SUV heben Vorteile von Elektroautos auf

Die Internationale Energie-Agentur IEA appelliert eindringlich an Staaten und Unternehmen, mehr für den Klimaschutz zu tun. Der klimaschädliche Ausstoß von Treibhausgasen werde noch bis 2040 steigen, selbst wenn alle Länder ihre Zusagen zum Klimaschutz einhalten, wie aus dem aktuellen Weltenergiebericht der IEA hervorgeht. Nach übereinstimmender Ansicht von Klimaexperten wäre hingegen eine radikale Senkung nötig.

Die Agentur berichtete, der Energiebedarf der Welt gefährde globale Nachhaltigkeitsziele und dass schwere Verbrenner die positiven Effekte der E-Autos zunichte machen könnten. Die Nachfrage nach den SUV-Geländewagen und anderen schweren Fahrzeugen sorge bereits jetzt dafür, dass weltweit mehr Öl verbraucht werde. (Fotomontage: heise online)

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Das ungeliebte Erbe des Atomstroms

Obwohl Dutzende Länder Kernenergie nutzen, gibt es weltweit kein einziges Land, das über ein funktionsfähiges Endlager verfügt und erklärt, wie es die Differenz zu den unzureichenden Rücklagen finanzieren wolle.

Die Folge ist, dass die auf Zeit gebauten Zwischenlager, wie in Deutschland, langsam an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Diese Zwischenlager sind auch unter Sicherheitsaspekten nicht für eine derart langfristige Nutzung konzipiert worden. (Foto: Greenpeace)

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Kein G20-Staat beim Klimaschutz auf 1,5-Grad-Kurs

Für den Treibhausgas-Ausstoß sind vor allem die G20-Staaten verantwortlich. Vor der UN-Klimakonferenz haben Experten die Entwicklung in diesen Ländern bewertet.

Die G20-Staaten tun demzufolge weiterhin zu wenig, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Der Treibhausgas-Ausstoß der 19 Industrie- und Schwellenländer und der Europäischen Union steige weiter, heißt es im „Brown to Green“-Report, den das Netzwerk Climate Transparency am Montag veröffentlichte – drei Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Madrid. Im vergangenen Jahr nahmen die Emissionen demnach um 1,8 Prozent zu. (Foto: Steve Buissinne)

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Erneuerbar oder konventionell: Welcher Strom ist teurer?

Immer wieder werden die Energiewende und der Ausbau der erneuerbaren Energien für steigende Strompreise in Deutschland verantwortlich gemacht. Als Mitte Oktober bekannt wurde, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen wird, hat diese Diskussion erneut Aufwind bekommen. Doch was ist an dieser Behauptung tatsächlich dran?

Dazu hat Greenpeace Energy die Wissenschaftlerinnen Swantje Fiedler und Isabel Schrems vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) beauftragt, in einer Kurzanalyse die Vollkosten von erneuerbarem und von konventionell erzeugtem Strom zu berechnen und miteinander zu vergleichen.

Das Ergebnis im Blog von Greenpeace Energy (mit direktem Link zur Analyse)…

Klimawandel: Massentierhaltung als Ursache

Der Klimawandel stellt eine Bedrohung für die Ernährungssicherheit, die Wasserverfügbarkeit und die biologische Vielfalt weltweit dar und ist eine der Hauptursachen für Umweltkatastrophen. Die Herstellung und der Konsum von tierischen Produkten ist ein wesentlicher Treiber des Klimawandels, während eine pflanzliche Ernährung dazu beiträgt, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Zum Beitrag bei ProVeg…

Tausende Wissenschaftler warnen vor Klima-Notfall

Mehr als 11.000 Wissenschaftler aus 153 Ländern fordern mehr Klimaschutz. In einer gemeinsamen Erklärung im Fachjournal BioScience konstatieren sie, ohne grundlegendes Umsteuern sei „unsägliches menschliches Leid“ nicht mehr zu verhindern. „Aus den vorliegenden Daten wird klar, dass ein Klima-Notfall auf uns zukommt.“ Fast drei Viertel der 184 Zusagen zum Einsparen von Treibhausgasen, die Länder im Rahmen des Pariser Abkommens eingereicht haben, sind dem zugehörigen Bericht zufolge nicht ehrgeizig genug.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

„Narzissten trauen wir Führungspotenzial zu“

Unternehmen weltweit werden von Männern geleitet. Nur ein Bruchteil aller Führungskräfte ist weiblich. Sieht man von diesem Ungleichgewicht ab, sollte man erwarten, dass die Männer, die aufsteigen, wenigstens kompetent sind. Leider ist das falsch, sagt der Psychologe Tomas Chamorro-Premuzic. Zwar gibt es kompetente Männer, genauso wie es kompetente Frauen gibt, nur werden sie häufig nicht zu Chefs.

