Öko-Institut: So wird München seine Klimaziele nicht einhalten

Die Landeshauptstadt hat sich beim Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesteckt: spätestens bis zum Jahr 2030 soll der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO₂) im Vergleich zum Jahr 1990 halbiert werden. Mit dieser kommunalen Anstrengung will München seinen Beitrag leisten, damit die Erderwärmung 1,5 Grad Celsius nicht übersteigt. Auch ein Szenario für 2050 gibt es längst, dann soll in München möglichst kein CO₂ mehr produziert werden. Doch ein vom Umweltausschuss beauftragtes Gutachten kommt zu einem ernüchternden Fazit. Mit den bisherigen Maßnahmen „wird das Ziel nicht erreicht werden“, sagt Gutachter Christof Timpe vom beauftragten Öko-Institut. Das Gutachten zeigt: Wenn keine weiteren Anstrengungen dazukommen, dürfte München ab Juni 2019 gar keine Emissionen mehr ausstoßen. Das Heizkraftwerk Nord (Steinkohle) müsste schnell stillgelegt werden.

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Weltklimakonferenz COP 23 in Bonn: Tierhaltung auf die Klimaschutzagenda!

Der Klimawandel ist aktuell die größte Herausforderung der Menschheit. Bisher wurde dabei auf den Weltklimakonferenzen und bei der Erarbeitung nationaler Klimaschutzpläne dem Thema Ernährung und insbesondere der landwirtschaftlichen Tierhaltung kaum Beachtung geschenkt. Die Politik muss das Thema landwirtschaftliche Tierhaltung auf die globale Klimaschutzagenda setzen. Tierbestände müssen verringert und eine Ernährungswende eingeläutet werden, damit wir den Klimawandel eindämmen und unsere Umwelt nachhaltig schützen können.

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Frau Merkel, Herr Schulz, wann kommt der Kohle-Ausstieg?

Die Frage nach dem Kohle-Ausstieg hätte man sich gewünscht beim TV-Duell zwischen Merkel und Schulz. Aber keinem der gleich vier Moderatoren war sie eingefallen. Als Moderator mit 35-jähriger Fernseherfahrung kann man sich nur wundern. Überhaupt waren die wichtigsten Zukunftsfragen wie Klimawandel und Energiewende kein Thema. Was muss denn noch passieren bis Journalisten aufwachen?

Ein Kommentar von Franz Alt.

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CO2-Steuer: Wie eine Steuer den Klimawandel aufhalten könnte

SUV statt E-Auto: Auch nach dem Abgasskandal wollen die Deutschen nicht auf Diesel und Benziner verzichten. Die Schäden lassen sich verdrängen. Muss der Staat eingreifen?

Wenn Konsumenten Produkte kaufen und nutzen, die der Allgemeinheit schaden, ohne sie dafür zu entschädigen, ist das für Volkswirtschaftler ein Beispiel für „Marktversagen“: Das freie Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage maximiert dann nicht das Gemeinwohl, sondern belastet Unbeteiligte. Der Klimawandel ist eine Folge dieses Marktversagens: Unternehmen und Verbraucher dürfen die Atmosphäre, die für uns alle die Lebensgrundlage ist, mit CO2 belasten, ohne dafür aufzukommen. Die Rechnung zahlen nicht die Verursacher – sondern diejenigen, die unter dem Klimawandel leiden. Denen zum Beispiel Dürren oder Überschwemmungen die Felder rauben, von denen sie leben.

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Mauerblümchen Geothermie: Gefragt, aber immer noch Nische

Unter der Erdoberfläche brodelt und dampft es. Eine scheinbar ungeheures Potenzial an Wärme schlummert in der Tiefe, nahezu unbegrenzt verfügbar. Doch die Praxis sieht anders aus.

Geothermie ist ein Hoffnungsträger. Die alternative Wärmequelle scheint aus Sicht von Befürwortern unerschöpflich. Je näher es zum Erdkern geht, desto heißer wird es. An die Erdoberfläche transportierte Energie wärmt Wohngebäude, Verwaltungsbauten oder Schwimmbäder. Auch die Umwandlung in Strom ist möglich. Aus Sicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie soll Geothermie eine wichtige Rolle im Mix der regenerativen Energien spielen. Der Bedarf Deutschlands ließe sich damit um ein Vielfaches decken, heißt es. Doch trotz aller Vorzüge kommt die Nutzung in Deutschland nicht so richtig in Gang – vor allem nicht bei der Tiefengeothermie mit Bohrtiefen von etwa 3000 bis 6000 Metern, wenn es um den Bau von Geothermie-Kraftwerken geht.

