Großauftrag für Brennstoffzellenzüge

Wasserdampf statt Dieselabgase – die Nahverkehrszüge im Taunus in Hessen sollen künftig von Brennstoffzellen angetrieben werden. Einen entsprechenden Großauftrag über 27 Züge mit einem Gesamtvolumen von rund 500 Millionen Euro hat die RMV-Tochter „fahma“ an den französischen Zughersteller Alstom erteilt. Der Auftrag umfasst auch die Versorgung mit Wasserstoff am Industriepark Höchst, die Instandhaltung sowie Reservezüge für die nächsten 25 Jahre.

Zum Beitrag auf bizz-energy.com…

Bei Power-to-X „nicht kleckern, sondern klotzen“

Im Interesse von Sektorkopplung und flexibler Versorgung müssen Energiesteuern und -abgaben dringend reformiert werden, fordern der Verband Kommunaler Unternehmen und der Speicherverband BVES.

Das Land benötige die Markteinführung von Power-to-X-Technologien und da dürfe man „nicht kleckern, sondern klotzen.“ Mit dem inländischen Gasnetz ist bereits ein Energiespeicher vorhanden, in dem sich dem Vernehmen nach 26 Milliarden Kilowattstunden Strom aufbewahren ließen.

Zum Artikel auf bizz-energy.com…

Acht EU-Länder bilden Klimaallianz – ohne Deutschland

Vor dem EU-Gipfel in Sibiu (Hermannstadt) in Rumänien haben Frankreich und sieben weitere EU-Länder eine Klimaallianz gebildet und gefordert, dass die EU bis 2050 klimaneutral werden soll.

Deutschland gehört der Allianz nicht an. Dazu sagt Sven Giegold, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Europäischen Parlament: “Es ist bezeichnend für die Klimapolitik der Bundesregierung in den letzten Jahren, dass ein Klimabündnis in der EU ohne Deutschland geschmiedet wird. Bei den C02-Grenzwerten für Pkws und Lastwagen hat Deutschland die Ziele der EU nach unten gedrückt. Die Bundesregierung hält selbst ihre eigenen Klimaziele für das Jahr 2020 nicht ein. Deutschland muss seine Bremserrolle beenden und zum Vorreiter beim Klimaschutz in der EU werden.“

Zum Beitrag auf sonnenseite.com…

Die Erde retten, jetzt aber wirklich!

Dem Planeten ging es schon mal besser. Wo man derzeit auch hinschaut, alles ist dabei, zu kollabieren. Weltweit verseuchen Plastik und Müll Flüsse, Seen und das Meer. Die Erde erwärmt sich seit Jahren zu schnell. Deutschland trocknete zuletzt wieder bis zur Brandgefahr aus. Und allein das, was der Mensch im Schnitt noch immer an Fleisch pro Jahr isst, verschärft die Klimakrise stetig weiter – von unseren Billigflugreisen gar nicht zu reden. Diese Woche der nächste Schock: 1.000.000 Tier- und Pflanzenarten könnten für immer verschwinden.

Statt alle Krisen getrennt zu betrachten, sollten wir uns klarmachen: Am Ende sind sie alle Teil eines einzigen großen Problems. Der gesamte Planet ist in Gefahr, die meisten Krisen bedingen einander.

Wir müssen handeln, jetzt! Alles hängt zusammen. Genau deshalb hilft es, Plastik zu meiden, weniger zu fliegen und politisch Druck zu machen. Wer anfängt zu handeln, hilft bei der Lösung.

Eine Analyse von Elena Erdmann und Maria Mast auf ZEIT ONLINE…

Telefonica droht Strafe wegen schlechtem Netzausbau

Der Ausbau bei den LTE-Netzen für den Mobilfunk geht langsamer voran, als es die Vorgaben der Bundesnetzagentur vorschreiben. Insbesondere für die Telefonica könnte das in Zukunft teuer werden. Kaum ein deutscher Netzbetreiber steht so oft und vehement in der Kritik wegen schlechter Netzabdeckung wie Telefonica Deutschland. Während sich insbesondere die Telekom gerne damit rühmt, das am besten ausgebaute Netz zu haben, kritisieren viele Kunden die Netzqualität des Telefonica-Netzes.

