Fair-Use-Policy beim EU-Roaming: Diese Obergrenzen gibt es

Roam like at home heißt die seit Juni 2017 gültige EU-Verord­nung, die im Kern besagt, dass ein Handy­tarif aus Deutsch­land zu glei­chen Kondi­tionen auch im EU-Ausland (sowie Norwegen, Liech­tenstein und Island) gelten muss. Doch ganz so einfach ist es doch nicht: Es gibt insbe­sondere beim Daten-Roaming Ausnahmen, die zu einer Kosten­falle werden können – ab dem ersten Monat im Ausland. Weitere Ausnahmen gibt es für eine dauer­hafte Nutzung eines Tarifes im Ausland. Diese beiden so genannten Fair-Use-Regeln sollen die Anbieter davor schützen, dass sie durch inten­sive Nutzung des Tarifes im Ausland durch ihren Kunden zuzahlen müssen.

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Mehr Komfort beim Reisen: „Zusammenhängendes WLAN“ in Zügen und an Bahnhöfen

Die Deut­sche Bahn will im Laufe des Jahres 2020 ihr WLAN-Angebot für Reisende im Fern­verkehr deut­lich verbes­sern. „Wir wollen unseren Kunden naht­loses Surfen ermög­lichen – in den Zügen und an den Bahn­höfen“, teilte Digital-Vorstand Sabina Jeschke der Deut­schen Presse-Agentur mit. Derzeit werde ein zusam­menhän­gendes Netz­werk aufge­baut. Dadurch soll nach dpa-Infor­mationen ein einheit­liches WLAN-Netz im Zug und an den Bahn­höfen entstehen, was unter­brechungs­freies Surfen und Tele­fonieren möglich machen soll.

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„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“

Viele Menschen wollen nicht mehr gedanken- und tatenlos zuschauen, wie Arten aussterben, Meere sich in Müllkippen verwandeln, wertvolle Ressourcen vergeudet werden und sich die Erde immer weiter aufheizt. Zwar kann niemand im Alleingang die Welt retten, aber je mehr Menschen die Ärmel hochkrempeln und ihr Verhalten ändern, desto eher können sie etwas bewirken – und im Idealfall sogar noch Geld sparen, etwa beim Stromverbrauch.

Es fängt in den eigenen vier Wänden an, zum Beispiel beim Umgang mit Lebensmitteln, der Nutzung von Elektrogeräten, dem richtigen Waschen und Reinigen und der Abfallvermeidung. Vor der Haustür geht es weiter, ob im eigenen Garten oder in geheimer Guerilla-Begrünungsmission. Und bei der Planung von Wochenendeinkauf und Urlaubsreise ist noch lange nicht Schluss.

Sehr viele Tipps in diesem Buch sind ganz einfach umzusetzen, andere sind eher etwas für Profis – zur besseren Übersichtlichkeit in die Kategorien leicht, mittel und schwer eingeteilt. Es ist für alle was dabei. Und die schwungvollen Illustrationen von Joni Majer bringen auf den Punkt, worum es geht.

Das Buch ist erhältlich im Greenpeace Magazin Warenhaus…

Tausende Wissenschaftler warnen vor Klima-Notfall

Mehr als 11.000 Wissenschaftler aus 153 Ländern fordern mehr Klimaschutz. In einer gemeinsamen Erklärung im Fachjournal BioScience konstatieren sie, ohne grundlegendes Umsteuern sei „unsägliches menschliches Leid“ nicht mehr zu verhindern. „Aus den vorliegenden Daten wird klar, dass ein Klima-Notfall auf uns zukommt.“ Fast drei Viertel der 184 Zusagen zum Einsparen von Treibhausgasen, die Länder im Rahmen des Pariser Abkommens eingereicht haben, sind dem zugehörigen Bericht zufolge nicht ehrgeizig genug.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Grüne fordern Streichung sämtlicher Subventionen für den Luftverkehr

Im Kampf gegen den Klimawandel fordern die Grünen im Bundestag die Streichung sämtlicher Subventionen für den Luftverkehr. Der stellvertretende Fraktionschef Oliver Krischer kritisierte in der Zeitung Die Welt, dass weder die Energiesteuer auf Kerosin noch die Umsatzsteuer auf internationale Flüge erhoben wird. Auch würden viele defizitäre Regionalflughäfen vom Staat subventioniert. „Zusätzlich trägt die öffentliche Hand einen Teil der Kosten für Starts und Landungen, weil die Entgelte nicht kostendeckend erhoben werden.“

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Trotz ihrer Angst ums Klima fliegen die Deutschen immer öfter

Die Klimadebatte beherrscht den Alltag, doch Touristen oder Geschäftsleute buchen mehr und mehr Flüge, wie die Chefs zweier Fluggesellschaften berichten. Das liegt wohl auch an Spottpreisen von teils unter zehn Euro je Ticket.

