Wahl-O-Mat: Warum spielt Tierschutz keine Rolle?

„Wen soll ich wählen?“ Bei dieser Frage ist der Wahl-O-Mat vielen Menschen vor der Wahl eine große Hilfe. Leider beinhaltet der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl keine Fragen zum Tierschutz. Dabei sind nach einer repräsentativen Umfrage 70 % der Wählerinnen und Wähler für ein Verbot der Massentierhaltung.

Mehr dazu und Alternativen zum Wahl-O-Mat direkt bei ProVeg…

Studie: Klimawandel mitverantwortlich für Juli-Flut

39 Forschende aus Europa, Großbritannien und den USA haben in den vergangenen Wochen unter Hochdruck an einer sogenannten Attributionsstudie gearbeitet. Die Studie der World Weather Attribution in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zeigt nun: Die extremen Starkregenfälle vom Juli und die damit verbundenen Hochwasserschäden sind mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch eine Folge des Klimawandels.

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Fehlplanung in München: „Das kann ja wohl nicht alles sein?“

Mit dem Radentscheid sollte eigentlich endlich alles besser werden: Das vom Stadtrat angenommene Bürgerbegehren hat für den Altstadt-Radlring, und damit auch in der Von-der-Tannstraße, sichere Radwege mit einer Breite von 2,80 Meter zum Ziel. Die aktuellen Planungen der Verwaltung sehen an dieser Stelle jedoch nur 1,60 Meter, also kaum mehr als die Hälfte der beschlossenen Breite vor.

Der an dieser Kreuzung von Norden kommende Radschnellweg in der Ludwigstraße müsste gemäß bundesweit gültigen Qualitätsstandards für Radschnellwege sogar mindestens 3,00 Meter breit sein. Die Planungen sehen jedoch stellenweise nur 2,00 Meter Breite vor, was nach den offiziellen Berechnungsgrundlagen nicht einmal die sichere Fahrt eines Kindes neben seinen Eltern auf dem Lastenrad zulässt.

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ADFC Bayern fordert bis zu 1.000 Euro Anwohnerparkgebühr im Jahr

Der Freistaat Bayern befragt mehrere Verbände zu einer möglichen Überarbeitung von Parkgebühren. Der ADFC Bayern fordert deutlich höhere Gebühren, um den Verkehr sicherer zu machen. Recht so – es braucht endlich realistische Preise für das Abstellen von privatem Krempel auf öffentlichem Grund!

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Heute ist Weltkatzentag!

Der Internationale Tag der Katze, kurz Tag der Katze, auch Internationaler Katzentag oder Weltkatzentag genannt, ist ein Aktionstag und wird alljährlich am 8. August begangen, um die Katzen (und Katzenartigen) an diesem Tag in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken.

Am Internationalen Tag der Katze feiern Katzenfreunde das Zusammenleben mit der als Haustier beliebten Hauskatze (Fotos: unsere Lilly, Silva und Bibi, v. l.)

Dieser Tag soll aber auch dazu dienen, um an die mit der Katzenhaltung verbundene Verantwortung in Erinnerung zu rufen und auf Missstände in der Katzenhaltung hinzuweisen. Beispielsweise soll das Bewusstsein für Themen wie Tierschutz und Qualzucht geschärft werden.

Der Internationale Tag der Katze wird zudem – meist von Tier- oder Umweltschutzorganisationen – zum Anlass genommen, um auf die Problematik bedrohter Wild- und Großkatzen aufmerksam zu machen.

Quelle: de.wikipedia.org…

Strafen für Raser beibehalten!

Im Streit um härtere Strafen für Raser fordert der BUND, bei den im Februar beschlossenen Verschärfungen zu bleiben. „Die Verkehrspolitik in Deutschland ist seit Jahrzehnten am Auto und an Autofahrerinnen und -fahrern ausgerichtet“, kritisierte die Umweltorganisation. Und damit hat sie recht!

Es braucht ein Umdenken und mehr Raum und Sicherheit für umweltfreundliche Verkehrsträger und ihre Nutzer. Fahrverbote bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von innerorts 21 Kilometern pro Stunde sind nicht unverhältnismäßig.

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Global Witness: 2019 mindestens 212 Umweltschützer ermordet

Umweltaktivisten werden häufig wegen ihres Kampfes gegen illegalen Bergbau oder Abholzung ermordet, sagt die Nichtregierungsorganisation Global Witness. In einigen Ländern ist ihr Einsatz besonders gefährlich.

„Viele der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen haben mit der Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen sowie Korruption in Politik und Wirtschaft zu tun“, so Rachel Cox von Global Witness. „Umweltschützer sind jene, die dagegen aufstehen.“

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Press release von Global Witness (englisch, spanisch, französisch)…

Batterien, Biomüll…: In Restmülltonnen ist zu viel, was da nicht rein gehört

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Reichlich Biomüll, aber auch Papier, Glas, Plastik und immer wieder Batterien: In deutschen Restmülltonnen landet viel, was anders entsorgt werden müsste. Fast 40 Prozent des Gewichts sind Bioabfälle, die auf den Kompost oder in die Biotonne gehören, wie das Umweltbundesamt ermittelt hat. Gut ein Viertel sind Wertstoffe, die recycelt werden sollten. Dazu kommen 0,5 Prozent Problemfälle wie Batterien, Lack oder Energiesparlampen, die Schadstoffe enthalten. Tatsächlicher Restabfall – wie Windeln, Staubsaugerbeutel, Kippen oder Kehricht – macht nur ein Drittel des Restmüllgewichts aus. Hier kommt es auf uns alle an, das zu ändern!

