SUV heben Vorteile von Elektroautos auf

Die Internationale Energie-Agentur IEA appelliert eindringlich an Staaten und Unternehmen, mehr für den Klimaschutz zu tun. Der klimaschädliche Ausstoß von Treibhausgasen werde noch bis 2040 steigen, selbst wenn alle Länder ihre Zusagen zum Klimaschutz einhalten, wie aus dem aktuellen Weltenergiebericht der IEA hervorgeht. Nach übereinstimmender Ansicht von Klimaexperten wäre hingegen eine radikale Senkung nötig.

Die Agentur berichtete, der Energiebedarf der Welt gefährde globale Nachhaltigkeitsziele und dass schwere Verbrenner die positiven Effekte der E-Autos zunichte machen könnten. Die Nachfrage nach den SUV-Geländewagen und anderen schweren Fahrzeugen sorge bereits jetzt dafür, dass weltweit mehr Öl verbraucht werde. (Fotomontage: heise online)

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Kein G20-Staat beim Klimaschutz auf 1,5-Grad-Kurs

Für den Treibhausgas-Ausstoß sind vor allem die G20-Staaten verantwortlich. Vor der UN-Klimakonferenz haben Experten die Entwicklung in diesen Ländern bewertet.

Die G20-Staaten tun demzufolge weiterhin zu wenig, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Der Treibhausgas-Ausstoß der 19 Industrie- und Schwellenländer und der Europäischen Union steige weiter, heißt es im „Brown to Green“-Report, den das Netzwerk Climate Transparency am Montag veröffentlichte – drei Wochen vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Madrid. Im vergangenen Jahr nahmen die Emissionen demnach um 1,8 Prozent zu. (Foto: Steve Buissinne)

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Lidl und ProVeg in der „veganen Werkstatt“

Immer mehr Menschen wünschen sich eine größere Auswahl pflanzlicher Produkte in Lebensmittelgeschäften. Mit den „Next Level“-Fleischalternativen hat Lidl jüngst für frischen Wind auf dem Markt für pflanzliche Alternativprodukte gesorgt. Doch das ist dem Discounter nicht genug: Das vegane Angebot soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. In der „veganen Werkstatt“ hat das Unternehmen gemeinsam mit Kundinnen und Kunden, professionellen Köchinnen und Köchen und ProVeg-Mitarbeitenden in einem zweitägigen Workshop vegane Produkte verkostet und neue pflanzliche Fertiggerichte kreiert. Das Lidl-Sortiment soll in Folge um zehn vegane Innovationen erweitert werden, von Alternativen zu tierischen Lebensmitteln bis hin zu Fertiggerichten.

Um bei der Einführung pflanzlicher Lebensmittel in das Sortiment den Geschmack der Verbrauchenden zu treffen, rief das Einzelhandelsunternehmen im September 2019 in den sozialen Medien dazu auf, mit dem Lidl-Produktkonfigurator Ideen für vegane Produkte einzureichen. Die Teilnehmenden bewiesen dabei das große Interesse an pflanzlichen Alternativen: Insgesamt kamen über 70.000 Vorschläge zusammen. Die Wünsche waren dabei sehr vielfältig, besonders hoch im Kurs waren jedoch pflanzliche Alternativen zu tierischem (Frisch-)Käse und Tiefkühlpizza. (Bild: ProVeg)

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Klimawandel: Massentierhaltung als Ursache

Der Klimawandel stellt eine Bedrohung für die Ernährungssicherheit, die Wasserverfügbarkeit und die biologische Vielfalt weltweit dar und ist eine der Hauptursachen für Umweltkatastrophen. Die Herstellung und der Konsum von tierischen Produkten ist ein wesentlicher Treiber des Klimawandels, während eine pflanzliche Ernährung dazu beiträgt, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

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Tausende Wissenschaftler warnen vor Klima-Notfall

Mehr als 11.000 Wissenschaftler aus 153 Ländern fordern mehr Klimaschutz. In einer gemeinsamen Erklärung im Fachjournal BioScience konstatieren sie, ohne grundlegendes Umsteuern sei „unsägliches menschliches Leid“ nicht mehr zu verhindern. „Aus den vorliegenden Daten wird klar, dass ein Klima-Notfall auf uns zukommt.“ Fast drei Viertel der 184 Zusagen zum Einsparen von Treibhausgasen, die Länder im Rahmen des Pariser Abkommens eingereicht haben, sind dem zugehörigen Bericht zufolge nicht ehrgeizig genug.

