Deda anonymisiert Ausdrucke aus Farblaserdruckern

Der Ausdruck aus einem Farblaserdrucker enthält nicht nur den Text oder das Bild, das der Nutzer drucken will. Der Drucker fügt von sich aus auch ein Muster aus kaum sichtbaren gelben Punkten hinzu. Aus diesen Codes lässt sich allerlei herauslesen – etwa der Druckertyp, seine Seriennummer sowie Erstellungsdatum und Uhrzeit des Ausdrucks. Entdeckt wurden die Muster im Jahr 2005 unter anderem vom Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Eletronic Frontier Foundation (EFF). Zwei Dresdener Informatiker haben nun ein Verfahren zum Drucken ohne diese Muster gefunden.

Weiterlesen bei golem.de…

Welt am Sonntag: Datenschützer sind U-Bahnschubser und Hooligans

Die Welt am Sonntag macht ein bisschen Werbung für mehr Überwachung. Die Deutschen, so der Artikel, haben nämlich George Orwells Buch 1984 einfach nicht gelesen oder falsch verstanden. Im Buch gehe es um die Fälschung der Geschichte und gar nicht so sehr um Überwachung. Angst vor Kameras hätten in den angelsächsischen Ländern nur die Verschwörungstheoretiker, alle anderen hätten gerne mehr Kameras.

Weiterlesen bei netzpolitik.org…

US-Regierung fordert Daten zu allen Besuchern einer Trump-kritischen Website

Die US-Regierung fordert von einem Web-Hoster Daten zu mehr als 1,3 Millionen Personen, die eine Website besucht haben, über die Proteste gegen US-Präsident Donald Trump organisiert wurden. Wie der US-Provider Dreamhost in einem Blogeintrag erläutert, verlangt das US-Justizministerium die IP-Adressen aller Besucher der bei Dreamhost gehosteteten Seite disruptj20.org. Dort wurden Proteste gegen die Amtseinführung von Donald Trump organisiert.

Weiterlesen bei heise online…

Aufbruch 2017: 10 Forderungen an die neue Bundesregierung

Die Aufgabe: Zehn konkrete Forderungen an die neue Bundesregierung entwickeln und dabei tausende von Menschen mit einbeziehen, sprich abstimmen lassen. Mit dem Aufbruch 2017 hat Campact genau das ausprobiert. Das Ergebnis, der Kompass und seine 10 Forderungen, steht nun fest und klingt in meinen Augen vernünftig.

Doch wie geht es jetzt weiter?
Campact schreibt dazu: „Diese Themen haben die Campact-Aktiven gesetzt – gemeinsam werden wir sie im Wahlkampf verbreiten. Über unsere Website und die sozialen Medien, aber vor allem auch in der Begegnung mit Politikerinnen und Politikern. Ob bei Besuchen von Campact-Aktiven im Wahlkreisbüro, durch Flashmobs am Wahlkampfstand oder als unübersehbares Aktionsbild bei Wahlkampfveranstaltungen: Wir konfrontieren die Parteien beharrlich mit unseren Forderungen.“

Weiter zu Campact…

Bayern führt die Unendlichkeitshaft ein: Eine Schande für einen Rechtsstaat

In Bayern kann man künftig, ohne dass eine Straftat vorliegt, schon wegen „drohender Gefahr“, unbefristet in Haft genommen werden. Da nimmt sich vergleichsweise das schludrige Prozedere, mit dem einst Gustl Mollath in der Psychiatrie festgehalten wurde, schon fast vorbildlich aus.

Das alles ist eigentlich unvorstellbar; bei diesem Gesetz „zur Überwachung gefährlicher Personen“ denkt man an Guantanamo, Erdogan oder die Entrechtsstaatlichung in Polen. Die Haft ad infinitum wurde aber im Münchner Landtag beschlossen. Die CSU sollte sich schämen; die Opposition, deren Aufstand nicht einmal ein Sturm im Wasserglas war, auch. Dieses Gesetz ist eine Schande für einen Rechtsstaat.

Weiterlesen bei sueddeutsche.de…

Bayern kann Verdächtige fortan unendlich lange wegsperren

In Bayern gibt es jetzt eine Haftstrafe, die es nirgendwo sonst in Deutschland gibt. Das Fatale: Sie kann unendlich oft verlängert werden.

Das Gesetz bezieht sich nicht nur auf mögliche terroristische Anschläge. Es betrifft alle Bürger. Damit kann die Polizei schon überwachen oder in Gewahrsam nehmen, ohne dass eine unmittelbare Gefahr bevorsteht. Statt einer konkreten Gefahr braucht es zukünftig nur noch eine drohende Gefahr, eine von der CSU-Regierung neu geschaffene Kategorie.