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Tropensturm Harvey: „US-Präsident Trump scheint beratungsresistent“

Harvey passt ins Bild der Erderwärmung, sagt Klimaforscher Mojib Latif. Und der Tropensturm wird noch mehr Regen bringen. Trumps Klimapolitik ändere sich dadurch wohl kaum. Latif: „Ich habe vor vielen Wochen gesagt, dass das bei Trump vielleicht das einzige Mittel sein könnte. Jetzt bin ich mir da nicht mehr sicher. Der amerikanische Präsident scheint beratungsresistent zu sein.“

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Nordsee-Windparks liefern 50 Prozent mehr Strom

Die Windparks in der deutschen Nordsee haben in den ersten sechs Monaten des Jahres 7,77 Terawattstunden Strom geliefert. Das ist eine Steigerung um 50 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie der Übertragungsnetzbetreiber TenneT in Bayreuth mitteilte. Gleichzeitig seien zum Halbjahr bereits 72 Prozent der Gesamterzeugung des Vorjahres erreicht worden. Dazu kommen noch einmal 0,7 Terawattstunden aus der Ostsee, so dass sich der Beitrag des Offshore-Stroms auf insgesamt 8,47 Terawattstunden beläuft. Das entspricht 16,5 Prozent oder einem Sechstel des insgesamt in Deutschland erzeugten Windstroms.

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Braunkohle: „Wir brauchen ein Kohleausstiegsgesetz“

Umweltverbände, Grüne und rund 3.000 Bürger haben in Nordrhein-Westfalen mit einer Menschenkette ihre Forderung nach einem Kohleausstieg in Deutschland untermauert.

Am rheinischen Tagebau Hambach formierten sich die in Rot gekleideten Teilnehmer zu einer zwei Kilometer langen Linie, um dem Energiekonzern RWE ihren Protest zu zeigen. Nordrhein-Westfalen dürfe höchstens ein Viertel der vorgesehenen Kohlemengen abbauen, damit Deutschland seine Klimaschutzziele einhalten könne, sagte der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Hubert Weiger.

Die Bemühungen zum Erreichen der Klimaschutzziele müssten verstärkt werden: „Wir brauchen ein Kohleausstiegsgesetz, wir brauchen Strukturmaßnahmen für die Menschen, für die Region, Arbeitsplätze und einen Schub für die Energiewende“, forderte der BUND-Vorsitzende bei der Demonstration im Dorf Kerpen-Manheim, das von 2023 an für den Tagebau Hambach abgebaggert werden soll.

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Die 10 besten veganen Fleischalternativen

Mediziner und Klimaexperten warnen vor den Folgen des hohen Fleischkonsums und empfehlen eine pflanzlich betonte Lebensweise. Vegane Produkte weisen eine Reihe gesundheitlicher Vorteile auf und sind deutlich nachhaltiger als Fleisch. Durch die steigende Beliebtheit bieten Supermärkte eine immer breitere Produktauswahl im Bereich des veganen Fleischersatzes an.

Die Vielfalt an veganen Alternativen zu Fleisch ist groß. Neben Tofu und Soja sind weitere Fleischalternativen jedoch weniger bekannt. Der VEBU stellt die beliebtesten pflanzlichen Alternativen vor.

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Bevormundung durch Wurstminister stoppen: Veggie-Schnitzel soll ein Schnitzel bleiben!

Der Wurstminister Christian Schmidt (CSU) und die Fleischerlobby finden Bezeichnungen wie „veganes Schnitzel“ irreführend und verbrauchertäuschend und haben sich für ein Verbot solcher Begriffe ausgesprochen. All jenen, die sich klar gegen Tierleid aussprechen, soll somit maßgeblich die Orientierung erschwert werden.

