Golfstaaten: Vom Ölscheich zum Wasserstoffscheich

Das neue Öl heißt Wasserstoff: In Saudi-Arabien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Oman entstehen große Produktionsstätten oder sind geplant. Dort soll Wasserstoff emissionsfrei erzeugt werden.

tagesschau.de…

Fehlplanung in München: „Das kann ja wohl nicht alles sein?“

Mit dem Radentscheid sollte eigentlich endlich alles besser werden: Das vom Stadtrat angenommene Bürgerbegehren hat für den Altstadt-Radlring, und damit auch in der Von-der-Tannstraße, sichere Radwege mit einer Breite von 2,80 Meter zum Ziel. Die aktuellen Planungen der Verwaltung sehen an dieser Stelle jedoch nur 1,60 Meter, also kaum mehr als die Hälfte der beschlossenen Breite vor.

Der an dieser Kreuzung von Norden kommende Radschnellweg in der Ludwigstraße müsste gemäß bundesweit gültigen Qualitätsstandards für Radschnellwege sogar mindestens 3,00 Meter breit sein. Die Planungen sehen jedoch stellenweise nur 2,00 Meter Breite vor, was nach den offiziellen Berechnungsgrundlagen nicht einmal die sichere Fahrt eines Kindes neben seinen Eltern auf dem Lastenrad zulässt.

Mehr auf radentscheidmuenchen.de…

ADFC Bayern fordert bis zu 1.000 Euro Anwohnerparkgebühr im Jahr

Der Freistaat Bayern befragt mehrere Verbände zu einer möglichen Überarbeitung von Parkgebühren. Der ADFC Bayern fordert deutlich höhere Gebühren, um den Verkehr sicherer zu machen. Recht so – es braucht endlich realistische Preise für das Abstellen von privatem Krempel auf öffentlichem Grund!

Weiterlesen auf sazbike.de…

Strafen für Raser beibehalten!

Im Streit um härtere Strafen für Raser fordert der BUND, bei den im Februar beschlossenen Verschärfungen zu bleiben. „Die Verkehrspolitik in Deutschland ist seit Jahrzehnten am Auto und an Autofahrerinnen und -fahrern ausgerichtet“, kritisierte die Umweltorganisation. Und damit hat sie recht!

Es braucht ein Umdenken und mehr Raum und Sicherheit für umweltfreundliche Verkehrsträger und ihre Nutzer. Fahrverbote bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von innerorts 21 Kilometern pro Stunde sind nicht unverhältnismäßig.

Zum Beitrag auf heise online…

Greenpeace Energy: neue Mobilstrom-Tarife für Elektroautos

296E9F02-643D-445D-9F50-681970AB0F22_4_5005_c

Egal, ob dein Elektroauto über den vorhandenen Haushaltsstromzähler oder über eine separate Messeinrichtung geladen wird: Greenpeace Energy bietet nun neue Mobilstrom-Tarife mit reduzierten Arbeitspreisen an. Damit bist du wirklich immer nachhaltig unterwegs, denn der Premium-Ökostrom stammt ausschließlich aus Wind- und Wasserkraftanlagen in Deutschland und Österreich. Es erfolgt kein Greenwashing durch Zertifikatehandel.

Hier mehr bei Greenpeace Energy…

Die echten Mobilfunk-Flat­rates jetzt mit mehr Datenvolumen

Wer einen der echten Mobil­funk-Flat­rate-Tarife nutzt, bekommt ab Januar noch mehr Daten­volumen im euro­päischen Ausland. teltarif.de fasst die Details zu Telekom MagentaMobil XL, Voda­fone Red XL und o2 Free Unli­mited zusammen.

Strom tanken: Telekom-Ladekarte auch fürs Ausland

Wer sein E-Auto aufladen möchte, braucht eine Strom­lade­säule. Da es zig verschie­dene Säulen­betreiber gibt, braucht man (mindes­tens) eine Lade­karte, über die abge­rechnet werden kann. Unter dem Namen GET CHARGE bietet die Telekom eine Lade­karte für Elektroautos an und hat sehr viele „Roaming“-Abkommen mit ausländischen Ladenetzbetreibern geschlossen – nach eigenen Angaben stünden europaweit mehr als 56.000 Ladepunkte bereit. Die Sache hat aber leider auch einen Haken: den Preis im Ausland. Auch Angaben zur Stromqualität habe ich spontan nicht gefunden.

