17. Mai: Internationaler Tag gegen Homophobie

Am 17. Mai 1990 – heute vor genau dreißig Jahren – beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst Überfälliges: Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Das Europäische Parlament betonte im Januar 2006, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auf das Schärfste verurteilt wird – eine Kampfansage gegen Homophobie und Hassgewalt, der alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind.

Der heutige Tagesschau-Beitrag dazu auf tagesschau.de…

50 Jahre Stonewall – Celebrate Diversity! Fight For Equality!

Die Münchner CSD-Politparade ist die größte Demonstration von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LGBTI) für gleiche Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz im süddeutschen Raum. Sie findet in diesem Jahr am kommenden Samstag, 13. Juli, ab 12 Uhr unter dem Motto „50 Jahre Stonewall – Celebrate diversity! Fight for equality!“ statt.

Start und Ziel ist wie immer der Münchner Marienplatz. Die circa 4,5 Kilometer lange Strecke verläuft über den Max-Joseph-Platz, Promenadeplatz, Lenbachplatz, Stachus, Sendlinger Tor, Pestalozzistraße, Müllerstraße, Corneliusstraße, Gärtnerplatz, Reichenbachstraße, Frauenstraße, Isartor und Tal.

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Stolz, stark, schwul

Vor 50 Jahren war das Stonewall Inn in der Christopher Street in New York eine billige, angegammelte Kneipe ohne fließend Wasser. Hier trafen sich Schwule, die in der Hierarchie ganz unten standen: Schwarze, Dragqueens, Strichjungen, Straßenkinder ohne Geld. Einer der Stammgäste war Stormé DeLarverie, eine halb schwarze, hochgewachsene, männlich wirkende Lesbe. Dort, in der New Yorker Christopher Street, begann vor 50 Jahren die weltweite Bewegung für die Rechte Homosexueller. (Foto: © Fred W. McDarrah/Getty Images)

Begib dich auf eine interessante Spurensuche in Greenwich Village mit Eva C. Schweitzer auf ZEIT ONLINE…

Christopher Street Day München am 13./14. Juli

Den Christopher Street Day feiern wir in München in diesem Jahr am Wochenende 13./14. Juli; die Demonstration, die „Politparade“, findet wie immer am Samstag statt (13. Juli).

Das diesjährige Motto „50 Jahre Stonewall! Celebrate diversity! Fight for equality!“ erinnert an den Aufstand von Stonewall, als sich dort am 28. Juni 1969 Lesben, Schwule, Queens, Tunten und People of Colour erstmals gegen die willkürlichen Polizeirazzien wehrten. Die mehrtägigen Aufstände vor dem Stonewall Inn in New York gelten als Beginn der modernen LGBTI-Bewegung, wie wir sie heute kennen.

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Konversionstherapie: Wie einem 23-Jährigen seine Homosexualität ausgetrieben werden sollte

Radikale Gläubige, Ärzte oder auch Therapeuten versuchen mit pseudowissenschaftlichen Methoden homosexuelle Menschen hetero zu machen. Demnach sei Homosexualität eine Krankheit, eine psychische Störung, die behandelbar ist. Viele Homosexuelle, die sich einer sogenannten Konversionstherapie unterziehen, leiden unter immensen psychischen Folgen. Auch Wladimir, 23, ist betroffen. Er erzählt, wie unmenschlich er behandelt wurde.

Das Interview auf ze.tt…

Immer noch die „Scheißschwuchtel“

Homosexualität ist präsenter und normaler geworden. Bürgermeister, Firmenchefinnen, Lehrer: Viele Menschen gehen offen damit um, dass sie homosexuell sind. Lesben und Schwule heiraten und haben Kinder. Ein Coming-out sollte doch auch für Jugendliche heute einfacher sein als früher. Aber für viele ist es das nicht.

Parvin Sadigh auf ZEIT ONLINE…

Willkommen im Grundgesetz, liebe Kirche!

Homosexuell, geschieden, nicht getauft – es gibt vieles, was der Kirche als Arbeitgeber nicht passt. Jetzt muss auch sie sich endlich an geltendes Arbeitsrecht halten. Ein Grund zum Feiern für 1,3 Millionen Angestellte!