Die Lebensmittelbuchkommission hat in mehreren Sitzungen darüber beraten. Der VEBU war dabei und machte sich für das Veggie-Schnitzel stark. Fast 12.000 Menschen haben außerdem einen Appell unterzeichnet und so ganz deutlich gemacht: wir lassen uns vom Wurstminister nicht bevormunden!

Vor wenigen Tagen wurde der Leitsatz-Entwurf der Lebensmittelbuchkommission bekannt: demnach darf das Veggie-Schnitzel auch weiterhin Veggie-Schnitzel genannt werden. Doch bevor endgültig über die Benennung von Fleischalternativen entschieden wird, können Wirtschafts- und Verbraucherschutzverbände Stellung beziehen, Kritik an dem vorläufigen Beschluss üben und Änderungsvorschläge machen. Das Veggie-Schnitzel kann also noch verboten werden!

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Windgas: Rückenwind für die Energiewende

Manch einer erinnert sich vielleicht noch: früher hat man sich rechtzeitig den Öltank oder Kohlekeller voll gemacht, bevor der Herbst kam und es kalt wurde. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei – auch im Blick auf das Klima. Dennoch kannst du auch jetzt schon für den Herbst bzw. Winter vorsorgen und auf das innovative und klimafreundliche proWindgas von Greenpeace Energy umstellen. Der Wechsel ist kinderleicht: Formular ausfüllen und abschicken. Den Rest übernimmt Greenpeace Energy. Für proWindgas wird überschüssiger Windstrom in sauberen Wasserstoff umgewandelt, der dann – als erneuerbares Gas – ins Erdgasnetz eingespeist wird.

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Kunstfleisch-Burger: Mission Impossible?

In ausgesuchten Restaurants der Vereinigten Staaten wird seit einem Jahr eine neue In-Speise kredenzt: der Impossible Burger, eine Kreation von Impossible Foods, ein Burger auf Pflanzenbasis, der ‚blutet‘, wenn man hineinbeißt.

Die Burger sind ein Renner. So sehr, dass sie nach dem Windhundprinzip ausgegeben werden müssen: wer zuerst kommt, ergattert wahrscheinlich noch einen, für zwölf US-Dollar das Stück, ohne Käse. So etwa bei Momofuku Nishi in New York, der landesweit ersten Verkaufsstelle. Dabei ist der Laden noch nicht einmal ein typischer Burgerbrater, sondern bietet eigentlich italienisch-koreanische Fusionsküche. Die Pseudofleisch-Burger haben ein großes Medienecho ausgelöst und lassen auch manchen Burger-Snob in Verzückung geraten. Andere Verkoster reagieren weniger euphorisch.

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Neu unter meinen Links: atmosfair gGmbH

Organisationen wie der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung globale Umweltveränderung haben aufgezeigt, dass sich unsere gesamte Gesellschaft dringend und grundlegend transformieren muss, um die naturgegebenen Klimaschutzvorgaben einzuhalten. Technologische Innovation, wie der Einsatz von erneuerbaren Energien, ist ein notwendiger Bestandteil davon, genauso wie der bewusstere Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Wo sich trotz dieses Bewusstseins CO₂ nicht vermeiden lässt, bietet sich Kompensation als Klimaschutzbeitrag an. atmosfair verwendet den Klimaschutzbeitrag dazu, erneuerbare Energien in Ländern auszubauen, wo es diese noch kaum gibt, also vor allem in Entwicklungsländern. Damit spart atmosfair CO₂ ein, das sonst in diesen Ländern durch fossile Energien entstanden wäre. Aber: Kompensation kann das Klimaproblem nicht lösen, weil sie nichts an den eigentlichen CO₂-Quellen ändert.

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Die vegetarische und vegane Ernährungspyramide

Sowohl die vegetarische als auch vegane Ernährungspyramide zeigen, dass eine ausreichende Zufuhr lebensnotwendiger Nährstoffe mit einer pflanzlichen Lebensweise sicherzustellen ist. Dies belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien.

Die wissenschaftlich fundierten Veggie-Ernährungspyramiden des VEBU helfen vegan-vegetarisch lebenden Menschen dabei, die Empfehlungen für eine gesundheitsfördernde vegan-vegetarische Ernährungsweise in die Praxis umzusetzen.

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