Nepper, Schlepper, Strahlenfänger

Du fürchtest dich vor 5G-Strahlung? Ein USB-Stick aus England stellt die „Kohärenz der Geometrie der Atome“ wieder her. Und dann war da noch der „NoCovid-COIN“, „Kill Bill XP“ und das neuartige Nahrungsergänzungsmittel „Kuh-Anon“.

Eine Glosse von Eike Kühl auf ZEIT ONLINE…

17. Mai: Internationaler Tag gegen Homophobie

Am 17. Mai 1990 – heute vor genau dreißig Jahren – beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst Überfälliges: Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Das Europäische Parlament betonte im Januar 2006, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auf das Schärfste verurteilt wird – eine Kampfansage gegen Homophobie und Hassgewalt, der alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind.

Der heutige Tagesschau-Beitrag dazu auf tagesschau.de…

Dutzende Unternehmen fordern eine ambitioniertere Klimapolitik

Mehr Klimaschutz, auch in und nach der Corona-Krise: Mit diesem Appell haben sich fast 70 deutsche Firmen zum Auftakt des Petersberger Klimadialogs an die Politik gewandt. Zu den Unterzeichnern gehören Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, darunter Thyssenkrupp, Allianz, Bayer, E.ON, Puma, Otto und die Telekom. Zusammen beschäftigen sie nach eigenen Angaben in Deutschland knapp eine Million und weltweit mehr als drei Millionen Menschen und stehen für einen globalen Umsatz von etwa einer Billion Euro. Die Unternehmen fordern, eine ambitionierte Klimapolitik zum „zentralen Bestandteil“ der Wirtschafts- und Industriepolitik auch nach der Corona-Krise zu machen.

Zum Beitrag auf SPIEGEL.de…

Apple Pay: jetzt auch Volks- und Raiffeisenbanken dabei

Die Volks­banken und Raiff­ei­sen­banken bieten ihren Kunden ab sofort die Nutzung von Apple Pay an. Das funk­tioniert mit Mastercard und Visa, aber noch nicht mit der Girocard. Damit ist Apple Pay nun auch mit meiner Mastercard der von mir stets gern empfohlenen sozial-ökologischen GLS Bank möglich.

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Der Beitrag auf teltarif.de…

WHO: Coronavirus nicht aus einem Labor

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Wir sollten ganz einfach künftig mit Tieren vernünftig umgehen und uns vermehrt bis ausschließlich pflanzlich ernähren, um das Risiko einer solchen Zoonose deutlich zu reduzieren, kann ich dazu nur anmerken.

Quelle: ZEIT ONLINE

Wildtierhandel muss aufhören!

Quiekende Schweine, wimmernde Hunde, Geflügel, Fisch und dicht gedrängt Menschen. Ein Markt in Wuhan könnte die entscheidende Rolle beim aktuellen Coronaviren-Ausbruch gespielt haben. Solche Märkte seien wahre Virenschleudern. Christian Walzer, Tierarzt und Artenschützer der Wildlife Conservation Society (WCS), über die Folgen des Wildtierhandels.

Das Interview auf ZEIT ONLINE…

Frohe Ostern: 2019 mehr als 45 Millionen Küken getötet

A5D7D6AA-5455-45BF-9447-02D2077DF0E9_4_5005_cDie Zahl der getöteten Küken ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Nachdem sie 2018 noch bei rund 42 Millionen Tieren gelegen hatte, lag sie 2019 bei rund 45,3 Millionen Tieren. „Das Kükentöten geht unvermindert weiter, an der Situation hat sich überhaupt nichts verbessert. Skandalös ist es deswegen, weil uns Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner versprochen hat, dass diese Praxis beendet wird“, kritisiert Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer. Tatsächlich hatte die Große Koalition im Koalitionsvertrag verankert, bis Ende 2019 den Ausstieg aus dieser Praxis zu erreichen.