Zum Beitrag auf t3n.de…

Durchbruch bei Biodiesel aus Algen erzielt

Ein Team um den Forscher Swomitra Mohanty von der University of Utah habe die Lösung zur Herstellung von Biosprit aus Algen gefunden.

Er und sein Team schießen einen Lösungsmittelstrahl auf rieselnde Algenteilchen. Dieser entreißt den Algen das Öl und transportiert es weiter. Das Lösungsmittel wird, wenn es gesättigt ist, dem Reaktionsgefäß entnommen und wiederaufbereitet, sodass es sich erneut anwenden lässt. Eine energieintensive Trocknung entfalle.

Zum Beitrag auf SONNENSEITE.com…

Streit über Grenzwerte: EU lässt Scheuer auflaufen

Verkehrsminister Scheuer wünscht sich von der EU eine Neubewertung der Schadstoffgrenzwerte. Die zuständigen Kommissare weisen die Anfrage süffisant ab.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

„Der Autofahrer ist absolut asozial“

Hermann Knoflacher ist der geistige Vater der weitgehend autofreien Wiener Innenstadt. Der Professor für Verkehrswissenschaften bezeichnet das Auto als Virus, dessen Geschwindigkeit dem Menschen keinerlei Nutzen bringt.

Der Artikel im manager magazin…

UN-Report warnt vor fünf folgenreichen Umweltgefahren

Die Nutzen und Risiken von Gentechnik, die Folgen auftauender Permafrostböden und die Zerschneidung der Lebensräume von Tier und Mensch durch gigantische Bauprojekte wie Staudämme, Eisenbahntrassen oder Überlandstraßen: Die Vereinten Nationen warnen in ihrem Unep-Bericht vor diesen und weiteren Gefahren für Umwelt und Ökologie. „All diese Umwelterscheinungen haben tiefgreifende Folgen für unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Ökosysteme“, schreiben die UN-Umweltexperten in ihrem Report, der kurz vor Beginn der UN-Umweltkonferenz im kenianischen Nairobi veröffentlicht wurde.

Mehr dazu im Artikel auf ZEIT ONLINE…

Schluss mit scheinheiligen Spielchen in der deutschen Umweltpolitik!

Viel versprechen, wenig bis gar nichts tun: So funktioniert deutsche Klimapolitik unter Angela Merkel. Klar, dass Umweltministerin Schulze das ändern will. Die Union ist düpiert.

Schulze hat die Vertreter der Unionsparteien damit auf dem völlig falschen Fuß erwischt. Weil die erstens nicht geglaubt haben, dass eine Sozialdemokratin in der Umweltpolitik so mutig sein würde und dabei auch noch ihre Parteiführung hinter sich hat. Und weil sie zweitens dadurch schlicht und einfach ertappt wurden. Schulzes Initiative dokumentiert allen: In der Umwelt und Klimapolitik sind CDU und CSU schlicht blank.

Eine Kolumne von Petra Pinzler auf ZEIT ONLINE…

EuGH-Gutachterin für strenge Auslegung bei Luftschadstoffen

Im Streit über Messstationen für Luftschadstoffe plädiert die zuständige Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof für eine strenge Auslegung des EU-Rechts. Schon wenn an einzelnen Messstellen die Grenzwerte für Stickstoffdioxid oder Feinstaub überschritten werden, solle dies als Verstoß gegen EU-Vorgaben zur Luftqualität gelten, erklärte EuGH-Generalanwältin Juliane Kokott in ihrem Gutachten zu einem Fall aus Belgien. Es müsse also kein Mittelwert aller Messstationen in einem Gebiet gebildet werden (Aktenzeichen C-723/17). Zuletzt äußerte CSU-Chef Markus Söder Zweifel an der Platzierung der Apparate und der Aussagekraft der Messwerte.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

AfD, Trump, FPÖ und Lega Nord: Das Netzwerk der Klimaleugner

Nach der Europawahl im Mai könnten die Rechtspopulisten zum echten Problem für den Klimaschutz werden. „Die EU muss in den kommenden Jahren viel tun, um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen“, erklärt Alexander Carius, Geschäftsführer von Adelphi. „Aber Klimapolitik war auf europäischer Ebene schon immer schwierig. Und sie dürfte nach der Europawahl unter den neuen politischen Konstellationen noch schwieriger werden.“ Im neuen Europaparlament würden Prognosen zufolge bis zu 25 Prozent Rechtspopulisten sitzen. Dazu komme, dass in sieben EU-Mitgliedstaaten bereits jetzt Rechtspopulisten in der Regierung seien. „Das Ambitionsniveau europäischer Klimapolitik droht daher deutlich zu sinken“, meint Carius.

