Schlechter Klimaschutz ist teuer

Die Kosten der Energiewende und des Kohleausstiegs? Wenn Deutschland die Klimaziele verfehlt, wird es richtig teuer für die Steuerzahler. Wenn der Bund weiterhin nichts bewegt bei den CO2-Emissionen durch Autos, ineffiziente Heizungen und Gülle in der Landwirtschaft, warnt die Studie „Kosten von unterlassenem Klimaschutz für den Bundeshaushalt“, die die Denkfabriken „Agora Verkehrswende“ und „Agora Energiewende“ am Montag veröffentlicht haben, vor Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe. Bereits für 2021 kommen demnach zwischen 600 Millionen und 1,2 Milliarden Euro Mehrkosten auf den Bundeshaushalt zu, weil Deutschland seine EU-Klimaziele nicht erreicht. Die Untersuchung warnt vor einem „ernsten Risiko für den Bundeshaushalt“: Fehlender Ehrgeiz beim Klimaschutz könne die Staatskasse zwischen 2021 und 2030 mit insgesamt 30 bis 60 Milliarden Euro belasten.

Zum Artikel auf taz.de…

Franz Keller: „Zeigen wir den Tieren Respekt!“

Wir brauchen eine neue Esskultur, davon ist der Koch Franz Keller überzeugt. Er setzt sich deshalb für eine nachhaltige Tierzucht ein. Franz Keller war Lehrling beim französischen Spitzenkoch Paul Bocuse und zeitweise einer der prominentesten deutschen Sterneköche. Vor 25 Jahren verzichtete er auf eine Wertung im „Guide Michelin“ und setzt sich seither für regionale Produkte und nachhaltige Tierzucht ein.

Das ZEIT-Interview mit Ruben Donsbach hier…

Lebensmittelverschwendung vermeiden!

Allein in Deutschland landen laut WWF jährlich über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Gleichzeitig hungern weltweit 795 Millionen Menschen. Im Interview verrät die Welthungerhilfe, was wir gegen Lebensmittelverschwendung tun können.

Außerdem: 8 Tipps, wie du Verschwendung vermeiden und besser erkennen kannst, ob ein Lebensmittel wirklich reif für die Tonne ist.

Mehr auf www.madame.de…

Das irrsinnige 150 Mrd.-Geschäft mit dem abgefüllten Wasser

Leitungswasser ist in Deutschland nahezu flächendeckend ohne Bedenken konsumierbar, es wird strenger kontrolliert als abgefülltes Wasser und ist 180 bis 250 Mal günstiger. Hinzu kommt, dass abgefülltes Wasser überwiegend in Plastikflaschen abgepackt wird, oftmals weit transportiert werden muss und einen verheerenden ökologischen Fußabdruck hat. Die verlinkte Grafik, die das Startup trademachines entworfen hat, verdeutlicht die Konsequenzen anschaulich.

Zur Grafik auf diefarbedesgeldes.de…

Norwegen will nur noch in nachhaltige Firmen investieren

Norwegen setzt im Kampf gegen Umweltverschmutzung und Verstöße gegen Menschenrechte ein Zeichen: Norwegens eine Billion Dollar schwerer Staatsfonds ist gemessen am verwalteten Vermögen der größte seiner Art und soll zukünftig nur in Firmen investieren, die streng nachhaltig wirtschaften. Ein Schwerpunkt der Norweger liegt dabei auf der Bekämpfung der Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik. Skandinavische Länder wie Schweden und Norwegen gelten seit Jahren als Vorreiter bei dem Thema ESG-Investitionen, was für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governmental (Unternehmensführung) steht.

Der Artikel auf WiWo.de…

Wie der Klimawandel unser Essen verdirbt

Die steigenden Konzentrationen an Kohlendioxid in der Luft dürften einer Studie zufolge wichtige Lebensmittel nährstoffärmer machen und langfristig bei mehr Menschen zu Mangelerscheinungen führen. Einige Grundnahrungsmittel, Getreide wie Reis und Weizen etwa, könnten nach Einschätzung der Forscher bereits bis zum Jahr 2050, wenn die Kohlendioxidkonzentration von heute über 400 auf dann 550 ppm steigt, zwischen 3 und 17 Prozent weniger Eisen, Zink und Eiweiß enthalten. Die Qualität der Pflanzenfrüchte leidet durch den Klimawandel direkt und indirekt – einerseits, weil viele Anbaugebiete sich durch klimatische Veränderungen verschlechtern und Missernten sich häufen.