Ein Kommentar von Luisa Jacobs auf ZEIT ONLINE…

Katholische Kirche: Hass auf Schwule nach außen, Homophilie im Innern

Im Herzen der katholischen Weltkirche herrschen Bischöfe, die Homosexualität offiziell ablehnen und unterdrücken, aber selbst homosexuell sind. Diese Doppelmoral ist nach Ansicht des französischen Journalisten und Autors Frédéric Martel einer der Hauptgründe für das funktionierende Macht- und Schweigekartell innerhalb des Vatikans. Und ein Schlüssel für die anderen großen Probleme der Kirche: den sexuellen Missbrauch, das Festhalten am Zölibat, den Kampf gegen Kondome, die Frauenfeindlichkeit und den Priestermangel.

„Der Vatikan ist eine der größten homosexuellen Gemeinschaften der Welt. Selbst in einem so symbolträchtigen Schwulenviertel wie Castro in San Francisco, das heute allerdings etwas durchmischter ist, dürfte es kaum so viele Schwule geben.“

Eine Rezension von Wolfgang Thielmann auf ZEIT ONLINE…

Am kommenden Samstag: CSD München

Das gesamte CSD-Wochenende über (14./15. Juli) erwartet uns wieder eine bunte Mischung aus Musik- und Showprogramm sowie politischer Talk rund um das CSD-Motto „Bunt ist das neue Weiß-Blau“. Der Umzug, die „Politparade“, findet am Samstag, 14. Juli, statt. Durch das Programm führen in diesem Jahr Ela Querfeld und Annie Heger.

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Schnelle Erdbeeren und unsere Angstgesellschaft

Deutsche Schüler bekommen als Süßigkeit getarnte Drogen! Koran-CDs mit Nervengift sind im Umlauf! Solche Meldungen verbreiten sich in privaten WhatsApp-Gruppen nahezu ungebremst. Das ist ein Symptom.

Medienwissenschaftler und -ethiker wie Bernhard Pörksen, Alexander Filipovic und John Hartley fordern auch angesichts dieser Entwicklung schon länger eine „redaktionelle Gesellschaft“. Eine, in der Menschen Fakten prüfen, bevor sie sie weitergeben.

Redaktionen und private Panikverbreiter arbeiten dabei versehentlich oder gar absichtlich denen zu, deren politisches Geschäftsmodell auf dem Angstmachen basiert.

Und die hat mit einem alten Bekannten zu tun: der Verfügbarkeitsheuristik. Wenn man über ein Thema ständig etwas hört, überschätzt man seine Relevanz. Wenn man etwas leicht aus dem Gedächtnis abrufen kann – sagen wir mal: Straftaten durch Flüchtlinge -, dann kommt es einem auch wahrscheinlicher vor. Deshalb bemühen sich die AfD und ihre Fußtruppen so intensiv und leider erfolgreich darum, dass von Flüchtlingen oder anderen Migranten begangene Straftaten möglichst viel Platz in der Berichterstattung bekommen. Das vergrößert die gefühlte Bedrohung, Fakten hin oder her.

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Christopher Street Day München am 14. Juli

Das gesamte CSD-Wochenende über (14./15. Juli) erwartet uns wieder eine bunte Mischung aus Musik- und Showprogramm sowie politischer Talk rund um das CSD-Motto „Bunt ist das neue Weiß-Blau“. Der Umzug, die „Politparade“, findet am Samstag, 14. Juli, statt. Durch das Programm führen in diesem Jahr Ela Querfeld und Annie Heger.

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EIL: Ehe für alle – Bundesrat billigt Gesetzesänderung

Das Gesetz zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle hat die letzte Hürde im parlamentarischen Verfahren genommen. Der Bundesrat ließ in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die umstrittene Gesetzesänderung, durch die künftig auch gleichgeschlechtliche Paare die Ehe eingehen und gemeinsam Kinder adoptieren können, passieren. Die ersten Ehen von Homosexuellen sollen ab dem 1. Oktober geschlossen werden können.

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Apple auf mehreren Pride-Demonstrationen präsent

Apple hat sich an mehreren Pride-Umzügen beteiligt: Mitarbeiter des Konzerns waren erneut auf der Veranstaltung der LGBT-Community in San Francisco präsent sowie auf Pride-Demonstrationen in New York und im kanadischen Toronto, wie Apple-Chef Tim Cook auf Twitter mitteilte. Cook hatten in den vergangenen Jahren mehrfach auch persönlich an der Veranstaltung in San Francisco teilgenommen, die sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen einsetzt.

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