81,4 Prozent der LTE-Smartphones im falschen Tarif?

Regel­mäßig unter­sucht das Netz­tech­nikfor­schungs­unter­nehmen Open­signal den Datenbestand seiner Open­signal-App, die Nutzer kostenlos auf ihrem Smart­phone installieren können. Diesmal ging es um die Frage, wie viele Menschen in Deutsch­land ein LTE-fähiges Gerät haben, sich aber nur über 2G oder 3G mit dem Netz verbinden und warum. Die Analyse von Open­signal zeigt, dass dieje­nigen Kunden, die ihren Tarif oder ihr Gerät nicht aktua­lisiert haben, eine schlechte Netz­versor­gung haben.

Aus dem Bericht von Open­signal wird klar, dass Smart­phone Nutzer sich Klarheit darüber verschaffen sollten, ob ihr verwen­detes Smart­phone schon LTE-fähig ist und ob der gebuchte Tarif von Haus aus LTE unter­stützt oder der Anbieter einen Umstieg auf einen LTE-fähigen Tarif anbietet. Wer sich weiter LTE verwei­gert, sei es durch einen falschen Tarif oder ein tech­nisch veral­tetes Handy, wird in Zukunft immer schlech­teres Netz vorfinden und den Anschluss an das mobile Internet verlieren.

Zum Bericht auf teltarif.de…

Apple TV+: Neuer Streaming-Dienst seit heute verfügbar

Apple sorgt mit Apple TV+ für Strea­ming-Nach­schub. Der Konkur­renz-Dienst zu Netflix, Amazon Video und Co. ist ab heute verfügbar. Der kali­forni­sche Konzern wirbt unter anderem mit Apple-eigenen Produk­tionen und tut es damit der Konkur­renz gleich. Wer in den Genuss der exklu­siven Inhalte kommen will, muss ein Abo abschließen. Das kostet 4,99 Euro pro Monat – nach Ablauf der sieben­tägigen Probe­zeit. Einen vollen Monat kosten­freien Genuss gibt es bei Apple TV+ also nicht, dafür sind die monat­lichen Kosten vergleichs­weise günstig.

Um Apple TV+ nutzen zu können, wird die neue Apple-TV-App benö­tigt. Die App soll „diesen Herbst“ auch Einzug auf Geräte anderer Hersteller finden, beispiels­weise Smart-TVs und Strea­ming-Sticks sowie -Boxen.

Auf der Webseite wirbt Apple mit „Jeden Monat neue Apple Origi­nals“. Pünkt­lich zum Start des Dienstes stehen bereits einige Apple-Produk­tionen bereit.

Mehr Informationen direkt bei Apple…

LTE-Studie: Telekom baut Führungsposition aus

Die Unter­schiede im Mobil­funk in Deutsch­land werden größer. Nachdem die Telekom (und auch Voda­fone) vor allem aufgrund hoher Inves­titionen in den Netzausbau ihre Down­load­geschwin­digkeiten in den größten Städten Deutsch­lands deutlich stei­gern konnten, ist der Abstand zum dritten Netz­betreiber Telefónica größer geworden, so der Tenor der Studie.

Der Beitrag auf teltarif.de…

Alexa, hörst du grad zu?

Diagnosen, Kreditkartendaten, Sprachnachrichten: Wir vertrauen digitalen Assistenten wie Alexa oder Siri viele private Infos an. Oft ohne zu wissen, was damit passiert.

Hört da wer mit? Sind gelöschte Bilder wirklich weg? Macht mich mein Smartphone süchtig? Welche dieser Sorgen berechtigt sind und welche übertrieben, ergründet der ZEIT ONLINE Schwerpunkt „Digitale Ängste“. Dieser Artikel ist Teil davon.

Patrick Reichelt und Lisa Hegemann auf ZEIT ONLINE…

Datenschutzbeauftragter kritisiert Datenschutzabbau

Es habe nicht am Datenschutz gelegen, dass Terroristen in den vergangenen Jahren nicht aufgehalten wurden, erklärt der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber. „Statt weitere Eingriffsbefugnisse in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger zu fordern, sollte die Politik lieber bestehende Vollzugsdefizite abbauen und bereits vorhandene Befugnisse evaluieren.“ (Foto: Bundesregierung / Kugler)

Zum Beitrag auf golem.de…

Wird 5G ein Stromfresser?

