Zeitumstellung: Was aus den Plänen zur Abschaffung geworden ist

In der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag findet die nächste Zeitumstellung statt. Die Uhren werden dann um eine Stunde von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Die EU-Kommission wollte das eigentlich abschaffen. Das Projekt scheint jedoch auf Eis zu liegen.

Zum Beitrag auf SWR3.de…

Netflix & Co. könnten im Notfall abgeschaltet werden

Stößt die Internet-Infra­struktur aufgrund des gestie­genen Bedarfs wegen der Corona-Epidemie an ihre Grenzen, könnte das Strea­ming über Netflix, YouTube und Co. gestoppt oder nur noch mit begrenzter Daten­rate durchs Netz gelenkt werden.

Doch droht uns überhaupt ein Engpass? Ich bezweifle das.

Ein Beitrag auf teltarif.de…

Ökostrom: Erneuerbarer Dilettantismus

Halbherzigkeit und Dilettantismus waren in den vergangenen Jahren stete Wegbegleiter der deutschen Energiewende. Mal wurde eine üppige Förderung so abrupt zusammengestrichen, dass die Solarindustrie die Koffer packte, mal riefen Sonderregeln für Bürgerwindparks alle möglichen Geschäftemacher auf den Plan, bloß keine Bürger. Und mal wollte eine Regierung die Akzeptanz für Windparks dadurch retten, dass sie viele Windparks durch Mindestabstände verhinderte. Wie viele Jobs und Werte durch derlei Manöver im Laufe der Jahre vernichtet wurden, lässt sich kaum beziffern.

Es ist Zeit für einen Neuanfang.

Zum Beitrag auf sueddeutsche.de…

Fair-Use-Policy beim EU-Roaming: Diese Obergrenzen gibt es

Roam like at home heißt die seit Juni 2017 gültige EU-Verord­nung, die im Kern besagt, dass ein Handy­tarif aus Deutsch­land zu glei­chen Kondi­tionen auch im EU-Ausland (sowie Norwegen, Liech­tenstein und Island) gelten muss. Doch ganz so einfach ist es doch nicht: Es gibt insbe­sondere beim Daten-Roaming Ausnahmen, die zu einer Kosten­falle werden können – ab dem ersten Monat im Ausland. Weitere Ausnahmen gibt es für eine dauer­hafte Nutzung eines Tarifes im Ausland. Diese beiden so genannten Fair-Use-Regeln sollen die Anbieter davor schützen, dass sie durch inten­sive Nutzung des Tarifes im Ausland durch ihren Kunden zuzahlen müssen.

Zum Beitrag auf teltarif.de…

„Vollversorgung mit Erneuerbaren möglich“

Weg von der Kohlekraft – das hat sich die Bundesregierung bis 2038 zum Ziel gesetzt. Doch der Ausstiegsplan stößt auf viel Kritik. Zu Recht, findet auch Energieexpertin Kemfert und erklärt im Interview mit ntv.de, warum die Energiewende am politischen Willen scheitern könnte.

Das Interview auf n-tv.de…

„Als Internetnutzer tragen wir unabsichtlich zur Umweltzerstörung bei“

Das Internet sorgt nach manchen Studien inzwischen für einen mindestens genau so hohen Ausstoß an Treibhausgasen wie die Luftfahrt. Besonders Streaming und große Videodateien lassen den Stromverbrauch rasant ansteigen.

IT-Experten und Aktivisten arbeiten an Lösungen, um das Netz grüner zu machen – manchmal hilft schon eine andere Programmiersprache. Gefordert sind vor allem die großen Unternehmen, doch auch der einzelne Nutzer kann etwas tun. (Foto: Supermuc in Garching bei München / Johannes Simon, SZ Photo)

Mehr dazu auf sueddeutsche.de…

Grüne fordern „Recht auf Mobilfunk“

Die Grünen wollen, dass die Bürger ein Recht auf Mobilfunk haben. Bis Ende Januar will die Bundestagsfraktion einen entsprechenden Antrag einbringen. Der Bund könnte Telekommunikationsunternehmen dann in unterversorgten Regionen zum Ausbau der Netze verpflichten. (Foto: dpa)

Zum Artikel auf sueddeutsche.de…

Frankreich verzichtet vorerst auf den Bau neuer Atomkraftwerke

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Grüne fordern 25 Euro Handy-Pfand

Nicht gerade wenige Menschen werden alte Smartphones wohl im Hausmüll entsorgen oder stapeln diese Zuhause im Schrank. Die Grünen möchten hier nun ansetzen und fordern Medienberichten zufolge 25 Euro Pfand auf Handys und Tablets.

