Pädagogik: Die Folgen der NS-Erziehung

Um eine Generation aus Mitläufern und Soldaten heranzuziehen, forderte das NS-Regime von Müttern, die Bedürfnisse ihrer Kleinkinder gezielt zu ignorieren, ihre Kinder möglichst bindungsarm aufwachsen zu lassen. Weine das Kind, solle man es schreien lassen. Übermäßige Zärtlichkeiten seien in jedem Fall zu vermeiden. Wissenschaftler fürchten, dass dies bei betroffenen Kindern zu einer Bindungsstörung geführt hat, die diese seitdem von Generation zu Generation weitergeben.

Zum ausgesprochen interessanten Artikel auf Spektrum.de…

Denkfabrik fordert weniger Fleisch und weniger Müll

Zur Eindämmung der Erderhitzung muss die Menschheit nach Analysen einer unabhängigen US-Denkfabrik auch ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen und weniger Fleisch essen. Das World Resources Institute (WRI) wies am Mittwoch darauf hin, dass mit dem voraussichtlichen Bevölkerungswachstum auf knapp zehn Milliarden Menschen im Jahr 2050 auch die Nachfrage nach Nahrungsmitteln um gut 50 Prozent steigen werde.

Neben der Steigerung der Produktivität in der Landwirtschaft und mehr vegetarischer Ernährung sei es zudem vonnöten, die Nachfrage zu senken – etwa mittels weniger Lebensmittelverschwendung.

wiwo.de…

Freistetters Formelwelt: Die Mathematik der Gefahr

Wir Menschen sind nicht sonderlich gut darin, Risiken einzuschätzen. Wenn wir wirklich genau wissen wollen, wie gefährlich etwas ist, bleibt uns nur die Mathematik.

So ist es zum Beispiel wesentlich gefährlicher, mit dem Auto zu fahren, als mit dem Flugzeug zu fliegen. Das belegen alle Fakten und Daten über Verkehrsunfälle und Flugzeugabstürze. Trotzdem haben wir nur selten Angst, in ein Auto zu steigen, fürchten uns allerdings vor einer Flugreise. Unser Gehirn scheint nicht dafür gemacht zu sein, Risiken und Wahrscheinlichkeiten intuitiv zu verstehen. Wir müssen auf mathematische Berechnungen zurückgreifen.

Der Artikel auf Spektrum.de…

Glyphosat: Toxisches PR-Desaster

Der Aktienkurs von Bayer fiel kürzlich um 12 Prozent, seit dem ersten Urteil im August ist der Unternehmenswert an der Börse um fast 25 Prozent eingebrochen, und das, obwohl Bayer nur 5 bis 8 Prozent seines Umsatzes mit Glyphosat bestreitet.

Die Zahlen belegen eindeutig, welch faules Ei sich der Chemieriese mit Monsanto in den Konzern geholt hat.

Es ist noch nicht einmal zwei Wochen her, da wies Bayer-Chef Werner Baumann die Vorwürfe von Umweltschützern scharf zurück. „Dank Glyphosat wird die Menschheit satt“, behauptete er in einem Interview und bezeichnete die Kritik an dem Herbizid als Geschäftsmodell, um Spenden zu bekommen.

Nun wird klar, welches Geschäftsmodell Bayer verfolgt: ein äußerst zynisches, wenn es „ein Medikament vertreibt, das eine Krebsart heilt, zu deren Auslöser sehr wahrscheinlich Glyphosat zählt.“

Ein taz-Kommentar von Jörn Kabisch…

E-Gas aus Abwasser und Grünstrom

Für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge haben die Berliner Wasserbetriebe eine umweltfreundliche Lösung für die Zukunft gefunden: Sie fahren mehr und mehr mit Elektroantrieben. Für größere Fahrzeuge hingegen gibt es noch keine Alternative zu Diesel und Benzin. Jörg Simon, Vorstandschef der Wasserbetriebe, will nun prüfen lassen, ob sich die Lücke mit per Power-to-Gas-Verfahren hergestelltem E-Gas schließen lässt. Es könnte nicht nur Fahrzeuge antreiben, sondern auch als Brennstoff für die Blockheizkraftwerke der Wasserbetriebe dienen. Zur Herstellung des E-Gases wird Abwasser verwendet, das sich dadurch reinigen lässt.

Zum Artikel auf bizz.energy…

32 Jahre nach Tschernobyl: Wildpilze noch immer radioaktiv belastet

Das belegen Messergebnisse, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in zwei aktuellen Berichten veröffentlicht hat. Demnach sind einzelne Wildpilzarten in bestimmten Regionen Bayerns nach wie vor stark radioaktiv belastet. Bei landwirtschaftlichen Produkten insgesamt ist die Belastung infolge des Reaktorunfalls von Tschernobyl aber deutlich zurückgegangen und die aktuellen Messwerte sind gering.

Bei einer Reihe wild wachsender Speisepilze werden immer noch deutlich erhöhte Werte des radioaktiven Cäsium (Cäsium-137) gemessen, welches nach dem Unfall in Tschernobyl ausgetreten ist. Das geht aus dem aktuellen BfS-Bericht „Radioaktive Kontamination von Speisepilzen (Stand: 2017)“ hervor.

Zur Pressemeldung des BfS beim Informationsdienst Wissenschaft…

Was wäre, wenn uns Nachrichten uninformierter machen würden?

Wann hast du das letzte Mal in der Zeitung die Schlagzeile gelesen: »Heute schon wieder 25 000 Flugzeuge sicher gelandet.«? Oder kannst du dich daran erinnern, dass der »Tagesschau«-Sprecher jemals gesagt hat: »Derzeit herrscht in 189 Ländern dieser Erde Frieden.«? Warum ploppt niemals die Meldung auf: »Im letzten Jahr sind 99,8 Prozent der Deutschen nicht gestorben.«? Wissenschaftskabarettist Vince Ebert auf Spurensuche bei Spektrum der Wissenschaft…

Eisenbedarf pflanzlich decken

Wer sich vegan-vegetarisch ernährt, genießt einige gesundheitliche Vorteile. Unabhängig von der Ernährungsform ist es wichtig, dem Körper alle notwendigen Nährstoffe zuzuführen. Eisenmangel ist die am weitesten verbreitete Mangelerscheinung. Das Spurenelement hat zahlreiche Funktionen im Körper. Gleichzeitig ist Eisenmangel der häufigste Nährstoffmangel weltweit. Es empfiehlt sich, eisenreiche Lebensmittel mit solchen zu kombinieren, die die Eisenaufnahme fördern.

ProVeg verrät, welche Lebensmittel das sind und welche Symptome auf einen Eisenmangel hinweisen…