Welt am Sonntag: Datenschützer sind U-Bahnschubser und Hooligans

Die Welt am Sonntag macht ein bisschen Werbung für mehr Überwachung. Die Deutschen, so der Artikel, haben nämlich George Orwells Buch 1984 einfach nicht gelesen oder falsch verstanden. Im Buch gehe es um die Fälschung der Geschichte und gar nicht so sehr um Überwachung. Angst vor Kameras hätten in den angelsächsischen Ländern nur die Verschwörungstheoretiker, alle anderen hätten gerne mehr Kameras.

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Fritz!Box-Lücke erlaubt delikate Einblicke ins lokale Netz

In der aktuellen Fritz!Box-Firmware existiert offenbar ein Informationsleck, das Angreifern aus dem Internet einen detaillierten Einblick in die interne Netzwerkstruktur erlaubt: Der Angreifer erfährt die Hostnamen der an der Fritz!Box angemeldeten Geräte, ihre lokalen IP-Adressen und MAC-Adressen sowie, ob die Geräte derzeit mit dem AVM-Router verbunden sind. Zudem verrät die Fritz!Box ihre Modellbezeichnung und ihre ID, über die man das Gerät eindeutig identifizieren und wiedererkennen kann. Ist eine Fritz!-App am Router angemeldet, können anscheinend auch Mail-Adressen Teil der Datenbeute sein. Diese Informationen enthalten teilweise Bezüge zu Personen und könnten nachgelagerte Angriffe erleichtern.

Entdeckt hat das Problem Birk Blechschmidt, der den Hersteller AVM nach eigenen Angaben am 17. März darüber informierte. Nach der ursprünglichen Kontaktaufnahme hat der Berliner Router-Hersteller laut Blechschmidt über einen Zeitraum von über 90 Tagen nichts mehr von sich hören lassen, ohne das Problem bestätigt oder gar beseitigt zu haben. Also entschied sich der Finder, seine Informationen zu veröffentlichen und publizierte eine Seite mit einem Security-Advisory.

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Tätigkeitsbericht: Voßhoff weiter unzufrieden mit Geheimdienstkontrolle

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff fordert angesichts zunehmender Ausspähbefugnisse eine bessere Kontrolle der Geheimdienste. Im 26. Tätigkeitsbericht ihrer Behörde verweist sie an zahlreichen Stellen auf die „Kompensationsfunktion“, die staatliche Aufsichtsbehörden auszufüllen hätten, da es für Bürger kaum individuelle Kontrollmöglichkeiten gebe. Weiterlesen bei golem.de…

Bayern: Neuer Polizei-Messenger für Streifenbeamte

Die bayerische Polizei stützt sich bei ihren Ermittlungen künftig stärker auf digitale Hilfe. Am Freitag gibt Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in Nürnberg den Startschuss für einen Messengerdienst für Streifenbeamte. Die Aktion läuft zunächst als Pilotprojekt flächendeckend in Mittelfranken, in München gab es schon Testläufe. Bis 2018 soll schrittweise jeder Streifenwagen in Bayern mit der Technik ausgerüstet sein. Weiterlesen bei heise online…