Grund für die Initiative ist die Masse an Elektroschrott. Mehrere tausend Tonnen könnten jährlich nicht ordnungsgemäß wiederverwertet werden, da diese in den falschen Müll geworfen oder einfach in die „Schublade gelegt und vergessen werden“.

Zum Beitrag bei netzwelt…

Vertragskündigungen sollen einfacher werden

Ein Klick – und der Vertrag ist geschlossen. Egal ob Musik-Abon­nement, Handy­vertrag oder Zeitungsabo: Kündigen ist oft viel schwie­riger als im Internet etwas zu kaufen. Vor allem aus Verträgen, die sich auto­matisch verlän­gern, kommen viele Verbrau­cher erst viel später raus, als ihnen lieb wäre. Verbrau­cher­schützer und Poli­tiker fordern deshalb jetzt: Macht Kündigen einfa­cher. „Klick rein in den Vertrag geht schnell, klick raus dagegen nicht“, so die netz­poli­tische Spre­cherin der Grünen-Frak­tion, Tabea Rößner.

Die Ideen, um das zu verän­dern, auf teltarif.de…

In München wird zu wenig recycelt

In München werden jedes Jahr Tausende Tonnen Kunststoff weggeschmissen. Um Plastik und andere Wertstoffe aus Metall loszuwerden, muss man zu den „Wertstoffinseln“ gehen – das ist vielen Menschen zu umständlich.

Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist (aus dem November 2018), ist dies nach wie vor aktuell. Denn in München wird schlicht und ergreifend mangels alltagstauglicher Sammelsysteme fast alles über die Restmülltonne (Müllverbrennung) entsorgt und damit werden wertvolle Rohstoffe vernichtet – auch wenn die Stadt München dies gern anders darstellt. Besonders wertvolle und energieintensiv hergestellte Nichteisenmetalle wie Aluminium (aus Bauxit unter den nach dem Abbau – oder besser: Raubbau – nicht mehr vorhandenen Regenwäldern) gehen in der Verbrennung vollständig verloren, da sie schmelzen und Tröpfchen bilden.

Es ist dringend an der Zeit, in München eine Wertstofftonne einzuführen. Leider sind viele Kunststoffe noch nicht problemlos recycelbar. Doch es ist keine Lösung, den recycelbaren Anteil mit dem nicht verwertbaren Anteil einfach zu verbrennen.

Der Menge, die tatsächlich recycelt wird, – durch besser verwertbare Verpackungen, immer weiter optimierte Verfahren und gesetzliche Vorgaben – wird immer größer. Man muss die Wertstoffe nur getrennt erfassen.

Der Artikel auf sueddeutsche.de…

Windkraft-Stau führt 2020 zu höherem Strompreis und mehr CO2-Ausstoß

Deutschland würde 2020 gut zehn Millionen Tonnen CO2 weniger ausstoßen, steckten hierzulande nicht Windkraftanlagen mit elf Gigawatt Gesamtleistung im Genehmigungsstau. Zudem wäre Strom im Großhandel knapp zwei Euro die Megawattstunde billiger, so Greenpeace Energy. Wären die Windkraftanlagen gebaut worden, errechneten die Energieexperten, könnten sie jährlich rund 26 Terawattstunden (TWh) Windstrom produzieren. Dies sind die Ergebnisse einer Kurzanalyse von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy.

„Ein konsequenter Windkraftausbau an Land hätte in Deutschland nicht nur viele Tausend Arbeitsplätze in der Windbranche bewahrt, sondern auch positive Folgen für die Strompreise und das Erreichen der Klimaziele gehabt“, sagt Nils Müller, Vorstand von Greenpeace Energy. „Wir fordern deshalb von der Bundesregierung, dass sie die Windkraft 2020 nicht mehr länger behindert, sondern den Stau aufhebt und den Ausbau massiv beschleunigt.“ (Foto: Kohlekraftwerk Niederaußem, Wikipedia)

Zum Blogbeitrag und zum Fact Sheet zu den Auswirkungen des Genehmigungsstaus bei der Windenergie bei Greenpeace Energy…

Unglaublich: Klimakonferenz endet weitgehend ergebnislos

Der Weltklimagipfel von Madrid ist weitgehend ergebnislos zu Ende gegangen. Nach 13 Tagen Verhandlungen und mit mehr als 36 Stunden Verzögerung wurde die Konferenz am Sonntagvormittag beendet.

