Zeitumstellung: Was aus den Plänen zur Abschaffung geworden ist

In der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag findet die nächste Zeitumstellung statt. Die Uhren werden dann um eine Stunde von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Die EU-Kommission wollte das eigentlich abschaffen. Das Projekt scheint jedoch auf Eis zu liegen.

Zum Beitrag auf SWR3.de…

Jetzt kommt es auf dich an!

Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 betrifft alle Menschen in Deutschland. Auch dich, deine Nachbarn, deine Eltern, deine Kollegen. Das Virus ist gefährlich und es breitet sich sehr schnell aus. Ohne Gegenmaßnahmen können binnen Wochen aus ein paar hundert Infektionen hunderttausende Fälle werden. Die Plätze in Krankenhäuser können auch in Deutschland knapp werden. Vor allem für Menschen, die alt oder bereits krank sind, wäre diese Entwicklung lebensbedrohlich. Jetzt können wir den Verlauf der Epidemie noch entscheidend beeinflussen!

  • BLEIB ZU HAUSE, AUCH WENN DU DICH GESUND FÜHLST!
  • ERLEDIGE NUR DAS NÖTIGSTE, Z. B. LEBENSMITTELEINKAUF!
  • HALTE ABSTAND, 1,5 – 2 METER!

Annick Ehmann, Julian Stahnke und Jakob Simmank auf ZEIT ONLINE…

Ökostrom: Erneuerbarer Dilettantismus

Halbherzigkeit und Dilettantismus waren in den vergangenen Jahren stete Wegbegleiter der deutschen Energiewende. Mal wurde eine üppige Förderung so abrupt zusammengestrichen, dass die Solarindustrie die Koffer packte, mal riefen Sonderregeln für Bürgerwindparks alle möglichen Geschäftemacher auf den Plan, bloß keine Bürger. Und mal wollte eine Regierung die Akzeptanz für Windparks dadurch retten, dass sie viele Windparks durch Mindestabstände verhinderte. Wie viele Jobs und Werte durch derlei Manöver im Laufe der Jahre vernichtet wurden, lässt sich kaum beziffern.

Es ist Zeit für einen Neuanfang.

Zum Beitrag auf sueddeutsche.de…

Empörung über Siemens‘ Entscheidung zu weltgrößtem Kohlebergwerk

In Australien soll das größte Kohlebergwerk der Welt gebaut werden. Inmitten der Feuerkatastrophe will der deutsche Siemens-Konzern dort mitverdienen. Ein Verbrechen an Klima und Umwelt. Aktivisten sehen das Klimaimage des Konzerns ruiniert.

Zum Artikel auf ZEIT ONLINE…

Grüne fordern 25 Euro Handy-Pfand

Nicht gerade wenige Menschen werden alte Smartphones wohl im Hausmüll entsorgen oder stapeln diese Zuhause im Schrank. Die Grünen möchten hier nun ansetzen und fordern Medienberichten zufolge 25 Euro Pfand auf Handys und Tablets.

Grund für die Initiative ist die Masse an Elektroschrott. Mehrere tausend Tonnen könnten jährlich nicht ordnungsgemäß wiederverwertet werden, da diese in den falschen Müll geworfen oder einfach in die „Schublade gelegt und vergessen werden“.

Zum Beitrag bei netzwelt…

ProVeg-Petition für eine leckere, gesunde und umweltfreundliche Schulverpflegung

Leider ist das Essensangebot an Schulen in Deutschland oft unausgewogen, fleischlastig und weit entfernt von den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Und das in einer Zeit, in der mehr und mehr Kinder und Jugendliche von ernährungsbedingten Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes betroffen sind.

Vollwertige pflanzliche Gerichte sind nicht nur gesünder als fleischlastige Mahlzeiten, sondern auch umweltfreundlich, lecker, vielfältig und inklusiv für alle Kinder und Jugendlichen. ProVeg fordert Schulen auf, ihr Mittagsangebot angelehnt an den DGE-Qualitätsstandards zu gestalten. Dazu gehören die Reduktion der Fleischgerichte in der mischköstlichen Menülinie auf ein- bis zweimal pro Woche und täglich gesunde vegetarische Alternativen, die optional vegan gewählt werden können. (Foto: ProVeg)

Mehr dazu und die Möglichkeit, sich der Online-Petition anzuschließen, bei ProVeg…

Netzlast: Rekordwerte bei Datennutzung an Silvester erwartet

Deut­sche Verbrau­cher lassen es zu Silvester tradi­tionell richtig krachen. Im ganzen Land wird es wieder große Silves­terpartys und buntes Feuer­werk geben. Auch die Mobil­funk­netze werden in der Silves­ternacht gut durch­wärmt sein, wenn sich Millionen Menschen über ihr Mobil­telefon glück­liche Neujahrs­grüße senden – per Anruf, SMS, Messenger oder einem Posting auf Face­book, Insta­gram oder einem anderen Social-Media-Online-Dienst.