Weiterlesen auf teltarif.de…
Direkt zu Telekom GET CHARGE…

Aral eröffnet „Ultraschnellladesäulen“

Die Aral AG hat an ihrer Tankstelle in Merklingen im Alb-Donau-Kreis zwei weitere „Ultraschnellladesäulen“ eröffnet. Das Aufladen von Elektroautos mit entsprechend geeignetem Batterie-System sei dort im Idealfall bis achtzig Prozent der Kapazität innerhalb von 10 bis 15 Minuten möglich. (Foto: Aral)

Zum Artikel auf ecomento.de…

Umweltspuren in Düsseldorf: Freie Fahrt für Busse, Fahrgemeinschaften, E-Mobile und Fahrräder

Mit Hilfe von Umweltspuren soll der Verkehr auf stark befahrenen Strecken reduziert werden. Nur Busse, Taxis, Fahrräder und Elektrofahrzeuge dürfen hier unterwegs sein – und Fahrgemeinschaften. Sprich: Wenn drei oder mehr Personen im Auto sitzen.

Solche Carpool Lanes kennt man vor allem aus den USA (Foto), Kanada oder Skandinavien. Dort hat sich das Modell bewährt. Voraussetzung sind strenge Kontrollen und empfindlichste Strafen bei Missbrauch. 

Nach meiner Ansicht sollten andere Großstädte wie München das auch einführen. Weg mit einer Fahrspur – die dann zur Umweltspur wird. Das macht den öffentlichen Nahverkehr attraktiver, wenn der Bus nicht im Stau steht. Und Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst kommen auch schneller zum Notfallort.

Zum Artikel auf SPIEGEL ONLINE…

„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“

Viele Menschen wollen nicht mehr gedanken- und tatenlos zuschauen, wie Arten aussterben, Meere sich in Müllkippen verwandeln, wertvolle Ressourcen vergeudet werden und sich die Erde immer weiter aufheizt. Zwar kann niemand im Alleingang die Welt retten, aber je mehr Menschen die Ärmel hochkrempeln und ihr Verhalten ändern, desto eher können sie etwas bewirken – und im Idealfall sogar noch Geld sparen, etwa beim Stromverbrauch.

Es fängt in den eigenen vier Wänden an, zum Beispiel beim Umgang mit Lebensmitteln, der Nutzung von Elektrogeräten, dem richtigen Waschen und Reinigen und der Abfallvermeidung. Vor der Haustür geht es weiter, ob im eigenen Garten oder in geheimer Guerilla-Begrünungsmission. Und bei der Planung von Wochenendeinkauf und Urlaubsreise ist noch lange nicht Schluss.

Sehr viele Tipps in diesem Buch sind ganz einfach umzusetzen, andere sind eher etwas für Profis – zur besseren Übersichtlichkeit in die Kategorien leicht, mittel und schwer eingeteilt. Es ist für alle was dabei. Und die schwungvollen Illustrationen von Joni Majer bringen auf den Punkt, worum es geht.

Das Buch ist erhältlich im Greenpeace Magazin Warenhaus…

SUV heben Vorteile von Elektroautos auf

Die Internationale Energie-Agentur IEA appelliert eindringlich an Staaten und Unternehmen, mehr für den Klimaschutz zu tun. Der klimaschädliche Ausstoß von Treibhausgasen werde noch bis 2040 steigen, selbst wenn alle Länder ihre Zusagen zum Klimaschutz einhalten, wie aus dem aktuellen Weltenergiebericht der IEA hervorgeht. Nach übereinstimmender Ansicht von Klimaexperten wäre hingegen eine radikale Senkung nötig.

Die Agentur berichtete, der Energiebedarf der Welt gefährde globale Nachhaltigkeitsziele und dass schwere Verbrenner die positiven Effekte der E-Autos zunichte machen könnten. Die Nachfrage nach den SUV-Geländewagen und anderen schweren Fahrzeugen sorge bereits jetzt dafür, dass weltweit mehr Öl verbraucht werde. (Fotomontage: heise online)

Weiterlesen bei heise online…

Kein G20-Staat beim Klimaschutz auf 1,5-Grad-Kurs

Für den Treibhausgas-Ausstoß sind vor allem die G20-Staaten verantwortlich. Vor der UN-Klimakonferenz haben Experten die Entwicklung in diesen Ländern bewertet.