ZEIT ONLINE hat mit ihm über die Gründe gesprochen…

Forscher halten Wasserstoff-Regionalflieger für möglich

Künftig könnte klimafreundliches Fliegen so aussehen: Man steigt zusammen mit bis zu 80 anderen Passagieren in einen Regionaljet, fliegt bis zu 800 Kilometer weit – und ohne aufzutanken wieder zurück. Der Treibstoff dafür befindet sich allerdings nicht mehr im Flügel, sondern in einem großen Tank im hinteren Flugzeugteil als hochkomprimierter Wasserstoff. Die Wasserstoff-Technik könnte nach Ansicht von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in zehn Jahren soweit sein. (Illustration: DLR / CC)

Der Beitrag auf bizz-energy.com…

„Wir sehen hier die erste planetare Protestbewegung“

Der US-Ökonom Jeremy Rifkin ist für seine Zukunftsprognosen bekannt – und hat oft recht behalten. In seinem neuen Buch sagt er einen schnellen Wandel weg von Öl und Kohle voraus. (Foto: Extinction Rebellion Deutschland)

Ein Interview auf bizz-energy.com…

Klimawandel ist für die meisten Deutschen das größte Problem

Die Deutschen sehen einer Umfrage zufolge den Klimawandel als derzeit drängendstes Problem. Vor allem für jüngere Menschen ist der Klimaschutz die wichtigste Herausforderung. Nur im Osten ist das Thema Flüchtlinge wichtiger als der Klimaschutz.

Der Artikel auf ZEIT ONLINE…

Drei Fußballfelder pro Minute

Unter Brasiliens neuer Regierung wird der Amazonaswald schneller abgeholzt als zuvor. Dabei brauchen die Landwirte diese Extraflächen gar nicht.

Der Klimaforscher Carlos Nobre von der Universität São Paulo warnt davor, dass das nicht mehr lange einfach so weitergehen kann: In wenigen Jahren, nach weiteren drei bis acht Prozent Abholzung, könnte der Wald „unumkehrbar in eine sehr degenerierte Form von Savanne“ umkippen. Sein empfindlicher und komplizierter Wasserhaushalt gerate durcheinander.

Brasiliens Regierung hat sich inzwischen darauf verlegt, das Abholzungsproblem am Amazonas zu verschleiern. Auch wenn es der Volkswirtschaft nichts bringt, ist das Roden billig, und der Verkauf des Tropenholzes deckt rasch Kosten für Arbeit und etwaige Vertreibungen.

Thomas Fischermann auf ZEIT ONLINE…

Wird 5G ein Stromfresser?

„Ich glaube nicht, dass die Mobilfunkanbieter die Auswirkungen auf das Mobiltelefon und die Auswirkungen auf die Akkulaufzeit wirklich verstanden haben“, sagt James Kimery, Marketingdirektor für Funk- und softwaredefinierte Funkforschung bei National Instruments Corp. „5G wird mit einem Preis kommen, und dieser Preis ist der Batterieverbrauch. “

Und Kimery merkt an, dass diese Bedenken nicht nur für 5G-Mobilteile gelten. Es wird allgemein erwartet, dass eine 5G-Basisstation ungefähr dreimal so viel Strom verbraucht wie eine 4G-Basisstation. Es sind mehr 5G-Basisstationen erforderlich (im Vergleich zu 4G), um die gleiche Fläche abzudecken.

Der englische Originaltext im Artikel „5G’s Waveform Is a Battery Vampire“ auf spectrum.ieee.org…

„Ein Tag für die Wettergeschichte!“

In der niedersächsischen Stadt Lingen hat eine Messstation am Donnerstagnachmittag 42,6 Grad gemessen. Der Wert wird noch vom Deutschen Wetterdienst (DWD) überprüft. Aber noch während die Prüfung lief, twitterte der DWD, der Donnerstag sei „Ein Tag für die Wettergeschichte!“ Insgesamt haben demnach 25 Stationen über 40 Grad gemessen. In sechs Bundesländern sollen ebenfalls neue Hitzerekorde aufgestellt worden sein.