Eine Mobil­funk-Prognose von Telefónica Deutsch­land sagt voraus: In der Silves­ternacht 2019/20 werden voraus­sicht­lich so viele Daten alleine durch das o2-Netz gesendet wie nie zuvor. Damit werde die kommende Silves­ternacht bei der Mobil­funk­nutzung deut­scher Verbrau­cher alle bishe­rigen Jahres­wechsel übertreffen. Es würden andert­halb Mal so viele Daten durch das Netz fließen wie im Vorjah­reszeit­raum. Zum Vergleich: Zum Jahres­wechsel 2018/19 haben nur die Mobil­funk­kunden im o2-Netz zwischen 0 und 1 Uhr rund 125.000 Giga­byte (GB) an Daten übertragen.

Zum Beitrag von Henning Gajek auf teltarif.de…

In München wird zu wenig recycelt

In München werden jedes Jahr Tausende Tonnen Kunststoff weggeschmissen. Um Plastik und andere Wertstoffe aus Metall loszuwerden, muss man zu den „Wertstoffinseln“ gehen – das ist vielen Menschen zu umständlich.

Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist (aus dem November 2018), ist dies nach wie vor aktuell. Denn in München wird schlicht und ergreifend mangels alltagstauglicher Sammelsysteme fast alles über die Restmülltonne (Müllverbrennung) entsorgt und damit werden wertvolle Rohstoffe vernichtet – auch wenn die Stadt München dies gern anders darstellt. Besonders wertvolle und energieintensiv hergestellte Nichteisenmetalle wie Aluminium (aus Bauxit unter den nach dem Abbau – oder besser: Raubbau – nicht mehr vorhandenen Regenwäldern) gehen in der Verbrennung vollständig verloren, da sie schmelzen und Tröpfchen bilden.

Es ist dringend an der Zeit, in München eine Wertstofftonne einzuführen. Leider sind viele Kunststoffe noch nicht problemlos recycelbar. Doch es ist keine Lösung, den recycelbaren Anteil mit dem nicht verwertbaren Anteil einfach zu verbrennen.

Der Menge, die tatsächlich recycelt wird, – durch besser verwertbare Verpackungen, immer weiter optimierte Verfahren und gesetzliche Vorgaben – wird immer größer. Man muss die Wertstoffe nur getrennt erfassen.

Der Artikel auf sueddeutsche.de…

Aktion „Pflanzen-Power“: Ein kurzer Jahresrückblick

2019 war die Aktion „Pflanzen-Power“ an 34 Schulen in ganz Deutschland präsent. Die ProVeg Aktionsköchinnen und -köche konnten über 800 Schülerinnen und Schülern in Kochworkshops die pflanzliche Ernährung nahebringen. Seit Ende 2016 vermittelt ProVeg mit der Aktion „Pflanzen-Power“ in Zusammenarbeit mit der Krankenkasse BKK ProVita, wie eine gesunde pflanzliche Ernährung aussehen kann und motivierte damit Hunderte Teilnehmende. (Foto: ProVeg)

Weiterlesen bei ProVeg…

Erste Supermärkte verzichten auf Silvesterböller

Böllern oder nicht böllern: Kurz vor dem Jahresende erreicht die Klimadiskussion auch den Handel mit Silvesterfeuerwerk. Eine ganze Reihe von Einzelhändlern verzichtet in diesem Jahr erstmals auf das lukrative Geschäft mit Krachern und Raketen, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. „Die Knallerei dauert eine Stunde, aber Tierschutz und saubere Luft wollen wir 365 Tage im Jahr. Das passt nicht zusammen“, sagt etwa Uli Budnik. Seine Rewe-Märkte im Dortmunder Süden macht er in diesem Jahr zur böllerfreien Zone. (Bild: dpa)

Zum Beitrag auf welt.de…

Unglaublich: Klimakonferenz endet weitgehend ergebnislos

Der Weltklimagipfel von Madrid ist weitgehend ergebnislos zu Ende gegangen. Nach 13 Tagen Verhandlungen und mit mehr als 36 Stunden Verzögerung wurde die Konferenz am Sonntagvormittag beendet.

Die Abgesandten von fast 200 Staaten und supranationalen Organisationen verabschiedeten zwar ein gemeinsames Abschlussdokument, vertagten zentrale Entscheidungen aber auf den nächsten Gipfel in einem Jahr im schottischen Glasgow. (Foto: Christian Tietz / Umweltbundesamt)

Der Beitrag auf SPIEGEL ONLINE…

Jeder kann Leben retten! So leicht geht Wiederbelebung.

