Schlechter Klimaschutz ist teuer

Die Kosten der Energiewende und des Kohleausstiegs? Wenn Deutschland die Klimaziele verfehlt, wird es richtig teuer für die Steuerzahler. Wenn der Bund weiterhin nichts bewegt bei den CO2-Emissionen durch Autos, ineffiziente Heizungen und Gülle in der Landwirtschaft, warnt die Studie „Kosten von unterlassenem Klimaschutz für den Bundeshaushalt“, die die Denkfabriken „Agora Verkehrswende“ und „Agora Energiewende“ am Montag veröffentlicht haben, vor Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe. Bereits für 2021 kommen demnach zwischen 600 Millionen und 1,2 Milliarden Euro Mehrkosten auf den Bundeshaushalt zu, weil Deutschland seine EU-Klimaziele nicht erreicht. Die Untersuchung warnt vor einem „ernsten Risiko für den Bundeshaushalt“: Fehlender Ehrgeiz beim Klimaschutz könne die Staatskasse zwischen 2021 und 2030 mit insgesamt 30 bis 60 Milliarden Euro belasten.

Zum Artikel auf taz.de…

Kohleausstieg soll bis 2038 vollendet sein

Laut SPIEGEL zeichne sich eine Einigung beim Ausstieg aus der Kohleverstromung ab. Demnach sollen die letzten Kohlekraftwerke im Zeitraum der Jahre 2035 bis 2038 geschlossen werden. Wie der SPIEGEL in der aktuellen Ausgabe berichtet, hat Ronald Pofalla, einer der vier Vorsitzenden der Kommission, nach einer Reihe von Gesprächen mit den Mitgliedern der Kommission eine Kompromisslinie erarbeitet und diese im Bundesumweltministerium sowie im Kanzleramt vorgestellt.

Geplant ist, in einem Sofortprogramm Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt fünf bis sieben Gigawatt bis zum Jahr 2020 vom Netz zu nehmen und gegebenenfalls als Reserve zu behalten. Spätestens 2027 soll geprüft werden, ob der Ausstiegspfad eingehalten werden kann. Dies soll in einem Gesetz verbindlich festgehalten werden.

Der Artikel bei SPIEGEL ONLINE…

Franz Keller: „Zeigen wir den Tieren Respekt!“

Wir brauchen eine neue Esskultur, davon ist der Koch Franz Keller überzeugt. Er setzt sich deshalb für eine nachhaltige Tierzucht ein. Franz Keller war Lehrling beim französischen Spitzenkoch Paul Bocuse und zeitweise einer der prominentesten deutschen Sterneköche. Vor 25 Jahren verzichtete er auf eine Wertung im „Guide Michelin“ und setzt sich seither für regionale Produkte und nachhaltige Tierzucht ein.

Das ZEIT-Interview mit Ruben Donsbach hier…

Lebensmittelverschwendung vermeiden!

Allein in Deutschland landen laut WWF jährlich über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Gleichzeitig hungern weltweit 795 Millionen Menschen. Im Interview verrät die Welthungerhilfe, was wir gegen Lebensmittelverschwendung tun können.

Außerdem: 8 Tipps, wie du Verschwendung vermeiden und besser erkennen kannst, ob ein Lebensmittel wirklich reif für die Tonne ist.

Mehr auf www.madame.de…

Norwegen will nur noch in nachhaltige Firmen investieren

Norwegen setzt im Kampf gegen Umweltverschmutzung und Verstöße gegen Menschenrechte ein Zeichen: Norwegens eine Billion Dollar schwerer Staatsfonds ist gemessen am verwalteten Vermögen der größte seiner Art und soll zukünftig nur in Firmen investieren, die streng nachhaltig wirtschaften. Ein Schwerpunkt der Norweger liegt dabei auf der Bekämpfung der Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik. Skandinavische Länder wie Schweden und Norwegen gelten seit Jahren als Vorreiter bei dem Thema ESG-Investitionen, was für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governmental (Unternehmensführung) steht.

