1.000 kleine Taten für das Klima

Würden alle Menschen so leben wie die Deutschen, bräuchten wir drei Erden. Unser ökologischer Fußabdruck ist einfach zu groß: Wir pusten zu viel Treibhausgase in die Atmosphäre und produzieren zu viel Müll. Viele Menschen in Deutschland bemühen sich deshalb, umweltfreundlicher zu leben, auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZEIT-Verlags.

Bei ZEIT ONLINE erzählen sie von ihren kleinen Taten fürs Klima…

Europas Stromnetz stand kurz vor dem Blackout

Europa scheint in der vergangenen Woche nur knapp einem kompletten Stromausfall entgangen zu sein. Wie nun bekannt wurde, meldete die Regulierungskommission CRE am vergangenen Wochenende, dass am Donnerstag, 10. Januar, um 21 Uhr die Stromfrequenz in Europas Stromnetz auf deutlich unter 50 Hertz abgesunken war. Liegt die Frequenz unter 50 Hertz müsse mit erheblichen Einschnitten gerechnet werden bis hin zum Blackout, schreibt die Behörde, die über das europäische Stromnetz wacht, in einer Pressemitteilung.

Laut dem österreichischen Übertragungsnetzbetreiber APG soll „ein Datenfehler an einem Netzregler“ im Gebiet des deutschen Unternehmens TenneT den Störfall ausgelöst haben. TenneT betreibt das komplette Hochspannungsübertragungsnetz in den Niederlanden und einen großen Teil des Stromnetzes in Deutschlands.

Zum Artikel im manager magazin…

Saubere Energie statt Braunkohle im Rheinischen Revier: Greenpeace Energy unterbreitet RWE ein Angebot

Der Kohleausstieg wird kommen – das steht fest. Die entscheidende Frage ist, wie schnell es uns gelingen wird, die Kohlekraftwerke abzuschalten und den Tagebau einzustellen. Weil die Große Koalition beim Klimaschutz bislang versagt und immer noch keinen Ausstiegsplan vorgelegt hat, hat Greenpeace Energy im Dezember 2018 einen aufsehenerregenden Plan vorgestellt: die ReinRevierWende. Im Kern sieht das Konzept vor, die Braunkohle-Kraftwerke und -Tagebaue des RWE-Konzerns im Rheinischen Revier ab 2020 stufenweise zu übernehmen und bis 2025 stillzulegen.

Parallel möchte Greenpeace Energy auf den ehemaligen Tagebauflächen im großen Maßstab Windkraft- und Solaranlagen bauen. Die Erneuerbaren sollen hier schon in wenigen Jahren die schmutzige Braunkohle ersetzen. Im Zusammenspiel mit weiteren Aktivitäten sollen so neue Arbeitsplätze geschaffen werden und alte erhalten bleiben. RWE hat das Angebot bereits abgelehnt. Greenpeace Energy sei „mit zahlreichen Akteuren aus dem Rheinischen Revier im Gespräch, die genau wie wir fest an eine erneuerbare Zukunft glauben und diese gemeinsam mit uns umsetzen wollen.“

Mehr dazu auf reinrevierwende.de…

Verpackungsgesetz: Weniger Verpackung und mehr recyceln

Seit Anfang Januar gilt das neue Verpackungsgesetz. Es soll helfen, dass mehr Verpackungen eingesammelt und recycelt werden – und dass wertvolle Ressourcen gar nicht erst zu Verpackungen verarbeitet werden. Denn Deutschland ist mit rund 220 Kilogramm pro Kopf und Jahr europäischer Spitzenreiter beim Anfall von Verpackungsabfällen. Doch was genau steht in dem neuen Gesetz?

