Nestlé setzt voll auf die Vegan-Strategie

Der Lebensmittelriese ist seit Jahren umstritten. Nun schreibt sich Nestlé Gesundheit und Nachhaltigkeit auf die Fahnen. Mal sehen, ob das etwas wird!

Der Pflanzenburger auf Sojabasis jedenfalls ist seit April auf dem deutschen Markt und laut Nestlé ein Verkaufshit. Im Oktober nun kommt veganes Hackfleisch dazu. „Vegane Produkte waren früher nur etwas für Wollsockenträger“, sagte Nestlé-Deutschlandchef Marc-Aurel Boersch vor Journalisten. „Inzwischen ist es eine Bewegung.“

Katrin Terpitz im Handelsblatt…

Mensch, Narziss!

Wider besseres Wissen arbeitet der Mensch an der Zerstörung seiner eigenen Lebensgrundlagen. Rational ist das kaum zu erklären. Wie kann das sein?

Eine Kolumne von Ferdinand Otto auf ZEIT ONLINE…

Impfen darf keine Entscheidung sein!

Debattiert wird darüber seit Jahren. Jetzt hat das Bundeskabinett entschieden: Die Schutzimpfung gegen Masern soll Pflicht werden – für Kinder und für Angestellte in Kitas und Schulen. Eine richtige Entscheidung, meint Sven Stockrahm. Er hatte schon vor dem Entschluss argumentiert, warum man Eltern die Entscheidung nicht allein überlassen sollte.

Hier noch einmal sein Kommentar auf ZEIT ONLINE…

NO2-Messstellen sind korrekt aufgestellt

Die in Deutschland aufgestellten Stickstoffdioxid-Messstellen sind laut einem Gutachten des TÜV Rheinland nahezu alle korrekt aufgestellt und erfüllen die EU-Vorgaben zur Messung der Luftqualität. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) präsentierte am Mittwoch das Ergebnis der Begutachtung, wonach 69 von 70 Messstellen die Luftbelastung nach den geltenden EU-Regeln abbilden. „Wer immer noch meint, hohe Stickstoffdioxidwerte lägen nur an falsch aufgestellten Messstellen, führt die Öffentlichkeit nun nachgewiesenermaßen in die Irre“, sagte Schulze.

Die Frankfurter Allgemeine berichtet…

Neuer Hitzerekord: Ein klares Anzeichen für den Klimawandel

Bereits relativ früh am Nachmittag war klar: So heiß wie dieser 30.06. war noch kein Juni-Tag in Deutschland. In mehreren Städten wurden mehr als 38 Grad gemessen. Am heißesten war es mit 39,6 Grad in Sachsen-Anhalt.

Klimaexperte Christian Franzke von der Uni Hamburg bestätigt: „In Deutschland haben wir einen Temperaturanstieg von ungefähr 1,5 Grad der Jahresmitteltemperatur seit 1881.“ Global gesehen waren die vergangenen vier Jahre laut Weltwetterorganisation (WMO) die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Wärmerekorde seien „ein klares Anzeichen für den anhaltenden langfristigen Klimawandel“.

Der Beitrag auf tagesschau.de…
…und auch bei heise online…

„Akzeptieren Sie die Meinung Ihres Kindes“

Minderjährige trinken Alkohol, rauchen oder kiffen. Sie schlucken auf Partys Ecstasy oder andere Substanzen. Was lässt sich tun, wenn das eigene Kind Drogen nimmt? Auf jeden Fall darüber sprechen – und zuhören.

Wie das am besten geht, erklärt der Suchtforscher und Psychotherapeut Jens Reimer in einem ZEIT ONLINE Schwerpunkt zu Drogen im Alltag (Interview: Maria Mast)…

UN: Länder scheitern an Nachhaltigkeitszielen

Bis 2030 wollte die Weltgemeinschaft eine nachhaltige Welt schaffen: Kein Mensch sollte mehr in Armut leben oder Hunger leiden, der Zugang zu Bildung und der Gesundheitszustand sollten verbessert, die Diskriminierung von Frauen beseitigt und der Klimawandel bekämpft werden. Diese Ziele hatten die Vereinten Nationen 2015 formuliert. Vier Jahre später zeigt sich: Es wird kaum möglich sein, diese Nachhaltigkeitsziele innerhalb des kommenden Jahrzehnts zu verwirklichen.

Die Vereinten Nationen haben nun unter Federführung des UN-Sonderberaters Jeffrey Sachs eine Studie zu den Nachhaltigkeitszielen veröffentlicht, mit ernüchterndem Ergebnis: Kein einziges Land dieser Erde sei auf dem Weg, alle 17 übergeordneten Punkte zu erfüllen, stellten die Autoren der Studie fest.