Die G20-Staaten tun demzufolge weiterhin zu wenig, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Der Treibhausgas-Ausstoß der 19 Industrie- und Schwellenländer und der Europäischen Union steige weiter, heißt es im „Brown to Green“-Report, den das Netzwerk Climate Transparency am Montag veröffentlichte – drei Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Madrid. Im vergangenen Jahr nahmen die Emissionen demnach um 1,8 Prozent zu. (Foto: Steve Buissinne)

Mehr auf heise online…

Lidl und ProVeg in der „veganen Werkstatt“

Immer mehr Menschen wünschen sich eine größere Auswahl pflanzlicher Produkte in Lebensmittelgeschäften. Mit den „Next Level“-Fleischalternativen hat Lidl jüngst für frischen Wind auf dem Markt für pflanzliche Alternativprodukte gesorgt. Doch das ist dem Discounter nicht genug: Das vegane Angebot soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. In der „veganen Werkstatt“ hat das Unternehmen gemeinsam mit Kundinnen und Kunden, professionellen Köchinnen und Köchen und ProVeg-Mitarbeitenden in einem zweitägigen Workshop vegane Produkte verkostet und neue pflanzliche Fertiggerichte kreiert. Das Lidl-Sortiment soll in Folge um zehn vegane Innovationen erweitert werden, von Alternativen zu tierischen Lebensmitteln bis hin zu Fertiggerichten.

Um bei der Einführung pflanzlicher Lebensmittel in das Sortiment den Geschmack der Verbrauchenden zu treffen, rief das Einzelhandelsunternehmen im September 2019 in den sozialen Medien dazu auf, mit dem Lidl-Produktkonfigurator Ideen für vegane Produkte einzureichen. Die Teilnehmenden bewiesen dabei das große Interesse an pflanzlichen Alternativen: Insgesamt kamen über 70.000 Vorschläge zusammen. Die Wünsche waren dabei sehr vielfältig, besonders hoch im Kurs waren jedoch pflanzliche Alternativen zu tierischem (Frisch-)Käse und Tiefkühlpizza. (Bild: ProVeg)

Mehr dazu bei ProVeg…

Tausende Wissenschaftler warnen vor Klima-Notfall

Mehr als 11.000 Wissenschaftler aus 153 Ländern fordern mehr Klimaschutz. In einer gemeinsamen Erklärung im Fachjournal BioScience konstatieren sie, ohne grundlegendes Umsteuern sei „unsägliches menschliches Leid“ nicht mehr zu verhindern. „Aus den vorliegenden Daten wird klar, dass ein Klima-Notfall auf uns zukommt.“ Fast drei Viertel der 184 Zusagen zum Einsparen von Treibhausgasen, die Länder im Rahmen des Pariser Abkommens eingereicht haben, sind dem zugehörigen Bericht zufolge nicht ehrgeizig genug.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

So funktioniert die Prämie für Elektroautos

Elektroautos und Plug-in-Hybride werden beim Kauf bezuschusst. Diese Prämien, die jeweils zur Hälfte vom Staat und von den Autoherstellern getragen werden, sollen nach einem Plan der Bundesregierung noch im November erhöht und bis 2025 beantragt werden können. (Foto: Daniel Bockwoldt / dpa)

Christina Kunkel auf sueddeutsche.de…

Forscher halten Wasserstoff-Regionalflieger für möglich

Künftig könnte klimafreundliches Fliegen so aussehen: Man steigt zusammen mit bis zu 80 anderen Passagieren in einen Regionaljet, fliegt bis zu 800 Kilometer weit – und ohne aufzutanken wieder zurück. Der Treibstoff dafür befindet sich allerdings nicht mehr im Flügel, sondern in einem großen Tank im hinteren Flugzeugteil als hochkomprimierter Wasserstoff. Die Wasserstoff-Technik könnte nach Ansicht von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in zehn Jahren soweit sein. (Illustration: DLR / CC)

Der Beitrag auf bizz-energy.com…

Koalition macht Bahnfahren günstiger und Flüge teurer

Die Koalition will Bahnkunden ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk machen. Denn Zugtickets im Fernverkehr sollen von Anfang 2020 an günstiger werden. Wer dagegen einen Urlaub plant und dazu das Flugzeug nehmen will, der soll draufzahlen – Flugtickets vor allem für Kurzstrecken sollen ab April teurer werden. Im Gegenzug für teurere Spritpreise ab 2021 soll zudem die Pendlerpauschale erhöht werden. Es ist ein Anfang…