Der Artikel auf WiWo.de…

Einsatz gegen Braunkohlegegner: Polizei rückt in Hambacher Forst vor

Die Polizei ist am Mittwochmorgen mit einem großen Aufgebot in Teile des Hambacher Forstes vorgerückt. Der Wald am Rheinischen Braunkohletagebau ist teilweise von Tagebau-Gegnern und Waldschützern besetzt. Mitarbeiter des Energieunternehmens RWE begannen mit schwerem Gerät, Hindernisse wie Baumstämme am Waldboden wegzuräumen. Die Polizei schütze die Arbeiter dabei, sagte Polizeisprecher Paul Kemen. Das Energieunternehmen RWE Power will für den Braunkohleabbau mehr als 100 der verbliebenen 200 Hektar Wald abholzen.

Die Rodung ist laut RWE nötig, um den Tagebau fortzusetzen. Gegen die Abholzung gibt es aber seit langem heftige Proteste von Waldbesetzern vor Ort. Darüber hinaus fordert ein breites Bündnis von Natur- und Klimaschützern einen Rodungsstopp, solange die bundesweite Kohlekommission in Berlin miteinander im Gespräch ist.

„Die Polizei versucht, die komplette Bewegung zu kriminalisieren und zu diffamieren“, sagte Emil Freytag von der „Aktion Unterholz“. Er verwies darauf, dass die Polizei den Hambacher Forst als „gefährlichen Ort“ definiert habe und seitdem Personen ohne konkreten Anlass kontrollieren könne.

Zum Artikel auf faz.net…

AUFRUF: Wer seinen Strom tatsächlich noch von RWE respektive innogy bezieht, sollte spätestens jetzt wechseln! Zum Beispiel zu Greenpeace Energy – mehr dazu unter meinen Links…
Übrigens: RWE steckt in vielen Stromangeboten, neben innogy zum Beispiel auch in LEW, eprimo und teilweise in vermeintlich lokalen Stadtwerken – genau hinsehen, googeln, nachfragen!

Endloses Wirtschaftswachstum: „Ernteausfälle, Hitzetote und Umweltflüchtlinge sind die Rückzahlungen, die wir leisten müssen“

Hat das Wirtschaftswachstum ein Ende? Oder ist der Glaube von Staaten und Unternehmen an ein stetes Wachstum und ein jährlich steigendes Bruttoinlandsprodukt gerechtfertigt und sinnvoll? Dr. André Reichel, Professor für Internationales Management und Nachhaltigkeit an der International School of Management in Stuttgart, veröffentlicht in diesen Tagen mit dem Trendforscher Harry Gatterer vom Zukunftsinstitut die Studie „Next Growth: Wachstum neu denken?“ Zentrale These: Die klassische, auf Maximierung von Wachstum fixierte Ökonomie ist in schweres Fahrwasser geraten und kommt in Teilen zum Erliegen. Er plädiert deshalb dafür, dass wir uns von den Wachstumszwängen befreien und neue Wege einschlagen. Er spricht vom humanen Kapitalismus.

Ein Gespräch über das mögliche Ende des jetzigen Systems und den quasi-religiösen Glauben an das Wirtschaftswachstum. „Materielles Wachstum auf einem materiell begrenzten Planeten hat natürlich Grenzen. Es ist bis heute der Trick der ökonomischen Wissenschaften, diese physikalische Binsenweisheit zu überdecken.“

Das Interview von Benjamin Reibert auf sueddeutsche.de…

Grüne wollen Pfand auf alle Plastikflaschen

Die Grünen wollen das Pfandsystem auf alle Einweg-PET-Flaschen ausweiten. Bisher gibt es Ausnahmen, zum Beispiel für Fruchtsäfte. Mit den Einnahmen aus einer Einwegabgabe wollen die Grünen Mehrwegprojekte fördern. Auch würden die Grünen gerne die Industrie dazu bringen, „vermehrt auf materialsparende Nachfüllbeutel zu setzen anstatt auf massive Plastikflaschen“.