Paul Blickle, Flavio Gortana und Alina Schadwinkel auf ZEIT ONLINE…

Ein Jahrtausend-Klimawandel für den Planeten

Globale Temperaturen hätten schon immer geschwankt, die Klimaveränderungen in den vergangenen Jahrzehnten seien nichts Besonderes. So lautet ein gerne genutztes Argument von Menschen, die die Folgen und das Ausmaß des Klimawandels kleinreden wollen. Und es ist Unsinn. Nun belegen Wissenschaftler erneut, warum diese Sicht der Dinge nicht haltbar ist. In den vergangenen 2.000 Jahren habe es demnach keine Wärme- oder Kälteepoche gegeben, die so umfassend den gesamten Globus beeinflusst hat wie der Anstieg der Temperaturen gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Das stellten Forscher in gleich zwei Analysen fest, die gerade veröffentlicht worden sind.

Linda Fischer auf ZEIT ONLINE…

Der Weckruf

Was macht ein wissenschaftliches Gutachten politisch glaubwürdig? Der Umfang der Stellungnahme? Ihre Dringlichkeit? Die Zahl der Autoren? Der Glanz ihrer Titel? Was sorgt dafür, dass ein Papier nicht in einer ministeriellen Schublade verschwindet?

Ganz gewiss kein Fall für die Schublade ist jenes Papier, das die Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaften, am Dienstag zur deutschen Klimapolitik vorgelegt hat. Mit überraschender Schärfe geißeln Forscher die Versäumnisse der Umweltpolitik.

Ein Kommentar von Andreas Sentker auf ZEIT ONLINE…

Positive Bilanz bei Wasserstoffzügen

Auch auf nicht elektrifizierten Bahnstrecken sollen Dieselzüge verschwinden. Seit Herbst rollen die ersten Wasserstoffzüge in Niedersachsen über die Schienen. Interesse gibt es weltweit.

Zum Artikel auf bizz-energy.com…

Klimaschutz-Studie: Die Jugend fühlt sich im Stich gelassen

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird scheinbar von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Das SINUS-Institut hat hierzu nun eine repräsentative Studie bei jungen Menschen durchgeführt.

Demnach beklagen zwei Drittel der Jugendlichen (67%), dass sie sich beim Thema Klimaschutz von der älteren Generation im Stich gelassen fühlen. Wie sehr das Thema zu einer Frage der Generationengerechtigkeit geworden ist, zeigt die hohe Zustimmung (75%) zur Aussage „Ich habe das Gefühl, wir Jungen müssen die Fehler der Älteren beim Klimaschutz ausbaden“. Den Jugendlichen fehlt das Vertrauen in Politik und Wirtschaft, die Klimakrise wirksam zu bekämpfen. Mehr als zwei Drittel der Jugendlichen haben Angst vor dem Klimawandel.

Die Studie zeigt außerdem deutlich, wie sehr das Klimaschutzbewusstsein und der Bewältigungsoptimismus in Bezug auf das Klimaproblem mit dem formalen Bildungshintergrund zusammenhängen.

Der Beitrag zur Studie auf sonnenseite.com…

Klimawandel als irreversibler Selbstläufer

Der Sommer 2019 könnte als die große Umbruchszeit in die Menschheitsgeschichte eingehen, in der das Überschreiten der Kipppunkte des globalen Klimasystems evident wurde. Der Klimawandel wird gewissermaßen zu einem irreversiblen Selbstläufer. Das Auftauen des Permafrosts soll inzwischen so weit vorangeschritten sein, wie es in den aktuellen Szenarien des Weltklimarates (IPCC) eigentlich für das Jahr 2090 prognostiziert wurde. Die Klimawissenschaft hat sich somit um rund 70 Jahre in dieser entscheidentsten aller wissenschaftlichen Fragen verkalkuliert.