Andererseits aber verändert Kohlendioxid auch direkt die Bildung von Nährstoffen und die Anreicherung von lebenswichtigen Spurenstoffen. Das hatte sich schon früher in Feldexperimenten mit unterschiedlichen Spurengaskonzentrationen angedeutet. Die Untersuchung der Universität Harvard zu den Folgen dieser Nahrungsmittelverschlechterung ist in der Zeitschrift „Nature Climate Change“ erschienen. Hunderte Millionen Menschen könnten demnach vermehrt Nährstoffmängel entwickeln.

Zum Artikel auf faz.net…

Ist jedes Glas eines zu viel?

Ab und zu etwas Wein, Bier, Whisky – das gehört für viele zum Leben dazu. Eine aktuelle Studie kommt zum Schluss, dass schon geringe Mengen Alkohol gesundheitsschädlich sind. Um der Gesundheit nicht zu schaden, sollte man darauf verzichten.

„Wir sollten weltweit die gesetzlichen Regelungen und Gesundheitsprogramme überprüfen und erwägen, Abstinenz zu empfehlen“, sagt Emmanuela Gakidou von der University of Washington, die an der Studie beteiligt war. Man müsse über höhere Steuern auf Alkohol, Einschränken der Werbung für Alkohol, eingeschränkte Zeiten für den Alkoholverkauf und ähnliche Maßnahmen nachdenken.

Bisher wird in Deutschland nicht Abstinenz empfohlen, sondern ein maßvoller Konsum. Männer sollten pro Tag höchstens 24 Gramm Alkohol (entspricht gut einem halben Liter Bier oder einem Viertelliter Wein) trinken, Frauen die Hälfte. Beide sollten an mindestens zwei Tagen pro Woche ganz auf Alkohol verzichten.

Die Arbeit wurde von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Die größte Müllkippe der Welt ist gut versteckt

Plastikinseln, größer als viele Länder, sollen im Meer treiben. Ein falsches Bild. Es ist schlimmer: Unser Plastikmüll ist überall, selbst in der Tiefsee und der Arktis.

Die Müllstrudel im Meer mögen weit weg sein und kaum sichtbar. Und gerade in Deutschland wird fleißig Abfall getrennt und recht gut entsorgt. Doch unser Umweltbewusstsein ließe sich weiter schärfen. Noch schädigt das Plastik die Ökosysteme der Ozeane und beeinflusst den Menschen kaum. Es sieht aber nicht danach aus, als würde es so bleiben. Der Verbrauch von Plastik steigt weiter an. Auch in Deutschland. 80 Prozent des Plastikmülls, der in den Ozeanen landet, stammen von Land.

Ein Artikel von Maria Mast und Sven Stockrahm auf ZEIT ONLINE…

Wasserenthärter für die Waschmaschine: Sinnvoll oder einfach nur umweltschädlich?

Vor den hiesigen Waschmittelregalen haben wir als Verbraucher die Qual der Wahl: Neben Hygiene- und Weichspülern greifen Kunden gerne zu Wasserenthärtern von „Calgon“ & Co. – denn gerade vor kalkhaltigem Wasser lehrt uns die Werbung seit Jahren das Fürchten: Völlig verkalkte Heizstäbe, poröse Rohre und Dichtungen, schmutzige Wäsche und nichts geht mehr. Aber decken sich die Horrorszenarien der Werbewelt wirklich mit der Realität in unseren Waschmaschinen und wie sinnvoll sind die viel beworbenen Entkalker-Tabs?

Wer den verlinkten Artikel nicht komplett lesen möchte: Auf teure Wasserenthärter, wie das massiv beworbene „Calgon“, kann man getrost verzichten. Warum? Alle Waschmittel sind auf unser vorwiegend hartes Wasser abgestimmt und enthalten neben waschaktiven Substanzen auch Wasserenthärter, die den Kalk im Wasser binden. In Waschpulvern übernehmen das Zeolithe, in Flüssigwaschmitteln sorgt eine höhere Konzentration von Tensiden für weiches Wasser in der Waschmaschine. Nur wenn stark verschmutze Wäsche und hartes Wasser zusammenkommen, kann ein Wasserenthärter für die Waschmaschine und die Kleidung sinnvoll sein.