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So funktioniert die Prämie für Elektroautos

Elektroautos und Plug-in-Hybride werden beim Kauf bezuschusst. Diese Prämien, die jeweils zur Hälfte vom Staat und von den Autoherstellern getragen werden, sollen nach einem Plan der Bundesregierung noch im November erhöht und bis 2025 beantragt werden können. (Foto: Daniel Bockwoldt / dpa)

Christina Kunkel auf sueddeutsche.de…

Akzeptanz der Windenergie größer als gedacht

Windkraft-Gegner könnten sich nicht auf eine „schweigende Mehrheit“ berufen – im Gegenteil. Der Ausbau der Windenergie an Land wird von einer Mehrheit der Bundesbürger befürwortet. Das gilt auch für Windenergieanlagen vor Ort. So das Ergebnis einer im Auftrag der Fachagentur Windenergie an Land durchgeführten Umfrage. Demnach erachten 82 Prozent der 1.013 Befragten die Nutzung und den Ausbau der Windenergie als wichtig oder sehr wichtig. Bei den Protestierenden handelt es sich nach dieser Umfrage um eine lautstarke Minderheit.

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Kohlekraftwerk Datteln 4 soll wohl doch ans Netz

1,5 Milliarden Euro hat Uniper in das Kraftwerk investiert. Trotz des geplanten Kohleausstiegs wird das Kraftwerk Datteln 4 im kommenden Jahr aller Voraussicht nach doch ans Stromnetz gehen. Branchenkreise bestätigten eine entsprechende Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Sie berichtete unter Berufung auf einen Regierungsvertreter, dass der vom Energiekonzern Uniper errichtete Steinkohlemeiler im Norden des Ruhrgebietes planmäßig in Betrieb genommen werden könne. (Foto: Edgar Schoepal)

Zum Beitrag in der Frankfurter Allgemeine…

Vergesst die Erde, rettet H&M!

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg hat Karl-Johan Persson, Chef von Hennes & Mauritz, erklärt, es könne zu einem Problem werden, wenn Modeketten in den Fokus von Klimaaktivisten gerieten. Denn ihre Aktionen hätten „schreckliche gesellschaftliche Konsequenzen“. Dabei sollte man vor ihm warnen.

Ein Kommentar von Carmen Böker im ZEIT Magazin…

„Narzissten trauen wir Führungspotenzial zu“

Unternehmen weltweit werden von Männern geleitet. Nur ein Bruchteil aller Führungskräfte ist weiblich. Sieht man von diesem Ungleichgewicht ab, sollte man erwarten, dass die Männer, die aufsteigen, wenigstens kompetent sind. Leider ist das falsch, sagt der Psychologe Tomas Chamorro-Premuzic. Zwar gibt es kompetente Männer, genauso wie es kompetente Frauen gibt, nur werden sie häufig nicht zu Chefs.

ZEIT ONLINE hat mit ihm über die Gründe gesprochen…

Koalition macht Bahnfahren günstiger und Flüge teurer

Die Koalition will Bahnkunden ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk machen. Denn Zugtickets im Fernverkehr sollen von Anfang 2020 an günstiger werden. Wer dagegen einen Urlaub plant und dazu das Flugzeug nehmen will, der soll draufzahlen – Flugtickets vor allem für Kurzstrecken sollen ab April teurer werden. Im Gegenzug für teurere Spritpreise ab 2021 soll zudem die Pendlerpauschale erhöht werden. Es ist ein Anfang…

Zum Beitrag auf bizz-energy.com…

„Wir sehen hier die erste planetare Protestbewegung“

Der US-Ökonom Jeremy Rifkin ist für seine Zukunftsprognosen bekannt – und hat oft recht behalten. In seinem neuen Buch sagt er einen schnellen Wandel weg von Öl und Kohle voraus. (Foto: Extinction Rebellion Deutschland)

Ein Interview auf bizz-energy.com…

Importieren wir bald grünen Wasserstoff aus Marokko?