Zudem unterstützen sie einen Vorschlag aus Brüssel, bestimmte Wegwerfprodukte aus Plastik zu verbieten. „Dazu gehören etwa Einweg-Plastikgeschirr, Strohhalme, Watte- und Rührstäbchen oder Luftballonhalter“, schreibt die Bundestagsfraktion. Für Einwegprodukte, die von dieser Initiative nicht erfasst sind, fordert sie ebenfalls eine Abgabe, etwa auf Plastiktüten, Coffee-To-Go-Becher und Take-Away-Essensverpackungen. Auch „überdimensionierte Schummel-Verpackungen“ will die Fraktion abschaffen, um die Müllberge zu verkleinern. „Plastik gefährdet die Umwelt und die Gesundheit“, sagte Fraktionschef Hofreiter. „Wir müssen die Plastikflut bekämpfen. Wenn wir nicht schnell handeln, ist die Funktionsfähigkeit des Ökosystems Meer bedroht.“

Der Artikel auf sueddeutsche.de…

9 wertvolle Tipps, um auch im Urlaub vegan zu leben

Zuhause ist es nicht schwer, die eigenen moralische Vorsätze auch umzusetzen: Im Supermarkt weiß man, was man bedenkenlos essen kann, das Lieblingsrestaurant serviert mehr als genug vegane Gerichte und auch das Shampoo und die Creme der Wahl sind ohne tierische Inhaltsstoffe. Doch wie sieht es unterwegs aus?

In Großstädten wie Berlin oder New York ist es gang und gäbe, dass es für die meisten Gerichte auch eine vegane Alternative gibt. Doch in manchen Urlaubsländern oder -regionen ist es gar nicht so selbstverständlich, dass man auch etwas ohne tierische Produkte auf der Speisekarte findet.

TRAVELBOOK hat 9 nützliche Tipps zusammengestellt, wie man auf Reisen trotzdem gut vegan leben kann…

BUND: Bank wechseln

„Besser leben – nur wie? Tun Sie, was Sie längst schon tun wollten: Überdenken Sie Ihre Geldanlagen und schichten Sie Ihre Ersparnisse um. Unterstützen Sie mit Ihrem Geld nur noch, was Sie wirklich unterstützen wollen. Wer sein Geld nach ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien anlegt, schützt es zudem vor den riskanten Geschäften der Finanzjongleure. Als Kunde einer ’normalen‘ Bank fördern Sie ungewollt eine Konzernpolitik, die für mehr Wachstum und Rendite bereit ist, natürliche Ressourcen und menschliche Arbeitskraft auszubeuten.

Wer seinen Anlegern viel Geld auszahlt, kann das nur, indem er anderswo noch mehr Geld einnimmt. Das so generierte Wachstum aber ist bis heute mit dem Verbrauch endlicher Ressourcen verbunden, also mit Belastungen für die Biosphäre. Wachstum muss deshalb nicht per se schlecht sein: Bestimmte Branchen – wie die erneuerbaren Energien oder der Biolandbau – sollen auch aus Umweltsicht wachsen, um schädlichere Branchen zu verdrängen. In diesen Zukunftsbereichen dürfen Anleger guten Gewissens auf Gewinne hoffen.

Langfristig muss es gelingen, unseren Lebensstandard vom Ressourcenverbrauch abzukoppeln. Als Ziel wird oft ein ‚qualitatives‘ Wachstum formuliert, das ohne zusätzliche Rohstoffe auskommt. Doch für eine global nachhaltige Entwicklung muss viel mehr passieren: Die Industrieländer müssen ihren Verbrauch deutlich reduzieren.“

Weitere Informationen zum Thema Bankwechsel, Altersvorsorge, nachhaltige Kapitalanlage in diesem PDF des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)… (leider funktionieren nicht mehr alle dort genannten Links)

Die größte Müllkippe der Welt ist gut versteckt

Plastikinseln, größer als viele Länder, sollen im Meer treiben. Ein falsches Bild. Es ist schlimmer: Unser Plastikmüll ist überall, selbst in der Tiefsee und der Arktis.