Der Artikel auf ZEIT ONLINE…

So gefährlich ist Alkohol selbst in kleinen Mengen

Ein Glas Wein zum Essen, ein Bier zum Feierabend: Für viele ist Alkohol ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Und nicht jedem ist bewusst, dass er seinem Körper damit in jedem Fall schadet. Denn lange Zeit galt die Ansicht, ein tägliches Glas Rotwein sei gesund für das Herz und die Gefäße. Doch neuere Studien konnten diesen Effekt nicht belegen. Dass Alkohol ungesund ist, dürfte den meisten bewusst sein. Tatsächlich steigt durch den Konsum das Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen – und das bereits ab einer geringen Dosis.

Zum Beitrag auf oekotest.de…

Das Problem mit Julia Klöckners Nestlé-Video

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner lächelt Marc-Aurel Boersch, Deutschland-Chef des Lebensmittelkonzerns Nestlé, freundlich zu. Der kurze Videoclip, in dem Ministerin und Konzernchef über ihr Gespräch resümieren, wurde am Montag vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf Twitter veröffentlicht.

Twitter-Nutzer fragen sich, warum sich die Ministerin bei einem so wichtigen Thema wie dem Kampf gegen zu hohe Zucker-, Fett- und Salzwerte in Fertigprodukten, ausgerechnet von einem Lobbyvertreter beraten lässt. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg prüft den Fall.

Der Konzern wird von Umweltaktivisten immer wieder scharf kritisiert, regelmäßig rufen Menschen seit Jahrzehnten zum Boykott von Nestlé-Produkten auf. Grund dafür ist unter anderem der Erwerb von Wasserrechten, die der Konzern von staatlichen Wasserbehörden kauft. Dadurch kann das Unternehmen Grundwasser abpumpen und in Flaschen abgefüllt weiterverkaufen. Gerade in Regionen, in denen Wasser sowieso knapp ist, wird Menschen dadurch der Zugang zu Trinkwasser erschwert und der Grundwasserspiegel gesenkt. Weiter betreibt das Unternehmen für einige seiner Produkte Tierversuche und rodet für den Abbau von Palmöl Teile des Regenwalds ab.

So zeigt Youtuber Rezo auf ze.tt, was das Problem mit Julia Klöckners Nestlé-Video ist…

Fast Food: Immer mehr Restaurantketten setzen auf vegane Gerichte

Burger, Pizza, Sandwich und Co.: In einem Ranking betrachtete ProVeg 2018 das pflanzliche Angebot der umsatzstärksten Fast-Food-Ketten weltweit. Seitdem gab es einige Änderungen auf den internationalen Speisekarten. Ein Blick auf die Riesen der Branche zeigt erfreuliche Verbesserungen. So brachte beispielsweise McDonald’s den veganen Burger Big Vegan TS Ende April 2019 in die deutschen Filialen.

Ich freue mich über diese Entwicklung sehr!

Mehr zu diesem Thema und zu den einzelnen Ketten…

Die Erde retten, jetzt aber wirklich!

Dem Planeten ging es schon mal besser. Wo man derzeit auch hinschaut, alles ist dabei, zu kollabieren. Weltweit verseuchen Plastik und Müll Flüsse, Seen und das Meer. Die Erde erwärmt sich seit Jahren zu schnell. Deutschland trocknete zuletzt wieder bis zur Brandgefahr aus. Und allein das, was der Mensch im Schnitt noch immer an Fleisch pro Jahr isst, verschärft die Klimakrise stetig weiter – von unseren Billigflugreisen gar nicht zu reden. Diese Woche der nächste Schock: 1.000.000 Tier- und Pflanzenarten könnten für immer verschwinden.

Statt alle Krisen getrennt zu betrachten, sollten wir uns klarmachen: Am Ende sind sie alle Teil eines einzigen großen Problems. Der gesamte Planet ist in Gefahr, die meisten Krisen bedingen einander.

Wir müssen handeln, jetzt! Alles hängt zusammen. Genau deshalb hilft es, Plastik zu meiden, weniger zu fliegen und politisch Druck zu machen. Wer anfängt zu handeln, hilft bei der Lösung.

Eine Analyse von Elena Erdmann und Maria Mast auf ZEIT ONLINE…

Jeder Veganer spart jährlich zwei Tonnen an Treibhausgasen

Der Ökologe Joseph Poore von der britischen Universität Oxford hat für den SPIEGEL den CO2-Fußabruck eines deutschen Veganers berechnet. Pro Kopf und Jahr produzieren die Deutschen durchschnittlich elf Tonnen Treibhausgase. Wer vegan lebt, reduziert seine Bilanz laut Poore um zwei Tonnen jährlich, bei ansonsten gleichbleibendem Lebensstil. Das entspricht, je nach Berechnungsgrundlage, in etwa acht Economy-Class-Flügen zwischen London und Berlin.

Ergebnisse veröffentlichten sie bereits 2018 in der Fachzeitschrift „Science“. In ihrem Papier kommen die beiden zu dem Schluss, dass selbst Tierprodukte mit einer verhältnismäßig guten Ökobilanz – Eier oder Geflügel – Umwelt und Klima stärker belasten als Pflanzenkost.

„Eine vegane Ernährung ist der wahrscheinlich größte Hebel, um den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern“, sagte Poore dem SPIEGEL.