Wo bekommt Deutschland grünen Wasserstoff oder synthetische Kraftstoffe her, wenn der Ausbau der Erneuerbaren Energien hierzulande weiter so schleppend vorangeht? Spätestens dann, wenn etwa die Stahlindustrie auf grünen Wasserstoff umswitchen möchte, wird heimische Produktion nicht mehr ausreichen. Während Wirtschaftsminister Altmaier dann grünen Wasserstoff aus den Ölstaaten wie Saudi-Arabien importieren will, hat eine Fraunhofer-Studie Marokko als Standort für Power-to-X-Anlagen untersucht.

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EU zwingt Hersteller von Haushaltsgeräten zu mehr Umweltschutz

Die EU-Kommission hat erstmals Regeln beschlossen, die Hersteller von Haushaltsgeräten dazu verpflichten, Umwelt und Klima besser zu schützen. So müssen Kühlschränke, Waschmaschinen, Fernseher und andere Geräte ab 2021 so konstruiert sein, dass sie leichter zu reparieren sind, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. Sollten die Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament keine Einwände haben, sollen die Regeln 2021 in Kraft treten.

Der Beitrag auf ZEIT ONLINE…

Bedroht Klimaschutz den Arbeitsmarkt?

Wer der öffentlichen Debatte in Deutschland lauscht, könnte den Eindruck bekommen, der Wirtschaft stehe vor allem eines im Weg: der Klimaschutz. Besonders gefährdet zu sein scheinen dabei die Beschäftigten. Viele, so klingt es immer wieder an, könnten ihre Jobs verlieren, sollten die Umweltreformen zu rigoros ausfallen. Eine neue Studie widerspricht.

Laura Cwiertnia auf ZEIT ONLINE…

Groß, schwer, klimaschädlich: Auf der IAA werden Klimakiller gefeiert

Die Klimawende im Verkehr soll mit Elektroautos erreicht werden. Auf der Branchenmesse IAA werden einige davon gezeigt – aber das große Geschäft macht die Industrie mit zunehmend umstrittenen Fahrzeugen. Nie zuvor waren zu der am morgen in Frankfurt beginnenden Automesse derart massive Proteste angekündigt. Im Zentrum der Kritik stehen nicht erst seit dem verheerenden Unfall von Berlin mit vier getöteten Fußgängern die Stadtgeländewagen – Sports Utility Vehicle (SUV). (Foto: Volkswagen AG)

Der Beitrag auf bizz-energy.com…

Entrepreneurs for Future: Mittelstand ruft zum Klimastreik auf

Immer mehr Unternehmer suchen den Schulterschluss mit den Schülern, die für eine radikale Klimapolitik demonstrieren und die Politik zum Handeln auffordern. „Die Bundesregierung müsste viel mehr tun, um das Klima zu schützen“, sagt Niklas Östberg, Gründer des Digitalkonzerns Delivery Hero, dem Handelsblatt. „Die wenigen Maßnahmen, die ergriffen wurden, waren noch nicht sehr effektiv“, kritisiert der Chef der Bestellplattform für Essenslieferdienste. Es hätte viel mehr erreicht werden können.

Östberg ist Teil einer Bewegung von mehr als 2600 deutschen Unternehmern mit zusammen über 200.000 Mitarbeitern, die von der Politik drastische Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung fordern. Dazu zählt ein rascher Komplettumstieg auf erneuerbare Energien.