Zum Beitrag auf tagesschau.de…

Kliniken schließen – wenn sie am nötigsten gebraucht werden

Deutschlands Krankenhäuser sind oft chronisch unterfinanziert. Mitten in der Corona-Krise werden Ärzte und Pflegekräfte gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt. Ende Februar noch hatte Gesundheitsminister Jens Spahn mehr Mut bei Krankenhausschließungen empfohlen. Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte 2019 eine aufsehenerregende Studie, nach der die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland von 1.400 auf 600 Kliniken reduziert werden müsste. Zwei Drittel der Krankenhäuser seien überflüssig.

Zum Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Zeitumstellung: Was aus den Plänen zur Abschaffung geworden ist

In der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag findet die nächste Zeitumstellung statt. Die Uhren werden dann um eine Stunde von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Die EU-Kommission wollte das eigentlich abschaffen. Das Projekt scheint jedoch auf Eis zu liegen.

Zum Beitrag auf SWR3.de…

Jetzt kommt es auf dich an!

Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 betrifft alle Menschen in Deutschland. Auch dich, deine Nachbarn, deine Eltern, deine Kollegen. Das Virus ist gefährlich und es breitet sich sehr schnell aus. Ohne Gegenmaßnahmen können binnen Wochen aus ein paar hundert Infektionen hunderttausende Fälle werden. Die Plätze in Krankenhäuser können auch in Deutschland knapp werden. Vor allem für Menschen, die alt oder bereits krank sind, wäre diese Entwicklung lebensbedrohlich. Jetzt können wir den Verlauf der Epidemie noch entscheidend beeinflussen!

  • BLEIB ZU HAUSE, AUCH WENN DU DICH GESUND FÜHLST!
  • ERLEDIGE NUR DAS NÖTIGSTE, Z. B. LEBENSMITTELEINKAUF!
  • HALTE ABSTAND, 1,5 – 2 METER!
  • WASCHE DIR REGELMÄSSIG GRÜNDLICH DIE HÄNDE MIT SEIFE!
  • DU KÖNNTEST DAS VIRUS UNWISSENTLICH VERBREITEN!

Annick Ehmann, Julian Stahnke und Jakob Simmank auf ZEIT ONLINE…

Ökostrom: Erneuerbarer Dilettantismus

Halbherzigkeit und Dilettantismus waren in den vergangenen Jahren stete Wegbegleiter der deutschen Energiewende. Mal wurde eine üppige Förderung so abrupt zusammengestrichen, dass die Solarindustrie die Koffer packte, mal riefen Sonderregeln für Bürgerwindparks alle möglichen Geschäftemacher auf den Plan, bloß keine Bürger. Und mal wollte eine Regierung die Akzeptanz für Windparks dadurch retten, dass sie viele Windparks durch Mindestabstände verhinderte. Wie viele Jobs und Werte durch derlei Manöver im Laufe der Jahre vernichtet wurden, lässt sich kaum beziffern.

Es ist Zeit für einen Neuanfang.

Zum Beitrag auf sueddeutsche.de…

Empörung über Siemens‘ Entscheidung zu weltgrößtem Kohlebergwerk

In Australien soll das größte Kohlebergwerk der Welt gebaut werden. Inmitten der Feuerkatastrophe will der deutsche Siemens-Konzern dort mitverdienen. Ein Verbrechen an Klima und Umwelt. Aktivisten sehen das Klimaimage des Konzerns ruiniert.

Zum Artikel auf ZEIT ONLINE…

Grüne fordern 25 Euro Handy-Pfand

Nicht gerade wenige Menschen werden alte Smartphones wohl im Hausmüll entsorgen oder stapeln diese Zuhause im Schrank. Die Grünen möchten hier nun ansetzen und fordern Medienberichten zufolge 25 Euro Pfand auf Handys und Tablets.

