und Klimaschutz: Weniger Fleisch, mehr Gemüse

Wir schaden uns, und wir schaden dem Planeten mit unserer Ernährung. Eine Kommission aus 37 renommierten Wissenschaftern hat nun den idealen und in jeder Weltregion umsetzbaren Speisezettel aufgestellt. Und zugleich Zielvorgaben für die Lebensmittelproduktion formuliert.

Weiterlesen bei nzz.ch…

„Ihr Gespräch wird aufgezeichnet“: Stimme verrät Persönlichkeitsmerkmale

Wenn ein Callcenter den Hinweis „Ihr Gespräch wird zur Verbesserung der Servicequalität aufgezeichnet“ abspielt, ist zumindest vorsichtiges Misstrauen angesagt. Erste Unternehmen leiten daraus Informationen über Persönlichkeitsmerkmale oder Emotionen ab.

Zum Artikel bei heise online…

Irrweg E-Auto? Die Mythen der Kritiker

Der Fokus auf Elektromobilität sei „ein verheerender Irrweg“, meinen prominente Kritiker. Elektroautos hätten mehr Nach- als Vorteile und seien nicht klimafreundlicher als moderne Diesel. Was ist dran an den Vorwürfen?

Die WirtschaftsWoche bringt Licht ins Dunkel…

„Im Straßenverkehr herrscht ein eher archaisches Gesellschaftsbild“

Der Verkehrspsychologe Bernhard Schlag fordert eine rationalere Tempolimit-Debatte. Autobahnen erzeugten das trügerische Gefühl, dass auch 250 km/h beherrschbar seien.

„Ein schwedischer Kollege hat sehr gut belegt, dass mit einer Senkung der gefahrenen Geschwindigkeit um fünf Prozent die Zahl der Unfälle mit Personenschäden um zehn Prozent sinkt und die Unfälle mit Getöteten um 20 Prozent abnehmen. Das Argument der Gegenseite, es würden auf der Autobahn ohnehin weniger Unfälle als auf Landstraßen passieren, kann kein Grund sein, untätig zu bleiben. Auf der Autobahn sterben zu viele Menschen, das lässt sich deutlich reduzieren.“

Das Interview auf ZEIT ONLINE…

Umweltverschmutzung: Wie geht es dem Wasser?

Den Ozeanen geht buchstäblich die Luft aus, die Todeszonen werden immer größer. Und unter Wasser regeneriert sich das Ökosystem besonders langsam.

Die Wassermenge ist so gigantisch, dass man lange annahm, die Ressourcen der Meere und ihre Kraft, Müll und Schadstoffe aller Art zu absorbieren, seien unerschöpflich. Tatsächlich belastet der Mensch die Ozeane immer weiter – bis über die Grenzen ihrer natürlichen Regenerationsfähigkeit hinaus. Die Aussichten für die Zukunft sind wenig ermutigend.

Tim Kalvelage auf ZEIT ONLINE…

Volksbegehren Artenvielfalt: jetzt informieren & vom 31.01. – 13.02.2019 eintragen!

„In Bayern gehen viele Tier- und Pflanzenarten massiv in ihrem Bestand zurück oder sterben sogar aus. Besonders betroffen sind Insekten, die um ca. 75 % zurückgegangen sind. Jeder, der mit dem Auto unterwegs ist, erlebt diesen Bestandsrückgang: Während früher die Windschutzscheibe mit toten Insekten bedeckt war, kann man heute wochenlang fahren ohne das Fenster zu putzen.

Der Rückgang der Insekten verläuft zeitgleich mit dem Rückgang blühender Wiesen und anderer natürlicher Lebensräume, welche die Insekten für Nahrung und Fortpflanzung benötigen. Darunter leiden auch alle Insektenfresser, allen voran viele Vogelarten.

Dieser Rückgang ist nicht nur ein Verlust unserer Lebensqualität, sondern eine eine konkrete Gefahr für unsere Zukunft. Denn wenn das Zusammenspiel zwischen der Pflanzen- und Tierwelt und dem Menschen gestört wird, wird vieles, was wir heute als selbstverständlich erachten, in Zukunft nicht mehr möglich sein– allem voran die natürliche Bestäubung der Pflanzen durch Insekten. Wir möchten daher den Rückgang der Arten minimieren, indem wir das bayrische Naturschutzgesetz in wesentlichen Teilen verbessern.“

Hier gibt es weitere Informationen…

Periodensystem: Mit Wissenslücken in die Zukunft

Das Periodensystem nach Dmitri Mendelejew hat 150. Geburtstag. Für die Meisten verbunden mit unangenehmen Erinnerungen an muffige Schulräume, dient es Schülern, Studenten und Wissenschaftlern heute als eine Übersicht der Elemente – und war nicht der erste Versuch, diese sinnvoll zu versammeln.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Pädagogik: Die Folgen der NS-Erziehung

Um eine Generation aus Mitläufern und Soldaten heranzuziehen, forderte das NS-Regime von Müttern, die Bedürfnisse ihrer Kleinkinder gezielt zu ignorieren, ihre Kinder möglichst bindungsarm aufwachsen zu lassen. Weine das Kind, solle man es schreien lassen. Übermäßige Zärtlichkeiten seien in jedem Fall zu vermeiden. Wissenschaftler fürchten, dass dies bei betroffenen Kindern zu einer Bindungsstörung geführt hat, die diese seitdem von Generation zu Generation weitergeben.

Zum ausgesprochen interessanten Artikel auf Spektrum.de…