Der Beitrag in der Frankfurter Allgemeine…

Positive Bilanz bei Wasserstoffzügen

Auch auf nicht elektrifizierten Bahnstrecken sollen Dieselzüge verschwinden. Seit Herbst rollen die ersten Wasserstoffzüge in Niedersachsen über die Schienen. Interesse gibt es weltweit.

Zum Artikel auf bizz-energy.com…

Klimaschutz-Studie: Die Jugend fühlt sich im Stich gelassen

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird scheinbar von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Das SINUS-Institut hat hierzu nun eine repräsentative Studie bei jungen Menschen durchgeführt.

Demnach beklagen zwei Drittel der Jugendlichen (67%), dass sie sich beim Thema Klimaschutz von der älteren Generation im Stich gelassen fühlen. Wie sehr das Thema zu einer Frage der Generationengerechtigkeit geworden ist, zeigt die hohe Zustimmung (75%) zur Aussage „Ich habe das Gefühl, wir Jungen müssen die Fehler der Älteren beim Klimaschutz ausbaden“. Den Jugendlichen fehlt das Vertrauen in Politik und Wirtschaft, die Klimakrise wirksam zu bekämpfen. Mehr als zwei Drittel der Jugendlichen haben Angst vor dem Klimawandel.

Die Studie zeigt außerdem deutlich, wie sehr das Klimaschutzbewusstsein und der Bewältigungsoptimismus in Bezug auf das Klimaproblem mit dem formalen Bildungshintergrund zusammenhängen.

Der Beitrag zur Studie auf sonnenseite.com…

Mal ganz ehrlich: Arsch hoch!

Im Gegensatz zu uns haben viele von Euch Kinder. Und in deren Sinne solltet ihr jetzt mal ganz schnell in Sachen Nachhaltigkeit handeln und nicht weiter die Hände in den Schoß legen oder halbherzig vielleicht mal irgendwann schon irgendwas zu machen.

Der Nachhaltigkeits-Leporello von Greenpeace Energy liefert praxistaugliche und anschauliche Tipps zum Thema Nachhaltigkeit. Für Jedermann. Für dich. Jetzt.

Hier geht es zum Leporello als PDF…

Klimawandel als irreversibler Selbstläufer

Der Sommer 2019 könnte als die große Umbruchszeit in die Menschheitsgeschichte eingehen, in der das Überschreiten der Kipppunkte des globalen Klimasystems evident wurde. Der Klimawandel wird gewissermaßen zu einem irreversiblen Selbstläufer. Das Auftauen des Permafrosts soll inzwischen so weit vorangeschritten sein, wie es in den aktuellen Szenarien des Weltklimarates (IPCC) eigentlich für das Jahr 2090 prognostiziert wurde. Die Klimawissenschaft hat sich somit um rund 70 Jahre in dieser entscheidentsten aller wissenschaftlichen Fragen verkalkuliert.

Der Artikel auf TELEPOLIS…

Tanken, Essen und Einkaufen: Ladesäulen auf dem Kundenparkplatz

Das Elektroauto ist ideal für Kurzstrecken, zum Einkaufen und Essen gehen. Inzwischen bieten immer mehr Geschäfte Ladestationen auf ihrem Parkplatz an: Lidl, Aldi Süd, Rewe, Kaufland, Hagebau, Ikea und McDonald’s. Dabei ist das Laden während des Einkaufs meist kostenlos.

Der Beitrag auf aiomag.de…

Fliegen muss stärker besteuert werden

In der Diskussion um Klimaschutz ist der Flugverkehr in die Kritik geraten. Er gilt als besonders klimaschädliches Fortbewegungsmittel. Unter anderem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach sich deshalb dafür aus, Kerosin europaweit zu besteuern. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft sagte im Interview mit ZEIT ONLINE, der Flugverkehr trage seine Kosten für die Gesellschaft bereits jetzt vollumfänglich.