Grund für die Initiative ist die Masse an Elektroschrott. Mehrere tausend Tonnen könnten jährlich nicht ordnungsgemäß wiederverwertet werden, da diese in den falschen Müll geworfen oder einfach in die „Schublade gelegt und vergessen werden“.

Zum Beitrag bei netzwelt…

ProVeg-Petition für eine leckere, gesunde und umweltfreundliche Schulverpflegung

Leider ist das Essensangebot an Schulen in Deutschland oft unausgewogen, fleischlastig und weit entfernt von den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Und das in einer Zeit, in der mehr und mehr Kinder und Jugendliche von ernährungsbedingten Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes betroffen sind.

Vollwertige pflanzliche Gerichte sind nicht nur gesünder als fleischlastige Mahlzeiten, sondern auch umweltfreundlich, lecker, vielfältig und inklusiv für alle Kinder und Jugendlichen. ProVeg fordert Schulen auf, ihr Mittagsangebot angelehnt an den DGE-Qualitätsstandards zu gestalten. Dazu gehören die Reduktion der Fleischgerichte in der mischköstlichen Menülinie auf ein- bis zweimal pro Woche und täglich gesunde vegetarische Alternativen, die optional vegan gewählt werden können. (Foto: ProVeg)

Mehr dazu und die Möglichkeit, sich der Online-Petition anzuschließen, bei ProVeg…

Netzlast: Rekordwerte bei Datennutzung an Silvester erwartet

Deut­sche Verbrau­cher lassen es zu Silvester tradi­tionell richtig krachen. Im ganzen Land wird es wieder große Silves­terpartys und buntes Feuer­werk geben. Auch die Mobil­funk­netze werden in der Silves­ternacht gut durch­wärmt sein, wenn sich Millionen Menschen über ihr Mobil­telefon glück­liche Neujahrs­grüße senden – per Anruf, SMS, Messenger oder einem Posting auf Face­book, Insta­gram oder einem anderen Social-Media-Online-Dienst.

Eine Mobil­funk-Prognose von Telefónica Deutsch­land sagt voraus: In der Silves­ternacht 2019/20 werden voraus­sicht­lich so viele Daten alleine durch das o2-Netz gesendet wie nie zuvor. Damit werde die kommende Silves­ternacht bei der Mobil­funk­nutzung deut­scher Verbrau­cher alle bishe­rigen Jahres­wechsel übertreffen. Es würden andert­halb Mal so viele Daten durch das Netz fließen wie im Vorjah­reszeit­raum. Zum Vergleich: Zum Jahres­wechsel 2018/19 haben nur die Mobil­funk­kunden im o2-Netz zwischen 0 und 1 Uhr rund 125.000 Giga­byte (GB) an Daten übertragen.

Zum Beitrag von Henning Gajek auf teltarif.de…

In München wird zu wenig recycelt

In München werden jedes Jahr Tausende Tonnen Kunststoff weggeschmissen. Um Plastik und andere Wertstoffe aus Metall loszuwerden, muss man zu den „Wertstoffinseln“ gehen – das ist vielen Menschen zu umständlich.

Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist (aus dem November 2018), ist dies nach wie vor aktuell. Denn in München wird schlicht und ergreifend mangels alltagstauglicher Sammelsysteme fast alles über die Restmülltonne (Müllverbrennung) entsorgt und damit werden wertvolle Rohstoffe vernichtet – auch wenn die Stadt München dies gern anders darstellt. Besonders wertvolle und energieintensiv hergestellte Nichteisenmetalle wie Aluminium (aus Bauxit unter den nach dem Abbau – oder besser: Raubbau – nicht mehr vorhandenen Regenwäldern) gehen in der Verbrennung vollständig verloren, da sie schmelzen und Tröpfchen bilden.

Es ist dringend an der Zeit, in München eine Wertstofftonne einzuführen. Leider sind viele Kunststoffe noch nicht problemlos recycelbar. Doch es ist keine Lösung, den recycelbaren Anteil mit dem nicht verwertbaren Anteil einfach zu verbrennen.