„Ich glaube nicht, dass die Mobilfunkanbieter die Auswirkungen auf das Mobiltelefon und die Auswirkungen auf die Akkulaufzeit wirklich verstanden haben“, sagt James Kimery, Marketingdirektor für Funk- und softwaredefinierte Funkforschung bei National Instruments Corp. „5G wird mit einem Preis kommen, und dieser Preis ist der Batterieverbrauch. “

Und Kimery merkt an, dass diese Bedenken nicht nur für 5G-Mobilteile gelten. Es wird allgemein erwartet, dass eine 5G-Basisstation ungefähr dreimal so viel Strom verbraucht wie eine 4G-Basisstation. Es sind mehr 5G-Basisstationen erforderlich (im Vergleich zu 4G), um die gleiche Fläche abzudecken.

Der englische Originaltext im Artikel „5G’s Waveform Is a Battery Vampire“ auf spectrum.ieee.org…

Apple ist der größte Abnehmer für Solarenergie in den USA

Apple unterstreicht gerne seine Bemühungen in Sachen Umweltschutz. Vor einiger Zeit gab der Konzern an, seinen Energiebedarf ausschließlich mit Solarenergie zu decken. Einem neuen Bericht der SEIA (Solar Energy Industrie Association) zufolge ist Apple damit der größte Abnehmer für Solarenergie in den USA.

Für den Bericht untersuchte die SEIA 35.000 Projekte, sie schaffen eine Gesamtleistung von 7.000 Megawatt. Damit sind etwa 70 % der kompletten kommerziellen Solarenergie abgedeckt. Apple ist mit 400 Megawatt der größte Abnehmer.

Mehr auf apfeltalk.de…

Telekom testet Mobilfunkmast mit Brennstoffzelle

Die Telekom setzt mobile Basisstationen ein, um kurzfristig ein Gebiet mit Mobilfunk zu versorgen. Steht kein Stromanschluss zur Verfügung, wird eine solche Station von einem Dieselgenerator mit Strom versorgt. Nun hat die Telekom eine mobile Mobilfunkbasisstation entwickelt, die von einer Brennstoffzelle mit Strom versorgt wird. Das System ist derzeit in einem mehrmonatigen Test in Dettelbach bei Würzburg im Einsatz. Es sei „der wohl weltweit erste Mobilfunkmast“ mit einer Brennstoffzelle.

Mehr auf golem.de…

UMTS-Netzen droht Abschaltung ab 2020

Damit die neue Mobilfunkgeneration 5G auf- und das Vorgängernetz LTE (4G) weiter ausgebaut werden können, wollen die Netzbetreiber UMTS (3G) über kurz oder lang abschalten – und so die für den Ausbau benötigten Frequenzen freimachen. 2020 könnte es mit den Abschaltungen bereits losgehen.

Zum Bericht in der Telecom Handel…

iPhone: 5G-Modelle erst 2020 mit neuen Displaygrößen

Die 2019er iPhones sind noch nicht einmal vorgestellt, da kursieren schon erste Prognosen zur nächsten Generation: Wie eigentlich nicht anders erwartet, soll Apple dem renommierten Analysten Ming-Chi Kuo zufolge im Herbst 2020 seine ersten iPhones mit 5G-Modem vorstellen. Ferner geht er davon aus, dass es abermals drei Modelle geben wird, die erstmals alle mit OLED-Bildschirm ausgestattet sein werden.

Mehr dazu bei t3n.de…

Sind Anrufe zu 0800-Nummern immer gebührenfrei?