Das stimme nicht, schreibt der Energieökonom Sebastian Timmerberg in seinem ZEIT ONLINE-Gastbeitrag, und fordert eine Kerosinsteuer…

Wasserstoffautos: Großes Potenzial, triste Realität

Es klingt nach einer Art Schlaraffenland in Sachen Mobilität. Man sei sauber und ohne Ausstoß von CO2-Emissionen oder Schadstoffen unterwegs, „bei gewohnt hoher Reichweite und einer Betankungszeit von wenigen Minuten“ – so bewirbt der Gashersteller Air Liquide die Wasserstoffautos.  Doch Umweltexperten sind nicht begeistert, zudem gibt es ein großes Problem: Das Tankstationen-Netz in Deutschland hat große Löcher und die Fahrzeuge sind zu teuer für den Massenmarkt.

Mehr im Beitrag von bizz-energy.com…

Solar Power für Handy, Tablet & Co. – unterwegs und Zuhause

BigBlue_SolarmodulHeute möchte ich ein kleines Solarmodul vorstellen, mit dem sich zu Hause und vor allem unterwegs das Smartphone, das Tablet, eigentlich alle mit USB ladbaren Geräte, kostenlos mit grüner Energie volltanken lassen.

Nach ausführlicher Recherche habe ich mich für das BigBlue-Solarpanel mit zwei USB-Ports und einer vom Hersteller genannten Leistung von 28 W entschieden. Es wird einfach ausgefaltet in die Sonne gelegt oder beispielsweise an den Rucksack gehängt (Karabiner sind im Lieferumfang enthalten) – sei es auf einer Radtour, beim Wandern, am Pool oder auf der Terrasse zu Hause.

Das Display (auf dem Bild oben rechts, hellblau umrandet) hilft bei der Ausrichtung, indem es den aktuellen Ladestrom anzeigt. In der Tasche (auf dem Bild unter dem Display) lassen sich Geräte dank Reißverschluss sicher aufbewahren und direkt laden. Bei vorübergehendem Schatten wird die Stromversorgung automatisch neu gestartet, sobald wieder Sonne auf die Panels trifft. Diesen erneuten Start kann die Ladeelektronik von Solarpanels in dieser Größe oft nicht.

Ich habe mich übrigens für die Ladung einer leistungsstarken Powerbank entschieden, die den Strom zwischenspeichert. Mit der Powerbank lassen sich anschließend alle Geräte wie in meinem Fall iPhone, iPad und Apple Watch laden.

Bei regnerischem Aprilwetter erreicht das Solarpanel hier in München bis 0,5 A – nach Osten ausgerichtet, vertikal – also hängend – angebracht. Sobald die Sonne etwas durch die Wolken scheint, sind es schon um 1 A. Bei sonnigem Juniwetter komme ich locker auf 2,5 A Ladestrom. Die angeschlossenen Verbraucher müssen natürlich entsprechend Strom ziehen. Also am besten gleich zwei Geräte resp. Powerbanks anschließen. Das Display hilft hierbei sehr.

Ich bin begeistert von diesem Ding und kann es empfehlen! 🙂

Hier ein YouTube-Video dazu…
Weitere Informationen, FAQ und Bestellmöglichkeit bei amazon (28 W, kein Affiliate-Link)…

Alstom-Manager: Wasserstoff hat ein Imageproblem

Sie produzieren weder CO2, noch Stickoxid oder Feinstaub, sondern nur Wasserdampf und Kondenswasser: Brennstoffzellen-Züge sollen Dieselfahrzeuge auf Strecken ersetzen, wo eine Elektrifizierung per Oberleitung nicht in Frage kommt. Allerdings kann die Umstellung aus Sicht von Zughersteller Alstom nur dann funktionieren, wenn auch genug lokaler „Treibstoff“ vorhanden ist, also die Versorgung mit Wasserstoff (H2). „Wenn es entlang der Schiene Wasserstoff gibt oder Windräder, dann sollte man diese Energiequellen auch nutzen“, sagt Jens Sprotte, Leiter Geschäftsentwicklung bei Alstom Deutschland im Gespräch mit bizz energy. Er wünscht sich vor allem auch mehr politische Unterstützung für Brennstoffzellen-Antriebe. Das Thema CO2-Vermeidung spiele derzeit bei öffentlichen Ausschreibungen keine Rolle.

Zum Beitrag auf bizz-energy.com…

Brennstoffzellenzüge: Die Zukunft der Bahn?

Das „Leuchtturmprojekt der Brennstoffzellenmobilität“ – im Taunus wird die weltgrößte Flotte an Brennstoffzellenzügen in Betrieb gehen – wirft einige Fragen auf: Warum baut man keine Oberleitung? Wie sieht es mit der Umweltfreundlichkeit über die ganze Prozesskette von der Erzeugung des Wasserstoffgases bis zum Antrieb aus? Und um wie viel teurer sind die Brennstoffzellenzüge gegenüber den bislang eingesetzten Dieselgarnituren?