Ein kurzer Überblick auf faz.net…

Umweltbundesamt: Elektroschrott wird oft falsch entsorgt

In ausgedienten Elektrogeräten stecken wertvolle und teils seltene Rohstoffe, wie zum Beispiel Kupfer, Aluminium, Gold oder Neodym. Wenn diese Rohstoffe recycelt und zurückgewonnen werden, schont das die natürlichen Ressourcen. Außerdem enthalten Elektrogeräte mitunter auch gesundheitsgefährdende oder umweltschädliche Substanzen, wie etwa Quecksilber in Energiesparlampen. Diese Stoffe dürfen nicht unkontrolliert in die Umwelt gelangen und werden deshalb durch das Recycling fachgerecht entsorgt.

Bislang werden in Deutschland noch zu viele Altgeräte verbotenerweise im Hausmüll entsorgt. Durch die vereinfachte Sammlung von Elektroaltgeräten sollen nun die gesammelten Mengen erhöht werden.

Zum Beitrag des Umweltbundesamtes…

Anmerkung: Kleingeräte können auch kostenlos mit Electroreturn der Deutschen Post „über den Briefkasten entsorgt“ werden. Mehr dazu…

Autos, passt euch dem Leben an!

Zwischen 1995 und 2016 stieg die Zahl der Zulassungen der deutlich breiteren und längeren SUV bundesweit von knapp 68 000 auf mehr als 735 000 Stück. Der ADAC fordert eine Anpassung der städtischen Infrastruktur an jene neuen Autos, die nun mal etwas größer seien als ältere Autos.

Auf die Idee, wonach die Städte sich den bizarren Autowünschen anpassen müssten, kann man nur kommen, wenn man das seit Jahrtausenden kaum größer gewordene menschliche Hirn ständig andieselt.

Der Artikel auf sueddeutsche.de…

Denkfabrik fordert weniger Fleisch und weniger Müll

Zur Eindämmung der Erderhitzung muss die Menschheit nach Analysen einer unabhängigen US-Denkfabrik auch ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen und weniger Fleisch essen. Das World Resources Institute (WRI) wies am Mittwoch darauf hin, dass mit dem voraussichtlichen Bevölkerungswachstum auf knapp zehn Milliarden Menschen im Jahr 2050 auch die Nachfrage nach Nahrungsmitteln um gut 50 Prozent steigen werde.

Neben der Steigerung der Produktivität in der Landwirtschaft und mehr vegetarischer Ernährung sei es zudem vonnöten, die Nachfrage zu senken – etwa mittels weniger Lebensmittelverschwendung.

wiwo.de…

Sprit muss teurer werden!

Emmanuel Macron beweist Mut: wer das Klima ernsthaft schützen will, kommt um weitere Preisaufschläge auf fossile Energie nicht herum.

Es braucht einen Mut, der dieser Bundesregierung fremd ist. Dass im Jahr 2018 eine deutsche Behörde immer noch steigende Emissionen im Verkehr konstatiert, schreit eigentlich zum Himmel. Es verhöhnt nicht nur die Leidtragenden des Klimawandels, sondern auch alle Ziele, die in diesem Land jemals für den Klimaschutz ausgegeben wurden. Doch die große Koalition lässt das kalt. Sie hat sich offenbar fest vorgenommen, in der Energie- und Klimapolitik möglichst keine Spuren zu hinterlassen, von der Kohle vielleicht mal abgesehen.

Ein Kommentar von Michael Bauchmüller auf sueddeutsche.de…

Gänse leiden für den Festtagsbraten

Vor allem in der Zeit zwischen Sankt Martin und Weihnachten hat der Gänsebraten eine lange Tradition, jedoch auch eine sehr traurige. Die intelligenten und sozialen Tiere führen in der Gänsehaltung ein kurzes Leben, in dem sie ihren natürlichen Bedürfnissen nicht nachgehen können. Die Gänse leiden vor allem im europäischen Ausland unter schlechten Haltungsbedingungen. Nicht selten werden durch den Kauf von Gänsefleisch qualvolle Praktiken unterstützt: der Lebendrupf zur Gewinnung von Daunen und Federn sowie die Stopfleberproduktion.

Der Artikel dazu bei ProVeg…