Grüne wollen Vernichtung zurückgesandter Waren verbieten

Den großen Onlineversandhändler wird vorgeworfen, dass sie einen Teil ihrer Waren vernichten, die Kunden ihnen zurückschicken. Die Grünen wollen nun dafür sorgen, dass zumindest neuwertige Waren nicht mehr einfach weggeworfen werden. „Wir erleben eine Perversion der Wegwerfgesellschaft“, sagte die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Da ist der Staat gefordert.“

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Die Erde retten, jetzt aber wirklich!

Dem Planeten ging es schon mal besser. Wo man derzeit auch hinschaut, alles ist dabei, zu kollabieren. Weltweit verseuchen Plastik und Müll Flüsse, Seen und das Meer. Die Erde erwärmt sich seit Jahren zu schnell. Deutschland trocknete zuletzt wieder bis zur Brandgefahr aus. Und allein das, was der Mensch im Schnitt noch immer an Fleisch pro Jahr isst, verschärft die Klimakrise stetig weiter – von unseren Billigflugreisen gar nicht zu reden. Diese Woche der nächste Schock: 1.000.000 Tier- und Pflanzenarten könnten für immer verschwinden.

Statt alle Krisen getrennt zu betrachten, sollten wir uns klarmachen: Am Ende sind sie alle Teil eines einzigen großen Problems. Der gesamte Planet ist in Gefahr, die meisten Krisen bedingen einander.

Wir müssen handeln, jetzt! Alles hängt zusammen. Genau deshalb hilft es, Plastik zu meiden, weniger zu fliegen und politisch Druck zu machen. Wer anfängt zu handeln, hilft bei der Lösung.

Eine Analyse von Elena Erdmann und Maria Mast auf ZEIT ONLINE…

Der Schatz in der Biotonne

In Bioabfall steckt großes, ungenutztes Potenzial – zum Beispiel als Kompost oder für die Energieerzeugung. Bioabfälle sind hervorragende Nahrung für Biogasanlagen. Um diese hochwertige stoffliche oder energetische Verwertung  zu erreichen, müssen Bioabfälle getrennt gesammelt werden.

Entweder wird er in großen Kompostierungsanlagen zu Kompost (als Ersatz für Mineraldünger und Torf) verarbeitet, um so Ressourcen zu schonen. Oder noch besser: der Bioabfall wird über die so genannte Kaskadennutzung in Biogasanlagen zu Biogas vergoren, also energetisch verwertet, um über die anschließende Rotte der Gärreste ebenfalls zusätzlich auch stofflich verwertet zu werden, zum Beispiel als Dünger für die Landwirtschaft.

Was in die Biotonne gehört und was mit dem Bioabfall genau passiert, erklärt ein Video des Umweltbundesamtes…

H&M: Vegane Schuhe aus Ananas-Leder

H&M ist nicht gerade für Nachhaltigkeit bekannt – dennoch macht das Unternehmen schon ein paar Sachen besser: Die Fast-Fashion-Modekette verwendet für einzelne Kleidungsstücke nachhaltige Materialien und bringt jedes Jahr eine Kollektion heraus, die komplett aus solchen besteht.

Die Stoffe, die H&M dabei regelmäßig verwendet, kennen kleine, faire Labels schon lange: Etwa die Holzfaser Tencel, Bio-Baumwolle und recyceltes Polyester.

Für die aktuelle „Conscious Exclusive Kollektion“ setzt die Modekette zusätzlich auf drei eher außergewöhnlichere Materialien: Bloom-Foam, ein Weichschaumstoff aus Algenbiomasse, Orange Fiber, ein Stoff aus Zitrussaft-Nebenprodukten, der Seide ähnelt – und veganes Leder aus Ananasfaser.

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Plastikverpackung: Vermeiden statt verwalten

Das neue Verpackungsgesetz soll die Umwelt vom Plastikmüll befreien. Aus Umweltsicht ist die wichtigste Regelung im neuen Gesetz: höhere Recyclingquoten für Verpackungen. Seit Januar müssen die Systeme also dafür sorgen, dass mehr Plastik tatsächlich recycelt wird. Das Verpackungsgesetz schreibt außerdem vor, dass Plastikverpackungen werkstofflich verwertet werden müssen. Aber es tut wenig, um den Müllberg zu verkleinern. Unternehmen und Bürgerinitiativen gehen viel weiter.

Eine Analyse von Sophia Schirmer auf ZEIT ONLINE…