Wer aber trotzdem Kalkablagerungen vorbeugen will, kann auch zu einer umweltfreundlicheren Alternative mit der gleichen Wirkung wie die teuren Tabs greifen: Waschsoda. Einfach ein bis zwei Esslöffel Waschsoda – preisgünstig erhältlich in jeder Drogerie unter dem Namen Waschsoda oder Reine Soda – mit ins Waschmittelfach geben. Dann kann das Waschmittel nach Herstellerempfehlung für weiches Wasser dosiert werden. Im Ergebnis hat man dann das Geld für Entkalker-Tabs und Waschmittel gespart – und die Umwelt entlastet.

Zum Artikel auf codecheck.info…

Braunkohle: Bundesregierung bremst schärfere Schadstoff-Grenzwerte aus

Deutschland hält als eines der wenigen EU-Länder an der Braunkohleverstromung fest. Eine Brüsseler Verordnung zu Emissionsgrenzwerten könnte den deutschen Anlagenbetreibern zum Verhängnis werden:

Während der Ausbau der Erneuerbaren stockt, protegieren Länder wie Sachsen und das Bundeswirtschaftsministerium die Kohlelobby und versuchen strengere Emissionsregeln zu verhindern. So scheint es jedenfalls, denn bis heute – ein Jahr nach der EU-Entscheidung – hat die Bundesregierung das Bundesimmisionsschutzgesetz noch nicht novelliert.

Besonders umstritten ist der neue Grenzwert für Stickoxid-Emissionen für Braunkohle-Blöcke. Von 2021 an dürfen diese nur noch maximal 175 Milligramm Stickoxide je Kubikmeter ausstoßen. Bisher liegt der deutsche Grenzwert bei 200 Milligramm und ist deutlich lascher als in den USA mit 117 Gramm. Sogar China hat seine Stickoxid-Emissionen auf 100 und für Neuanlagen sogar auf 50 Milligramm je Kubikmeter gedeckelt.

Alle Versuche der Bundesregierung, die schärfere EU-Regel für Stickoxide auszubremsen, scheiterten bisher. Auch ein letzter Kompromissvorschlag Ende Juli 2017, den Wert von 175 auf 190 Milligramm nach oben zu setzen. Bisher hatte die Bundesregierung unliebsame Vorschriften aus Brüssel, beispielsweise bei den CO2-Grenzwerten für PKW, immer im letzten Moment verwässern können.

Der Unterschied zwischen den 190 und den 175 Milligramm ist aus deutscher Sicht offenbar gravierend. Während die deutschen Braunkohlemeiler die 190 Milligramm wohl mit Ach und Krach einhalten, drohen bei 175 Milligramm teure Nachrüstungen oder, wenn sich diese nicht rechnen, Stilllegungen.

Zum kompletten Artikel auf bizz.energy…

„Es passiert nichts, nichts, nichts“

Unter dem Eindruck des Extremsommers fordern Klimaschützer von der Bundesregierung mehr Tempo beim Kampf gegen die Erderwärmung – und einen raschen Kohleausstieg. Doch der scheint in weiter Ferne.

Nach den neuen Erkenntnissen zum Klimawandel hagelt es Vorwürfe. Umweltschützer attestieren der Bundesregierung schwere Versäumnisse in der Klimapolitik. Um die Erdüberhitzung zu stoppen, forderten Verbände seit Jahren eine zügige Neuausrichtung in der Klimapolitik, erklärt der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Olaf Tschimpke. Passiert sei aber „nichts, nichts, nichts“.

Auch der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger nutzt scharfe Worte: Wer im Kampf gegen die Klimakrise jetzt nicht handle, versündige sich an der Zukunft. Die Bundesrepublik sei einst Vorreiter in Sachen Klimaschutz gewesen, aber alle ambitionierten Ziele für die Jahre 2020, 2030 und 2050 würden verfehlt.