Der Artikel auf handelsblatt.com…

Bundesnetzagentur: Keine Ausnahme von der Routerfreiheit für Vodafone

Für Vodafone gibt es keine Ausnahme von der Routerfreiheit in FTTH-Netzen. Ein Sprecher des Bundesnetzagentur sagte golem.de auf Anfrage, der Wortlaut des Paragrafen 45 d Absatz 1 im Telekommunikationsgesetz sei eindeutig. „Danach ist auch in Glasfasernetzen der Anschluss am passiven Netzabschlusspunkt bereitzustellen und der Endkunde hat die freie Wahl von Modem und Router.“ Golem.de hatte berichtet, dass Vodafone die Routerfreiheit für das Glasfasermodem (ONT) aktiv bekämpft und den Kunden ihr eigenes Gerät vorschreibt.

Der Artikel auf golem.de…

Experte wirft Vodafone Missachtung der Routerfreiheit vor

Vodafone will seine Definition des Netzabschlusspunktes durchsetzen und offensichtlich der Routerfreiheit ein Ende setzen.

Golem.de hatte berichtet, dass Vodafone die Routerfreiheit für das Glasfasermodem (ONT) aktiv bekämpft und den Kunden trotz eindeutiger Gesetzeslage ihr eigenes Gerät vorschreibt. „Derweil ignoriert der Vodafone-Vertrieb die bestehenden Gesetze zum Netzabschlusspunkt und unterbindet unter Verweis auf die noch nicht öffentlich vorliegende Spezifikation den Anschluss privater Modems oder ONTs ans Kabel“, erklärte Dieter Fischer, der in der ATRT-Projektgruppe der Bundesnetzagentur mitarbeitet, die Empfehlungen zur Umsetzung der Veröffentlichungspflichten für Schnittstellenbeschreibungen in öffentlichen Telekommunikationsnetzen zum Anschluss von TK-Endgeräten erarbeitet.

Der Artikel auf golem.de

Vorsicht vor dem Kuschelkapitalismus!

Der Kapitalismus, wie wir ihn heute kennen, ist erledigt. Das zumindest wollen ausgerechnet 181 Firmenchefs, alles Mitglieder des Business Roundtable, der schlagkräftigsten Lobbygruppe der US-Großkonzerne, der Welt weismachen. Der Washingtoner Verband veröffentlichte jüngst eine Art Manifest, in dem CEOs erklärten, künftig nicht mehr allein die Steigerung der Gewinne für die Anteilseigner zum Ziel zu haben, sondern auch der Gesellschaft verpflichtet zu fühlen.

Der konservative New York Times Kolumnist Ross Douthat sieht in der Entdeckung des sozialen Gewissens der CEOs allerdings lediglich ein Ablenkungsmanöver.

Heike Buchter (New York) auf ZEIT ONLINE…

Nestlé setzt voll auf die Vegan-Strategie

Der Lebensmittelriese ist seit Jahren umstritten. Nun schreibt sich Nestlé Gesundheit und Nachhaltigkeit auf die Fahnen. Mal sehen, ob das etwas wird!

Der Pflanzenburger auf Sojabasis jedenfalls ist seit April auf dem deutschen Markt und laut Nestlé ein Verkaufshit. Im Oktober nun kommt veganes Hackfleisch dazu. „Vegane Produkte waren früher nur etwas für Wollsockenträger“, sagte Nestlé-Deutschlandchef Marc-Aurel Boersch vor Journalisten. „Inzwischen ist es eine Bewegung.“

Katrin Terpitz im Handelsblatt…

Die große Windkraftkrise

Rhetorisch ergrünen, aber nicht danach handeln: Mit eklatanten Steuerungsfehlern hat die Regierung eine Schlüsselbranche der Energiewende in die Existenzkrise gestürzt. Der Projektstau hat riesige Dimensionen angenommen: Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 10.000 Megawatt stecken laut Bundesverband Windenergie (BWE) derzeit in vorbereitenden Verfahren fest. Das entspricht zehn mittelgroßen Atomkraftwerken. Investoren verlieren zusehends die Lust an solch mühsamen, unsicheren Projekten.

Eine Analyse von Stefan Schultz auf SPIEGEL ONLINE…