Die Erde retten, jetzt aber wirklich!

Dem Planeten ging es schon mal besser. Wo man derzeit auch hinschaut, alles ist dabei, zu kollabieren. Weltweit verseuchen Plastik und Müll Flüsse, Seen und das Meer. Die Erde erwärmt sich seit Jahren zu schnell. Deutschland trocknete zuletzt wieder bis zur Brandgefahr aus. Und allein das, was der Mensch im Schnitt noch immer an Fleisch pro Jahr isst, verschärft die Klimakrise stetig weiter – von unseren Billigflugreisen gar nicht zu reden. Diese Woche der nächste Schock: 1.000.000 Tier- und Pflanzenarten könnten für immer verschwinden.

Statt alle Krisen getrennt zu betrachten, sollten wir uns klarmachen: Am Ende sind sie alle Teil eines einzigen großen Problems. Der gesamte Planet ist in Gefahr, die meisten Krisen bedingen einander.

Wir müssen handeln, jetzt! Alles hängt zusammen. Genau deshalb hilft es, Plastik zu meiden, weniger zu fliegen und politisch Druck zu machen. Wer anfängt zu handeln, hilft bei der Lösung.

Eine Analyse von Elena Erdmann und Maria Mast auf ZEIT ONLINE…

H&M: Vegane Schuhe aus Ananas-Leder

H&M ist nicht gerade für Nachhaltigkeit bekannt – dennoch macht das Unternehmen schon ein paar Sachen besser: Die Fast-Fashion-Modekette verwendet für einzelne Kleidungsstücke nachhaltige Materialien und bringt jedes Jahr eine Kollektion heraus, die komplett aus solchen besteht.

Die Stoffe, die H&M dabei regelmäßig verwendet, kennen kleine, faire Labels schon lange: Etwa die Holzfaser Tencel, Bio-Baumwolle und recyceltes Polyester.

Für die aktuelle „Conscious Exclusive Kollektion“ setzt die Modekette zusätzlich auf drei eher außergewöhnlichere Materialien: Bloom-Foam, ein Weichschaumstoff aus Algenbiomasse, Orange Fiber, ein Stoff aus Zitrussaft-Nebenprodukten, der Seide ähnelt – und veganes Leder aus Ananasfaser.

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