Der Menge, die tatsächlich recycelt wird, – durch besser verwertbare Verpackungen, immer weiter optimierte Verfahren und gesetzliche Vorgaben – wird immer größer. Man muss die Wertstoffe nur getrennt erfassen.

Der Artikel auf sueddeutsche.de…

Aktion „Pflanzen-Power“: Ein kurzer Jahresrückblick

2019 war die Aktion „Pflanzen-Power“ an 34 Schulen in ganz Deutschland präsent. Die ProVeg Aktionsköchinnen und -köche konnten über 800 Schülerinnen und Schülern in Kochworkshops die pflanzliche Ernährung nahebringen. Seit Ende 2016 vermittelt ProVeg mit der Aktion „Pflanzen-Power“ in Zusammenarbeit mit der Krankenkasse BKK ProVita, wie eine gesunde pflanzliche Ernährung aussehen kann und motivierte damit Hunderte Teilnehmende. (Foto: ProVeg)

Weiterlesen bei ProVeg…

Erste Supermärkte verzichten auf Silvesterböller

Böllern oder nicht böllern: Kurz vor dem Jahresende erreicht die Klimadiskussion auch den Handel mit Silvesterfeuerwerk. Eine ganze Reihe von Einzelhändlern verzichtet in diesem Jahr erstmals auf das lukrative Geschäft mit Krachern und Raketen, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. „Die Knallerei dauert eine Stunde, aber Tierschutz und saubere Luft wollen wir 365 Tage im Jahr. Das passt nicht zusammen“, sagt etwa Uli Budnik. Seine Rewe-Märkte im Dortmunder Süden macht er in diesem Jahr zur böllerfreien Zone. (Bild: dpa)

Zum Beitrag auf welt.de…

Unglaublich: Klimakonferenz endet weitgehend ergebnislos

Der Weltklimagipfel von Madrid ist weitgehend ergebnislos zu Ende gegangen. Nach 13 Tagen Verhandlungen und mit mehr als 36 Stunden Verzögerung wurde die Konferenz am Sonntagvormittag beendet.

Die Abgesandten von fast 200 Staaten und supranationalen Organisationen verabschiedeten zwar ein gemeinsames Abschlussdokument, vertagten zentrale Entscheidungen aber auf den nächsten Gipfel in einem Jahr im schottischen Glasgow. (Foto: Christian Tietz / Umweltbundesamt)

Der Beitrag auf SPIEGEL ONLINE…

Jeder kann Leben retten! So leicht geht Wiederbelebung.

Das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung unter dem Dach der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung setzt sich dafür ein, das Wissen über Laienreanimation in Deutschland zu erhöhen und zu zeigen: Wiederbelebung ist ganz einfach, jeder kann Leben retten.

Mehr auf wiederbelebung.de…

Umweltspuren in Düsseldorf: Freie Fahrt für Busse, Fahrgemeinschaften, E-Mobile und Fahrräder

Mit Hilfe von Umweltspuren soll der Verkehr auf stark befahrenen Strecken reduziert werden. Nur Busse, Taxis, Fahrräder und Elektrofahrzeuge dürfen hier unterwegs sein – und Fahrgemeinschaften. Sprich: Wenn drei oder mehr Personen im Auto sitzen.

Solche Carpool Lanes kennt man vor allem aus den USA (Foto), Kanada oder Skandinavien. Dort hat sich das Modell bewährt. Voraussetzung sind strenge Kontrollen und empfindlichste Strafen bei Missbrauch. 

Nach meiner Ansicht sollten andere Großstädte wie München das auch einführen. Weg mit einer Fahrspur – die dann zur Umweltspur wird. Das macht den öffentlichen Nahverkehr attraktiver, wenn der Bus nicht im Stau steht. Und Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst kommen auch schneller zum Notfallort.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…