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Massenüberwachung durch Gesichtserkennung in Europa: wo bleibt der Aufschrei?

Gesichtserkennung stellt eine erhebliche Gefahr für unsere Grundrechte dar. Hierzulande muten Debatten über das Thema oft so an, als handele es sich dabei um Zukunftsmusik – oder ein Problem, das in erster Linie Länder mit einem niedrigeren Datenschutzniveau wie die USA oder China betreffe. Dabei breitet sich die automatische Gesichtserkennung in Europa und auch in Deutschland rasant aus. Bundespolizei und Kriminalämter setzen die Technologie bereits seit Jahren ein, Tendenz stark steigend. Die EU-Kommission investiert in unseriöse Startups, die Gesichtserkennung an Europas Außengrenzen als Lügendetektoren einsetzen wollen. Und ein polnisches Clearview-Klon bietet eine für jeden frei zugängliche Gesichter-Suchmaschine im Netz an. Wo bleibt der Aufschrei?

Unverändert übernommen aus einem Beitrag von Julia Reda auf heise online…

Verzehr und Haltung von Tieren existentielles Problem für die Menschheit

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Das Rezept für eine Krise wie die aktuelle COVID-19-Pandemie ist leider einfach: ein Tier, eine Mutation, ein Mensch und ein Moment des Kontakts – das genügt, um eine globale Pandemie auszulösen, die die gesamte Welt zum Stillstand bringt.

Der starke Zusammenhang zwischen Pandemien und dem globalen Tierkonsum wird bislang oft übersehen. Deshalb veröffentlichte ProVeg den Food & Pandemics Report und fordert darin, den Tierkonsum sofort zu senken. Fast zeitgleich publizierten Experten der Vereinten Nationen und der Cambridge University die gleichen Forderungen wie ProVeg. Beide Institutionen – wie auch ProVeg – betonen, dass der Konsum und die Haltung von Tieren mit einem sehr hohen Risiko für weitere Pandemien einhergehen.

Den globalen Tierkonsum zu senken, ist drängender denn je!

Insgesamt werden 75 Prozent aller neu auftretenden Infektionskrankheiten von Tieren auf Menschen übertragen. Dazu zählten Krankheiten wie Mumps, HIV oder bestimmte Formen der Grippe. Bereits jetzt sterben mehr Menschen an zoonotischen Krankheiten als an Diabetes und Verkehrsunfällen zusammen. Durch einen Ernährungswandel hin zu einer pflanzlicheren Ernährung schwächen wir aber vor allem auch den Klimawandel ab und verhindern großes Tierleid.

Zum Food & Pandemics Report von ProVeg (englisch)…
Zur Homepage von ProVeg (deutsch)…

Nepper, Schlepper, Strahlenfänger

Du fürchtest dich vor 5G-Strahlung? Ein USB-Stick aus England stellt die „Kohärenz der Geometrie der Atome“ wieder her. Und dann war da noch der „NoCovid-COIN“, „Kill Bill XP“ und das neuartige Nahrungsergänzungsmittel „Kuh-Anon“.

Eine Glosse von Eike Kühl auf ZEIT ONLINE…

17. Mai: Internationaler Tag gegen Homophobie

Am 17. Mai 1990 – heute vor genau dreißig Jahren – beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst Überfälliges: Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Das Europäische Parlament betonte im Januar 2006, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auf das Schärfste verurteilt wird – eine Kampfansage gegen Homophobie und Hassgewalt, der alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind.

Der heutige Tagesschau-Beitrag dazu auf tagesschau.de…

Dutzende Unternehmen fordern eine ambitioniertere Klimapolitik

Mehr Klimaschutz, auch in und nach der Corona-Krise: Mit diesem Appell haben sich fast 70 deutsche Firmen zum Auftakt des Petersberger Klimadialogs an die Politik gewandt. Zu den Unterzeichnern gehören Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, darunter Thyssenkrupp, Allianz, Bayer, E.ON, Puma, Otto und die Telekom. Zusammen beschäftigen sie nach eigenen Angaben in Deutschland knapp eine Million und weltweit mehr als drei Millionen Menschen und stehen für einen globalen Umsatz von etwa einer Billion Euro. Die Unternehmen fordern, eine ambitionierte Klimapolitik zum „zentralen Bestandteil“ der Wirtschafts- und Industriepolitik auch nach der Corona-Krise zu machen.