Der Artikel im Tagesspiegel…

Debatte um Grenzwerte: Lungenfacharzt verrechnete sich mehrfach

Dieter Köhler hat die Schadstoffgrenzwerte infrage gestellt und eine Debatte ausgelöst. Einige seiner Zahlen waren aber falsch berechnet. „Ich mache ja praktisch alles allein und habe nicht einmal mehr eine Sekretärin als Rentner.“

Der Artikel dazu auf ZEIT ONLINE…

Irrweg E-Auto? Die Mythen der Kritiker

Der Fokus auf Elektromobilität sei „ein verheerender Irrweg“, meinen prominente Kritiker. Elektroautos hätten mehr Nach- als Vorteile und seien nicht klimafreundlicher als moderne Diesel. Was ist dran an den Vorwürfen?

Die WirtschaftsWoche bringt Licht ins Dunkel…

„Im Straßenverkehr herrscht ein eher archaisches Gesellschaftsbild“

Der Verkehrspsychologe Bernhard Schlag fordert eine rationalere Tempolimit-Debatte. Autobahnen erzeugten das trügerische Gefühl, dass auch 250 km/h beherrschbar seien.

„Ein schwedischer Kollege hat sehr gut belegt, dass mit einer Senkung der gefahrenen Geschwindigkeit um fünf Prozent die Zahl der Unfälle mit Personenschäden um zehn Prozent sinkt und die Unfälle mit Getöteten um 20 Prozent abnehmen. Das Argument der Gegenseite, es würden auf der Autobahn ohnehin weniger Unfälle als auf Landstraßen passieren, kann kein Grund sein, untätig zu bleiben. Auf der Autobahn sterben zu viele Menschen, das lässt sich deutlich reduzieren.“

Das Interview auf ZEIT ONLINE…

Handeln gegen den Klimawandel: Sieben Tipps wie jeder Einzelne Klimaschutz betreiben kann

Viele Menschen würden gerne mehr für den Klimaschutz tun, wissen aber nicht wie. Ob Konsum, Ernährung oder Engagement: Was du tun kannst.

Welche Wirkung sieben verschiedene Maßnahmen auf das Klima haben und wie groß der Aufwand ist, erläutert Susanne Ehlerding aus dem Tagesspiegel Background Klima und Energie…

Kohleausstieg: Der Einstieg in den Ausstieg beginnt

Es ist ein Erfolg der neuen Umweltbewegung, dass Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigt. Für die neue Umweltbewegung heißt das: Sie können jetzt einen großen Erfolg feiern. Zurücklehnen sollten sie sich noch nicht. Jetzt müssen die anderen Sektoren drankommen. Der Verkehr, die Landwirtschaft, die Gebäudewirtschaft.

Ein Kommentar von Petra Pinzler auf ZEIT ONLINE…

1.000 kleine Taten für das Klima

Würden alle Menschen so leben wie die Deutschen, bräuchten wir drei Erden. Unser ökologischer Fußabdruck ist einfach zu groß: Wir pusten zu viel Treibhausgase in die Atmosphäre und produzieren zu viel Müll. Viele Menschen in Deutschland bemühen sich deshalb, umweltfreundlicher zu leben, auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZEIT-Verlags.

Bei ZEIT ONLINE erzählen sie von ihren kleinen Taten fürs Klima…

Klimaschutz braucht deinen Kontowechsel

Wer sicher sein will, dass sein Geld nur sinnvolle Unternehmen und Projekte finanziert, liegt mit einem Konto bei der GLS Bank oder der Triodos Bank richtig.

Mehr dazu unter meinen Links…
Und hier bei der GLS Bank…