Bleibt die Frage: Bietet das Gesetz wirklich Sicherheit oder ist das schon Freiheitsberaubung?

Weiterlesen bei ze.tt…

Nach Gerichtsurteil: Bundesnetzagentur setzt Vorratsdatenspeicherung aus

Der OVG-Beschluss zeigt Wirkung: Die Bundesnetzagentur will die Vorratsdatenspeicherung gegenüber den Providern vorerst nicht durchsetzen. Die Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone verzichten nun auf die Speicherung.

Der IT-Verband Eco bezeichnete die Entscheidung der Bundesnetzagentur als „absolut konsequent“. Vorstandsmitglied Oliver Süme forderte eine „Grundsatzentscheidung, um die Vorratsdatenspeicherung endgültig zu stoppen“. Die Unternehmen benötigten „endlich Rechtssicherheit, um nicht erneut ein europarechts- und verfassungswidriges Gesetz umsetzen zu müssen und damit beachtliche Gelder zu verschwenden“, sagte Süme.

Weiterlesen bei golem.de…

Die Idee freifunk

freifunk steht für freie Kommunikation in digitalen Datennetzen. freifunk versteht frei als öffentlich zugänglich, nicht kommerziell, im Besitz der Gemeinschaft und unzensiert.

Konkret hat sich freifunk zum Ziel gesetzt, offene Funknetzwerke einzurichten und diese miteinander zu verbinden. Dies ermöglicht einen freien Datenverkehr. freifunk ist eine offene nicht-kommerzielle, hierarchielose Initiative für freie Funknetzwerke.

Die Initiative setzt auf eine Gemeinschaft von Menschen, die dazu beitragen, dass die Idee von freifunk wächst. Um mitzumachen brauchst du gar nicht viel zu tun.

Du als UnterstützerIn der Community stellst einen Knoten bei dir zu Hause auf und bildest ein Teil dieses Netzwerks. Diese Knoten, WLAN-Router, verwenden eine spezielle Software (Firmware), die für das freifunk-Projekt entwickelt wurde und frei und offen im Internet zur Verfügung steht. Du kannst über deinen WLAN-Router einen Teil deiner Internetverbindung dem freifunk-Netz zur Verfügung stellen. Damit Du keine Probleme mit der Störerhaftung bekommst, betreibt freifunk mehrere zentrale Zugangspunkte, die den Internetverkehr automatisch getrennt von deinem privaten Internetzugang ins Ausland leiten. So bleibt auch Dein Heimnetzwerk sicher und unberührt! Und wie kommst Du zu diesem Gateway? Das ist alles in der Software bereits für dich eingestellt, Du brauchst dich um nichts mehr zu kümmern…

Weiter auf der allgemeinen Seite freifunk.net…
oder auf freifunk München…

Höhere Strafen sollen Aufklärungsquote bei Einbrüchen erhöhen

Die Vorstellung, dass man sich durch die Erhöhung des Strafmaßes eine Erhöhung der Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen erhofft, klingt auf den ersten Blick ein wenig abenteuerlich.

In der Denkweise von Gesetzgeber und Ermittlungsbehörden entfaltet diese Vorgehensweise jedoch durchaus ihren Sinn. Dabei ist die Verknüpfung zwischen Strafmaß und möglichem Ermittlungserfolg nicht ganz so direkt wie man vermuten könnte.

Weiterlesen bei TELEPOLIS…

Verfassungsschutz: Ein mieses Spiel mit der Angst der Menschen

Die Bundesregierung hat Angst vor ihren Bürgern und verabschiedet immer neue Überwachungsgesetze. Doch dem Verfassungsschutz genügt das nicht, er will noch mehr Daten. Aber ist nicht jeder unschuldig, solange seine Schuld nicht bewiesen ist? Dieser mehrere hundert Jahre alte Grundsatz gehört zum Fundament dessen, was wir als Rechtsstaat bezeichnen. Doch die Unschuldsvermutung gilt nicht mehr. Dem Staat sind längst alle Bürger verdächtig und er will sie stets im Blick behalten. Ein Kommentar von Kai Biermann. Weiterlesen bei ZEIT ONLINE…

Tätigkeitsbericht: Voßhoff weiter unzufrieden mit Geheimdienstkontrolle

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff fordert angesichts zunehmender Ausspähbefugnisse eine bessere Kontrolle der Geheimdienste. Im 26. Tätigkeitsbericht ihrer Behörde verweist sie an zahlreichen Stellen auf die „Kompensationsfunktion“, die staatliche Aufsichtsbehörden auszufüllen hätten, da es für Bürger kaum individuelle Kontrollmöglichkeiten gebe. Weiterlesen bei golem.de…