Zum Beitrag auf bizz-energy.com…

„Wir sehen hier die erste planetare Protestbewegung“

Der US-Ökonom Jeremy Rifkin ist für seine Zukunftsprognosen bekannt – und hat oft recht behalten. In seinem neuen Buch sagt er einen schnellen Wandel weg von Öl und Kohle voraus. (Foto: Extinction Rebellion Deutschland)

Ein Interview auf bizz-energy.com…

„Auf nette Art Menschen nerven“

Extinction Rebellion will radikal sein, und das heißt für sie: in Berlin ein unangemeldetes Straßenfest feiern. Auf den fünf Straßen, die zum Großen Stern führen, dem Kreisverkehr um die Siegessäule, sitzen, liegen, stehen selbsternannte Rebellinnen und Rebellen. Etwa 1.200 Menschen sind gekommen, um die Siegessäule zu blockieren, so heißt es in einer Pressemitteilung vom Morgen. Einige haben sich in schillernde Rettungsdecken gewickelt, viele sind schon seit vier Uhr morgens hier. Auf dem Asphalt prangen bunte Kreidebilder: eine Weltkugel, ein Baum, eine Schildkröte mit einer stilisierten Sanduhr auf dem Panzer, dem Logo von Extinction Rebellion (XR). Es soll symbolisieren, wie die Zeit davonläuft. (Foto: Sina Niemeyer)

Eine Reportage von Sophia Schirmer auf ZEIT Campus…

Importieren wir bald grünen Wasserstoff aus Marokko?

Wo bekommt Deutschland grünen Wasserstoff oder synthetische Kraftstoffe her, wenn der Ausbau der Erneuerbaren Energien hierzulande weiter so schleppend vorangeht? Spätestens dann, wenn etwa die Stahlindustrie auf grünen Wasserstoff umswitchen möchte, wird heimische Produktion nicht mehr ausreichen. Während Wirtschaftsminister Altmaier dann grünen Wasserstoff aus den Ölstaaten wie Saudi-Arabien importieren will, hat eine Fraunhofer-Studie Marokko als Standort für Power-to-X-Anlagen untersucht.

Weiterlesen auf cleanthinking.de…

„Autofahren muss das neue Rauchen sein“

Der kanadisch-dänische Stadtplaner und Experte für urbane Mobilität Mikael Colville-Andersen findet, es sollte eine Autoscham geben. Der Verkehr in den Städten sei der Schlüssel, um den Klimawandel zu bekämpfen. Mikael Colville-Andersen arbeitet weltweit mit Regierungen zusammen und berät sie zu Fragen der fahrradfreundlichen Stadt der Zukunft. Wie sieht seine Vision einer Stadt aus? (Foto: Jens Kalaene/​dpa, Susanne Modler)

Das Interview auf ZEIT ONLINE…

Klimapaket: Begünstigt die Pendlerpauschale fast ausschließlich Autofahrer?

Die Bundesregierung will Fernpendler entlasten – und verweist darauf, dass auch Bahnfahrer profitieren. Nach SPIEGEL-Informationen werden weite Wege zur Arbeit aber fast ausschließlich im Auto zurückgelegt.

Hier beschäftigt sich DER SPIEGEL näher mit dem Thema…

Autonutzung bei jungen Menschen nach wie vor hoch

Eine Studie des Umweltbundesamt (UBA) zum Mobilitätsverhalten jüngerer und älterer Menschen zeigt, dass junge Menschen heute kaum weniger stark auf das Auto ausgerichtet sind als früher. Gleichzeitig nehme die (Auto-)Mobilität älterer Menschen zu. Beide Personengruppen seien für eine Verkehrswende von großer Bedeutung und sollten durch gezielte Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität unterstützt werden, so das Umweltbundesamt.

Mehr zur Studie auf umweltbundesamt.de…

Groß, schwer, klimaschädlich: Auf der IAA werden Klimakiller gefeiert

Die Klimawende im Verkehr soll mit Elektroautos erreicht werden. Auf der Branchenmesse IAA werden einige davon gezeigt – aber das große Geschäft macht die Industrie mit zunehmend umstrittenen Fahrzeugen. Nie zuvor waren zu der am morgen in Frankfurt beginnenden Automesse derart massive Proteste angekündigt. Im Zentrum der Kritik stehen nicht erst seit dem verheerenden Unfall von Berlin mit vier getöteten Fußgängern die Stadtgeländewagen – Sports Utility Vehicle (SUV). (Foto: Volkswagen AG)

Der Beitrag auf bizz-energy.com…