Was du über Brennstoffzellenzüge wissen musst in der Frankfurter Allgemeine…

Jeder, der fliegt, ist einer zu viel!

Fliegen ist schlecht für das Klima. Daran zweifelt niemand mehr. Was aber bedeutet das für jeden Einzelnen? Müssen wir auf Fernreisen verzichten? Statt zum Städtetrip nach Barcelona lieber mit dem Zug nach Brandenburg? Oder gleich zu Hause bleiben? Zuletzt äußerten sogar die Spitzenkandidaten für die Europawahl, dass man Kurzstreckenflüge auf lange Sicht abschaffen müsse. Anne Kretzschmar und Matthias Schmelzer sind in der Klimagerechtigkeitsgruppe „Am Boden bleiben“ aktiv.

In diesem sehr aufschlussreichen Gastbeitrag auf ZEIT ONLINE erklären Sie, was wir alle  tun sollten…

Reisen mit Strom von Greenpeace Energy

Bereits im Oktober 2018 nahm Deutschlands erster E-Fernbus seinen Betrieb auf und fährt seitdem zwischen Frankfurt und Mannheim mit Ökostrom von Greenpeace Energy. Seit April sind auch die Züge des Bahnanbieters FlixTrain mit Ökostrom von Greenpeace Energy unterwegs.

„Wir wollen mit unserer Kooperation ein Zeichen für die längst überfällige Verkehrswende setzen“, erklärt Greenpeace Energy-Vorstand Nils Müller. „Für einen erfolgreichen Klimaschutz müssen wir unsere Züge, Busse, Autos, unsere Schiffe und Flugzeuge möglichst rasch mit grüner Energie versorgen.“ Denn noch entstehen 20 Prozent der deutschen CO2-Emissionen im Verkehr. Da sind Fernbusse und Bahnen die klimaschützende Alternative zu Kurzstreckenflügen und vollen Autobahnen, ein komfortabler und gut getakteter öffentlicher Nahverkehr kann die Fahrt im eigenen Auto ersetzen.

Zum Artikel im Magazin von Greenpeace Energy…

Großauftrag für Brennstoffzellenzüge

Wasserdampf statt Dieselabgase – die Nahverkehrszüge im Taunus in Hessen sollen künftig von Brennstoffzellen angetrieben werden. Einen entsprechenden Großauftrag über 27 Züge mit einem Gesamtvolumen von rund 500 Millionen Euro hat die RMV-Tochter „fahma“ an den französischen Zughersteller Alstom erteilt. Der Auftrag umfasst auch die Versorgung mit Wasserstoff am Industriepark Höchst, die Instandhaltung sowie Reservezüge für die nächsten 25 Jahre.

Zum Beitrag auf bizz-energy.com…

Die Erde retten, jetzt aber wirklich!

Dem Planeten ging es schon mal besser. Wo man derzeit auch hinschaut, alles ist dabei, zu kollabieren. Weltweit verseuchen Plastik und Müll Flüsse, Seen und das Meer. Die Erde erwärmt sich seit Jahren zu schnell. Deutschland trocknete zuletzt wieder bis zur Brandgefahr aus. Und allein das, was der Mensch im Schnitt noch immer an Fleisch pro Jahr isst, verschärft die Klimakrise stetig weiter – von unseren Billigflugreisen gar nicht zu reden. Diese Woche der nächste Schock: 1.000.000 Tier- und Pflanzenarten könnten für immer verschwinden.

Statt alle Krisen getrennt zu betrachten, sollten wir uns klarmachen: Am Ende sind sie alle Teil eines einzigen großen Problems. Der gesamte Planet ist in Gefahr, die meisten Krisen bedingen einander.

Wir müssen handeln, jetzt! Alles hängt zusammen. Genau deshalb hilft es, Plastik zu meiden, weniger zu fliegen und politisch Druck zu machen. Wer anfängt zu handeln, hilft bei der Lösung.

Eine Analyse von Elena Erdmann und Maria Mast auf ZEIT ONLINE…

Irrweg E-Auto? Die Mythen der Kritiker

Der Fokus auf Elektromobilität sei „ein verheerender Irrweg“, meinen prominente Kritiker. Elektroautos hätten mehr Nach- als Vorteile und seien nicht klimafreundlicher als moderne Diesel. Was ist dran an den Vorwürfen?

Die WirtschaftsWoche bringt Licht ins Dunkel…