Am Montag stieg nun der weltgrößte Rückversicherer aus dem Kohlegeschäft aus. Munich Re kündigte an, nicht mehr in Aktien und Anleihen von Unternehmen zu investieren, die mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes mit Kohle verdienen. Ohne Versicherungsschutz könnte es für Investoren zu riskant werden, Kohlekraftwerke zu finanzieren. Und damit bekommt die Kohleindustrie ein echtes Problem.

Der komplette Artikel bei tagesschau.de…

Eine konventionelle Bank ist nicht die beste Wahl

Welche Bank ist die beste? Die Frage ist schwer zu beantworten – ganz sicher aber sind einige Banken alles andere als gut und empfehlenswert: Geschäfte mit Atomwaffen und Nahrungsmittelspekulation, Finanzierung von Firmen, die Tierversuche durchführen, Investitionen in fossile Energieträger, intransparente Geschäfte über Schattenfinanzplätze – Argumente gegen konventionelle Banken lassen sich leicht finden.

Eine konventionelle Bank kann daher nicht die beste Wahl sein. Indem du mit deinem Geld komplett zu einer nachhaltigen Bank wechselst, entziehst du dein Geld nicht nur den fragwürdigen Geschäften konventioneller Banken, sondern machst die Welt ein bisschen besser.

Nachhaltige Banken, von manchen auch grüne, ethische oder faire Banken genannt, investieren auf Basis von klaren Regeln in sinnvolle soziale oder ökologische Projekte oder in die Energiewende. Sie bieten dem Kunden alles, was normale Banken auch bieten – nur eben auf Basis gesellschaftlich und ökologisch sinnvoller Investitionen. Als Beispiele seien hier die GLS Gemeinschaftsbank e. G. und die deutsche Niederlassung der Triodos Bank N. V. genannt.

Zum Artikel bei nachhaltig-investieren.org…

Wie Domino-Effekte die Erde in eine Heißzeit treiben könnten

Sogenannte Kippelemente im Klimasystem können unwiderruflich in einen instabilen Zustand fallen und so die Lebensbedingungen der Menschheit bedrohen. Das globale Klimasystem gleicht demnach einer Kette von Dominosteinen – wehe, der erste fällt. Der schwindende Amazonas-Regenwald, der auftauende Permafrostboden im hohen Norden oder die schmelzenden Eispanzer Grönlands sind einige dieser Domino-Elemente, die eine Kettenreaktion mit globalen Folgen auslösen können.

Zu lesen bei sueddeutsche.de…

Klimawandel und Verkehr

Der Klimawandel ist in vollem Gange — mit massiven Folgen: Klimazonen verschieben sich, Gletscher schmelzen und heftige Unwetter nehmen zu. Regionen auf der ganzen Welt sind davon bedroht. Verantwortlich für diesen gefährlichen Prozess ist das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2), das vor allem bei der Verbrennung von Kohle, Gas und Öl entsteht.

Gerade der Verkehrssektor heizt dem Klima gewaltig ein. Ein Fünftel des in Deutschland ausgestoßenen CO2 geht auf das Konto des Verkehrs. 84 Prozent stammen direkt aus den Auspuffen von Autos, Lastwagen und Motorrädern. Während sie in anderen Bereichen seit 1990 rückläufig sind, steigen die durch den Verkehr verursachten CO2-Emissionen an. Wenn man sich vor Augen führt, dass wir den CO2-Ausstoß langfristig um 60 bis 80 Prozent reduzieren müssen um das Klima zu stabilisieren, wird klar vor welchen Herausforderungen wir stehen. Besonders im Bereich Verkehr sind tief greifende Maßnahmen erforderlich. Gegenwärtig übersteigt man allein mit der durchschnittlichen jährlichen Autofahrleistung sein klimaverträgliches Budget; mit einem Flug in die Karibik hat man dem Klima schon das Doppelte zugemutet.

Mehr zusammen mit konkreten Handlungsempfehlungen beim VCD…

Die Katastrophe hätte verhindert werden können

Die Welt nähert sich dem Abgrund, doch statt zu handeln, stecken wir den Kopf in den trockenen Sand. Warum weckt der mögliche Untergang der Menschheit so wenig Interesse?