Das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung unter dem Dach der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung setzt sich dafür ein, das Wissen über Laienreanimation in Deutschland zu erhöhen und zu zeigen: Wiederbelebung ist ganz einfach, jeder kann Leben retten.

Mehr auf wiederbelebung.de…

Umweltspuren in Düsseldorf: Freie Fahrt für Busse, Fahrgemeinschaften, E-Mobile und Fahrräder

Mit Hilfe von Umweltspuren soll der Verkehr auf stark befahrenen Strecken reduziert werden. Nur Busse, Taxis, Fahrräder und Elektrofahrzeuge dürfen hier unterwegs sein – und Fahrgemeinschaften. Sprich: Wenn drei oder mehr Personen im Auto sitzen.

Solche Carpool Lanes kennt man vor allem aus den USA (Foto), Kanada oder Skandinavien. Dort hat sich das Modell bewährt. Voraussetzung sind strenge Kontrollen und empfindlichste Strafen bei Missbrauch. 

Nach meiner Ansicht sollten andere Großstädte wie München das auch einführen. Weg mit einer Fahrspur – die dann zur Umweltspur wird. Das macht den öffentlichen Nahverkehr attraktiver, wenn der Bus nicht im Stau steht. Und Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst kommen auch schneller zum Notfallort.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“

Viele Menschen wollen nicht mehr gedanken- und tatenlos zuschauen, wie Arten aussterben, Meere sich in Müllkippen verwandeln, wertvolle Ressourcen vergeudet werden und sich die Erde immer weiter aufheizt. Zwar kann niemand im Alleingang die Welt retten, aber je mehr Menschen die Ärmel hochkrempeln und ihr Verhalten ändern, desto eher können sie etwas bewirken – und im Idealfall sogar noch Geld sparen, etwa beim Stromverbrauch.

Es fängt in den eigenen vier Wänden an, zum Beispiel beim Umgang mit Lebensmitteln, der Nutzung von Elektrogeräten, dem richtigen Waschen und Reinigen und der Abfallvermeidung. Vor der Haustür geht es weiter, ob im eigenen Garten oder in geheimer Guerilla-Begrünungsmission. Und bei der Planung von Wochenendeinkauf und Urlaubsreise ist noch lange nicht Schluss.

Sehr viele Tipps in diesem Buch sind ganz einfach umzusetzen, andere sind eher etwas für Profis – zur besseren Übersichtlichkeit in die Kategorien leicht, mittel und schwer eingeteilt. Es ist für alle was dabei. Und die schwungvollen Illustrationen von Joni Majer bringen auf den Punkt, worum es geht.

Das Buch ist erhältlich im Greenpeace Magazin Warenhaus…

SUV heben Vorteile von Elektroautos auf

Die Internationale Energie-Agentur IEA appelliert eindringlich an Staaten und Unternehmen, mehr für den Klimaschutz zu tun. Der klimaschädliche Ausstoß von Treibhausgasen werde noch bis 2040 steigen, selbst wenn alle Länder ihre Zusagen zum Klimaschutz einhalten, wie aus dem aktuellen Weltenergiebericht der IEA hervorgeht. Nach übereinstimmender Ansicht von Klimaexperten wäre hingegen eine radikale Senkung nötig.

Die Agentur berichtete, der Energiebedarf der Welt gefährde globale Nachhaltigkeitsziele und dass schwere Verbrenner die positiven Effekte der E-Autos zunichte machen könnten. Die Nachfrage nach den SUV-Geländewagen und anderen schweren Fahrzeugen sorge bereits jetzt dafür, dass weltweit mehr Öl verbraucht werde. (Fotomontage: heise online)

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Das ungeliebte Erbe des Atomstroms

Obwohl Dutzende Länder Kernenergie nutzen, gibt es weltweit kein einziges Land, das über ein funktionsfähiges Endlager verfügt und erklärt, wie es die Differenz zu den unzureichenden Rücklagen finanzieren wolle.

Die Folge ist, dass die auf Zeit gebauten Zwischenlager, wie in Deutschland, langsam an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Diese Zwischenlager sind auch unter Sicherheitsaspekten nicht für eine derart langfristige Nutzung konzipiert worden. (Foto: Greenpeace)

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Kein G20-Staat beim Klimaschutz auf 1,5-Grad-Kurs

Für den Treibhausgas-Ausstoß sind vor allem die G20-Staaten verantwortlich. Vor der UN-Klimakonferenz haben Experten die Entwicklung in diesen Ländern bewertet.

