Rückruf des A8: Was Audi seinen Kunden verschweigt

Ausgerechnet Audis Flaggschiff entpuppt sich als extreme Dreckschleuder. Einen amtlich verordneten Rückruf mehrerer Tausend A8 versucht der Hersteller nun als Servicemaßnahme zu kaschieren. Prüfer des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) haben laut SPIEGEL-Informationen bei den Diesel-A8, die im Zeitraum zwischen September 2013 und August 2017 produziert wurden, Emissionswerte von bis zu 2000 Milligramm Stickoxid pro Kilometer gemessen. Erlaubt sind 80 Milligramm.

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Gericht: 1&1-Werbung „Das beste Netz“ ist irreführend

Da hat 1&1 mal wieder den Mund zu voll genommen: 1&1 darf nicht mit der Aussage „Das beste Netz gibt’s bei 1&1“ werben. Die Werbekampagne sei irreführend, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Köln nach Angaben vom Mittwoch. Die beanstandete Werbung könne so verstanden werden, dass 1&1 ein eigenes, von anderen Anbietern unabhängiges Netz besitze, befand das Gericht. Tatsächlich greife die Firma aber wesentlich auf die Netze anderer Anbieter – unter anderem der Telekom – zurück und nutze diese.

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Rosneft: Ein Konzern, der immer mächtiger wird

Altkanzler Schröder hält Rosneft für ein normales Unternehmen. Dabei spielt es in Russland eine wichtige Rolle. Konzernchef Setschin könnte sogar Putin gefährlich werden.

Dabei dürfte auch Schröder der zweifelhafte Aufstieg von Rosneft von einem halbtoten staatlichen Betrieb zum Global Player nicht entgangen sein. Es sei „jenseits von Gut und Böse“, zürnte einst Michail Chodorkowskis Anwalt über ein Treffen des damaligen Bundeskanzlers Schröders mit Russlands Präsident Wladimir Putin im Dezember 2004 in Deutschland. Nur wenige Tage zuvor hatte der russische Staat Chodorkowskis enteigneten Milliarden-Konzern Yukos an eine Briefkastenfirma versteigert, während Chodorkowski hinter Gittern saß. Etwas später schluckte der staatliche Nobody Rosneft den Konkurrenten Yukos und wurde über Nacht zum größten Ölkonzern des Landes.

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Bevormundung durch Wurstminister stoppen: Veggie-Schnitzel soll ein Schnitzel bleiben!

Der Wurstminister Christian Schmidt (CSU) und die Fleischerlobby finden Bezeichnungen wie „veganes Schnitzel“ irreführend und verbrauchertäuschend und haben sich für ein Verbot solcher Begriffe ausgesprochen. All jenen, die sich klar gegen Tierleid aussprechen, soll somit maßgeblich die Orientierung erschwert werden.

Die Lebensmittelbuchkommission hat in mehreren Sitzungen darüber beraten. Der VEBU war dabei und machte sich für das Veggie-Schnitzel stark. Fast 12.000 Menschen haben außerdem einen Appell unterzeichnet und so ganz deutlich gemacht: wir lassen uns vom Wurstminister nicht bevormunden!

Vor wenigen Tagen wurde der Leitsatz-Entwurf der Lebensmittelbuchkommission bekannt: demnach darf das Veggie-Schnitzel auch weiterhin Veggie-Schnitzel genannt werden. Doch bevor endgültig über die Benennung von Fleischalternativen entschieden wird, können Wirtschafts- und Verbraucherschutzverbände Stellung beziehen, Kritik an dem vorläufigen Beschluss üben und Änderungsvorschläge machen. Das Veggie-Schnitzel kann also noch verboten werden!

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Donald Trump rastet aus

Schlimmer geht’s immer: Den skandalgewohnten Medien in den Vereinigten Staaten gehen so langsam die Superlative aus, um die immer neuen Absurditäten des US-Präsidenten zu kommentieren. Die jüngste Pressekonferenz des Präsidenten, stilecht gehalten in seinem goldenen Turm, dem Trump Tower in New York, hat jedenfalls alle bisherigen Negativrekorde gebrochen. Im Endeffekt hat Trump die jüngsten rechtsextremen Aufmärsche in Charlottesville legitimiert und die Schuld für die rechten Gewaltexzesse, in deren Verlauf die Antifaschistin Heather Heyer ermordet und 19 Demonstrationsteilnehmer zum Teil schwer verletzt wurden, den Gegendemonstranten zugeschoben.

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US-Regierung fordert Daten zu allen Besuchern einer Trump-kritischen Website

Die US-Regierung fordert von einem Web-Hoster Daten zu mehr als 1,3 Millionen Personen, die eine Website besucht haben, über die Proteste gegen US-Präsident Donald Trump organisiert wurden. Wie der US-Provider Dreamhost in einem Blogeintrag erläutert, verlangt das US-Justizministerium die IP-Adressen aller Besucher der bei Dreamhost gehosteteten Seite disruptj20.org. Dort wurden Proteste gegen die Amtseinführung von Donald Trump organisiert.

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Der VEBU zur „Nutztierhaltungsstrategie” des BMEL

„Leider bleibt es bei der ‚Nutztierhaltungsstrategie‘ bei groben Ideen und vagen Konzepten, ohne verbindliche Ziele oder Zeitpläne. Konkrete Schritte, um Veränderungen zu finanzieren und umzusetzen, bleiben unklar, behandeln bereits vorhandene Maßnahmen oder wirken unambitioniert. Den viel zu hohen Tierbestand und übermäßigen Konsum tierischer Produkte blendet das Papier aus. Eine kritische Bestandsaufnahme sieht anders aus und wird auf unbestimmte Zeit, auf jeden Fall hinter die nächste Bundestagswahl, verschoben.“

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