Die Müllstrudel im Meer mögen weit weg sein und kaum sichtbar. Und gerade in Deutschland wird fleißig Abfall getrennt und recht gut entsorgt. Doch unser Umweltbewusstsein ließe sich weiter schärfen. Noch schädigt das Plastik die Ökosysteme der Ozeane und beeinflusst den Menschen kaum. Es sieht aber nicht danach aus, als würde es so bleiben. Der Verbrauch von Plastik steigt weiter an. Auch in Deutschland. 80 Prozent des Plastikmülls, der in den Ozeanen landet, stammen von Land.

Ein Artikel von Maria Mast und Sven Stockrahm auf ZEIT ONLINE…

Die Zeit der kleinen Schritte ist vorbei

Manche Menschen können sich einen SUV leisten. Aber die Menschheit kann es sich nicht mehr leisten, Ressourcen so zu verschwenden. Wir müssen unseren Lebensstil ändern. Es gibt auch kein Recht auf diese Freiheit des Verbrauchs. Denn die Freiheit des einen hört nicht nur dort auf, wo die Freiheit des anderen anfängt. Sie hört dort auf, wo sie auf Kosten der Lebensgrundlagen anderer geht. Und die anderen sind hier die Menschen in den Entwicklungsländern und die kommenden Generationen.

Fair-Trade-Kaffee wird aus Coffee-to-Go-Bechern getrunken, Bioprodukte in Unmengen von Plastik verpackt. Viele wollen Öko-Strom, aber keine Windkraftwerke oder Stromtrassen vor der Haustür. Dafür bekommen Zwölfjährige ein neues Smartphone, wenn sie gute Noten haben. Flugreisen sind eine Selbstverständlichkeit – ob innerhalb Deutschlands oder in die Ferne.

„What on EARTH Are We Doing?“ fragte schon 1989 der US-Journalist Thomas A. Sancton und kam zu dem Schluss: „Während der Mensch in das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts eintritt, findet er sich an einem entscheidenden Wendepunkt: Was jene tun, die jetzt leben, wird über die Zukunft entscheiden, und vielleicht sogar über das Überleben der Gattung Mensch“.

Ein Kommentar von Markus C. Schulte von Drach auf sueddeutsche.de…

Mikroplastik – wo es sich versteckt und wie du es meiden kannst

In vielen Kosmetikprodukten steckt Mikroplastik. Die winzigen Plastikpartikel gelangen per Abwasser in die Umwelt und richten dort unabsehbare Schäden an. Doch Mikroplastik-Produkte kannst du meiden – Utopia zeigt wie und nennt Alternativen.

Plastik an sich ist ein enormes Umweltproblem, weil es erstens meist auf Basis des knapper werdenden Rohstoffs Erdöl hergestellt wird und zweitens nicht biologisch abbaubar ist. Plastikmüll aller Art – Mikroplastik eingeschlossen – gelangt in noch kaum abschätzbaren Mengen in die Umwelt und in die Meere.

Kläranlagen können die teils mikroskopisch kleinen Partikel nicht aus dem Abwasser herausfiltern. So gelangt es aus unseren Haushaltsprodukten praktisch ungehindert in die Gewässer. In der Umwelt verbleibt Kunststoff Hunderte von Jahren.

Der komplette Artikel bei UTOPIA…

„Es passiert nichts, nichts, nichts“

Unter dem Eindruck des Extremsommers fordern Klimaschützer von der Bundesregierung mehr Tempo beim Kampf gegen die Erderwärmung – und einen raschen Kohleausstieg. Doch der scheint in weiter Ferne.

