AfD: Die Masken fallen

Während die AfD ihr wahres, hässliches Gesicht entblößt, scheinen sich konkrete Spuren zu den Finanziers der Rechtspopulisten abzuzeichnen. AfD als neue „Mövenpick-Partei“?

Die formell demokratische Fassade, die vor allem von dem „gemäßigten“ Flügel der AfD mühsam aufrechterhalten wurde, bröckelt im Endspurt des Wahlkampfes immer schneller ab – zum Vorschein kommt die ordinäre braune Gesinnung, den die Parteiführung zumindest bis zum Wahltag verborgen halten wollte. Gerade die neoliberale Spitzenkandidatin der AfD, die ehemalige Goldman-Sachs-Bankerin Alice Weidel, steht inzwischen vor dem Scherbenhaufen ihrer kurzen populistischen Karriere.

Die konservative Tageszeitung Die Welt publizierte eine erschütternde E-Mail der Spitzenkandidatin aus dem Jahr 2013, in der ein Abgrund an Rassismus, Verschwörungswahn und Demokratieverachtung offenbar wurde, der schlicht an die Weltanschauung der NSDAP erinnert.

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NPD-Politiker sagt arabischen Zahlen den Kampf an

Wahlkampf im saarländischen Völklingen – eigentlich ein lokales Ereignis. Wäre da nicht ein Lokalpolitiker der NPD und die Frage: wann werden die Hausnummern in der 40.000-Seelen-Gemeinde endlich nicht mehr arabisch sein? Auf einer Wahlkampfveranstaltung führte Uwe Faust, Kreisvorsitzender der satirischen „Die Partei“, mit dieser Frage den NPD-Oberbürgermeisterkandidaten Otfried Best aufs Glatteis. Der NPDler begann zu schäumen, er werde diesem Missstand ein Ende bereiten: „Da warten Sie ab, Herr Faust, bis ich Oberbürgermeister bin, da werde ich das ändern, da werden doch mal normale Zahlen drankommen.“

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Bundestag: Auch falsche Politikmüdigkeit stärkt Populisten

Die Rede des scheidenden Bundestagspräsidenten Lammert war eindrücklich: Wehrt euch gegen Rechtspopulisten, war die Botschaft. Noch gibt es Mittel dafür.

Noch könnte die AfD an der Fünfprozenthürde scheitern, wenn – wie die SPD es gerne formuliert – alle „anständigen Leute“ auch zur Wahl gehen. Und vor allem die Bürger, die die AfD aus einem diffusen Protest heraus wählen wollen, noch mal darüber nachdenken,  dass sie dann nicht nur der vermeintlich so moderaten Alice Weidel aus dem TV-Fünfkampf ihre Stimme geben. Sondern auch Alexander Gauland, der die Integrationsministerin Aydan Özoguz in Anatolien „entsorgen“ will. Und die Björn Höckes der Partei, die finden, Deutschland habe nun genug über den Holocaust gesprochen.

Ein Kommentar von Lisa Caspari.

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Donald Trump rastet aus

Schlimmer geht’s immer: Den skandalgewohnten Medien in den Vereinigten Staaten gehen so langsam die Superlative aus, um die immer neuen Absurditäten des US-Präsidenten zu kommentieren. Die jüngste Pressekonferenz des Präsidenten, stilecht gehalten in seinem goldenen Turm, dem Trump Tower in New York, hat jedenfalls alle bisherigen Negativrekorde gebrochen. Im Endeffekt hat Trump die jüngsten rechtsextremen Aufmärsche in Charlottesville legitimiert und die Schuld für die rechten Gewaltexzesse, in deren Verlauf die Antifaschistin Heather Heyer ermordet und 19 Demonstrationsteilnehmer zum Teil schwer verletzt wurden, den Gegendemonstranten zugeschoben.

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