Telefonkunden, die eine 0800-Nummer von Deutschland aus anrufen, müssen nicht befürchten, dass ihnen Kosten dafür entstehen. Der Angerufene übernimmt die Gebühren. Dies ist gesetzlich geregelt. Auch ist egal bei welchem Telefonanbieter man ist. Die Bundesnetzagentur verpflichtet Telefongesellschaften zum Routing von 0800-Nummern. Damit sind diese aus allen Netzen erreichbar.

Dasselbe gilt auch für Telefonate über eine 0800-Rufnummer vom Handy oder von einem öffentlichen Telefon. Bei einem sogenannten Basistelefon, einer einfachen Telefonsäule der Telekom als Ersatz für eine klassische Telefonzelle, erfolgt das Telefonat durch das Drücken der „0800“-Taste. Bei anderen öffentlichen Telefonen kann man in der Regel einfach nach dem Abheben des Hörers ohne Münzen oder Karte mit der Wahl einer 0800-Nummer beginnen (unabhängig von Meldungen im Display wie „Münzen einwerfen“ oder „Karte eingeben“).

Hinter zahlreichen 0800-Nummern sind intelligente Routingsysteme wie Sprachmenüs geschaltet. Auch wenn solche Systeme zum Einsatz kommen oder wenn der Anruf zum Beispiel auf ein Mobiltelefon weitergeleitet wird, bleibt der Anruf immer kostenlos.

Wir, Hauke und ich, sind seit über einem Jahr nur noch über 0800-Nummern erreichbar, die dank intelligentem Routing immer dorthin durchstellen, wo wir uns gerade befinden.

Hintergrundinformationen zu 0800-Nummern bei Wikipedia…

Verschlüsselung in 5G: „Das Rennen ist verloren“

Große Aufregung der Sicherheitspolitiker: Die deutschen Innenminister wollen eine starke Verschlüsselung im kommenden Mobilfunkstandard 5G verhindern. Beim zuständigen Standardisierungsgremium 3GPP sorgt das für Stirnrunzeln: Regierungen und Behörden haben längst dafür gesorgt, dass 5G die gleichen Abhörstandards wie seine Vorgänger bekommt.

Mehr dazu auf heise online…

Telekom nimmt 300 neue LTE-Mobilfunkstandorte in Betrieb

Die Telekom verdichtet ihr LTE-Netz: In den vergangenen acht Wochen hat die Deutsche Telekom rund 300 neue LTE-Mobilfunk-Standorte in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen am 27. Mai 2019 mitteilte, wird mit diesen Standorten das Netz verdichtet und ausgeweitet. Rund 51.000 Haushalte könnten damit erstmals auf das LTE-Netz der Telekom zugreifen. Die Bundesnetzagentur macht sich dennoch Sorgen um das Tempo des Mobilfunkausbaus in Deutschland.

Zum Beitrag auf golem.de…

freenet Funk: Dieser Mobilfunk-Preisrutsch kommt einem Erdbeben gleich

Gleich zwei Meldungen dürften in dieser Woche für Sorgenfalten in den Konzernzentralen von Telekom, Vodafone und O2 gesorgt haben. Schuld daran ist die freenet AG. Mit gleich zwei unlimitierten LTE-Flatrates zum Kampfpreis mischt sie den Markt gewaltig auf. inside handy Redakteur Thorsten Neuhetzki meint: Zeit wird’s.

Quasi über Nacht ist der Preispunkt für eine Allnet-Flatrate mit unlimitierter LTE-Flat um mehr als 50 Prozent gesunken. Kostete ein solcher Tarif in der letzten Woche noch 65 Euro monatlich, ist er nun durch freenet Funk schon für 99 Cent pro Tag – also weniger als 30 Euro im Monat zu haben. Kurz darauf legte freenet noch einen drauf: Knapp 25 Euro im Monat kostet jetzt eine unlimitierte reine Datenflatrate – ohne Sprache und SMS.