Die Abgesandten von fast 200 Staaten und supranationalen Organisationen verabschiedeten zwar ein gemeinsames Abschlussdokument, vertagten zentrale Entscheidungen aber auf den nächsten Gipfel in einem Jahr im schottischen Glasgow. (Foto: Christian Tietz / Umweltbundesamt)

Der Beitrag auf SPIEGEL ONLINE…

Greenpeace klaut „C“ an CDU-Parteizentrale

An der Berliner CDU-Zentrale fehlt der erste der drei gut zwei Meter großen Buchstaben des roten Parteilogos. Greenpeace-Aktivisten hatten es von der gläsernen Fassade des Konrad-Adenauer-Hauses entfernt und das verbleibende „DU“ um den Schriftzug „sollst das Klima schützen“ ergänzt.

Mit der Aktion will die Umweltschutzorganisation nach eigenen Angaben „gegen die desaströse Umwelt- und Klimapolitik der CDU“ protestieren. Zwar redeten Unionspolitiker ständig davon, die Schöpfung bewahren zu wollen, blieben aber dafür nötige Maßnahmen schuldig. „Die CDU kann nicht ewig vom Bewahren der Schöpfung sprechen, ohne auch etwas dafür zu tun“, sagte eine Greenpeace-Sprecherin. „Das schwache Klimapaket hat diesen politischen Etikettenschwindel endgültig auffliegen lassen.“ (Foto: Greenpeace)

Mehr dazu, inklusive eines kurzen Videos, auf ZEIT ONLINE…

Dumm, inkompetent, gefährlich

Das Enthüllungsbuch „A Warning“ eines anonymen Mitarbeiters der US-Regierung beschreibt Donald Trump als schlimmen Präsidenten. „Ungefähr ein Drittel dessen, was der Präsident uns zu tun aufträgt, ist schlicht und einfach dämlich. Ein weiteres Drittel ist unmöglich umzusetzen und würde kein Problem lösen. Und das letzte Drittel wäre illegal.“

Dämlich, unmöglich, illegal: Wenn Untergebenen nur diese drei Kategorien angesichts der Anweisungen ihres Chefs einfallen, ist das bereits ein Problem, wenn es in irgendeiner Klitsche passiert. Handelt es sich bei dem Laden aber um das Weiße Haus und beim Boss um den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, hat das Problem größere Ausmaße. Dann geht es mitunter um Krieg und Frieden oder den Erhalt der Demokratie im noch immer mächtigsten Land der Erde. Oder wenigstens um das, was eines Tages in Geschichtsbüchern stehen wird. Über Donald Trump, das lässt sich nach drei Amtsjahren mutmaßen, wird dort für einen US-Präsidenten definitiv Ungewöhnliches zu lesen sein. (Foto: Eric Thayer / ​Reuters)

Eine Rezension von Dirk Peitz auf ZEIT ONLINE…

Umweltspuren in Düsseldorf: Freie Fahrt für Busse, Fahrgemeinschaften, E-Mobile und Fahrräder

Mit Hilfe von Umweltspuren soll der Verkehr auf stark befahrenen Strecken reduziert werden. Nur Busse, Taxis, Fahrräder und Elektrofahrzeuge dürfen hier unterwegs sein – und Fahrgemeinschaften. Sprich: Wenn drei oder mehr Personen im Auto sitzen.

Solche Carpool Lanes kennt man vor allem aus den USA (Foto), Kanada oder Skandinavien. Dort hat sich das Modell bewährt. Voraussetzung sind strenge Kontrollen und empfindlichste Strafen bei Missbrauch. 

Nach meiner Ansicht sollten andere Großstädte wie München das auch einführen. Weg mit einer Fahrspur – die dann zur Umweltspur wird. Das macht den öffentlichen Nahverkehr attraktiver, wenn der Bus nicht im Stau steht. Und Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst kommen auch schneller zum Notfallort.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

Die Bauern spielen das „Lied vom Tod“

Tausende Trecker verstopften am Donnerstag unter lautem Hupen die Hamburger Innenstadt. Die Landwirte protestieren gegen die Umweltpolitik der Bundesregierung. Das Gesetzespaket verpflichtet die Bauern, neue Umweltauflagen zu erfüllen, weil die Landwirtschaft als ein wesentlicher Verursacher des Artensterbens gilt sowie von Umweltproblemen wie zu hohen Nitratwerten im Grundwasser.