Nach den neuen Erkenntnissen zum Klimawandel hagelt es Vorwürfe. Umweltschützer attestieren der Bundesregierung schwere Versäumnisse in der Klimapolitik. Um die Erdüberhitzung zu stoppen, forderten Verbände seit Jahren eine zügige Neuausrichtung in der Klimapolitik, erklärt der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Olaf Tschimpke. Passiert sei aber „nichts, nichts, nichts“.

Auch der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger nutzt scharfe Worte: Wer im Kampf gegen die Klimakrise jetzt nicht handle, versündige sich an der Zukunft. Die Bundesrepublik sei einst Vorreiter in Sachen Klimaschutz gewesen, aber alle ambitionierten Ziele für die Jahre 2020, 2030 und 2050 würden verfehlt.

Am Montag stieg nun der weltgrößte Rückversicherer aus dem Kohlegeschäft aus. Munich Re kündigte an, nicht mehr in Aktien und Anleihen von Unternehmen zu investieren, die mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes mit Kohle verdienen. Ohne Versicherungsschutz könnte es für Investoren zu riskant werden, Kohlekraftwerke zu finanzieren. Und damit bekommt die Kohleindustrie ein echtes Problem.

Der komplette Artikel bei tagesschau.de…

Eine konventionelle Bank ist nicht die beste Wahl

Welche Bank ist die beste? Die Frage ist schwer zu beantworten – ganz sicher aber sind einige Banken alles andere als gut und empfehlenswert: Geschäfte mit Atomwaffen und Nahrungsmittelspekulation, Finanzierung von Firmen, die Tierversuche durchführen, Investitionen in fossile Energieträger, intransparente Geschäfte über Schattenfinanzplätze – Argumente gegen konventionelle Banken lassen sich leicht finden.

Eine konventionelle Bank kann daher nicht die beste Wahl sein. Indem du mit deinem Geld komplett zu einer nachhaltigen Bank wechselst, entziehst du dein Geld nicht nur den fragwürdigen Geschäften konventioneller Banken, sondern machst die Welt ein bisschen besser.

Nachhaltige Banken, von manchen auch grüne, ethische oder faire Banken genannt, investieren auf Basis von klaren Regeln in sinnvolle soziale oder ökologische Projekte oder in die Energiewende. Sie bieten dem Kunden alles, was normale Banken auch bieten – nur eben auf Basis gesellschaftlich und ökologisch sinnvoller Investitionen. Als Beispiele seien hier die GLS Gemeinschaftsbank e. G. und die deutsche Niederlassung der Triodos Bank N. V. genannt.

Zum Artikel bei nachhaltig-investieren.org…

Wie Domino-Effekte die Erde in eine Heißzeit treiben könnten

Sogenannte Kippelemente im Klimasystem können unwiderruflich in einen instabilen Zustand fallen und so die Lebensbedingungen der Menschheit bedrohen. Das globale Klimasystem gleicht demnach einer Kette von Dominosteinen – wehe, der erste fällt. Der schwindende Amazonas-Regenwald, der auftauende Permafrostboden im hohen Norden oder die schmelzenden Eispanzer Grönlands sind einige dieser Domino-Elemente, die eine Kettenreaktion mit globalen Folgen auslösen können.

Zu lesen bei sueddeutsche.de…

3,4 Milliarden Beutel pro Jahr – Chile verbannt Plastiktüten aus Geschäften

Die Chilenen haben’s kapiert: Als erstes Land in Lateinamerika hat Chile die Ausgabe von Plastiktüten im Einzelhandel verboten. „Wir wollen weg von einer Wegwerfkultur, in der alles benutzt und weggeworfen wird, hin zu einer gesunden Kultur der Wiederverwertung“, sagte Präsident Sebastián Piñera der BBC zufolge. Demnach bestehen lediglich zehn Prozent der in Chile verwendeten Plastiktüten aus recyceltem Kunststoff. Es gebe 7,6 Milliarden Menschen auf der Welt, sagte Piñera: „Wir können die Umweltverschmutzung nicht so fortsetzen, als besäße jeder Einzelne von uns die Erde.“

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…