Ein Kommentar von Thorsten Neuhetzki auf inside-handy.de…

Telefonica droht Strafe wegen schlechtem Netzausbau

Der Ausbau bei den LTE-Netzen für den Mobilfunk geht langsamer voran, als es die Vorgaben der Bundesnetzagentur vorschreiben. Insbesondere für die Telefonica könnte das in Zukunft teuer werden. Kaum ein deutscher Netzbetreiber steht so oft und vehement in der Kritik wegen schlechter Netzabdeckung wie Telefonica Deutschland. Während sich insbesondere die Telekom gerne damit rühmt, das am besten ausgebaute Netz zu haben, kritisieren viele Kunden die Netzqualität des Telefonica-Netzes.

Zum Beitrag auf t3n.de…

Facebook missachtet mal wieder die Privatsphäre

Handynummern nutzt Facebook für Werbung – auch dann, wenn Nutzer mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung nur ihre Konten sichern wollen. Neu ist das nicht, was zeigt, wie sorgenfrei viele mit Daten umgehen.

Ich selbst habe meinen Facebook-Account zwischenzeitlich gelöscht, für Kurznachrichten nutze ich nur noch Threema.

Der Artikel über Facebooks Datensammelwut auf ZEIT ONLINE…
Und hier geht es zu Threema…

Anrufe ins EU-Ausland sollen 2019 billiger werden

Das EU-Parlament hat für ein neues Gesetzespaket gestimmt, wonach Kosten für Mobilfunkgespräche aus dem eigenen Land in einen anderen EU-Staat auf 19 Cent pro Minute gedeckelt werden. SMS sollen maximal sechs Cent kosten.

Das Gesetzespaket sieht auch vor, dass Handynutzer im Fall einer Katastrophe oder eines Terroranschlags gewarnt werden.

Stimmt nun noch der Europäische Rat zu, werden die Änderungen am 15. Mai 2019 wirksam.

Die Meldung auf sueddeutsche.de…

Geheimdienste fordern Hintertür

Der meistignorierte Skandal der Woche: Die Geheimdienste der sogenannten Five-Eyes-Allianz möchten die Tech-Branche zwingen, jegliche digitale Kommunikation für sie zu öffnen. Offenbar hat die Nicht-Reaktion auf die Snowden-Enthüllungen die Dienste noch unverfrorener gemacht. Anders ist die wohl meistignorierte wichtige Nachricht der zurückliegenden Woche nicht zu erklären. In einer öffentlichen Stellungnahme drohen die Geheimdienste der Five Eyes unverhohlen allen „Anbietern von Informations- und Kommunikationstechnologie“: Wenn sie für die Behörden der fünf Staaten der Spionageallianz keine Hintertüren in alle Verschlüsselungssysteme einbauen, werde man mit „technischen Mitteln, Strafverfolgung, gesetzlichen und anderen Maßnahmen“ dafür sorgen.

Skurrilerweise ist dabei immer wieder von „rechtmäßig erlangten Daten“ (lawfully obtained data) die Rede. Wenn man eines mit Sicherheit sagen kann, dann dies: Den Five-Eyes-Geheimdiensten sind Recht und Gesetz gleichgültig – jedenfalls die Rechte und Gesetze aller anderen.

Es gibt keine Rechtsgrundlage, derzufolge die NSA oder das britische GCHQ Zugriff auf die private Kommunikation beispielsweise aller deutschen Staatsbürger bekommen sollte. Selbstverständlich ohne jeden Gerichtsbeschluss, von welchem Gericht auch? Ganze elf Mal kommt der Begriff „lawful“ in dem Drohbrief an Facebook, Apple und Co. vor. Es gibt unter den Sicherheitsbehörden der Spionageallianz offenbar keine Schamgrenze.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Telekom: Warum der LTE-Netzausbau manchmal dauert

1.300 neue Mobilfunkmasten baut die Telekom alleine in diesem Jahr in ihrem Netz auf, bis 2021 sollen insgesamt 9.000 dazu kommen. Doch dabei sieht sich die Telekom mit vielen Problem konfrontiert. Während sie in der Lage ist, im Notfall binnen vier bis fünf Stunden einen mobilen Sender aufzubauen, kann ein normaler Mast bis zu 18 Monate im Genehmigungsverfahren dauern. Auch die Grenzregionen sind problematisch.

Der Artikel auf inside handy…