Die G20-Staaten tun demzufolge weiterhin zu wenig, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Der Treibhausgas-Ausstoß der 19 Industrie- und Schwellenländer und der Europäischen Union steige weiter, heißt es im „Brown to Green“-Report, den das Netzwerk Climate Transparency am Montag veröffentlichte – drei Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Madrid. Im vergangenen Jahr nahmen die Emissionen demnach um 1,8 Prozent zu. (Foto: Steve Buissinne)

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Lidl und ProVeg in der „veganen Werkstatt“

Immer mehr Menschen wünschen sich eine größere Auswahl pflanzlicher Produkte in Lebensmittelgeschäften. Mit den „Next Level“-Fleischalternativen hat Lidl jüngst für frischen Wind auf dem Markt für pflanzliche Alternativprodukte gesorgt. Doch das ist dem Discounter nicht genug: Das vegane Angebot soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. In der „veganen Werkstatt“ hat das Unternehmen gemeinsam mit Kundinnen und Kunden, professionellen Köchinnen und Köchen und ProVeg-Mitarbeitenden in einem zweitägigen Workshop vegane Produkte verkostet und neue pflanzliche Fertiggerichte kreiert. Das Lidl-Sortiment soll in Folge um zehn vegane Innovationen erweitert werden, von Alternativen zu tierischen Lebensmitteln bis hin zu Fertiggerichten.

Um bei der Einführung pflanzlicher Lebensmittel in das Sortiment den Geschmack der Verbrauchenden zu treffen, rief das Einzelhandelsunternehmen im September 2019 in den sozialen Medien dazu auf, mit dem Lidl-Produktkonfigurator Ideen für vegane Produkte einzureichen. Die Teilnehmenden bewiesen dabei das große Interesse an pflanzlichen Alternativen: Insgesamt kamen über 70.000 Vorschläge zusammen. Die Wünsche waren dabei sehr vielfältig, besonders hoch im Kurs waren jedoch pflanzliche Alternativen zu tierischem (Frisch-)Käse und Tiefkühlpizza. (Bild: ProVeg)

Mehr dazu bei ProVeg…

Erneuerbar oder konventionell: Welcher Strom ist teurer?

Immer wieder werden die Energiewende und der Ausbau der erneuerbaren Energien für steigende Strompreise in Deutschland verantwortlich gemacht. Als Mitte Oktober bekannt wurde, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen wird, hat diese Diskussion erneut Aufwind bekommen. Doch was ist an dieser Behauptung tatsächlich dran?

Dazu hat Greenpeace Energy die Wissenschaftlerinnen Swantje Fiedler und Isabel Schrems vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) beauftragt, in einer Kurzanalyse die Vollkosten von erneuerbarem und von konventionell erzeugtem Strom zu berechnen und miteinander zu vergleichen.

Das Ergebnis im Blog von Greenpeace Energy (mit direktem Link zur Analyse)…

Klimawandel: Massentierhaltung als Ursache

Der Klimawandel stellt eine Bedrohung für die Ernährungssicherheit, die Wasserverfügbarkeit und die biologische Vielfalt weltweit dar und ist eine der Hauptursachen für Umweltkatastrophen. Die Herstellung und der Konsum von tierischen Produkten ist ein wesentlicher Treiber des Klimawandels, während eine pflanzliche Ernährung dazu beiträgt, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Zum Beitrag bei ProVeg…

Tausende Wissenschaftler warnen vor Klima-Notfall

Mehr als 11.000 Wissenschaftler aus 153 Ländern fordern mehr Klimaschutz. In einer gemeinsamen Erklärung im Fachjournal BioScience konstatieren sie, ohne grundlegendes Umsteuern sei „unsägliches menschliches Leid“ nicht mehr zu verhindern. „Aus den vorliegenden Daten wird klar, dass ein Klima-Notfall auf uns zukommt.“ Fast drei Viertel der 184 Zusagen zum Einsparen von Treibhausgasen, die Länder im Rahmen des Pariser Abkommens eingereicht haben, sind dem zugehörigen Bericht zufolge nicht ehrgeizig genug.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Bundesverfassungsgericht korrigiert endlich übermäßig harte Sanktionen bei Hartz IV

Die Prügelstrafe ist seit einem halben Jahrhundert aus deutschen Schulen verschwunden, aber im deutschen Sozialrecht hat das Prinzip durchaus noch seine Anhänger. Wenn der Staat einen Arbeitslosen zum Arbeiten erziehen will, dann waren ihm bisher ein paar Dinge erlaubt, die wirklich wehtun. Nämlich drastische Kürzungen einer Leistung, die ohnehin nur das Existenzminimum abdeckt – oder sogar deren komplette Streichung. Also Riemen und Rohrstock. Aber mit einer Kette von Demütigungen holt man niemanden aus der Arbeitslosigkeit.

Ein Kommentar von Wolfgang Janisch auf sueddeutsche.de…