Der Artikel auf TELEPOLIS…

Experten stellen Julia Klöckner miserables Zeugnis aus

Nicht nur in den vergangenen Wochen häufte sich die Kritik an Ernährungsministerin Julia Klöckner. Elisabeth Meyer-Renschhausen, Privatdozentin und Publizistin mit den Schwerpunkten Ernährung und Urban Agriculture befindet: „Aus Julia Klöckners Haus kommen viele Worte, aber nichts Konkretes.“

Beispiel „Tierwohl“: Ungebremste Massentierhaltung und Tiertransporte über sehr große Strecken seien in Deutschland gang und gäbe, sagt Elisabeth Meyer-Renschhausen. Von Tierwohl zu sprechen, sei deshalb „ein Witz“. Der Hannoveraner Professor, der auch Vorstandsmitglied bei der „Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz“ ist, wirft Klöckner beim Thema Ferkelkastration „Politikversagen“ vor. Die tierschonende Impfung der Eber zur Vermeidung des Geschlechtsgeruchs ohne Kastration sei praxisreif und für den Verbraucher völlig unbedenklich. Das Landwirtschaftsministerium dagegen gebe der so genannten Isofluranmethode künftig den Vorzug, bei der die Ferkel mit einem für Menschen potenziell gefährlichen und hochgradig klimaschädlichen Narkosegas betäubt und dann kastriert werden. Das sei „aus tierethischer Sicht“ nicht hinzunehmen und außerdem ein „Verfassungsbruch“, weil die „Staatszielbestimmung Tierschutz“ des Grundgesetzes nicht berücksichtigt werde.

Brennstoffzellenzüge: Die Zukunft der Bahn?

Das „Leuchtturmprojekt der Brennstoffzellenmobilität“ – im Taunus wird die weltgrößte Flotte an Brennstoffzellenzügen in Betrieb gehen – wirft einige Fragen auf: Warum baut man keine Oberleitung? Wie sieht es mit der Umweltfreundlichkeit über die ganze Prozesskette von der Erzeugung des Wasserstoffgases bis zum Antrieb aus? Und um wie viel teurer sind die Brennstoffzellenzüge gegenüber den bislang eingesetzten Dieselgarnituren?

Was du über Brennstoffzellenzüge wissen musst in der Frankfurter Allgemeine…

Klimawandel und Wirtschaft – ein Index der ökologischen Verantwortung

Unternehmen bekannten sich nach der Pariser Klimakonferenz dazu, an der Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C mitzuwirken. Nach den jüngsten Ergebnissen des Sonderberichts des Weltklimarats müssen bis 2030 45 Prozent der CO2-Emissionen reduziert sein, um die globale Erderhitzung noch zu begrenzen. Aktuell sind die Unternehmen allerdings nicht auf Kurs: Würden alle Unternehmen wie die Unternehmen des Börsenindex DAX 30 wirtschaften, würden sie eine Erderwärmung von 4,94 °C bis 2050 erzeugen.

Zum Artikel auf heise online…

Europawahl: Klimapolitik ist für Europäer Topthema

Trumps Protektionismus und das britische Brexit-Drama verleihen der EU einen Popularitätsschub. Mit 68 Prozent hat die Zustimmung zur Gemeinschaft dem jüngsten Eurobarometer zufolge einen Höchststand erreicht. Der gestiegene Zuspruch spiegelt sich auch im Interesse an der Europawahl am kommenden Wochenende wider. Während sich im Jahr 2014 gerade einmal 38 Prozent der Deutschen für die Wahl des Europäischen Parlaments stark interessierten, liegt die Quote laut Forschungsgruppe Wahlen heute bei 56 Prozent. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Klima- und Energiepolitik: 77 Prozent der Wähler sehen die Erderwärmung als entscheidendes Thema für ihren Urnengang, so das Ergebnis einer vom Marktforschungsunternehmen Ipsos Mori in elf EU-Ländern durchgeführten Umfrage.

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UN: Die Menschheit tilgt die Natur von der Erde

Die Menschheit lässt einem umfassenden Weltbericht zufolge in rasendem Tempo die Natur von der Erde verschwinden. Dafür gebe es inzwischen überwältigende Beweise, die ein unheilvolles Bild zeichneten, warnte der Vorsitzende des Weltbiodiversitätsrates (IPBES), Robert Watson. „Wir erodieren global die eigentliche Basis unserer Volkswirtschaften, Lebensgrundlagen, Nahrungsmittelsicherheit und Lebensqualität.“ Die Weltgemeinschaft müsse sich dringend abwenden von wirtschaftlichem Wachstum als zentralem Ziel, hin zu nachhaltigeren Systemen.

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