Die Bauern behaupten, sie würden von einer Welle der Sympathie in der Bevölkerung getragen. Aber das scheint fragwürdig. Bestimmte Forderungen wie die, nicht Opfer des freien Welthandels zu werden und mit Agrarprodukten überschwemmt zu werden, die kaum Menschenrechts- oder Naturschutzstandards entsprechen – so etwas scheinen viele Verbraucher zu teilen. Mit ihren Vorbehalten gegen mehr Naturschutz ist die Bewegung dagegen politisch isoliert. Zuletzt war die AfD die einzige Partei, die Verständnis für sämtliche Forderungen zeigte und betonte, „fest an der Seite der deutschen Bauern“ zu stehen.

Der Beitrag von Nils Klawitter auf SPIEGEL ONLINE…

„Der Ausbau der Windkraft wäre faktisch am Ende“

In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Altmaier üben Umweltpolitiker der Grünen massive Kritik am neuen Gesetzentwurf für Windkraft. Sie warnen davor, dass der Ausbau der Windenergie gestoppt werde, tausende Arbeitsplätze verloren gehen könnten und die Klimaziele nicht erreicht würden. Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) lehnt die Pläne des Wirtschaftsministeriums ab.

SUV heben Vorteile von Elektroautos auf

Die Internationale Energie-Agentur IEA appelliert eindringlich an Staaten und Unternehmen, mehr für den Klimaschutz zu tun. Der klimaschädliche Ausstoß von Treibhausgasen werde noch bis 2040 steigen, selbst wenn alle Länder ihre Zusagen zum Klimaschutz einhalten, wie aus dem aktuellen Weltenergiebericht der IEA hervorgeht. Nach übereinstimmender Ansicht von Klimaexperten wäre hingegen eine radikale Senkung nötig.

Die Agentur berichtete, der Energiebedarf der Welt gefährde globale Nachhaltigkeitsziele und dass schwere Verbrenner die positiven Effekte der E-Autos zunichte machen könnten. Die Nachfrage nach den SUV-Geländewagen und anderen schweren Fahrzeugen sorge bereits jetzt dafür, dass weltweit mehr Öl verbraucht werde. (Fotomontage: heise online)

Weiterlesen bei heise online…

Das ungeliebte Erbe des Atomstroms

Obwohl Dutzende Länder Kernenergie nutzen, gibt es weltweit kein einziges Land, das über ein funktionsfähiges Endlager verfügt und erklärt, wie es die Differenz zu den unzureichenden Rücklagen finanzieren wolle.

Die Folge ist, dass die auf Zeit gebauten Zwischenlager, wie in Deutschland, langsam an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Diese Zwischenlager sind auch unter Sicherheitsaspekten nicht für eine derart langfristige Nutzung konzipiert worden. (Foto: Greenpeace)

Mehr in der Frankfurter Allgemeine…

Kein G20-Staat beim Klimaschutz auf 1,5-Grad-Kurs

Für den Treibhausgas-Ausstoß sind vor allem die G20-Staaten verantwortlich. Vor der UN-Klimakonferenz haben Experten die Entwicklung in diesen Ländern bewertet.

Die G20-Staaten tun demzufolge weiterhin zu wenig, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Der Treibhausgas-Ausstoß der 19 Industrie- und Schwellenländer und der Europäischen Union steige weiter, heißt es im „Brown to Green“-Report, den das Netzwerk Climate Transparency am Montag veröffentlichte – drei Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Madrid. Im vergangenen Jahr nahmen die Emissionen demnach um 1,8 Prozent zu. (Foto: Steve Buissinne)

Mehr auf heise online…

Erneuerbar oder konventionell: Welcher Strom ist teurer?

Immer wieder werden die Energiewende und der Ausbau der erneuerbaren Energien für steigende Strompreise in Deutschland verantwortlich gemacht. Als Mitte Oktober bekannt wurde, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen wird, hat diese Diskussion erneut Aufwind bekommen. Doch was ist an dieser Behauptung tatsächlich dran?

Dazu hat Greenpeace Energy die Wissenschaftlerinnen Swantje Fiedler und Isabel Schrems vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) beauftragt, in einer Kurzanalyse die Vollkosten von erneuerbarem und von konventionell erzeugtem Strom zu berechnen und miteinander zu vergleichen.

Das Ergebnis im Blog von Greenpeace Energy (mit direktem Link zur Analyse)…