Dabei reicht es nicht, wenigstens eine Erwärmung von zwei Grad Celsius zu verhindern. Bei drei Grad, so Robert Watson, der früher für die Vereinten Nationen Lösungen für den Klimawandel, wie es verharmlosend heißt, suchte, werden die Küstenstädte der Welt verloren gehen, womöglich New York, Hamburg, Kalkutta, Bangkok und viele mehr. Bei vier Grad wird in Europa permanente Dürre herrschen, weite Teile Chinas, Indiens und Bangladeschs werden zu Wüsten, der Südwesten der USA wird unbewohnbar. Bei fünf Grad, so sagen es einige der führenden Wissenschaftler, droht das Ende der Menschheit.

Eine Kolumne von Georg Diez bei SPIEGEL ONLINE…

Erdüberlastungstag: So früh wie nie

Zwar liegt der sogenannte Erdüberlastungstag noch in der zweiten Jahreseshälfte – jener Tag, an dem die Menschheit sämtliche natürlichen und regenerierbaren Ressourcen verbraucht hat, die die Erde in diesem Jahr zur Verfügung stellt. Die schlechte Nachricht aber ist: In diesem Jahr liegt er so früh wie nie.

Seit 1. August lebt die Menschheit also über ihre Verhältnisse. Berechnet wird das Datum von der US-Organisation „Global Footprint Network“. Die Menschheit bräuchte 1,7 Erden, um ihren Bedarf an Ressourcen zu decken und ihren Abfall zu entsorgen.

Der Anteil des ökologischen Fußabdrucks, der am schnellsten steigt, ist übrigens der CO2-Ausstoß.

Zum Artikel auf klimareporter.de…

Klimawandel: Zukunft im Schwitzkasten

Was sehen wir in diesem Hitzesommer? Natürlich verdorbene Ernten auf verdorrten Äckern. Natürlich eine extrafrühe Weinlese. Natürlich halb leere Flüsse. Dazu Menschen mit Schwächeanfällen und Kreislaufzusammenbrüchen. Wir sehen aber auch etwas höchst Unnatürliches: die Erderwärmung bei der Arbeit.

Es lädt zu Widerspruch ein aus zwei Richtungen: erstens von jenen, die es nicht wahrhaben wollen („Da hat der Mensch keinen Einfluss drauf, so etwas gab es immer schon …“). Zweitens von allen, die über Jahre gleichsam als Faustregel verinnerlicht haben, man könne das Wirken des Klimawandels nur in Trends identifizieren, also in langjährigen Zeitreihen und den subtilen Veränderungen in den Mittelwerten der Statistik – nicht aber bei Einzelereignissen.

Man könnte sagen, künftig gilt die Schwer-zu-sagen-Daumenregel nicht mehr, wenn der Fingerabdruck des Klimawandels sichtbar wird. Der heiße Sommer führt uns die Folgen des Klimawandels vor Augen.

Zum kompletten Artikel auf ZEIT ONLINE…

Warum wir den Klimawandel fürchten, aber nichts dagegen unternehmen

Warum sich viele Menschen so schwer damit tun, ihr Leben umweltgerechter zu gestalten, liegt am sogenannten Status-quo-Fehler. Gibt es viele Alternativen, behält der Mensch eher die bei, die er schon von Anfang an gewählt hatte. Oder anders: Wenn sich die Frage stellt, was man wegen eines Problems unternehmen sollte, so unternimmt der Mensch am liebsten – überhaupt nichts. Zu groß ist die Angst vor dem, was mögliche Veränderungen mit sich bringen.

Ein psychologischer Erklärungsansatz von Lena Puttfarcken auf SPIEGEL ONLINE…

Einkauftipp: LikeMeat

Der Hersteller LikeMeat bildet eine „neue Fleischkategorie“: das Pflanzenfleisch. Die Produkte sind rein pflanzlich und in Biss & Geschmack wie Fleisch. Es ist protein- und ballaststoffreich, auf Basis von Bio-Soja oder Erbse, low carb und low fat. Für die Herstellung werden natürlich weniger Ressourcen verbraucht als bei vergleichbaren tierischen Produkten. Hauke und ich haben die „Filetstücke Döner-Art aus Bio-Soja“ getestet (vegan, z. B. bei Rewe) und können diese sehr empfehlen!

Mehr bei LikeMeat…