Der Beitrag auf SPIEGEL ONLINE…

Konversionstherapie: Wie einem 23-Jährigen seine Homosexualität ausgetrieben werden sollte

Radikale Gläubige, Ärzte oder auch Therapeuten versuchen mit pseudowissenschaftlichen Methoden homosexuelle Menschen hetero zu machen. Demnach sei Homosexualität eine Krankheit, eine psychische Störung, die behandelbar ist. Viele Homosexuelle, die sich einer sogenannten Konversionstherapie unterziehen, leiden unter immensen psychischen Folgen. Auch Wladimir, 23, ist betroffen. Er erzählt, wie unmenschlich er behandelt wurde.

Das Interview auf ze.tt…

Streit über Grenzwerte: EU lässt Scheuer auflaufen

Verkehrsminister Scheuer wünscht sich von der EU eine Neubewertung der Schadstoffgrenzwerte. Die zuständigen Kommissare weisen die Anfrage süffisant ab.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

„Der Autofahrer ist absolut asozial“

Hermann Knoflacher ist der geistige Vater der weitgehend autofreien Wiener Innenstadt. Der Professor für Verkehrswissenschaften bezeichnet das Auto als Virus, dessen Geschwindigkeit dem Menschen keinerlei Nutzen bringt.

Der Artikel im manager magazin…

Erste Hilfe: Wie du im Ernstfall Leben rettest

Unfall, Schlaganfall, Herzinfarkt, Verletzungen, Ohnmacht: In diesen Situationen muss Jeder Erste Hilfe leisten. Doch wie gehe ich am Unfallort vor? Wie bediene ich einen Defibrillator? Wie funktionieren Beatmung und Herzdruckmassage?

Wissenswertes rund um die richtige Erste Hilfe auf süddeutsche.de…

Erste Hilfe bei Herzstillstand: Einfach Leben retten

Er ist sehr häufig ein überflüssiger Tod in Deutschland: der plötzliche Herztod. Schätzungsweise 80 000 bis 100 000 Menschen sterben jedes Jahr, weil plötzlich das Herz ausfällt und kein Blut mehr in Gehirn und Körper pumpt. Dabei zählt jede Sekunde. Die Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem plötzlichen Herzstillstand verringert sich mit jeder verstrichenen Minute um etwa zehn Prozent.

Dabei ist die Therapie einfach und bekannt: Der nächtsstehende Passant müsste schnell die Notrufnummer 112 anrufen, sich dann über den Betroffenen beugen und ihm etwa 100-mal pro Minute fünf Zentimeter tief den Brustkorb eindrücken.

Es ist eine andauernde Tragödie, dass in Deutschland nach Daten der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiolgie und Intensivmedizin vermutlich nur jeder Dritte mit Herzstillstand diese simple Hilfe erfährt, manche Schätzungen liegen noch deutlich darunter. Deutschland liegt damit im europäischen Vergleich im unteren Drittel.

Womöglich liegt das Problem gar nicht am fehlenden Wissen, sondern am mangelnden Mut. Das ist wohl die wichtigste Botschaft: Nichthandeln ist auf jeden Fall die schlechteste Option. Leute, helft bitte!

Ein Kommentar von Christian Weber auf süddeutsche.de…

Nur weil man zur Arbeit kommt, ist man noch lange nicht gesund

Einige Unternehmen belohnen ihre Beschäftigten dafür, wenn sie sich bei der Arbeit lange nicht krankmelden. Der damit geförderte Präsentismus könnte steigen, wenn immer mehr Arbeitgeber ein Bonusprogramm einführen für die bloße Tatsache, dass jemand an seinem Schreibtisch sitzt oder hinter der Theke steht.

Dabei ist der wirtschaftliche Schaden groß: Rund ein Zehntel des Bruttoinlandsproduktes gingen verloren durch Menschen, die eigentlich zu krank zum Arbeiten seien, heißt es in einem Artikel in der Fachzeitschrift ASU, einer Zeitschrift für medizinische Prävention.

Der komplette Artikel auf ZEIT ONLINE…

Problematische Abfallverbrennung in Kohlekraftwerken

Nach Recherchen des WDR wurden 2017 insgesamt 1,6 Millionen Tonnen Abfälle und Produktionsrückstände in nordrhein-westfälischen Kohlekraftwerken verbrannt. Größter Einzelposten ist Klärschlamm. In Nordrhein-Westfalen machen die Reste aus den kommunalen und industriellen Kläranlagen etwa die Hälfte der mitverbrannten Stoffe aus. Der Vorteil für die Kraftwerksbetreiber: Sie sparen die Ausgaben für den üblichen Brennstoff Kohle und die CO2-Zertifikate.

Kritikern ist die Verbrennung von Abfällen in Kohlekraftwerken seit langem ein Dorn im Auge. Der Kieler Umwelt-Toxikologe Hermann Kruse warnt gegenüber dem WDR vor erhöhten Schadstoff-Emissionen. Kohlekraftwerke seien eben keine Müllverbrennungsanlagen.

Zum Beitrag auf WDR.de…