Zum Beitrag auf SPIEGEL ONLINE…

Apple Pay: jetzt auch Volks- und Raiffeisenbanken dabei

Die Volks­banken und Raiff­ei­sen­banken bieten ihren Kunden ab sofort die Nutzung von Apple Pay an. Das funk­tioniert mit Mastercard und Visa, aber noch nicht mit der Girocard. Damit ist Apple Pay nun auch mit meiner Mastercard der von mir stets gern empfohlenen sozial-ökologischen GLS Bank möglich.

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Der Beitrag auf teltarif.de…

WHO: Coronavirus nicht aus einem Labor

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Wir sollten ganz einfach künftig mit Tieren vernünftig umgehen und uns vermehrt bis ausschließlich pflanzlich ernähren, um das Risiko einer solchen Zoonose deutlich zu reduzieren, kann ich dazu nur anmerken.

Quelle: ZEIT ONLINE

Wildtierhandel muss aufhören!

Quiekende Schweine, wimmernde Hunde, Geflügel, Fisch und dicht gedrängt Menschen. Ein Markt in Wuhan könnte die entscheidende Rolle beim aktuellen Coronaviren-Ausbruch gespielt haben. Solche Märkte seien wahre Virenschleudern. Christian Walzer, Tierarzt und Artenschützer der Wildlife Conservation Society (WCS), über die Folgen des Wildtierhandels.

Das Interview auf ZEIT ONLINE…

Frohe Ostern: 2019 mehr als 45 Millionen Küken getötet

A5D7D6AA-5455-45BF-9447-02D2077DF0E9_4_5005_cDie Zahl der getöteten Küken ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Nachdem sie 2018 noch bei rund 42 Millionen Tieren gelegen hatte, lag sie 2019 bei rund 45,3 Millionen Tieren. „Das Kükentöten geht unvermindert weiter, an der Situation hat sich überhaupt nichts verbessert. Skandalös ist es deswegen, weil uns Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner versprochen hat, dass diese Praxis beendet wird“, kritisiert Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer. Tatsächlich hatte die Große Koalition im Koalitionsvertrag verankert, bis Ende 2019 den Ausstieg aus dieser Praxis zu erreichen.

Zum Beitrag auf tagesschau.de…

Kliniken schließen – wenn sie am nötigsten gebraucht werden

Deutschlands Krankenhäuser sind oft chronisch unterfinanziert. Mitten in der Corona-Krise werden Ärzte und Pflegekräfte gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt. Ende Februar noch hatte Gesundheitsminister Jens Spahn mehr Mut bei Krankenhausschließungen empfohlen. Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte 2019 eine aufsehenerregende Studie, nach der die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland von 1.400 auf 600 Kliniken reduziert werden müsste. Zwei Drittel der Krankenhäuser seien überflüssig.

Zum Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Zeitumstellung: Was aus den Plänen zur Abschaffung geworden ist

In der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag findet die nächste Zeitumstellung statt. Die Uhren werden dann um eine Stunde von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Die EU-Kommission wollte das eigentlich abschaffen. Das Projekt scheint jedoch auf Eis zu liegen.

Zum Beitrag auf SWR3.de…

Jetzt kommt es auf dich an!

Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 betrifft alle Menschen in Deutschland. Auch dich, deine Nachbarn, deine Eltern, deine Kollegen. Das Virus ist gefährlich und es breitet sich sehr schnell aus. Ohne Gegenmaßnahmen können binnen Wochen aus ein paar hundert Infektionen hunderttausende Fälle werden. Die Plätze in Krankenhäuser können auch in Deutschland knapp werden. Vor allem für Menschen, die alt oder bereits krank sind, wäre diese Entwicklung lebensbedrohlich. Jetzt können wir den Verlauf der Epidemie noch entscheidend beeinflussen!

  • BLEIB ZU HAUSE, AUCH WENN DU DICH GESUND FÜHLST!
  • ERLEDIGE NUR DAS NÖTIGSTE, Z. B. LEBENSMITTELEINKAUF!
  • HALTE ABSTAND, 1,5 – 2 METER!
  • WASCHE DIR REGELMÄSSIG GRÜNDLICH DIE HÄNDE MIT SEIFE!
  • DU KÖNNTEST DAS VIRUS UNWISSENTLICH VERBREITEN!

Annick Ehmann, Julian Stahnke und Jakob Simmank auf ZEIT ONLINE…

Ökostrom: Erneuerbarer Dilettantismus

Halbherzigkeit und Dilettantismus waren in den vergangenen Jahren stete Wegbegleiter der deutschen Energiewende. Mal wurde eine üppige Förderung so abrupt zusammengestrichen, dass die Solarindustrie die Koffer packte, mal riefen Sonderregeln für Bürgerwindparks alle möglichen Geschäftemacher auf den Plan, bloß keine Bürger. Und mal wollte eine Regierung die Akzeptanz für Windparks dadurch retten, dass sie viele Windparks durch Mindestabstände verhinderte. Wie viele Jobs und Werte durch derlei Manöver im Laufe der Jahre vernichtet wurden, lässt sich kaum beziffern.

Es ist Zeit für einen Neuanfang.

Zum Beitrag auf sueddeutsche.de…